Hyaluronsäure – Wirkung auf Gelenke

Hyaluronsäure ist mittlerweile aus der Kosmetik nicht mehr wegzudenken. Auch wenn der Wirkstoff bereits im eigenen Körper vorkommt, so kann er für ein gelungenes Anti-Aging-Konzept auch von Außen zugeführt werden. Doch nicht nur die Kosmetik hat die Vorteile erkannt, auch die Medizin schwört in manchen Bereichen immer öfter auf Hyaluronsäure.

Hyaluronsäure gegen die Hautalterung

Es ist ein ganz natürlicher Vorgang, dass unsere Haut mit dem Älterwerden schlaffer und weniger elastisch wird. Es entstehen Falten. Auch die Produktion von dem körpereigenen Hyaluron lässt immer mehr nach. Das macht sich ebenfalls meist an der Haut bemerkbar. Hinzu kommen natürlich auch steuerbare, äußere Einflüsse, wie zu viel Sonnenlicht oder die geliebten Zigaretten. All das kann unsere Haut nicht so einfach wegstecken und benötigt hierzu Hilfe in Form von Hyaluronsäure.

Diese bindet das Wasser in der Haut, diese wird wieder elastischer und weniger trocken. Falten können hierdurch vermindert werden. So verhelfen die Hyaluronsäure Kapseln für ein schöneres Ich. Der beliebte Wirkstoff gegen Hautalterungserscheinungen wird in vielen verschiedenen Produkten verarbeitet, wie Ampullen, die direkt auf die Haut gegeben werden, Masken für das längere Einwirken, oder Gesichtscremes, die die Tagescreme ersetzen.

Der Effekt hierbei zielt vor allem auf die Feuchtigkeit der Haut. Hyaluronsäure bindet das Wasser und es entsteht ein besseres Hautbild. Die Gesichtspartien sind weniger eingefallen, die Haut wirkt insgesamt aufgepolstert. Wichtig ist jedoch zu bedenken, dass die Kosmetikprodukte nur vorübergehend wirken und daher ab einem gewissen Alter täglich angewendet werden sollten.

Auch die Altersbeweglichkeit spielt eine Rolle

Hyaluronsäure wirkt sich jedoch nicht nur positiv auf unsere Haut aus, auch für die Gelenke und somit unsere Beweglichkeit ist diese wichtig. Denn auch in den Gelenken nimmt die Elastizität und die Stoßdämpfung mit dem Alter ab, wenn der Körper weniger eigene Hyaluronsäure bildet. Denn dann befindet sich in den Gelenken weniger Synovialflüssigkeit, deren Hauptbestandteil die Hyaluronsäure ist.

Reiben die Gelenke aufgrund der fehlenden Stoßdämpfung nun aneinander, dann kann es schmerzhaft werden. Es kommt zu Arthrose, Überstrapazierung, Zerrungen, Gicht oder auch rheumatischer Arthritis. Hierbei handelt es sich in der Regel am Anfang um eine akute Erkrankung, die bei Nichtbehandlung dann weiter chronisch verlaufen kann. Hyaluronsäure hilft dabei, den Verschleiß der Gelenke, der im Alter ganz natürlich ist, aufzuhalten.

Da jedoch immer weniger eigene Hyaluronsäure vom Körper entwickelt wird, je älter man wird, muss diese von Außen zugeführt werden. Hierzu kann der Orthopäde die Säure direkt in die betroffenen Gelenke spritzen. Da es sich hierbei um einen recht schmerzhaften Vorgang handelt, scheuen viele vor dieser Behandlung. Doch es gibt auch Tabletten oder Granulate, die eingenommen werden können.

Der positive Nebeneffekt hierbei ist vor allem, dass die Hyaluronsäure nicht nur an die betroffene Stelle im Gelenk gelangt, sondern in den gesamten Körper. Auch wenn die Spritze einen schnelleren Effekt direkt im Gelenk erzielt, so gelangt die eingenommene Hyaluronsäure in alle Zellen und das gesamte Bindegewebe des Körpers. Die Einnahme hat so auch einen positiven Nebeneffekt auf trockene, unelastische Haut und Falten werden auf diese Weise ebenfalls nebenbei aufgepolstert.

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Greg Wertheim

Kundenrezensionen und Reviews im Bereich Sportnahrung und Fitness sind mein persönliches Steckenpferd.

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