Was ist Arthrose?

Was sind typische Symptome bei Arthrose?

Es gibt einige sehr typische Symptome bei Arthrose. Diese Symptome bei Arthrose erklären sich direkt aus der Ursache und der Art und Weise, wie die Krankheit verläuft. Durch die Abnutzung der Gelenke kommt es vor allem zu so genannten Anlaufschwierigkeiten. Die ersten Bewegungen nach einer längeren Ruhephase, wie zum Beispiel dem Schlafen, gehen nur schwer und sind oft von Schmerzen begleitet. Im Gegensatz zu anderen entzündlichen Gelenkproblemen verschwinden diese jedoch nach dem „Anlaufen“ im Regelfall.

Auch unabhängig von Anlaufbeschwerden kann es zu Schmerzen und Steifigkeiten in den Gelenken kommen, die bei Kälte und/oder Feuchtigkeit noch einmal verstärkt werden können. Bei Stoßartigen Bewegungen sind die Beschwerden generell schwerwiegender als bei fließenden Bewegungsabläufen. Im späteren Krankheitsverlauf kann auch ein angeschwollenes oder Flüssigkeitsgefülltes Gelenk eines der Symptome von Arthrose sein.

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Was kann man gegen Symptome von Arthrose tun?

Die Methoden, um die Symptome von Arthrose in den Griff zu bekommen sind vielfältig. Eine spezielle Ernährung kann schon Abhilfe schaffen. Spezielle Knorpelnährstoffe, wie Kieselsäure, wie sie in Ackerschachtelhalm enthalten ist, oder auch Glucosamin und Chondroitin können helfen eine Gelenkabnutzung zu verhindern oder zu vermindern oder gar zu bekämpfen. Auch entzündungssenkende Nährstoffe, wie verschiedene Gewürze, Omega-3-Fettsäuren oder frische Kräuter helfen natürlich der Erkrankung entgegenzuwirken.

Einige dieser Wirkungen erhält man natürlich auch über Arzneimittel. Schmerzmittel können den Anlaufschmerz senken oder ganz verhindern, lösen aber das ursächliche Problem nicht. Eine operative Herangehensweise kann die Gelenkbeschwerden schließlich ebenfalls beheben, die Symptom von Arthrose so zu bekämpfen ist jedoch einer Bekämpfung der Symptome von Arthrose durch sanftere Methoden oder Vorbeugung definitiv nicht vorzuziehen.

Arthrosen kann man grundsätzlich in primäre und sekundäre einteilen. Bei einer primären Arthrose wird von einer Knorpelschädigung unklarer Ursache ausgegangen. Eine sekundäre Artrose hingegen entsteht durch mechanische Überlastung, entzündlichen Veränderungen oder aber metabolischen Störungen. Nach anfänglichen Knorpelschädigungen führt die Athrose im Verlauf zu Veränderungen am Knochen:

1. Stadium – die Knorpelschicht wird rauer und auch immer dünner.
2. Stadium – Geschwüre treten auf, das Bindegewebe und die Knorpelzellen wachsen schnell.
3. Stadium – der Knorpel wird durch Granulationsgewebe und auch minderwertige Faserknorpel ersetzt. Pseudozysten bilden sich aus Knochengewebe und abgestorbenem Knorpel.
4. Stadium – die Knochenplatte des Gelenks flacht ab. Damit der Druck auf das Gelenk trotzdem noch abgefangen wird, bilden sich am Knochen Randwülste.

Die Fehlbildung eines Gelenks stellt die Hauptursache einer Arthrose dar. Besonders deutlich zu sehen ist es an der Hüfte. Die mechanische am meisten belastete Zone stellt bei einer physiologischen Hüftstellung eine größere Fläche dar, als bei einer fehlgebildeten Hüfte. Die Belastungen für das Gelenk sind jedoch weitgehend gleich. Der Druck verteilt sich auf die Hauptbelastungszone. Die kleine Zone hat demnach eine höhere Druckbelastung Druck als die größere, auch dies kann eine Athrose begünstigen.

