Augenlidzucken – Was ist das unkontrollierte Muskelzucken genau?

Jeder von uns hat es zumindest schon einmal gehabt, das Augenlid zuckt unwillkürlich und scheint sich von alleine Sebstständig zu machen ohne das man etwas dagegen tun kann. Was genau ist der Auslöser dafür, müssen wir uns sorgen machen und was genau kann man dagegen tun wenn das Augenlid zuckt? Wir möchten Ihnen die wichtigsten Fragen dazu beantworten.

Augenlidzucken – Was ist das unkontrollierte Muskelzucken genau?

Passiert es öfters sind wir leicht verunsichert, schieben es auf Stress oder evtl. auf eine sich anbahnende neurologische Erkrankung. Dabei handelt es sich in den häufigsten Fällen um ein harmloses Muskelzucken, welches wir am empfindsamen Auge viel intensiver wahrnehmen als in anderen Körperregionen.

Augenlidzucken – Was ist das unkontrollierte Muskelzucken genau?
Augenlidzucken – Was ist das unkontrollierte Muskelzucken genau?

Was einem Betroffenen als auffällig erscheint wird vom Beobachter, auch wenn er bewusst hinschauen würde, kaum als sichtbar empfunden. Das zucken ist recht kurz und wortwörtlich nur ein Wimpernschlag.

Erst wenn das Augenlidzucken über längere Phasen nicht nachlässt oder regelmäßig auftritt sollte man den Ursachen auf den Grund gehen. Die wichtigste Frage bleibt also beim Augenlidzucken: Wie lange tritt der Effekt bereits auf?

Ab & an zu Blinzeln wäre ganz normal & bedeutend. Hättest du diesen Reflex nicht, würden deine Augen austrocknen. Wenn dein Augenlid aber unkontrolliert zuckt, solltest du herausfinden, was die Ursache dafür ist.

Warum Augenlidzucken – Ursachen finden

Fragt man die Experten warum Augenlidzucken bei einem spontan auftritt, so wird als häufigste Ursache ein Mineralstoffmangel z.B. Magnesiummangel genannt. Bei Stress oder hoher körperlicher Aktivität und dem damit verbundenen Schweißverlust kann der Körper zuviele Mineralien in kurzer Zeit verlieren. Auch eine Durchfallerkrankung führt häufig als Folge zum Mineralstoffmangel.

Augenlied schliesst komplett – ein Warnsignal

Ein kurzen Zucken des Augenlides ist eine normale Reaktion, welche die meisten bereits erlebt haben dürften. Je nach Ursachen kann das Augenlidzuckern oder leichte gefühlte flimmern des Lides sich auch mal über Tage erstrecken bis es wieder vergeht oder ein Hausmittel abhilfe schafft. Wenn Sie aber die Kontrolle über das Augenlid soweit verlieren, dass es sich komplett schliesst, sollten Sie zeitnah einen Arzt konsultieren.

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Welches Hausmittel hilft bei Augenlidzucken?

Augenlidzucken bekämpfen Sie am besten mit Ruhe. Körper, wie Geist und Seele gilt es zu entspannen. Wobei Ihnen ebenfalls eine nährstoff- und vitaminreiche Kost helfen kann, das Störende Zucken des Lids zu vertreiben. Meist lässt sich das Augenlid zucken so in wenigen Stunden oder längstens nach wenigen Tagen verabschieden.

Lenken Sie sich ab und beschäftigen Sie sich mit angenehmen Dingen

Sowohl geistige, als auch körperliche Ablenkung wird Ihnen in diesem Fall gut tun. Meiden Sie Stress oder reduzieren diesen wenigstens, denn meist hat das Augenlid zucken etwas mit nervöser Unruhe zu tun. Entspannungsübungen machen Spaß und helfen Ihnen, Ihr inneres Gleichgewicht wieder zu finden.

Zudem sollten Sie stets ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen und im gleichen Zuge Ihren Magnesiumhaushalt puschen. Können Sie Ihre Ängste nicht vertreiben, vereinbaren Sie ruhig einen Arzttermin und lassen Sie das Augenlid zucken von einem Fachmann in Weiß abklären. Durchaus können Ihnen auch zusätzliche Vitamin B und E Rationen helfen, das lästige Zucken endlich loszuwerden.

Viele Erwachsene leiden immer wieder mal an Augenlidzucken

Zuckt Ihr Lid in unregelmäßigen Abständen immer mal wieder, tun Sie gut daran, diesem Zucken wenig Beachtung zu schenken. In der Regel verschwindet dieses dann umso zügiger. Reichen Sie bei Ihrem Chef einfach mal einen Tag Urlaub ein und genießen Sie einen stressfreien Tag ganz nach Ihren Wünschen.

Unternehmen Sie etwas Spannendes und vertreiben Sie so das nervige Zucken Ihres Augenlids. Betroffene berichten zudem immer wieder davon, dass Ihnen das Einnehmen von Aspirin, sowie Magnesium geholfen hat.

Was tun, wenn die einfachen Hausmittel nicht helfen?

