Magnesiummangel – Ursachen, Folgen und Behandlung‎

Magnesiummangel – Diagnose und Symptome
Ursachen des Magnesiummangels – Diagnose und Symptome

Mediziner haben es schwer, wenn es darum geht einen Magnesiummangel bei Ihnen festzustellen. Die Symptome sind vielfältig und deuten meist ebenfalls auf andere Krankheitsbilder hin. Zudem können sich die Anzeichen für einen solchen Mangel in verschiedenen Bereichen Ihres Körpers verstecken. Ihr Herz, Ihr Nervensystem, Ihre Knochen, Ihre Nieren, Ihre Muskeln, aber ebenso Ihr Verdauungssystem können von einem Magnesiummangel in Mitleidenschaft gezogen werden.

Zumal die Symptome gleichfalls die Psyche, den weiblichen Zyklus, sowie das Abwehrsystem oder die Schlafhygiene beeinträchtigen können. Kein medizinisches Fachgebiet wird hier nicht von einer Mangelerscheinung beeinflusst. Forscher sehen in diesem komplexen System der Symptome ein ernstzunehmendes Problem und streben neue Methoden an, um einen Magnesiummangel zügiger und effektiver erkennen zu können.

An dieser Stelle möchten wir Ihnen die häufigsten Fragen zum Thema Magnesiummangel beantworten:

  • Ab wann liegt Magnesiummangel vor?
  • Warum bekommt man Magnesiummmangel?
  • Ist Magnesiummangel gefährlich?
  • Was für Beschwerden bei Magnesiummangel treten auf?
  • Was kann man bei Magnesiummangel essen?
  • Wieviel Magnesium pro Tag bei Magnesiummangel einnehmen?
  • Wann ist Magnesiummangel ausgeglichen?

Welche Symptome zeigen sich bei einem Magnesiummangel?

Zu den häufigsten Symptomen von Magnesiummangel gehören hier die typischen Wadenkrämpfe. Dieses erste Anzeichen ist zwar schmerzhaft, aber harmlos. Des Weiteren kann ein Defizit an Magnesium sich durch Krämpfe in der Kaumuskulatur oder Verkrampfungen anderer Muskelgruppen bemerkbar machen. Auch Augenlidzucken, gehört zu den Symptomen.

Psychische Anzeichen hingegen sind: Verwirrung, Benommenheit, Schwindelgefühl, innere Unruhe, erhöhte Reizbarkeit, Erschöpfungszustände, Angstzustände, Depressionen, Konzentrationsschwäche oder Schlafstörungen. Es kann zudem zu Verspannungen im Schulter-, wie Nackenbereich oder zu Rücken-, sowie Kreuzschmerzen kommen. Ebenfalls nicht selten sind Kopfschmerzen oder Migräne.

Betroffene berichten außerdem häufig von kalten Füßen und Händen oder von einem Taubheitsgefühl in den Armen und Beinen. Auch Ohrengeräusche, wie Tinitus, sowie Herzrhythmusstörungen oder Verkrampfungen im Brustbereich bis hin zur Atemnot sind möglich. Hinzukommt, dass Appetitlosigkeit, Verdauungsprobleme, Übelkeit, bronchiale Krämpfe bis zu verstärkten Asthmaanfällen oder Verstärkungen von Allergien auf ein Magnesiumdefizit hindeuten können.

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Frauen mit Magnesiummangel leiden zudem oftmals an Menstruationsstörungen samt PMS. Letzteres nennt der Facharzt Prämenstruelles Syndrom. Der weibliche Körper kann ebenfalls durch stärkere Menstruationsblutungen oder schmerzliche Periodenkrämpfe.

Tritt hingegen während der Schwangerschaft ein Magnesiummangel auf, kann diese Unterversorgung frühzeitige Wehen auslösen oder zu einer sogenannten Eklampsie führen. Letzteres ist ein EPF-Syndrom mit Wassereinlagerungen. Zudem für ein Magnesiumdefizit bei Schwangeren zügig zu Eiweiß im Urin und befürwortet Bluthochdruck. Wer ohnehin schon mit einem hohen Blutdruck kämpft, für den kann eine Magnesiumunterversorgung gefährlich werden, denn durch den Mangel wird der Blutdruck noch weiter in die Höhe getrieben.

Diabetiker hingegen haben es jetzt zudem schwer ihren Blutzuckerspiegel richtig einzustellen, denn auch beeinflusst der Mangel an Magnesium den Zuckerwert.

Wie diagnostizieren Mediziner ein Magnesiumdefizit?

Für Betroffene, wie für Ärzte ist es schwer bei den zahlreichen, verschiedenen Symptomen festzustellen, ob es sich hier tatsächlich um einen Magnesiummangel handelt. Schließlich kann hier auch eine ganz andere Erkrankung hinter den Beschwerden stecken. Der behandelnde Mediziner tut stets gut daran ebenso andere mögliche Ursachen nichtvöllig außer Acht zu lassen. Schließlich kann es sich auch bei Herzrhythmusstörungen, Depressionen, Magen-Darm-Beschwerden und anderen gesundheitlichen Problemen um ein ganz anderes Krankheitsbild handeln.