Wenn Verletzungsfolgen die Verantwortung für den vorzeitigen Verschleiß tragen, wird von einer posttraumatischen Athrose gesprochen. Bei einer sekundären Artrose kommen viele Ursachen in Frage. Es stehen zum Beispiel genetische, hormonelle und chemische Gründe im Verdacht eine Arthrose zu begünstigen. Die meisten Fälle von Arthrosen sind jedoch mit einer Krankheit verbunden.

Sogar einige Medikamente stehen im Verdacht eine Artrose zu verursachen. Durch langjährige Einnahme dieser Medikamente nimmt die Knochendichte ab und die Gelenkbinnenstruktur wird belastet, was Arthrosen fördern kann.

Die Behandlung von Arthrose kann auch von nährstoffwissenschaftlicher Seite unterstützt werden. Entzündungssenkende Nährstoffe, wie frische Kräuter und Gewürze, aber auch dunkle Schokolade oder Senf können helfen die entzündungsbedingten Symptome in den Griff zu bekommen. Spezielle Knorpelnährstoffe, wie pflanzliche Kieselsäure, oder auch Glucosamin und Chondroitin können bei einer Regeneration abgenutzten Knorpelmaterials helfen, wenn sie mit Bewegung kombiniert angewandt werden.

Arthrose der Hand

Bei einer Arthrose der Hand bzw. Finger verschleißen die Gelenke schneller als es dem Alter entspricht. Dieser Verschleiß liegt an der Schädigung des Gelenkknorpels.

Bei einer Arthrose im Handgelenk oder den Fingern unterscheidet man:

  • Die primäre Arthrose der Hand. Die Ursache des Knorpelschadens ist nicht bekannt. Vor allem Frauen in und nach den Wechseljahren sind betroffen. Daraus schließen Experten, dass die Veränderung des Hormonhaushalts eine Rolle spielt. Ebenso scheint die Vererbung von Bedeutung zu sein. Wenn nahe Verwandte betroffen sind ist die Gefahr für eine eigene Erkrankung höher.
  • Bei einer sekundären Arthrose sind Stoffwechselstörungen, rheumatoide Arthritis oder Gicht die Hauptauslöser. Ebenso zu einer Arthrose im Handgelenk können Knochenschwund, das Absterben von Knochengewebe und Fehlstellungen der Gelenke führen. Ständige Belastung der Gelenke wirkt sich ebenso ungünstig auf die Arthrose aus wie Bewegungsmangel.

Die Degeneration der Gelenke, egal ob Wirbelsäule, Hüfte, Knie oder Finger und Fuß, nimmt ab dem 50. Lebensjahr stark zu. Es handelt sich aber um eine normale Alterserscheinung mit der manchmal schon 30 jährige zu kämpfen haben. Frauen sind von einer Arthrose im Handgelenk bzw. den Fingergelenken etwas zehn Mal so häufig betroffen als Männer.

Die Arthrose der Hand schreitet langsam fort. Sie bleibt oft lange Zeit unbemerkt weil keine Symptome wahrgenommen werden. Dies nennt man stumme Arthrose. Wann, oder ob überhaupt Probleme auftreten ist von Mensch zu Mensch verschieden. Die auf einem Röntgenbild sichtbaren Ausmaße einer Arthrose weisen nicht unbedingt auf die Stärke der Beschwerden hin. Schon geringe Veränderungen können starke Schmerzen nach sich ziehen, oder umgekehrt.

Es gibt aber einfache Methoden um den Leidensdruck ein Stück weit zu lindern und eventuell die Problematik ganz zu beseitigen. Eine entzündungssenkende Ernährung, die frische Gewürze und Kräuter ebenso enthalten sollte wie ab und an dunkle Schokolade und Omega-3-Fettsäuren hilft. Spezielle Knorpelnährstoffe, wie die in Ackerschachtelhalm enthaltene Kieselsäure oder Chondroitin und Glucosamin helfen, den Knorpel, wenn nötig, wieder aufzubauen. Ausreichend Bewegung sorgt schließlich dafür, dass all das auch an die richtigen Stellen im Gelenk transportiert wird.

