4G Health Welcher Arzt passt?
☰ Menü

Schmerzen im linken Arm: Ursachen und Herzinfarkt-Warnzeichen

Schmerzen im linken Arm können von Muskeln, Sehnen, Gelenken oder Nerven ausgehen. Sie können aber auch ein Zeichen einer Durchblutungsstörung des Herzens sein. Treten die Beschwerden neu zusammen mit Brustdruck, Atemnot, kaltem Schweiß, Übelkeit oder ausgeprägter Schwäche auf, rufen Sie sofort 112. Warten Sie nicht auf stärkere Schmerzen und fahren Sie nicht selbst ins Krankenhaus. Ein Herzinfarkt lässt sich zu Hause weder durch einen Bewegungstest noch durch einen normalen Blutdruck sicher ausschließen.

Schmerzen im linken Arm: Ursachen und Herzinfarkt-Warnzeichen
Schmerzen im linken Arm: Ursachen und Herzinfarkt-Warnzeichen

Ohne solche Warnzeichen ist eine Überlastung oder ein Problem an Schulter, Ellenbogen, Handgelenk oder Halswirbelsäule möglich. Die linke Seite allein bestimmt die Diagnose nicht. Für eine sinnvolle Einordnung zählt, wann die Beschwerden begonnen haben, wie sie sich entwickeln und welche Symptome dazukommen. Ein ziehender Schmerz nach Gartenarbeit benötigt eine andere Untersuchung als plötzlich auftretender Armschmerz mit Luftnot. Die Information des Bundesgesundheitsportals zum Herzinfarkt erläutert die wichtigsten akuten Warnzeichen.

Linker Armschmerz und Herzinfarkt: Wann sofort handeln?

Bei einem Herzinfarkt wird ein Teil des Herzmuskels nicht ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgt. Der Schmerz muss dabei nicht ausschließlich im Brustkorb wahrgenommen werden. Beschwerden können in einen oder beide Arme, die Schulter, den Rücken, den Hals oder den Oberbauch ausstrahlen. Manche Betroffene beschreiben eher Druck, Enge oder ein schweres Gefühl als einen scharfen Schmerz. Die Stärke ist kein zuverlässiges Maß dafür, wie gefährlich die Situation ist.

Auch ohne ausgeprägten Brustschmerz ist eine Herzursache möglich. Ungewöhnliche Luftnot, Schweiß, Übelkeit oder plötzliche Schwäche verdienen deshalb Aufmerksamkeit, wenn gleichzeitig neue Beschwerden im Arm oder Oberkörper auftreten. Das gilt besonders bei bekanntem Herzleiden, schließt aber Menschen ohne bekannte Vorerkrankung nicht aus. Informieren Sie die Rettungsleitstelle über Beginn und Begleitsymptome und befolgen Sie ihre Anweisungen. Der NHS beschreibt Symptome und Notfallbehandlung beim Herzinfarkt. Auch vorübergehende Besserung ist nach einer verdächtigen Episode kein sicherer Ausschluss.

Beschwerden bei Belastung können auf Angina pectoris hinweisen

Wenn Herzkranzgefäße verengt sind, kann der Herzmuskel bei körperlicher Anstrengung zeitweise zu wenig Sauerstoff erhalten. Mögliche Folgen sind Brustenge oder Beschwerden, die in den Arm ausstrahlen. Bei einer stabilen Angina pectoris treten sie oft in einem wiederkehrenden Belastungsmuster auf und lassen in Ruhe nach. Der Begriff „stabil“ bezeichnet jedoch eine ärztlich eingeordnete Erkrankung. Neu aufgetretene Belastungsbeschwerden sollten nicht selbst mit diesem Etikett versehen und damit als ungefährlich betrachtet werden.

Beschwerden, die erstmals auftreten, stärker werden, länger anhalten oder schon in Ruhe beginnen, können eine akute Verschlechterung anzeigen. Bei entsprechendem Herzinfarktverdacht ist 112 die richtige Nummer. Wer bereits eine diagnostizierte Angina pectoris und einen persönlichen Notfallplan hat, sollte sich daran halten. Verordnete Akutmedikamente ersetzen bei ungewöhnlichen oder anhaltenden Symptomen nicht den Notruf. Die Information zu Angina pectoris auf gesund.bund.de erklärt den Unterschied zwischen stabilen und instabilen Beschwerden.