Durchaus kann ein Magnesiummangel aber in einem medizinischen Labor festgestellt werden. Wobei die meisten Experten lediglich den Gesamtwert im Blut und in dem 24-Stunden-Urin ermitteln. Liegt der Gesamtwert des Magnesiums im Blut zwischen 0,7 bis 1,0 mmol/Liter herrscht hier kein Mangel. Im 24-Stunden-Urin hingegen gilt der Normwert 3 bis 5 mmol/24h für erwachsene Patienten. Eine genauere Angabe liefert hier zudem der Wert des ionisierten Magnesiums.

So bezeichnet man, dass Magnesium, welches nicht mehr mit den Eiweißen verknüpft ist. Liegt der ionisierte Magnesiumwert im Blut bei einem gesunden Erwachsenen zwischen 0,45 und 0,6 mmol/Liter ist alles im grünen Bereich. Wobei Mediziner schon ab einem Magnesiumwert unter 0,5 mmol/Liter Blut von einem geringen Magnesiummangel sprechen.

Spezielle Geräte mit ionensensitiven Elektroden, die ionisiertes Magnesium, sowie andere Elektrolyte, wie Kalzium, Natrium oder Kalium, oder Blut-Gase messen können, gibt es zwar auf dem Markt, viele Mediziner verzichten aber wegen der hohen Anschaffungskosten auf solche medizinischen Techniken. Mit einem solchen Gerät würde die Untersuchung beim Hausarzt nur wenige Minuten beanspruchen. Leider sträuben sich die meisten Ärzte eine solches Testgerät zu kaufen, so dass die Messung des Magnesiumwertes stets in einem Labor stattfinden muss.

Magnesiummangel durch richtige Ernährung verhindern

Geht es um das Thema, Magnesiummangel verhindern durch richtige Ernährung, entbrennt schnell eine heiße Diskussion. Während die einen Experten behaupten mit magnesiumreicher Kost ließe sich eine optimale Versorgung in die Wege leiten und somit ein Magnesiumdefizit vermeiden, finden sich auf dem Markt zahlreiche Nahrungsergänzungsmittel, die einen Mangel vorbeugen oder ein Defizit an Magnesium zügig wieder ausgleichen.

Durchaus ist dies ein klarer Widerspruch. Allerdings gibt es viele Menschen, die nicht fähig sind Ihren Magnesiumhaushalt nur durch die Nahrungsaufnahme in der Waagschale zu halten. So mancher kann da akribisch darauf achten, dass er magnesiumreiches Essen zu sich nimmt und dennoch kommt es zu Mangelerscheinungen.

Wie viel Magnesium benötigt ein Erwachsener am Tag?

Um den täglichen Magnesiumbedarf zu decken, muss jeder Einzelne erst einmal für sich herausfinden, wie hoch sein Tagesbedarf ist. Das Alter, sowie das Geschlecht und das Körpergewicht spielen hier eine bedeutende Rolle. Referenzwerte der Nährstoffzufuhr, veröffentlicht von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V, können hier der Orientierung dienen.

Demnach sind Baby bis zu einem Alter von einem Jahr optimal mit etwa 24 bis 60 Milligramm Magnesium versorgt. 80 Milligramm decken hingegen den Tagesbedarf von Kindern bis zu vier Jahren. 10-Jährige hingegen benötigen jetzt schon die doppelte Magnesiumration täglich. Teenager ab 15 Jahren, sowie Erwachsene verhindern einen Magnesiummangel, indem Sie jeden Tag ungefähr 300 bis 400 Milligramm dieses Nährstoffs zu sich nehmen.

Frauen benötigen hier, außerhalb der Schwangerschafts-, wie Stillzeiten, etwas weniger als die Herren. Während die Damen mit 300 Milligramm Magnesium täglich gut versorgt sind, benötigen die Männer im Durchschnitt 50 Milligramm mehr am Tag. Stillende, sowie Schwangere brauchen in der Regel während dieser besonderen Zeit von diesem wertvollen Nährstoff, denn schließlich will ach der Nachwuchs bestens mit Magnesium versorgt werden.

In welchen Lebensmitteln ist Magnesium enthalten?

In der Regel nimmt der Mensch sein Magnesium durch das Essen auf. Leider kann der menschliche Körper aber nicht alles von diesem Nährstoff wieder verwerten. Ein Teil wird automatisch über den Darm wieder ausgeschieden. Letztendlich erreicht nur ein Drittel des Magnesiums den menschlichen Organismus. Somit müssen wir das Dreifache der Menge zu uns nehmen, um so den täglichen Magnesiumbedarf bestmöglich zu decken.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, welche Nahrungsmittel gilt es auf den Tisch zu bringen, damit es zu keinen Mangelerscheinungen in dieser Hinsicht kommt? Gerade in Vollkorngetreide, Gemüse, Nüssen und Obst finden wir einen großen Magnesiumgehalt. Die besten Magnesiumlieferanten hingegen sind Sojaprodukte, Kakaopulver, Cashewnüsse, sowie Haferflocken und Vollkornbrot. Zumal auch Zartbitterschokolade reichhaltig Magnesium mitbringt.