Handgelenksarthrose

Unter einer Handgelenksarthrose versteht man das Handgelenk betreffende Verschleißerscheinungen. Das Handgelenk wird von mehreren Knochen gebildet. Auf der Armseite von Elle (Ulna) und Speiche (Radius) und auf der Handseite von Kahnbein, Mondbein und Dreiecksbein. Die Gelenkflächen dieser Knochen sind mit einer Gleit- und Stoßschicht überzogen, dem Gelenkknorpel. Dieser ermöglicht das reibungslose Bewegen, wenn alles in Ordnung ist. Bei einer Handgelenksarthrose werden, beginnend am Gelenkknorpel, mit fortschreitender Krankheit auch die Knochen geschädigt und verändert. Eine Arthrose ist eine häufige Erkrankung des höheren Alters, über 75% der über 70jährigen leiden daran. Wobei Frauen häufiger betroffen sind als Männer.

Symptome bei einer Handgelenksarthrose

Die Arthrose im Handgelenk geht häufig nicht mit Schmerzen einher. Das Symptom welches vorrangig zu Problemen und zu einer Diagnose führt, ist eine Bewegungseinschränkung im Handgelenk. Diese kommt durch Zubildungen am Knochen zustande, so genannte Osteophyten. Diese Wülste am Gelenkrand führen zu einer Einschränkung der Beweglichkeit des Gelenkes, bis hin zu Gelenksteifigkeit.

Ursachen einer Handgelenksarthrose

Ausgelöst wird die Arthrose im Handgelenk hauptsächlich durch Vorschädigungen. Aber auch höheres Alter ist ein Risikogrund, weil der Gelenkknorpel an Elastizität verliert. Und wie bei jeder Arthrose kann es dann zu einer Überbelastung des Knorpels kommen. Vorschädigungen die eine Arthrose nach sich ziehen können sind:

  • Mondbeinnekrose
  • Kahnbeinfraktur
  • Gelenknahe Fraktur von Ulna oder Radius

Diese Vorschädigungen werden besonders dann zum Risiko, wenn sie nicht gut oder nicht gründlich genug versorgt und therapiert werden. Aber auch Stoffwechselstörungen wie Diabetes mellitus oder Gicht können mit Ursache für eine Arthrose im Handgelenk sein.

Arthrose im Finger

Der Begriff Heberden Arthrose zeichnet sich durch eine Arthrose der Fingerendgelenke aus und gehört ins Umfeld der Fingerpolyarthrose. Im Verlaufe der Erkrankung bilden sich kleine Knötchen an den Gelenken, die man Heberdenknötchen nennt, nach seinem Erstbeschreiber, Dr. William Heberden.
Die Arthrose am Finger ist eine degenerative Erkrankung des Gelenkes, die eine Zerstörung des Gelenkknorpels nach sich zieht. Genau wie bei der Kniegelenkarthrose sind auch bei der Fingergelenkarthrose Frauen deutlicher mehr betroffen als Männer. Man vermutet einen Zusammenhang mit hormonellen Kriterien. In einzelnen Fällen kann sie auch auftreten nach einer schlecht verheilten Fraktur. Andere Ursachen können Verletzungen oder Überbelastung sein. Witterungseinflüsse verstärken die Schmerzen im Arthrose Finger sehr. Man spricht sogar von einer Wechselwirkung zwischen der Psyche und dem Körper.

Die Knötchen sind bei der Heberden Arthrose charakteristisch und zwar sieht man an der angeborenen Form an den Langfingern die Knötchen. Bei der erworbenen Form, wie vor beschrieben, an den Fingerendgelenken. Starke Schmerzen zeichnen den Arthrose Finger und die Arthrose Fingergelenke aus. Bei Arthrose Fingergelenke kann der Schmerz nach einer aktiven Phase von selber abklingen. Die Heberden Arthrose zeigt in der fortgeschrittenen Phase Veränderungen des Knochens, der Gelenkkapsel und der Schleimhaut.