Muskelzerrung und Überlastung nach Sport oder Arbeit

Nach ungewohnter Belastung können Muskeln und Bänder schmerzen. Ein schwerer Einkauf, Arbeiten über Kopf oder ein neues Training sind mögliche zeitliche Zusammenhänge. Bei einer Zerrung können Druckempfindlichkeit, Schmerzen beim Anspannen und eine eingeschränkte Nutzung auftreten. Manchmal kommen Schwellung oder ein Bluterguss hinzu. Das Muster liefert Hinweise auf eine Verletzung, beweist sie aber nicht. Vor allem bei sehr starken Schmerzen oder deutlichem Funktionsverlust sollte nicht einfach von harmlosem Muskelkater ausgegangen werden.

Bei einer leichten, nachvollziehbaren Überlastung ohne Warnzeichen kann es helfen, die auslösende Aktivität vorübergehend zu reduzieren. Eine frische schmerzhafte Stelle lässt sich kurzzeitig mit einem in Stoff eingewickelten Kühlpack kühlen. Sobald Bewegung wieder ohne deutliche Schmerzbegrenzung möglich ist, kann vorsichtige Mobilisation Steifigkeit vermeiden. Kräftiges Massieren einer frischen Verletzung ist keine gute Idee. Der NHS erläutert Maßnahmen bei Zerrungen und Verstauchungen. Zunehmende statt abklingende Beschwerden benötigen eine erneute Einschätzung.

Die Schulter kann Schmerzen in den Oberarm auslösen

Schmerzen an der Außenseite des Oberarms können ihren Ursprung in der Schulter haben. Unter dem Schulterdach verlaufen Sehnen und ein Schleimbeutel, die bei bestimmten Beschwerden beteiligt sind. Typisch kann sein, dass das Anheben des Arms, das Anziehen einer Jacke oder das Liegen auf der betroffenen Seite schmerzt. Der schmerzhafteste Punkt muss dabei nicht direkt über dem Schultergelenk liegen. Solche Muster sind häufig, lassen aber ohne Untersuchung keine eindeutige Zuordnung zu einer einzelnen Sehne zu.

Die Behandlung richtet sich nach Ursache und Ausmaß der Einschränkung. Bei vielen nicht unfallbedingten Schulterbeschwerden spielen angepasste Bewegung und gezielte Übungen eine wichtige Rolle. Eine Operation ist nicht automatisch der nächste Schritt. Auch auffällige Bilder erklären nicht immer alle Beschwerden, weshalb Untersuchung und Verlauf dazugehören. Die IQWiG-Information zu Schulterschmerzen beschreibt Nutzen und Grenzen verschiedener Behandlungen. Nach einem Unfall mit plötzlicher Schwäche oder wenn der Arm kaum angehoben werden kann, ist eine zeitnahe Untersuchung nötig.

Tennisarm und Sehnenbeschwerden am Ellenbogen

Ein Tennisarm kann auch bei Menschen entstehen, die nie Tennis spielen. Wiederholtes festes Greifen, handwerkliche Arbeit oder ungewohnte Belastung können die Sehnenansätze außen am Ellenbogen beanspruchen. Die Beschwerden können in den Unterarm ziehen und beim Heben oder Festhalten eines Gegenstands zunehmen. Der Name beschreibt daher keine verlässliche Ursache, sondern ein bestimmtes Beschwerdebild. Schmerzen auf der Innenseite des Ellenbogens können wiederum andere Strukturen betreffen und sollten nicht automatisch gleichbehandelt werden.