Welche Nahrungs-, wie Genussmittel sind eher schlechte Magnesiumlieferanten?

Andere Lebensmittel hingegen sind hier eher schlechte Magnesiumboten und sorgen sogar dafür, dass der menschliche Körper, dass aufgenommen Magnesium schneller wieder ausscheidet. Koffeinreicher Kaffee, aber auch Tee gilt es daher nur in Maßen zu genießen, denn diese Genussmittel fördern die Magnesiumausscheidung über die Nieren. Auch alkoholische Getränke ab einem Promillewert von 0,5 bekommen dem Magnesiumhaushalt gar nicht gut, denn Alkohol entwässert den Körper und sorgt dafür, dass der Nährstoff beim Toilettenganggleich wieder hinausbefördert wird.

Da ist es auch keine gute Idee auf alkoholfreie Biersorten zurückzugreifen. Brauereien entziehen dem Malzgetränk meist nicht nur beim Herstellungsverfahren den Alkoholgehalt, sondern auch gleich das wertvolle Magnesium. Wasser kann hingegen ein guter Lieferant sein, wenn vor dem Kauf ein Blick auf die Inhaltsstoffe geworfen wird. So sollte das Mineralwasser natriumarm sein, aber dennoch Magnesium enthalten.

Schütten Sie zudem nicht einfach Ihr Kochwasser, indem Sie zuvor Gemüse gegart haben, in den Ausguss. Verwenden Sie den Sud besser für eine schmackhafte Soße oder Suppe, denn auch hier ist jetzt reichhaltig Magnesium vertreten. Anders sieht es hingegen mit industriell, aufgearbeiteten Lebensmittels mit Lebensmittelzusatzstoffen, wie Oxal-oder Benzoesäure, sowie Weißmehlprodukten aus. Diese eignen sich schlecht zur Auffüllung des Magnesiumspeichers.

Das Gleiche gilt außerdem für raffiniertes Speisesalz. Hier setzen die Hersteller, damit das Salz nicht verklumpt, auf das Entziehen des wasseranziehenden Magnesiums. Meersalz mit Algen hingegen ist ein guter Lieferant für diesen Nährstoff, denn gerade Algen beinhalten viel Magnesium und Jod.

Wer zudem gerne Milchprodukte zu sich nimmt, sollte vorsichtig sein, denn Kalzium blockiert die Aufnahme von Magnesium. Das Gegenteil tritt hingegen bei vitaminreicher Kost auf, denn durch Vitamin D, Vitamin B6 und anderen B-Vitaminen erhöht sich die Magnesiumaufnahme.

Warum herrscht in unseren Lebensmitteln ein Magnesiummangel?

Weist der Ackerboden nur geringe Mengen an Magnesium auf, kann dies dazu führen, dass das geerntete Gemüse, Getreide und Obst ebenfalls nur wenig von diesem lebenswichtigen Nährstoff enthält. Wie der Mensch, kann auch das Vieh von Magnesiummangel betroffen sein. Kommen hier nur magnesiumarme Futterpflanzen zum Einsatz, ist auch der Dünger für den Ackerboden mit geringen Magnesiummengen versehen.

Ein Kreislauf nimmt seinen Lauf. Wobei es tatsächlich so ist, dass unsere heutigen Lebensmittel immer weniger Magnesium aufweisen. Experten konnten bereits durch diverse Untersuchungen herausfinden, dass sich die Aufnahme von Magnesium allein aus der Nahrung eines Menschen von Ende des 19. Jahrhunderts bis zum heutigen Tag um 50 % gesenkt hat. Zum Teil ist hier die Verwendung von Kunstdünger dafür verantwortlich, denn dieser enthält Kalisalze, Nitrate, sowie Phosphate, aber eben kein Magnesium und andere lebenswichtige Spurenelemente.

Somit können diese auch nicht in die Lebensmittel gelangen. Viele Landwirte haben dies aber inzwischen auch erkannt und kalken ihre Ackerböden, um diese so wieder mit ausreichend Magnesium zu versorgen. Andere landwirtschaftliche Unternehmen setzen hingegen auf sogenannte Mehrnährstoffdünger. Viele ökologische Landwirte verwenden diesen magnesiumhaltigen Dünger, neben der organischen Variante.

Wie lässt sich der Magnesiumhaushalt außerdem verbessern?