Diese Art der Arthrose Fingergelenke ist nicht allein auf den Knorpelabrieb zurückzuführen ist. Die Arthrose Finger zerstört das Gelenk letztendlich. Man spricht von einer Arthrosis deformans, da das Gelenk praktisch seine Form verliert. Zeigt sich die Arthrose an mehreren Gelenken, ist eine Polyarthrose anzunehmen. Mit zunehmendem Alter erhöht sich das Risiko an Arthrose zu erkranken. Es wurde festgestellt, dass etwa 2/3 der Menschen, die über 65 Jahre sind, davon befallen sind.

Prophylaxe und Behandlung sind hier gleichermaßen durch Ernährungshinweise möglich. Knorpelnährstoffe wie die in Ackerschachtelhalm und Brennessel enthaltene Kieselsäure, sowie Chondroitin, Glucosamin und Kollagen-Hydrolysat helfen einen Knorpel (wieder) aufzubauen. Frische Kräuter und Gewürze, ebenso wie Omega-3-Fettsäuren helfen die Entzündungen zu senken. Ziele und Visionen um sich zu motivieren und Bewegung, um die Nährstoffe an die richtigen Stellen zu transportieren runden es schließlich ab.

Kniearthrose

Als Knie Arthrose (auch Gonarthrose genannt) werden alle Verschleißerscheinungen am Kniegelenk bezeichnet, die den Gelenkknorpel und die Gelenkstrukturen immer weiter schädigen. Allerdings muss nicht immer nur der Knorpel betroffen sein, gelenkbildende Knochen, die Muskulatur und die Gelenkkapsel können ebenso geschädigt werden. Der Gelenkknorpel überzieht die Gelenkflächen und wird durch zu hohe Belastung quasi aufgerieben. Betreffen kann Knie Arthrose also alle Teile des Kniegelenks.

Eine Knie Arthrose ist vorwiegend eine Alterserscheinung und ist nicht als krankhaft einzustufen. Es gibt aber auch Gonarthrose, die durch eine Fehlbelastung des Knies entsteht. Dazu gehören z.B. die X- oder O-Beine aber auch Übergewicht und schlecht verheilte Knochenbrüche. Weiterhin kann Kniegelenk Arthrose durch Verletzungen des Kniegelenks selber entstehen. Dazu zählen Risse der Menisken, Verletzungen des Kreuzbandes (vorne und hinten) und Knorpelbrüche durch Unfälle. Außerdem können bestimmte Stoffwechselstörungen wie z. B. Diabetes und Gicht inklusive anderer rheumatischen Erkrankungen eine Gonarthrose begünstigen.

Meist zeigt sich eine Kniegelenk Arthrose durch Belastungsschmerzen. Die Beweglichkeit wird eingeschränkt, die Gelenke werden steif und es kommt zu Wetterfühligkeit. Die Einschränkung der Beweglichkeit kann wiederum zu Muskelverkürzungen, Fehlhaltungen und sogar zur Versteifung des Gelenkes führen. Die Schwellungen und Spannungsgefühle im Knie liegen an Ergussbildungen – dem sogenannten Wasser im Knie.

Von einer Gonarthrose kann jeder betroffen sein, allerdings scheinen Frauen anfälliger für eine Knie Arthrose zu sein. Die Erkrankung ist bei Erwachsenen über 60 Jahren sehr häufig. Da die Kniegelenk Arthrose die Arbeitsfähigkeit und die Lebensqualität beeinträchtigt, wird ihr hohe sozialmedizinische Bedeutung beigemessen.

Diagnostiziert wird eine Kniegelenk Arthrose auf unterschiedliche Arten. Der Arzt begutachtet das Knie zuerst auf Veränderungen der Haut und der Beinachse. Danach wird das Knie unter anderem auf eine Erwärmung oder Schwellung abgetastet. Zum Abschluss wird ein Funktions- und Schmerztest durchgeführt. In Einzelfällen müssen Apparate zur Diagnose herangezogen werden. Dazu zählen zum Beispiel das Röntgen, das Ultraschall oder eine Computertomographie.