Ein typischer Tennisarm wird häufig anhand von Beschwerden und körperlicher Untersuchung eingeordnet. Entscheidend ist, die belastenden Tätigkeiten so anzupassen, dass eine Erholung möglich wird, ohne den Arm unnötig lange vollständig stillzulegen. Die Beschwerden können länger als ein gewöhnlicher Muskelkater anhalten. Konkrete Übungen und Belastungsaufbau sollten zum Befund passen. Das Bundesgesundheitsportal zum Tennisarm erläutert Ursachen und Verlauf. Eine schmerzhafte, heiße und stark geschwollene Gelenkregion mit Fieber passt dagegen nicht zu einer unkomplizierten Überlastung und gehört dringend untersucht.

Ausstrahlung vom Nacken bis in die Hand

Eine gereizte Nervenwurzel an der Halswirbelsäule kann Schmerzen, Kribbeln oder Taubheitsgefühle im Arm hervorrufen. Medizinisch wird dies als zervikale Radikulopathie bezeichnet. Nicht immer stehen Nackenschmerzen im Vordergrund; mitunter werden vor allem Arm und Finger als betroffen wahrgenommen. Die Beschwerden können durch bestimmte Positionen beeinflusst werden. Eine Nervenirritation bedeutet außerdem nicht automatisch, dass eine Operation erforderlich ist. Welche Behandlung sinnvoll ist, hängt unter anderem davon ab, ob neben Schmerzen auch Funktionsausfälle bestehen.

Bei zunehmender Schwäche, ungeschickter werdenden Händen, neuem unsicherem Gang oder zusätzlichen Störungen der Blasen- beziehungsweise Darmfunktion ist eine rasche medizinische Untersuchung notwendig. Diese Zeichen können über eine einfache Reizung hinausweisen. Ohne solche Warnzeichen werden häufig Aktivitätsanpassung und konservative Behandlung empfohlen. Die NHS-Information zur zervikalen Radikulopathie beschreibt diesen Verlauf. Verzichten Sie bei unklaren Ausfällen auf kräftige Manipulationen am Nacken oder auf Übungen, die Taubheit und Schwäche verstärken.

Kribbeln in einzelnen Fingern: Nicht jeder Nerv wird am Nacken gereizt

Nerven können auch weiter unten im Arm eingeengt werden. Beim Kubitaltunnelsyndrom ist der Ulnarisnerv im Bereich des Ellenbogens betroffen. Kribbeln und vermindertes Gefühl am kleinen Finger und an einem Teil des Ringfingers sind typische Hinweise. Beschwerden können sich bei länger gebeugtem Ellenbogen oder beim Aufstützen verstärken. Bei stärkerer Beeinträchtigung kann die Hand an Kraft verlieren. Die Patienteninformation der North Tees and Hartlepool Hospitals zum Kubitaltunnelsyndrom beschreibt diese Zusammenhänge.

Beim Karpaltunnelsyndrom wird dagegen der Mittelnerv am Handgelenk eingeengt. Häufig fallen nächtliches Einschlafen der Hand, Kribbeln oder Schmerzen an Daumen, Zeige- und Mittelfinger sowie Teilen des Ringfingers auf. Die Schmerzen können in den Arm ausstrahlen. Eine Schiene oder andere Behandlung kann je nach Befund helfen. Die IQWiG-Information zum Karpaltunnelsyndrom erläutert die Möglichkeiten. Die Fingerverteilung allein ist aber keine Diagnose: Überschneidungen und andere Ursachen sind möglich. Anhaltende Taubheit oder Kraftverlust sollten untersucht werden.

Ein kalter, blasser Arm ist ein Gefäßwarnzeichen

Plötzlich starke Armschmerzen zusammen mit einer ungewöhnlich kalten, blassen Hand können auf eine akute Störung der arteriellen Blutversorgung hinweisen. Taubheit oder nachlassende Beweglichkeit erhöhen die Dringlichkeit. Dabei geht es um das Blut, das den Arm mit Sauerstoff versorgt. Ein solcher Gefäßverschluss ist ein Notfall, auch wenn keine Brustbeschwerden auftreten. Rufen Sie 112 und warten Sie nicht darauf, ob sich die Farbe durch Reiben oder Erwärmen wieder normalisiert.