Bleibt das Augenlid zucken trotz aller Tricks und Tipps weiterhin bestehen oder bereitet Ihnen Sorgen, wie erschwert Ihnen den Alltag, ist ein Arzttermin die beste Lösung. Allgemeinmediziner, sowie Augenärzte können Ihnen bestimmt weiterhelfen. In der Regel müssen Sie lediglich einfache Untersuchungen über sich ergehen lassen, damit der Arzt ernsthafte Erkrankungen ausschließen kann.

Nur in den seltensten Fällen steckt hier eine ernstzunehmende Krankheit hinter dem Augenlidzucken. Gerade die Augen eines Menschen sind extrem empfindlich. Wagen Sie deshalb besser keine eigenständigen Experimente, die eventuell gefährlich werden können.

Ist Magnesiummangel verantwortlich für Augenlidzucken?

Ist ein Mangel an Magnesium schuld an Ihrem Augenlid zucken, führt dies in der Regel zu weiteren Mangelerscheinungen. Damit Ihr Magnesiumhaushalt wieder ins Gleichgewicht kommt, können Sie kurzweilig auf diverse Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen.

Auf lange Sicht, sollten Sie Ihre Ernährung so umstellen, dass Ihr Körper stetig mit ausreichend Magnesium versorgt wird. Gerade dieser Stoff wird dringend für die Kommunikation zwischen Nerven und Muskeln benötigt. Kommt es zu einem Magnesiummangel zeigen sich Funktionsstörungen, welche sich unter anderem durch das Augenzucken äußern.

Homöopathische Mittel gegen Lidzucken

Auch in der Homöopathie finden sich verschiedene Mittel, die gegen das Lidzucken eingesetzt werden können. Zu den bekanntesten homöopathischen Essenzen zählen hier: Belladonna, Lycopodium, Agaricus Muscarius, Kalium Phosphoricum, sowie Magnesium Phosphoricumin in den Potenzen D3 bis D30.

Wissenschaftlich erwiesen, sind hier die Erfolge bei Augenlid zucken aber nicht. Lediglich der bekannte Placebo Effekt ist nachweisbar. Durchaus ist aber diese Wirkungsweise nicht zu verachten, denn vor allem bei psychosomatischen Krankheiten zeigt dieser Effekt immer wieder grandiose Erfolge. Diese kommen sogar Patienten zu Gute, die nicht an eine Wirkung der Homöopathie glauben.

Erfahrungen von Patienten – Was hilft wirklich gegen Lidzuckungen?

Einige Patienten haben in der Vergangenheit positive Erfahrungen mit dem Medikament Aspirin + C gemacht. In anderen Fällen waren es kleine Trinkampullen, die Magnesium und Vitamin D12 enthielten, die schnell für eine Beseitigung des Augenzuckens sorgten.

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Andere Betroffene hingegen massierten Ihr geschlossenes Augenlid regelmäßig mit kreisenden Bewegungen und bekämpften auf diese Weise, dass lästige Zucken. Durchaus können hier ebenfalls Schlafbrillen, sowie kühlende Gelbrillen die Entspannung des Augenmuskels unterstützen. Wobei auch Wärme diesen entspannenden und beruhigenden Effekt auslösen kann.

Ein angewärmter Waschlappen oder andere kleinere, warme Tücher legt der Betroffene dafür einfach auf seine geschlossenen Augen. Gleich die gesamte Gesichtsmuskulatur profitiert von der Maßnahme und entspannt sich gänzlich.

Tipps und Tricks um Augenlidzuckungen zu vermeiden

Vor allem Arbeitgeber, wie Arbeitnehmer oder auch Selbständige, die ständig vor dem Computer sitzen und am Bildschirm arbeiten, sollten regelmäßig Pausen einlegen. Für jede Stunde gilt fünf Minuten Seh-Pause. In dieser Zeit können Sie entweder die Augen schließen oder aber Ihren Blick in die Ferne schweifen lassen. Zudem können Sie auch Ihre Handinnenseiten fest aneinander reiben und anschließend Ihre warmen Hände auf Ihre geschlossenen Augenlider legen. Dies führt gleichfalls zu einer Entspannung Ihrer Augenmuskulatur.

Des Weiteren hilft auch bei der Vorbeugung stets die Zufuhr von ausreichend Flüssigkeit. Trinken Sie viel Wasser oder andere ungesüßte Durstlöscher. Ernähren Sie sich zudem gesund und ausgewogen, so dass Ihr Körper stetig alle wichtigen Nährstoffe erhält.

Stehen Sie außerdem ständig unter Strom, suchen Sie sich ein Hobby, welches den Stress reduziert. Interessieren Sie sich nicht für Yoga oder diverse Meditationsübungen, wählen Sie ein eine Sportart, wie Joggen oder Fußball spielen. Regelmäßige Bewegung hilft nicht nur beim Stressabbau, sondern unterstützt Sie auch gleich beim Abnehmen, denn auch Übergewicht kann zum Augenlidzucken führen.