Egal ob verletzungsbedingt oder altersbedingt, es gibt Mittel, die sowohl prophylaktisch als auch behandelnd angewandt werden können. Über die Ernährung ist beides möglich. Gewürze und frische Kräuter, ebenso wie Omega-3-Fettsäuren haben einen entzündungssenkenden Effekt. Spezielle Nährstoffe, wie die in Brennnessel und Ackerschachtelhalm enthaltene Kieselsäure oder auch Kollagen-Hydrolysat stärken den Knorpel und ermöglichen sogar dessen Wideraufbau. Diese Ernährung muss mit einer vernünftigen Menge an Bewegung kombiniert werden, um eine korrekte und ausreichende Verteilung der Nährstoffe an die richtigen Stellen zu ermöglichen.

Arthrose im Fuß

Eine Arthrose im Fuß ist eine Abnutzungserscheinung der Knorpel und Knochen und beginnt meist schleichend. Betroffen sind vor allem über 50jährige. Die Arthrose greift hauptsächlich das obere Sprunggelenk, die Fußwurzel- und Rückfußgelenke, sowie das Gelenk der großen Zehe an. Die Arthrose im Sprunggelenk ist oft besonders problematisch.

Arthrose am Fuß
Arthrose am Fuß

Ausgelöst wird diese Art der Arthrose häufig durch mechanische Reize. Vor allem tritt Arthrose im Fuß bei Menschen auf, die eine starke körperliche Arbeit zu verrichten haben, übergewichtig sind, Haltungsschäden aufweisen oder bei denen Verwandte zum Beispiel an einer Arthrose im Sprunggelenk erkrankt sind. Eine ständige Belastung des Fußgelenks führt mehr und mehr zu einer Abnutzung des Knorpels. Je mehr sich der Knorpel abnutzt, desto stärker wird die Reibung am Knochen. Durch die ständige Reibung nimmt auch die Dämpfung immer mehr ab und es kommt zu Schmerzen.

Eine beginnende Arthrose im Fuß erkennt man meist an einer Steifheit des Fußgelenks und ungewöhnlichen Spannungsgefühlen im Fuß. Im weiteren Verlauf der Arthrose kommen Belastungsschmerzen hinzu, die sich im Laufe der Zeit in Dauerschmerzen verwandeln. Oft sind die Schmerzen bei feuchtkaltem Wetter besonders schlimm.

Im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung kann es zu einer Entzündung der Gelenkkapselflüssigkeit kommen. Die Entzündung entsteht wenn sich ein abgeriebener Knochensplitter in einer Gelenkspalte festsetzt. Da der Körper bei Abrieb immer neues Knochengewebe produziert kann es zu Verformungen oder Verdickungen, bis hin zur völligen Verknöcherung des Gelenks kommen.

Vor allem Menschen mit Arthrose im Sprunggelenk müssen mit deutlichen Einschränkungen in allen Lebenssituationen rechnen. Die Beweglichkeit des oberen Sprunggelenks ist nur mehr in geringem Ausmaß möglich und es entstehen starke Schmerzen.

Den Problemen kann auf verschiedene Weise entgegengewirkt werden. Die Entzündungsteile der Problematik kann man durchaus mit speziellen Nährstoffen bekämpfen. Omega-3-Fettsäuren, Zwiebeln und auch dunkle Schokolade wirken antientzündlich. Wenn dann noch spezielle Knorpelnährstoffe wie Ackerschachtelhalm (Kieselsäure) und Kollagen-Hydrolysat verwendet werden, kann ein regenerieren des Knorpels sehr wahrscheinlich gemacht werden. Ingwer, Chili und Aloe Vera könne als kombinierter Balsam zusätzlich auch extern angewandt werden.