Möchte ein gesunder Mensch seinen Magnesiumhaushalt bestmöglich allein mit der Nahrungsmittelaufnahme optimieren, gilt es überwiegend auf Weißmehlprodukte, sowie raffiniertes Speisesalz zu verzichten und überwiegend gesunde, wie frische Bio-Produkte zu sich zu nehmen.

Schwangere, Stillende, aber auch kranke, wie ältere Menschen, sowie Leistungssportler und Menschen, die durch einen Gendefekt Mangelerscheinungen aufweisen, fällt dies aber häufig sehr schwer. In diesem Fall können Nahrungsergänzungsmittel neben einer magnesiumreichen Kost die optimale Versorgung unterstützen.

Magnesium Überdosierung, sowie Nebenwirkungen – Wie viel Magnesium verträgt der menschliche Körper?

Allein durch eine magnesiumreiche Ernährung lässt sich eine Magnesium Überdosierung ohne weiteres vermeiden. Wer hingegen auf zusätzliche Nahrungsergänzungsmittel setzt, sollte nicht mehr als 300 bis 400 Milligramm dieses Nährstoffs täglich zu sich nehmen. Magnesiumcitrate sind da eine einfache Möglichkeit einem Magnesiummangel vorzubeugen oder zu behandeln.

Trotz Einhaltung der Dosierung kann es allerdings hier manchmal zu einem weichen Stuhlgang oder gar Diarrhö (Durchfall) kommen. Diese Nebenwirkungen sind harmlos. Zumal ein Erwachsener meist auch bei einer zu hohen Ration Magnesium keine Angst vor schlimmen Nebeneffekten haben muss. Ein kleines Risiko bleibt aber auch hier und dieses betrifft hauptsächlich die Nieren.

Regulierung der Magnesiumaufnahme

Ärzte nennen einen Magnesiumüberschuss im Blut in der Fachsprache, Hypermagnesiämie. Im Normalfall kommt es bei oralen Magnesiumeinnahmen bei gesunden Menschen nicht zu solchen Anzeichen. Der Körper nimmt sich meist nur die Menge, die er auch wirklich braucht. Kommt es zu einem Überdosierung wird der Überschuss über den Darm, als Durchfall, wieder aus dem Körper gespült. Auch die Nieren helfen hier das überschüssige Magnesium wieder loszuwerden.

Wann kann es zu einem Magnesiumüberschuss im Blut kommen?

Ab einem Magnesiumwert von 1,6 mmol pro Liter Blut spricht der Experte von einer Hypermagnesiämie. Vor allem Menschen, die an einer Nierenfunktionsstörung, sowie Nebennierenrinde-Unterfunktion leiden, laufen Gefahr bei zusätzlichen Rationen Magnesium an diesem Magnesiumüberschuss im Blut zu erkranken. Dies gilt aber auch für Schwangere.

Viele erhalten während Ihrer Schwangerschaft intravenös Magnesium während der Wehen oder gegen vorzeitige Wehen. Somit laufen auch diese Frauen Gefahr an einer Hypermagnesiämie zu leiden. Wobei gleichfalls hochdosierte Magnesiuminjektionen in die Muskeln dafür verantwortlich sein können.

Welche Symptome zeigen sich bei einer Magnesium Überdosierung?

Zu hohe Magnesiumeinnahmen machen sich unter anderem durch weichen Stuhlgang, Durchfall, Blasenfunktionsstörungen, Müdigkeit, Herzrhythmusstörungen, sowie Muskelschwäche bemerkbar. Zudem kann es außerdem zum Blutdruckabfall, zu Übelkeitsgefühlen, Erbrechen, Muskelreflexausfall, flacher Atmung oder gar zu Atemlähmungen kommen. Letzteres kann eventuell zum Herzstillstand führen.

Wie wird ein Magnesiumüberschuss im Blut behandelt?

Kalzium ist in diesem Fall das natürliche Gegenstück von Magnesium. Liegt eine intravenöse Magnesium Überdosierung vor, wird dem Patienten in der Regel Kalzium gespritzt. Furosemid hingegen ist ein Entwässerungsmittel und sorgt dafür, dass die Nieren den restlichen Überschuss an Magnesium aus dem Blut spülen. Tritt der Ernstfall ein und die Nieren versagen Ihre Arbeit, muss eine Blutwäsche, Dialyse, vorgenommen werden.

Wie nehmen Sie Magnesiumpräparate richtig ein?

Um einen weichen Stuhlgang, sowie Durchfall zu verhindern, empfiehlt es sich über den Tag verteilt, niedrig dosierte Magnesiummengen einzunehmen. Zudem raten Ärzte Anwendungen kurz vor dem Zubettgehen anzustreben.

Magnesiummedikamente oder Nahrungsergänzungsmittel

Zahlreiche Magnesiummittel finden sich heute im Handel. Ortsansässige Apotheken, Reformhäuser, Supermärkte, aber auch in verschiedenen Online-Shops sind unterschiedliche Formen dieses Nährstoffs erhältlich. Pulver, Brausetabletten, Filmtabletten, Kapseln, Granulate oder Dragees enthalten inzwischen Magnesium. Zudem besteht die Möglichkeit sich diesen Nährstoff in Venen oder Muskeln zu spritzen. Wobei es aber wissenswert ist, das Magnesium nicht immer gleich Magnesium ist.

