Durchfall – Was tun bei Darmproblemen?

Inhaltsverzeichnis

Was ist Durchfall eigentlich?

Durchfall ist eine Erkrankung des Darmes, bzw.- Symptom einiger Erkrankungen, und ist auch als Diarrhö bekannt. Wenn zu flüssiger Stuhl zu häufig abgegeben wird (mehr als 3mal am Tag) und das über einen längeren Zeitraum, spricht man von Durchfall. Wenn nur eine der Beschwerden auftritt oder der Zeitraum nicht länger ist, ist Diarrhö nicht (sicher) gegeben. Diarrhö kann akut oder chronisch sein, wobei letzterer Zustand erst nach zwei bis drei Wochen durchgehender Probleme vorhanden ist.

Diarrhö tritt am häufigsten in Begleitung einer Magen-Darm-Grippe auf. Auch Cholerainfektionen und bestimmte Lebensmittelunverträglichkeiten können zu Diarrhö führen. Ebenfalls führen einige chronische Darm oder Magen-Darm-Erkrankungen Diarrhö als Begleitsymptom. Daher ist es wichtig, auf Nahrung bei Durchfall zu achten, da sie eventuell sogar ursächlich sein kann.

Was kann man bei Durchfall tun?

Durchfall wird, wenn er nicht Begleitsymptom einer schwerwiegenderen oder chronischen Erkrankung ist, normalerweise eher symptomatisch therapiert. Vor, während und nach einer Diarrhö kann es wichtig sein, auf seine Lebensmittelauswahl zu achten. Viele Lebensmittel rufen die Probleme hervor, wenn eine Lebensmittelunverträglichkeit gegen sie vorliegt. Während und nach den akuten Problemen kann eine darmschonende Kost, die Elektrolyt- und Wasserhaushalt wieder ausgleicht sehr hilfreich sein. Auch kaliumreiche Nahrung, wie Tomatenmark, kann hilfreich sein.

Eine, von der WHO empfohlene, und käuflich zu erwerbende Elektrolytlösung (2,6g Natriumchlorid, 13,5g Glukose, 2,9g Natriumcitrat und 1,5g Kaliumchlorid auf 1 l sauberes Trinkwasser) kann in vielen Apotheken dafür erworben werden. Durchfall kann auch bekämpft werden, indem für eine kurze Zeit die Darmperistaltik durch Medikamente eingeschränkt wird.

Da allerdings dadurch auch die Ausscheidung und Bekämpfung von eventuellen Krankheitserregern gehemmt oder unterbrochen wird, sollte diese Methode bei Durchfall nur selten und kurzfristig gewählt werden. Wenn Durchfall mit Krämpfen einhergeht können diese wiederum mit krampflösenden Mitteln behandelt werden.

Bauchweh und Durchfall kombiniert

Wann kommt es zu Bauchweh und Durchfall?

Bauchweh und Durchfall treten oft, aber nicht immer, zusammen auf. Wenn Bauchweh und Durchfall gemeinsam auftreten liegt die Vermutung einer Magen-Darm-Erkrankung nahe. Ob es sich dabei um Magen-Darm-Grippe oder eine andere Erkrankung handelt lässt sich schwer aus den konkreten Symptomen herleiten. Durchfall an sich ist eine Erkrankung des Darmes, bzw.- Symptom einiger Erkrankungen, und ist auch als Diarrhö bekannt. Wenn zu flüssiger Stuhl zu häufig abgegeben wird (mehr als 3mal am Tag) und das über einen längeren Zeitraum, spricht man von Durchfall.

Durchfall und Bauchschmerzen treten zusammen auf
Durchfall und Bauchschmerzen treten zusammen auf

Bauchschmerzen können von der Speiseröhre bis zum Darm nahezu überall lokalisiert sein. In Kombination mit Durchfall ist eine Verdauungstraktproblematik jedoch sehr wahrscheinlich. Eine Gastritis oder eine Gallen- oder Leberproblematik können ebenso beteiligt sein wie chronischere Darmerkrankungen. Auch psychische Probleme können zu Bauchweh und Durchfall führen, genauso wie eine Lebensmittelunverträglichkeit.

Was kann man gegen Bauchweh und Durchfall tun?

Bauchweh und Durchfall zusammen deuten auf eine Magen-Darm-Grippe hin. Daher sollte die ersten Tage der Symptome, wenn sie nicht zu stark sind, auch genauso gehandelt werden. Ruhe, Wärme auf der Bauchgegend sowie Schonkost sind angebracht. Dazu kann gegebenenfalls ein Wasser- und Elektrolythaushaltausgleichendes Getränk genommen werden. Fencheltee, die Einnahme von Ingwer oder der Konsum eines mindestens 10 Minuten gezogenen schwarzen Tees, sowie von heißem Kakao mit chili können ebenfalls die Beschwerden bekämpfen.