OSG Arthrose

Eine Arthrose des oberen Sprunggelenks wird auch als OSG Arthrose bezeichnet. Darunter versteht man Verschleißerscheinungen, die das obere Sprunggelenk betreffen. Dieses wird durch drei Knochen gebildet: dem Schienbein, dem Wadenbein und dem Sprungbein. Die Gelenkflächen sind mit einer Gleit- und Stoßschicht überzogen, dem Gelenkknorpel. Dieser ermöglicht das reibungslose Bewegen, wenn alles in Ordnung ist. Bei einer OSG Arthrose werden, beginnend am Gelenkknorpel, mit fortschreitender Krankheit auch die Gelenkkapsel, Muskeln und Knochen geschädigt und verändert. Eine Arthrose tritt verhältnismäßig häufig auf, über 75% der über 70jährigen leiden an einer Arthrose. Wobei Frauen häufiger betroffen sind als Männer.

Symptome bei der OSG Arthrose

Bei einer Arthrose im oberen Sprunggelenk kommt es zunächst nur gelegentlich zu Schmerzen. Typisch sind morgendliche Anlaufschmerzen. Diese bezeichnen einen Bewegungsschmerz, der nach längerer Ruhephase auftritt. Im Verlauf kommen auch Schmerzen nach Belastung und Ruheschmerz dazu. Durch Knochenzubildungen am Gelenk, sogenannte Osteophyten, kommt es im späteren Verlauf auch zu Bewegungseinschränkungen bis hin zur Steifheit des Gelenkes.

Ursachen der OSG Arthrose

Auch wenn eine Arthrose eine Erkrankung des gehobenen Alters ist, weil der Knorpel über die Jahre an Elastizität verliert, ist bei einer OSG Arthrose so gut wie immer eine Vorschädigung vorhanden. Man spricht dann von einer sogenannten sekundären Arthrose. Wenn die Arthrose also zu einer Vorerkrankung dazu kommt. Eine primäre Arthrose, also eine ohne Vorerkrankungen ist bei der OSG Arthrose recht selten. Ursachen für eine sekundäre OSG Arthrose können sein:

  • Unfallschäden
  • Entzündungen
  • Anlagebedingte Ursachen

Unfallschäden können zum Beispiel Schäden an den Bändern sein oder Frakturen der gelenkbildenden Knochen mit Gelenkbeteiligung. Auch Entzündungen im Gelenk führen auf Dauer zu Schäden. Anlagebedingt Ursachen können Platt- oder Klumpfüße sein.

Rhizarthrose

Die Rhizarthrose ist eine Verschleißerscheinung des Daumensattelgelenkes an der Hand. Die Schmerzen haben ein Bild, wie die Arthrose im Knie. Bewegungseinschränkung besonders am Morgen, Schwierigkeiten beim Öffnen eines Schraubverschlusses o.ä. sind die Symptome. Wie bei jedem anderen Gelenk auch, sind die Knochen mit Knorpel überzogen, was ein schmerzfreies Bewegen zulässt. Bei älteren Patienten jedoch sehr oft zu beobachten, ist eine Abnutzung des Knorpels. Durch den Abbau des Knorpels, verringert sich die Gelenkschmiere. Es entsteht ein rauer Reibungseffekt, der höllische Schmerzen bereitet. Die Folge, es entsteht eine sogenannte Subluxation, wobei der Mittelhandknochen zur Seite hin abrutscht.

Sind die Schmerzen im Daumensattelgelenk erst einmal nur bei “Grifftechniken” spürbar, so werden sie späterhin bei jeder kleinsten Bewegung wahrgenommen. Anfänglich sind fast keine äußerlichen Merkmale, aber wenn die Erkrankung weiter fortschreitet, sieht man eine Schwellung im Bereich des Gelenkes. Die einzelnen Stadien einer Rhizarthrose zeigen sich in der Ergußbildung, Gelenkspaltverschmälerung bis zu 2 cm und einer Knochenzystenbildung.

Bei der Entstehung der Rhizarthrose kann ein rheumatisches Bild vorliegen. Meist aber ist die Erkrankung eine selbstständige Erkrankung, was heißt, dass sie keine bekannte Ursache hat. Bei Frauen jenseits der 40, sind diese Beschwerden häufiger anzutreffen als bei Männern. Nach einer Basisfrakur des Mittelhandknochens kann das Entstehen einer Arthrose ebenfalls gefördert werden.