Wer an einem Magnesiummangel leidet oder einfach einen größeren Magnesiumbedarf besitzt, muss vorab eine Entscheidung treffen. Es finden sich immense Preisspannen zwischen den einzelnen Präparaten. Zudem variiert die Dosis und auch Wirkstoff-Zusammensetzungen, sowie die Wirkungsweisen bringen Unterschiede mit. Es stellt sich die Frage, ob es ein reines Magnesiumpräparat sein soll oder doch eher eine Kombinationsmittel, welches gleich Aminosäuren, Vitamine und Spurenelemente mitbringt.

Magnesiummedikamente für Härtefälle?

Arzneimittel, die Magnesium enthalten, sind in deutschen Apotheken ohne Rezept zu haben. Diese dienen der Behandlung einer Magnesiumunterversorgung, die sich unter anderem durch Krämpfe in den Waden, sowie nervlichen, muskulösen Problemen bemerkbar gemacht hat. Die WHO, Weltgesundheitsorganisation, empfiehlt hier bei einem Magnesiummangel mindestens 300 Milligramm pro Tag, unabhängig der Lebensjahre des Erwachsenen oder des Geschlechts.

Damit es schnell, sowie verlässlich zu einem Ausgleich kommt, eignen sich besonders gut organische Magnesiumverbindungen, wie Magnesiumorotat, Magnesiumcitrat oder Magnesiumspartat. Durchaus ist aber nicht nur der Mangelausgleich hier von Bedeutung, wenn es um die richtige Wahl des Magnesiumarzneimittels geht. Zig wissenschaftliche Studien haben gezeigt, das Magnesium ebenfalls die Gesundheit des Herzens, sowie Bluthochdruck, Diabetes und andere Krankheiten äußerst positiv beeinflussen kann.

Was kann ein Nahrungsergänzungsmittel?

Suchen Sie den Unterschied zwischen Magnesiummedikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln ist dieser schnell gefunden. Wie die Bezeichnung bereits erahnen lässt, dienen Nahrungsergänzungsmittel nicht allein nur gegen einen Magnesiummangel, sondern ergänzen die Ernährung außerdem. Einseitiges, wie unausgewogenes Essen ruft nicht nur Magnesiummangel hervor, auch an anderen wichtigen Nährstoffen fehlt es dann. Dies kann mit diversen Ergänzungsmitteln dann einfach wieder ausgeglichen werden.

Nicht nur in Apotheken finden sich heute verschiedene Nahrungsergänzungsmittel. Auch Supermärkte, sowie Reformhäuser bieten diese Mittel inzwischen an. Wer hier eher auf günstigere Präparate setzt, nimmt allzu häufig anorganische Magnesiumverknüpfungen zu sich. Diese werden vom Körper nicht allzu gut aufgenommen.

Organisches und Anorganisches Magnesium – Wo versteckt sich der Unterschied?

Magnesiumcarbonat, aber auch Magnesiumoxid sind anorganische Verbindungen, welche Sie in vielen Brausetabletten finden können. Da die anorganischen Magnesiumverknüpfungen sich nur eingeschränkt in Wasser auflösen, werden diese nur schwer vom menschlichen Körper aufgenommen. Anders hingegen verläuft die Aufnahme von organischen Magnesiumverbindungen. Zu diesen gehören Magnesiumspartat, Magnesiumsalze und auch Magnesiumcitrat.

Diesen Verbindungen wird eine höhere Bioverfügbarkeit zugesprochen, so dass eine Einnahme effektiver weiterverwertet werden kann. Durch Ihre gute Wasserlöslichkeit, werden Sie vom Darm wesentlich besser aufgenommen. Letztendlich fällen aber Sie die Entscheidung mit welcher Möglichkeit Sie Ihren Magnesiummangel in den Griff bekommen. Individuelle Vorlieben, sowie natürlich die Verträglichkeit bestimmen in vielen Fällen die Wahl des Magnesiummittels.

Mustergültiges Einnehmen von Magnesium sieht so aus:

Das starke Geschlecht deckt seinen Magnesiumbedarf mit 350 bis 400 Milligramm am Tag. Frauen hingegen sorgen für einen optimalen Magnesiumhaushalt, indem Sie 300 Milligramm täglich zu sich nehmen. Während einer Schwangerschaft oder in den Stillzeiten erhöht sich der Bedarf um 10 Milligramm Magnesium. Bevor es aber darum geht, auf welche Weise dieser Haushalt optimiert werden kann, gilt es erst einmal den Magnesiumgehalt im Blut zu messen und eventuelle Symptome abzuklären. Hier hilft Ihnen ein jeder Allgemeinmediziner.