Für Laien ist das Tasten eines Pulses kein zuverlässiger Ausschlusstest. Ein scheinbar vorhandener Puls oder eine zunächst noch mögliche Fingerbewegung sollte deshalb bei plötzlich auffälliger Kälte, Blässe und Schmerzen nicht beruhigen. Die Society for Vascular Surgery beschreibt die akute Extremitätenischämie als zeitkritische Erkrankung. Sie unterscheidet sich von einer gewöhnlich eingeschlafenen Hand, die nach einer ungünstigen Position kurz kribbelt und sich vollständig normalisiert. Bei anhaltenden oder ungewöhnlichen Symptomen ist eine Untersuchung erforderlich.

Einseitige Schwellung kann auch eine Venenthrombose sein

Schwillt der linke Arm neu einseitig an, kommen neben Verletzung und Entzündung auch Probleme des venösen Blutabflusses infrage. Eine tiefe Venenthrombose betrifft zwar häufiger die Beine, kann aber ebenfalls im Arm auftreten. Schmerzen, Schwellung und veränderte Hautfarbe können Hinweise sein. Nach einem venösen Katheter, einer Operation oder bei bestimmten Vorerkrankungen ist dieser Verdacht besonders relevant. Eine neu aufgetretene unklare Armschwellung sollte deshalb zeitnah, bei ausgeprägtem oder raschem Verlauf noch am selben Tag, medizinisch beurteilt werden.

Wenn zusätzlich Atemnot, Brustschmerzen oder Kreislaufprobleme auftreten, rufen Sie sofort 112. Es könnte eine Lungenembolie vorliegen. Das lässt sich nicht anhand eines Fotos der Schwellung oder durch Hochlagern ausschließen. Die NHS-Information zur tiefen Venenthrombose erklärt Symptome und Behandlung. Bei entsprechendem Verdacht kann eine Ultraschalluntersuchung der Armvenen erforderlich sein. Welche Gefäße dabei betrachtet werden, erläutert die Patienteninformation der Cambridge University Hospitals zum Armvenen-Ultraschall.

Plötzliche Armschwäche: Auch an einen Schlaganfall denken

Eine neue Lähmung oder deutliche Schwäche eines Arms muss besonders ernst genommen werden. Kommen ein hängender Mundwinkel, eine Sprachstörung, Sehstörungen oder plötzliches Gleichgewichtsproblem hinzu, besteht Schlaganfallverdacht. Der Arm muss dabei nicht stark schmerzen. Rufen Sie sofort 112 und nennen Sie möglichst den Zeitpunkt, zu dem die Person zuletzt ohne diese Symptome war. Auch wenn die Beschwerden nach kurzer Zeit verschwinden, ist eine dringliche Abklärung notwendig.

Ein vorübergehendes Nachlassen der Symptome kann zu einer transitorischen ischämischen Attacke passen und ist keine Entwarnung. Die NHS-Information zu Schlaganfallsymptomen erläutert die typischen Zeichen. Unterscheiden Sie im Gespräch mit der Leitstelle möglichst zwischen „Bewegung tut weh“ und „Bewegung gelingt trotz Versuch nicht“. Beides kann relevant sein, deutet aber auf unterschiedliche Probleme hin. Führen Sie bei plötzlich auftretenden Ausfällen keine längeren Selbsttests durch, bevor Sie Hilfe holen.

Nach einem Sturz oder Unfall ist eine Verletzung möglich

Nach einem Sturz können Frakturen, Gelenkverletzungen oder andere Gewebeschäden hinter dem Armschmerz stehen. Eine sichtbare Fehlstellung, starke Schwellung, offene Verletzung oder taube Finger brauchen rasche Versorgung. Auch ohne auffällige Fehlstellung kann ein Knochen gebrochen sein. Ob der Arm noch etwas bewegt werden kann, reicht nicht aus, um einen Bruch auszuschließen. Die NHS-Information zu Arm- und Handgelenksbrüchen erläutert, weshalb häufig eine Röntgenuntersuchung notwendig ist.

