Muttermal juckt und brennt – Ursachen und Behandlung

Was tun wenn Leberflecke jucken?

In den meisten Fällen sind Muttermale völlig harmlos und zeigen keine Entartungen. Kommt es jedoch zu farblichen, sowie formgebenden Veränderungen oder aber das Muttermal juckt, blutet oder brennt, gilt es einen Hautarzt aufzusuchen. Dieser wird das Mal dann genau unter die Lupe nehmen, denn brennen, jucken, beißen, stechen, wie Schmerzen können in diesem Fall mit einem Melanom in Zusammenhang stehen. Zeigen sich allerdings solche Symptome handelt es sich hier meist bereits um fortgeschrittene Stadien der Malignität.

Löst das Muttermal einen Juckreiz aus, kann außerdem die umliegende Haut ebenfalls Veränderungen aufweisen. Wobei ein juckendes Muttermal aber ebenso mit einer Infektion und Entzündung zu tun haben kann. Kommt es demnach zu einer sichtbaren Hautveränderung nennen Dermatologen dies in diesem Zusammenhang „Pruritus cum materia“. Kommt es durch Kratzen dann zu einem Bluten des Muttermals handelt es sich hier aber keineswegs um ein weiteres Anzeichen für die Malignität. Nur, wenn Muttermale ohne Ursache oder Zutun beginnen zu bluten, ist dies ein Alarmsignal und demnach verdächtig.

Warum ist Selbstkontrolle bei Muttermalen so wichtig?

Es ist enorm wichtig, seine eigenen Muttermale in regelmäßigen Abständen genau in Augenschein zu nehmen. Wer seine Leberflecken kennt, erkennt auch Veränderungen, so dass der Gang zum Mediziner frühzeitig in Angriff genommen werden kann. Mit Hilfe einer speziellen Lupe wird der Hautarzt dann den Muttermal untersuchen und Fotos von den auffälligen Veränderungen machen. Auf diese Weise kann das Wachstum, aber ebenso Veränderung genau analysiert werden. Falls nötig, kommt es dann zu einer Entfernung des Muttermals.

Hinzu kommt, dass aber ebenso andere Hautveränderungen nicht völlig außer Acht gelassen werden sollten. Dies gilt vor allem für entzündete Areale, die nicht abheilen wollen oder für Stellen, die nässen, jucken, sowie Verhornungen aufweisen.

Wenn juckende Muttermale, wie Leberflecken auf Hautkrebs hindeuten

Werden Leberflecken oder Muttermale größer, verändern ihre Form, zeigen Ungleichmäßigkeiten oder Farbveränderungen, gilt es den Arztbesuch nicht allzu lange auf die Bank zu schieben. So sind die meisten Muttermale in der Regel ganz harmlos. Diese bilden sich einfach im Laufe des Lebens oder aber bestehen bereits seit der Geburt. Aus diesen ehemals harmlosen Muttermalen kann sich allerdings mit der Zeit ein bösartiger Hauttumor entwickeln.

Neben sichtbaren Veränderungen sollte man daher ebenso auf Warnzeichen, wie Juckreiz, Brennen oder unter Umständen sogar Schmerzen achten. Gleiches gilt ebenfalls für Pigmentflecken, die immer mal wieder jucken, brennen oder wehtun. In beiden Fällen gilt es dann schnell einen Spezialisten aufzusuchen.

Diesen sollte man ebenfalls aufsuchen, wenn Leberflecken ohne einen ersichtlichen Grund anfangen zu bluten. Kommt dies immer mal wieder vor, ist auch dies ein Warnzeichen. Befinden sich in einem Muttermal außerdem Haare und diese fallen plötzlich aus, kann der Haarausfall ein Anzeichen für Krebs sein.

Durch Reibung können Tumore begünstigt werden

Sind Muttermale einer ständigen Reibung ausgesetzt, raten Hautärzte meist dazu, diese besser vorsorglich entfernen zu lassen. Dies gilt vor allem für Leberflecke die sich am Hosenbund, an den Fußsohlen oder im Bereich des BH-Trägers, denn sind die Male einer ständigen Reibung ausgesetzt, begünstigt dies die Tumorbildung, vor allem dann, wenn die Muttermale beginnen zu nässen oder gar zu bluten.

Durch die ständige Reibung können hier befindliche Leberflecken gereizt, wie irritiert werden. Dies wiederum kann den Übergang zu einem Melanom und demnach zu bösartigen Hautkrebs fördern.

Auch weißer Hautkrebs kann Juckreiz auslösen

Häufig ist weißer Hautkrebs hautfarbend und aus diesem Grund auch eher schwer zu erkennen. Oftmals kommt diese Krebsart im Gesicht oder auch auf dem Kopf vor. So beginnt diese Erkrankung meist mit kleinen entzündlichen Stellen, die nicht abheilen und stattdessen nässen und jucken. Typisch ist es außerdem, dass es bei weißem Hautkrebs häufig zu Verkrustungen, sowie zu verhornten Stellen kommt. Aus diesem Grund rät die Deutsche Krebsgesellschaft ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre ein Hautscreening machen zu lassen.

Wie lassen sich Muttermale entfernen?

Muss ein Muttermal entfernt werden, werden große Male dieser Art meist einfach mit einem Skalpell herausgeschnitten. Zur Betäubung wird hier im Vorfeld eine Spritze gesetzt. Bei kleineren Leberflecken hingegen gibt es die Möglichkeit diese heraus zu stanzen. Werden allerdings größere Muttermale auf diese Weise entfernt, müssen die Wunden im Anschluss genäht werden. Demnach bleiben hier sichtbare Narben, so dass es weitaus vorteilhafter ist Muttermale mit einem Laser entfernen zu lassen. Mit dieser Methode bleiben keine Narben zurück und so kann eine Laserbehandlung in diesem Bereich auch im Gesicht vorgenommen werden.

Fazit: Muttermale gilt es immer in regelmäßigen Abständen genau in Augenschein zu nehmen, denn diese können sich mit der Zeit gefährlich verändern. Beginnen Leberflecken zu brennen, jucken, nässen oder gar plötzlich zu bluten oder aber verändern ihre Form, wie Farbe sind dies stets Warnzeichen. Demnach gilt es hier den Hautarztbesuch nicht allzu lange auf sich warten zu lassen, denn diese Symptome können auf Hautkrebs hinweisen.

Inzwischen werden Muttermale außerdem nicht nur mehr einfach mit dem Skalpell herausgeschnitten, sondern können ebenfalls mit einer Laserbehandlung entfernt werden. Letzteres bringt einen großen Vorteil mit sich, denn auf diese Weise bleiben keine Narben.

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