Wurde ein Mangel an Magnesium festgestellt, sollte der Betroffene erst einmal auf natürlichem Wege versuchen sein Defizit aus der Welt zu schaffen. Magnesiumreiche Speisen gilt es im Speiseplan zu integrieren. Nüsse, wie Zartbitterschokolade dürfen jetzt gerne einmal genascht werden. Bleibt der Mangel trotz magnesiumreicher Ernährung bestehen, gilt es Nahrungsergänzungsmittel oder Magnesiumarzneien anzuwenden.

Teenager, wie Erwachsene sollten dann innerhalb von 24 Stunden stets 300 bis 400 Milligramm Magnesium zu sich nehmen. Je nach Anwendungsgebiet und Bedarf kann diese angeratene Menge aber auch höher ausfallen. Damit ein Ausgleich stattfinden kann, muss die Tagesration Magnesium über viele Woche regelmäßig eingenommen werden. Nur so, kann sich der Magnesiumhaushalt wieder optimieren.

Magnesiummangel für Tinnitus verantwortlich?

Gerade das menschliche Gehör ist extrem empfindlich und somit auch anfällig für diverse Störungen. Sowohl Tinnitus, als auch Schwerhörigkeit, erzeugt durch einen Hörsturz oder einem Schalltrauma, sind heutzutage schon fast eine Volkskrankheit. Gegen Ohrgeräusche, also Tinnitus, gibt es zwar einige Behandlungsansätze, aber bis heute keine garantierte Therapiemethode, die sicher hilft.

Wissenschaftliche Studien, aber auch die Praxis haben aber inzwischen gezeigt das Magnesium bei Tinnitus zu positiven Behandlungsergebnissen führt. Gerade bei Ohrgeräuschen, hervorgerufen durch ein Schalltrauma oder einen Hörsturz, lassen sich mit zusätzlichen Magnesiumrationen lindern. Der positive Einfluss kommt vermutlich daher, dass Magnesium leicht die Barriere zwischen Blutbahnen und Cochlearflüssigkeit überwinden kann. Letzteres ist die Flüssigkeit, welche sich in der Hörschnecke befindet. Ein ganz spezieller Rezeptor wird durch das Magnesium auf der Zellmembran geblockt.

Es kann nur noch wenig Kalzium in die Zelle fließen, so dass die Hörzellen im Innenohr einer geringeren Zellschädigung ausgesetzt werden. Aus diesem Grund, raten Mediziner gerne zu Magnesiumeinsätzen, wenn es voraussehbar ist, dass es zu einer großen Geräuschkulisse kommen kann. Konzertbesuche oder auch Schießübungen können dem Gehör Schaden zufügen. Durch Magnesium sinkt das Risiko eines Hörsturzes, sowie eines Knalltraumas und somit auch die Gefahr an einen Tinnitus zu leiden.

Ist ein akuter Tinnitus durch einen Hörsturz bereits ausgelöst worden, behandelt der Mediziner dies meist durch Magnesium Infusionen. Erfolge lassen sich inzwischen auch durch aktuelle Studien belegen. In der neuesten Untersuchung bekamen 26 Personen über eine Zeitspanne von drei Monaten jeden Tag 532 Milligramm Magnesium verabreicht. Vor und nach der Behandlung wurden alle Tester anhand validierter Tinnitus-Skalen geprüft. Die Resultate zeigten eine positive Veränderung bei chronischen, wie akuten Tinnitus durch die Zugabe von Magnesium.

Welche weiteren Ursachen gibt es für ein Magnesiumdefizit im Körper?

Früher war es das Salz, welches dafür sorgte, dass der Mensch ausreichend Magnesium zu sich nimmt. Gerade Meersalz ist sehr Magnesiumreich. Leider sorgt dieser Nährstoff im Salz aber auch dafür, dass sich das unbehandeltes Salz nicht lange lagern lässt. Es nimmt allzu schnell die Luftfeuchtigkeit auf und verklumpt. Daher wird dem Salz heute das wertvolle Magnesium entzogen, um es so haltbarer zu machen.

Das Kochsalz ist somit kein Magnesiumlieferant mehr, sondern lediglich reines Natriumchlorid. Gleich in zweifacher Hinsicht schadet dieses Salz sogar dem menschlichen Körper. Zum einen erfolgt hier keine Magnesiumversorgung mehr. Zum anderen beinhaltet das Salz jetzt auch noch Jodid, sowie Fluorid. Beide Substanzen belasten das Abwehr-und das Nervensystem, sowie die Schilddrüse, aber auch die Gelenk-, wie Knochengesundheit.

Magnesiumdefizit hervorgerufen durch Übersäuerung

Wer immer noch glaubt, er könnte seinen Magnesiumbedarf durch die Zufuhr gewöhnlicher Kost abdecken, der ist jetzt wohl eines besseren belehrt worden. Leider ist dies aber nicht die einzige Hiobsbotschaft, denn die eher dürftigen Magnesiumdosen, die der Mensch über das Essen aufnimmt, werden allein dafür gebraucht um säurebildende Speisen zu entschärfen.