Bis zur Untersuchung sollte eine möglicherweise gebrochene Extremität nicht durch Belastung oder gewaltsame Bewegung getestet werden. Unterstützen Sie den Arm in einer möglichst angenehmen Position und versuchen Sie nicht, eine Fehlstellung selbst zu korrigieren. Bei starker Blutung, offener schwerer Verletzung oder Durchblutungsstörung ist 112 richtig. Der Rat zu vorsichtiger Bewegung bei unkomplizierter Überlastung gilt nicht unverändert für eine frische Verletzung mit Bruchverdacht. Erst der Befund bestimmt, ob eine Schiene, Ruhigstellung oder andere Behandlung notwendig ist.

Untersuchung: Welche Angaben und Tests helfen?

Bei länger bestehenden Beschwerden ohne Notfallzeichen kann zunächst die Hausarztpraxis die weitere Abklärung koordinieren. Beschreiben Sie den Beginn, die genaue Strecke der Ausstrahlung und Tätigkeiten, die den Schmerz auslösen. Relevant ist auch, ob Greifen, Anziehen, Schlafen oder Arbeiten eingeschränkt sind. Nennen Sie Begleitsymptome und Vorerkrankungen, statt sich bereits auf „Muskel“ oder „Nerv“ festzulegen. Eine gute Beschreibung kann die Untersuchung gezielter machen, auch wenn Sie den schmerzenden Punkt nicht millimetergenau zeigen können.

Je nach Verdacht werden Gelenkbeweglichkeit, Kraft, Empfindung und Durchblutung untersucht. Bei möglicher Herzursache gehören EKG und Blutuntersuchungen zur Abklärung; bei Nervenproblemen können weitere neurologische Tests sinnvoll sein. Eine einzelne unauffällige Messung zu Hause ersetzt diese Diagnostik nicht. Die Auswahl richtet sich nach der konkreten Fragestellung. Nicht jeder Armschmerz benötigt ein MRT, und ein Bildbefund muss zu den Beschwerden passen. Fragen Sie nach, welche Ursache vermutet wird und woran sich eine Besserung oder Verschlechterung erkennen lässt.

Entlastung und Schmerzmittel passend zur Ursache einsetzen

Sind gefährliche Ursachen und relevante Verletzungen ausgeschlossen, kann ein angepasster Alltag die Behandlung unterstützen. Reduzieren Sie vorübergehend genau die Tätigkeit, die Beschwerden auslöst, und besprechen Sie einen schrittweisen Belastungsaufbau. Bei einem Karpaltunnelsyndrom kann beispielsweise eine nachts getragene Handgelenksschiene sinnvoll sein; sie verhindert ungünstiges Abknicken. Das ist eine gezielte Maßnahme für einen bestimmten Befund, kein allgemeines Rezept gegen jeden Armschmerz. Die IQWiG-Information zu Handgelenksschienen und Bewegung ordnet ihren Nutzen ein.

Schmerzmittel sollten nicht dazu dienen, neue Warnzeichen zu überdecken oder trotz zunehmender Beschwerden weiterzutrainieren. Ibuprofen und ähnliche Mittel sind nicht für alle Menschen geeignet, etwa bei bestimmten Nieren-, Magen- oder Herzerkrankungen und bei manchen Medikamentenkombinationen. Lassen Sie die Eignung bei Unsicherheit in der Apotheke oder Praxis prüfen. Die NHS-Information zu Ibuprofen beschreibt wichtige Gegenanzeigen. Wenn der Arm trotz Entlastung nicht besser wird, wiederholt nachts schmerzt oder an Kraft verliert, ist eine erneute Untersuchung sinnvoll.

Für die Verlaufskontrolle reichen meist einige konkrete Notizen: welche Bewegung möglich ist, wann der Schmerz auftritt und ob neue Beschwerden hinzukommen. So lässt sich beim Folgetermin erkennen, ob eine Maßnahme tatsächlich hilft. Vereinbaren Sie bei unklarer Ursache einen Kontrollpunkt und klären Sie, bei welchen Veränderungen Sie früher Kontakt aufnehmen sollen. Neue Brustbeschwerden, Atemnot, eine kalte blasse Hand oder plötzliche Lähmung gehören unabhängig von einer bisherigen Muskel- oder Nervendiagnose sofort neu beurteilt.

Weiterführende Themen auf 4G Health

Mehr anzeigen
Schaltfläche "Zurück zum Anfang"