Im Gelenk selbst ist ein Reizzustand, der große Schmerzen verursacht und wie bei allen Arthroseerscheinungen eine Knochenneubildung hervorruft. Eine Reaktion des Körpers, den Reizzustand zu beenden. Schreitet die Rhizarthrose weiter voran, kommt es zur Gelenksteife, was eine Verlustfunktion des Gelenkes hervorruft. Durch eine Schonhaltung, die unweigerlich da ist, vermindert sich die Daumenmuskulatur immer mehr.

Es gibt einfache Maßnahmen, die das Krankheitsbild verbessern oder ganz kurieren können. Eine entzündungssenkende Ernährung bekämpft die Symptome oftmals gut. Zwiebel, Omega-3-Fettsäuren und vor allem wenig Kohlenhydrate helfen um das zu erreichen. Spezielle Knorpelnährstoffe, wie in Ackerschachtelhalm enthaltene Kieselsäure oder auch Glucosamin und Chondroitin helfen den Knorpel zu regenerieren oder prophylaktisch. Ausreichend Bewegung sorgt dann dafür, dass die Nährstoffe korrekt verteilt werden. Vernünftige Zielsetzungen helfen schlussendlich dann, auf dem Weg zu bleiben.

Coxarthrose

Eine Arthrose des Hüftgelenks wird auch als Coxarthrose bezeichnet. Darunter versteht man das Hüftgelenk betreffende Verschleißerscheinungen. Bei einer Arthrose der Hüfte ist das Gelenk zwischen Oberschenkel und Becken betroffen, das größte, tragende Gelenk im menschlichen Körper. Diese Gelenkfläche ist mit einer Gleitschicht überzogen, dem Gelenkknorpel. Dieser ermöglicht das reibungslose Bewegen, wenn alles in Ordnung ist. Bei einer Coxarthrose werden, beginnend am Gelenkknorpel, mit fortschreitender Krankheit auch die Gelenkkapsel, Muskeln und Knochen geschädigt und verändert. Bei der Hüftgelenksarthrose handelt es sich um eine sehr häufige Erkrankung, über 75% der über 70jährigen leiden an einer Arthrose. Wobei die Coxarthrose und die Gonarthrose zu den beiden häufigsten Arthrosearten zählen.

Symptome bei der Coxarthrose

Zu Beginn einer Coxarthrose kommt es zu so genannten Anlaufschmerzen. Diese Bewegungsschmerzen sind nicht dauerhaft vorhanden, sonder treten bei den ersten Bewegungen nach Ruhe auf. Oft strahlen die Schmerzen aus, von der Leiste, über den vorderen Oberschenkel bis zum Knie. Im späteren Verlauf der Hüftgelenksarthrose kommt es zu dauerhaften Schmerzen in Bewegung und Ruhe, sowie Bewegungseinschränkungen durch Muskelverkürzungen und Knochenschäden.

Gegen diese Symptome vorgehen kann man neben der schulmedizinischen Weise auch durch nährstoffwissenschaftliche Erkenntnisse. Eine entzündungssenkende Ernährung, wie sie durch reichlich frische Kräuter und Gewürze, Omega-3-Fettsäuren und auch dunkle Schokolade oder Zwiebeln gewährleistet werden kann hilft gegen die entzündlichen Beschwerden. Knorpelaufbaustoffe, wie die natürliche Kieselsäure aus Ackerschachtelhalm oder Brennnessel, sowie Kollagen-Hydrolysat helfen, den Knorpel zu stabilisieren oder neu aufzubauen.