Wenn die Symptome stärker sind oder länger andauern, muss ein Arzt zur Diagnose hinzugezogen werden. Eine Lebensmittelunverträglichkeit kann durch ein ernährungstagebuch eingegrenzt werden und führt meistens zu einer Diät, die das betreffende Produkt ausschließt. Schwerwiegendere Darmerkrankungen müssen oft mit starken Medikamenten behandelt werden.

Dennoch sollte Bauchweh und Durchfall nicht zu Angstzuständen führen (die, nebenbei gesagt, das Ganze nur verstärken würden), sondern erst einmal ruhig angegangen werden. Nur bei wirklich hartnäckigen Ursachen von Bauchweh und Durchfall, die selten sind, ist eine medikamentöse oder chirurgische Therapie notwendig.

Blähungen und Durchfall

Warum treten Blähungen durchfallbegleitend auf?

Es passiert bei Magen-Darm-Problemen öfter, dass Blähungen durchfallbegleitend auftreten. Wenn zu Blähungen Durchfall kommt ist das nicht so ungewöhnlich oder besorgniserregend, wie man zuerst denken mag. Blähungen entstehen, wenn im Verdauungstrakt zu viele Gase angesammelt werden, die sogar die Bauchdecke wölben können. Der medizinische Begriff hierfür ist Flatulenz. Durchfall hingegen liegt vor, wenn zu oft und zu viel flüssiger Stuhl abgegeben wird. Beide Probleme haben ihre Ursache im Regelfall in einer unzureichenden Vorverdauung bzw. Vorzerlegung der Lebensmittel.

Die Bakterien im Darm erledigen das dann, was zur Bildung von Gasen führt und oft zum nicht ausreichenden Entzug von Wasser und/oder Nährstoffen. Wenn Blähungen durchfallbegleitend auftreten liegt die Vermutung einer Lebensmittelunverträglichkeit nahe. Diese, vor allem Zöliakie, Laktose- und Fruktose-Unverträglichkeit bringen oft diese Kombination von Beschwerden mit sich. Letztlich können jedoch auch chronische Darmerkrankungen, wie Morbus Crohn, die Symptome mit sich bringen.

Was kann man tun wenn zu Blähungen Durchfall kommt?

Wenn es vorkommt, dass sich zu Blähungen Durchfall gesellt sollte im Regelfall eine Untersuchung auf Lebensmittelunverträglichkeiten erfolgen. Blähungen an sich erfordern meistens ein vermeiden generell treibender Lebensmittel. Fencheltee oder lang gezogener schwarzer Tee sind hingegen sogar förderlich für die Bekämpfung der Probleme. Auch kann mit Enzymen, die die Gasbläschen auflösen behandelt werden. Durchfall hingegen wird meistens symptomatisch mit Wärme und Elektrolyt- und Wasserhaushaltsausgleichenden Mitteln behandelt. Wenn Blähungen durchfallbegleitend auftreten kann eine Pilzerkrankung oder Lebensmittelunverträglichkeit vorliegen.

Erstere würde eine Behandlung dessen erfordern, die durch Antipilzmittel und gleichzeitige Aufbaumittel für die Darmflora erfolgen kann. 10 Milliarden Laktobakterien am Tag durch ein hochdosiertes Präparat können helfen, ein Ungleichgewicht der Darmflora als Ursache zu kurieren. Fenchel- und Kümmelsamen in den Mahlzeiten den Effekt des Fencheltees noch einmal um ein vielfaches verstärken. Wenn Blähungen durchfallbegleitend in Folge einer Lebensmittelunverträglichkeit auftreten, muss anders therapiert werden.

Eine Auslösersuche mit anschließender Vermeidung des betroffenen Lebensmittels ist die sinnvollste Therapie und muss meistens lebenslang eingehalten werden. Wenn wegen chronischer Krankheiten wie Morbus Crohn zu Blähungen Durchfall kommt, müssen der auslösenden chronischen Erkrankung entsprechende Maßnahmen ergriffen werden.

Blutiger Durchfall

Wann ist Durchfall blutig?

Wenn Durchfall blutig ist, ist erhöhte Aufmerksamkeit geboten. Wenn Durchfall blutiger Art auftritt kann, im Gegensatz zur normalen Verdauung, nicht zweifelsfrei geklärt werden, aus welchem Körperteil das Blut kommt. Bei normaler Verdauung würde Blut aus dem Verdauungstrakt vor dem Darm dunkel bis schwarzgefärbt werden. Da bei Durchfall die Verdauungsprozesse allerdings gehemmt sein können ist dieses Kriterium nicht mehr allgemeingültig.

Wenn Blut im durchfallartig veränderten Stuhl ist, liegt in den meisten Fällen eine schwere oder chronische Darmentzündung vor. Colitis ulcerosa ist dabei nur die Bekannteste. In selteneren Fällen kann auch eine schwere Gastritis oder sehr schwere Magen-Darm-Entzündung zu Blut im Stuhl und Durchfall führen. Hier kommt das Blut entweder vom Magen her oder der Darm ist durch das anhaltende Pressen und den Stuhlgang so gereizt, das sich Verletzungen bilden können. Darmkrebs schließlich ist ebenfalls eine Quelle für Durchfall blutiger Art.