Gerade industriell, verarbeitete Fertigprodukte, wie Soft Drinks, Fertigsoßen, Süßwaren, Fast Food und Co übersäuern sowohl unser Blut, als auch unser Gewebe. Lebensbedrohliche Gefahren kann ein solcher Säureüberschuss mit sich bringen, würden basische Mineralstoffe, wie Calcium und Magnesium nicht dafür sorgen, dass diese Säure neutralisiert wird.

Je weniger natürlich sich der Mensch ernährt, umso weniger lebenswichtige Mineralien nimmt er auf. Wobei gleichzeitig der Verschleiß dieser Mineralien ansteigt. Verbraucht der Mensch aber stets mehr, als er aufnimmt, geraten die ehemals schwarzen Zahlen schnell in den roten Bereich. Dennoch muss der menschliche Organismus die ankommenden Säuren neutralisieren. Tut er dies nicht, bedeutet das, den Tod.

Reichen die Mineralstoffe aus der Nahrungsaufnahme hingegen nicht, greift der Organismus auf andere Depots zurück. Zähne, Knochen, Haarboden, wie Bindegewebe und Co liefern dann die dringend benötigten Mineralstoffe, allerdings mit fatalen Folgen. Gelenkerkrankungen, Karies, Haarausfall, brüchige Knochen, sowie eine sinkende Widerstandsfähigkeit sind nur einige Beispiele, die dann den Menschen heimsuchen.

Schlacken, so nennt der Fachmann die Säuren, die bereits neutralisiert wurden. Idealerweise scheidet der Körper diese Schlacken einfach aus. Sind die sogenannten Ableitungsorgane allerdings überbelastet, kann es dazu kommen, dass die neutralisierte Säure im gelenknahen Gewebe, wie auch im Bindegewebe deponiert wird. Langfristig gesehen, ist diese Lagerung mit unangenehmen Folgen für den Betroffenen verbunden.

Es kann unter anderem zu rheumatischen Beschwerden, Störungen des Stoffwechsels, einer Autoimmunerkrankung und zig anderen Krankheitsbildern kommen. Mindestens 150 Erkrankungen stehen in Verdacht durch eine chronische Übersäuerung mangels notwendiger Mineralstoffe, sowie falscher Ernährung erzeugt zu werden.

Ist Fluorid ebenfalls Schuld am Magnesiummangel?

Bisher wird unser Trinkwasser noch nicht fluoridiert. In einigen Regionen der USA ist dies bereits Gang und Gebe. Viele Deutsche kaufen aber auch bei uns gerne fluoridreiches Mineralwasser, sowie fluoridierte Zahnpasta und fluoridiertes Salz. Gesundheitsfördernd sind diese fluoridreichen Produkte nicht unbedingt, denn Fluoride suchen sich im menschlichen Körper Mineralstoffe und verknüpfen sich mit diesen.

Magnesium oder Calcium, welches sich mit Fluorid verbunden hat, nutzt unserem Organismus aber nichts mehr und ist somit völlig nutzlos. Ein Magnesiummangel wird somit durch Fluoride nur noch verstärkt. Dabei benötigen vor allem unsere Zähne, sowie unsere Knochen dringend Magnesium. So dient Magnesium hier als eine Art spezieller Leim, der all die wichtigen Calciummoleküle miteinander verbunden hält. In vielen Zahncremes steht aber stets gerne der Begriff, Fluoridreich. Die Theorie, dass Fluorid die Zähne schützt, scheint somit nicht voll und ganz bewiesen.

Können ein Magensäuremangel, sowie ein Säureblocker einen Magnesiummangel erzeugen?

Da viele Menschen sich immer ungesünder ernähren und auch leben, leiden viele an einem chronischen Mangel an Magensäure. Was kaum jemand für möglich hält, ein Magensäuremangel kann sich durch Sodbrennen bemerkbar machen. Gerade Diabetiker, Senioren, Rheumatiker, Asthmatiker, aber auch Menschen, die mit Gallensteinen kämpfen, weisen häufig eine zu geringe Magensäureherstellung auf.

Ohne Magensäure ist es außerdem dem Magnesium nicht möglich, sich in seine nützliche, also ionische Form umzuwandeln. Wobei aber gleichfalls ein Magensäureüberschuss behandelt mit Säureblocker hier für Probleme sorgen kann. Die sogenannten Antazida, also Säureblocker, reduzieren die Magensäure meist so drastisch, dass es auch hier zu einem Magensäuremangel kommt.

Was haben pestizidbelastete Lebensmittel mit einem Magnesiummangel zu tun?