Ausreichend Schlaf führt außerdem zur Entspannung von Geist, Seele und Körper. Die beruhigende Wirkung können Sie über den ganz Tag genießen, wenn Sie für einen geregelten Tagesablauf sorgen. Trinken Sie zudem nicht Kannenweise Kaffee, sondern reduzieren Sie eher Ihren Koffeingenuss.

Wann ist Augenzucken ein Warnsignal für eine ernste Krankheit?

Es kommt eher selten vor, dass das Lidzucken in Zusammenhang mit einer ernsthaften Erkrankung steht. Durchaus kann es sein, dass sich hier hinter den Augenlidzuckungen ein Tumor, eine Schädigung des Nervensystems oder Fehlsteuerungen des Gehirns verbergen.

Bleibt Ihr Lidzucken trotz aller oben genannten Maßnahmen weiter bestehen und es zeigt sich keine Besserung, konsultieren Sie bitte einen Mediziner. Haben Sie beim Hausarzt das Gefühl, dass dieser Ihre Beschwerden nicht ernst nimmt, bestehen Sie auf eine Überweisung zum Neurologen. Manchmal ist Vorsicht stets besser als Nachsicht. Gerade, wenn es um die eigene Gesundheit geht.


Was kann man tun bei Augenlidzucken?

Therapie des Augenlidzuckens: Zur Linderung akuter Symptome eignet sich ein Waschlappen, der zuvor in warmes Wasser getaucht wurde. Legt man diesen für fünf bis zehn Minuten auf das zuckende Lid, so kann die Wärme die irritierten Muskeln meist so sehr entspannen, dass das Zucken aufhört.

Welchen Mangel bei Augenzucken?

Ein Augenzucken kann aus unterschiedlichen Gründen auftreten. Eine mögliche Ursache ist ein Mangel am Vitamin B12. Auch bekannt als Blepharospasmus kommt es dabei zu einem wiederholten, unfreiwilligen Zusammenziehen des Augenmuskels.

Ist Augenlidzucken gefährlich?

Sehr selten: Augenlidzucken als Hinweis auf eine ernste Erkrankung. Meistens dauert Augenzucken wenige Minuten. Es kann bis zu mehreren Stunden andauern – das ist nicht weiter schlimm. Wenn Ihr Augenlid aber über mehrere Tage regelmässig zuckt, ist eine erste Abklärung beim Arzt ratsam.

Was verursacht Lidzucken?

Meist sind Überlastung, Schlafmangel, zu viel Koffein oder Alkohol und zu lange Bildschirmarbeit die Ursachen dafür, dass das Ober- oder das Unterlid zuckt. In manchen Fällen kann Lidzucken auch durch eine Erkrankung des Auges ausgelöst werden.

Warum zuckt mein Auge seit Tagen?

Die Ursachen für nervöses Augenzucken sind oft Stress, Überanstrengung bei der Arbeit, zu hoher Koffeinkonsum oder eine Erschöpfung der Augen. Vitaminmangel kann zudem ein Auslöser für ein zuckendes Auge sein. Augenzucken ist im Normalfall ungefährlich und verschwindet so schnell, wie es aufgetreten ist.

Wie lange Augenzucken normal?

Das Zucken kann die Sehfähigkeit beeinträchtigen und irritiert. In der Fachsprache nennt sich dieses Phänomen «Faszikulation», also eine unwillentliche Muskelzuckung. Oft ist nur eines der beiden Lider betroffen. Das Zucken kann von wenigen Sekunden bis über mehrere Tage anhalten oder ständig wiederkommen.

Welche Krankheiten bei Augenzucken?

Die Augen und der Augenringmuskel finden zu wenig Erholung, was zu unerwünschten Zuckungen im Gesicht führt. Auch Fremdkörper im Auge oder eine Bindehautentzündung können ursächlich sein. In seltenen Fällen kann das Augenlidzucken einen Zeichen schwerwiegender Krankheiten wie Multiple Sklerose oder Hirntumore sein.

Welches Vitamin fehlt bei Augenlidzucken?

Magnesium entspannt die Muskeln. Andauernder Stress kann jedoch zu einem Ungleichgewicht zwischen Magnesium und Calcium führen. Ihre Lidmuskeln können nicht mehr richtig entspannen – es kommt zum Zucken des Lidmuskels, kurzum zu Augenlidzucken.

Welches Magnesium bei Lidzucken?

Da die Haut rund um Ihre Augen sehr dünn ist, spüren Sie die Zuckungen oder das Flattern am Augenlid deutlicher als bei anderen Muskeln. Biolectra® Magnesium trägt zu Ihrer Magnesiumversorgung bei. Wählen Sie aus unserem Sortiment das Magnesiumpräparat, das zu Ihnen passt.

Welcher Arzt bei Lidzucken?

Meist ist Lidzucken harmlos. Es kann aber auch durch eine Krankheit ausgelöst werden. Hier erfahren Sie, welche Ursachen hinter Lidzucken stecken können, wie Sie es vermeiden können und wann es ratsam ist, einen Augenarzt zu konsultieren.

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