Ursachen der Coxarthrose

Ausgelöst wird die Arthrose in der Hüfte durch ein Missverhältnis zwischen der Belastbarkeit und der tatsächlichen Belastung des Gelenks. Es gibt verschiedene Ursachen dafür. Die häufigste ist schlicht das Alter. So wie die Haare grau werden, so sind auch die Gelenke vom Alterungsprozess betroffen und verändern sich. Weitere Ursachen sind:

  • Überlastung
  • Vorschädigungen
  • Stoffwechselstörungen

Als Beispiele für Überlastung sind besonders Übergewicht und Fehlstellungen der Gelenke (X- oder O-Beine, sowie angeborene Hüftluxationen zu nennen. Vorschädigungen können zum Beispiel durch Entzündungen oder Verletzungen hervorgerufen sein. Aber auch Stoffwechselstörungen wie Diabetes mellitus oder Gicht können mit Ursache für eine Coxarthrose sein.

Schulter Arthrose

Die Schultergelenksarthrose (der medizinische Ausdruck lautet Omarthrose) beschreibt den Verschleiß des Schultergelenks durch die Abnahme und Zerstörung der Knorpelsubstanz. Im schlimmsten Fall reiben hierbei der Oberarmkopf und die Gelenke aufeinander. Dies führt zu Schmerzen, einer Gelenksentzündung und zur Bewegungseinschränkung.

Typische Beschwerden einer Arthrose der Schulter sind Ruhe-, Bewegungs- und Belastungsschmerz. Die Rotationsbewegungen sind eingeschränkt und bei sämtlichen Schulterbewegungen ist ein Reiben und Knirschen zu spüren bzw. zu hören. Zusätzlich kann auch eine Schwellung mit Ergussbildung auftreten.

Die Ursachen der Schulter Arthrose sind entweder Überlastung oder eine Verletzung des Gelenks. Wenn für die Entstehung der Omarthrose keine Ursache bekannt ist nennt man sie eine primäre Arthrose der Schulter.

Im Gegensatz dazu gibt es bei einer sekundären Schulter Arthrose mehrere Ursachen:

  • Brüche in der Gelenknähe durch einen Unfall sind der häufigste Grund
  • Eine Entzündung des Schultergelenks kann später zu einer Arthrose der Schulter führen. Die Schulter schmerzt dann sowohl bei Bewegung als auch im Ruhezustand.
  • Oft ist andauernde Überlastung ein Grund für eine Schulter Arthrose.
  • Eine angeborene Gelenksausrenkung kann ebenso im Alter zur Omarthrose führen.

Die Diagnose erfolgt grundsätzlich über eine gründliche körperliche Untersuchung. Manchmal sind zusätzliche Untersuchungen nötig, zu denen zählen:
Röntgenbilder um eine Gelenkspaltverschmälerung oder knöcherne Anbauten nachweisen zu können. Ebenso kann ein Pfannenverschleiß nur durch das Röntgen exakt beurteilt werden.

Eine Ultraschalluntersuchung kann die Rotatorenmanschette beurteilen. Die Rotatorenmanschette ist eine Gruppe von vier Muskeln. Ihre Aufgabe es ist den Oberarmknochen in der flachen Gelenkpfanne des Schulterblatts zu halten. Die Kernspintomographie eignet sich ebenfalls zur Beurteilung der Rotatorenmanschette. Und mit Hilfe der Computertomographie kann die Gelenkpfannenorientierung beurteilt werden.

Die Behandlung einer Omarthrose kann mit Nährstoffen gut unterstützt und vorangebracht werden. Kräuter Gewürze und eine Senkung der kohlenhydratmenge haben eine entzündungshemmende Wirkung. Natürliche Kieselsäure, wie sie in Ackerschachtelhalm vorkommt, sowie Glucosamin und Chondroitin helfen, den Knorpel zu regenerieren. Durch ein ausreichendes Bewegungspensum abgerundet kommen die Nährstoffe auch dort an, wo sie hin sollen.

Video: Arthrose und die Arthrose-Lüge im Expertenvortrag

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Autor: Robert Milan

Der Autor ist seit dem Jahr 2005 Experte im Bereich gesundheitliche Ernährung und Nahrungsergänzung. Als langjähriger Medizinautor entsprechen seine Inhalte dem aktuellen medizinischen Wissensstand und begründen sich ebenfalls auf ärztliche Fachliteratur und der aktuellen medizinischen Leitlinie.

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