Verschiedene Agrogifte belasten heutzutage die meisten Nahrungsmittel. Pestizide, Herbizide, sowie Fungizide von unterschiedlicher Toxizität sind hier allzu reichhaltig vertreten. Es ist noch gar nicht so lange her, da gab die britische Umweltschutzorganisation Pesticide Action Network bekannt, welche Chemikalien heute überwiegend in der Landwirtschaft eingesetzt werden.

Gleich 35 % dieser Stoffe waren krebserregend. 41 % gelten als akut toxisch, während 12 % als hormonsystemirritierend bekannt sind. Der Mensch nimmt somit immer mehr Gifte zu sich, so dass das Magnesium immer mehr Arbeit bekommt, denn dieser ist nun einmal bei allen Entgiftungsvorgängen im menschlichen Körper maßgeblich mit von der Partie.

Je mehr Gifte bzw. Chemikalien im Körper vorhanden sind, desto mehr Magnesium ist nötig, um diese gefährlichen Stoffe wieder hinauszubefördern. Leider nimmt der Mensch immer öfter „giftige“ Lebensmittel zu sich, so dass es kaum verwunderlich ist, dass immer mehr Menschen an Magnesiummangel leiden.

Führt Wassermangel zu einer Magnesiumunterversorgung?

Nur wenn der ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt, kann er auch genügend Magnesium aufnehmen. Dieser Stoff ist wasserlöslich, so dass reines Quellwasser täglich zu Genüge getrunken werden sollte. Nur wer viel Wasser trinkt, kann auch genügend Magnesium zu sich nehmen.

Können Milchprodukte einen Magnesiummangel auslösen?

Durch die Anwesenheit von Eiweiß, wie Milchzucker und übermäßigen Mengen Calcium kann die Magnesiumaufnahme erschwert werden. Damit eine optimale Absorption des Magnesiums erfolgen kann, gilt der Richtwert stets 2:1 als Calcium-Magnesium-Verhältnis. Verschiebt sich dieses Verhältnis zum Vorteil von Calcium, führt dies dazu, dass der Organismus entsprechend weniger auf das Magnesium zugreifen kann.

In Milch herrscht, zum Beispiel, das Calcium-Magnesium-Verhältnis 10:1, während der Emmentaler Käse ein Verhältnis von 30:1 aufweist. Wer also großen Wert auf eine mineralstoffhaltige Ernährung legt, sollte Milchprodukte nur geringfügig zu sich nehmen. Gleiches gilt für Osteoporose-Patienten. Diesen wird angeraten besser Ihren Magnesiumwert zu erhöhen und gleichzeitig ihren Calciumspiegel zu senken, indem sie auf Milchprodukte verzichten.

Was haben ein Pilzbefall, sowie eine gestörte Darmflora mit einem Magnesiummangel zu tun?

Eine zucker-, wie kohlenhydratreiche Ernährung, sowie Antibiotika Einnahmen können die Darmflora des Menschen schädigen und somit Pilzerkrankungen hervorrufen. Weit mehr als 180 Arten von Pilze werden durch verschiedene Toxine hergestellt. Diese Toxine verhindern zudem eine Magnesiumaufnahme und hemmen gleichfalls die Erfassung von anderen, wichtigen Mineralstoffen.

Magnesiumdefizit durch Eiweißüberschuss

Eine proteinreiche Ernährung mittels großen Mengen Fisch, Fleisch, Eier, sowie Soja- und Milchprodukten macht die Magnesiumaufnahme fast schon unmöglich. Experten raten diesen Menschen zu zusätzlichen Rationen Magnesium mit Hilfe von nahrungsergänzungsmitteln. 300 Milligramm Magnesium dürfen es da täglich ruhig sein.

Kann Grün-, wie Schwarztee einen Mangel an Magnesium hervorrufen?

Grüner, wie schwarzer Tee enthalten Tannine, welche das wertvolle Magnesium an sich binden. Durch die Verknüpfung wird auch hier das wichtige Magnesium wertlos für den menschlichen Organismus. Vor allem Teesorten, die einen bitteren Geschmack mitbringen, gilt es besser zu meiden, denn gerade dies beinhalten oft große Mengen Tannine.

Warum lösen Sojaprodukte einen Magnesiummangel aus?

Durch die sogenannte Fermentation wird die Menge an Phytinsäure in Sojabohnen gesenkt. Daher sollten Soja-Liebhaber nur geringfügig bei fermentierten Sojaprodukten zugreifen. Miso, wie Tempeh in Maßen genossen, richtet kaum einen Schaden an.

Können Softdrinks einen Mangel an Magnesium auslösen?

In vielen kohlensäurehaltigen Getränken sind Phosphate zugegen. Treffen diese auf Magnesium kommt es zu unlöslichen Verbindungen. Auch hier steht dem menschlichen Körper jetzt kein nutzbringendes Magnesium mehr zur Verfügung, denn durch die Vereinigung ist es ebenfalls nutzlos geworden.

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  1. Hat schon jemand Erfahrungen mit Magnesium Verla® purKaps Kapseln gemacht?

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