Wenn Durchfall blutig ist, was tun?

Wenn Durchfall mit Blut versetzt ist muss immer ein Arzt hinzugezogen werden. Wenn es kein einmaliges Phänomen ist besteht immer die Gefahr einer ernsten Erkrankung oder vielleicht einer Verletzung im Darmbereich. Viele Darmerkrankungen, die Durchfall blutig machen sind medikamentös oder operativ behandelbar. Allerdings gehen diese Behandlungen oft mit Nebenwirkungen einher, die den Folgen einer Nichtbehandlung aber meistens vorzuziehen sind. Parallel kann eine normale Durchfall“behandlung“ stattfinden, mit Elektrolytlösungen und Schonkost. Tomatenmark kann hier als Kaliumlieferant dienen. Ackerschachtelhalm kann die Beschwerden ebenfalls lindern.

Wenn eine Antibiotikabehandlung angestrebt wird, sollte im Nachhinein die Darmflora, die mit abgetötet wurde, durch Bifido- oder Laktobakterien verstärkend wiederaufgebaut werden. Auch Dinkelkeimlinge können, die Darmschleimhaut betreffend, helfen. Auch Hämorrhoiden oder kleinere Verletzungen im Darm, die verödet oder chirurgisch behandelt werden können, führen zu Durchfall blutiger Art. Wenn der Durchfall blutig ist ist auf jeden Fall immer eine gesunde Vorsicht angeraten, denn viele chronische Erkrankungen zeigen sich so und lassen sich dann eventuell noch gut behandeln. Durchfall blutiger Art sollte nicht auf die leichte Schulter genommen oder verschleppt werden.

Chronischer Durchfall

Wenn ein Durchfall für länger als vier Wochen anhält, wird er als chronischer Durchfall bezeichnet. Auch wenn Durchfälle in regelmäßigen Abständen wieder auftreten, wird er als chronisch bezeichnet. Ein chronischer Durchfall kann viele unterschiedliche Ursachen haben. Damit die Ursache richtig erkannt wird und eine entsprechende Behandlung eingeleitet wird, muss eine exakte Diagnose eines Arztes vorliegen.

Die Veränderungen im Stuhl entstehen, da die Aufnahmefähigkeit von Kolon und Dünndarm gestört ist. Der Stuhl kann breiig, wässrig, fettreich oder blutig sein und übel riechen. Über ein Drittel der Bevölkerung leidet wenigstens einmal im Jahr an Durchfall.

Hauptursachen einer chronischen Durchfallerkrankung sind die folgenden:

  • Wenn eine Erkrankung mit Erregern wie Amöben, Lamblien, Clostridien oder Salmonellen besteht, kann dies nur anhand einer Stuhlprobe nachgewiesen werden.
  • In Folge entzündlicher Darmerkrankungen kann ebenfalls oft starker Durchfall auftreten. Die Colitis ulcerosa und der Morbus Crohn gehören zu den bekanntesten chronischen Darmerkrankungen. Früher oder später führen beide Erkrankungen zur Schädigung der Darmschleimhaut, wodurch die Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme beeinträchtigt wird.
  • Auch bei einem andauernden Missbrauch von Abführmitteln kann ein chronischer Durchfall auftreten. Eine weitere häufige Ursache für starken Durchfall ist die Einnahme von Medikamenten, so kann zum Beispiel eine Antibiotikaeinnahme oder auch die Einnahme bestimmter Antirheumatika Durchfallerkrankungen auslösen.
  • Des Weiteren kann bei regelmäßigem Alkoholkonsum in größeren Mengen starker Durchfall auftreten.
  • Bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten treten chronische Durchfälle ebenso auf, wie bei der Zuckerkrankheit, Schilddrüsenüberfunktion, Nebennieren Erkrankungen und einigen Tumorreaktionen. Wenn die normale Darmbeweglichkeit gestört ist, liegt meist ein sogenanntes Reizdarmsyndrom vor. Auch bei dieser Krankheit können ein starker Durchfall und Bauchkrämpfe auftreten.

Während und nach den akuten Problemen kann eine darmschonende Kost, die Elektrolyt- und Wasserhaushalt wieder ausgleicht sehr hilfreich sein. Auch kaliumreiche Nahrung, wie Tomatenmark, kann hilfreich sein. Eine, von der WHO empfohlene, und käuflich zu erwerbende Elektrolytlösung (2,6g Natriumchlorid, 13,5g Glukose, 2,9g Natriumcitrat und 1,5g Kaliumchlorid auf 1 l sauberes Trinkwasser) kann in vielen Apotheken dafür erworben werden.

Durchfall bei Babys

Wann kommt es zu Durchfall bei Babys?

Durchfall bei Babys tritt in den ersten Lebensmonaten öfter auf, als man denken mag. Daher kurz etwas zu Durchfall vorneweg: Durchfall, auch als Diarrhö bekannt, ist ein Symptom des Darmtraktes. Durchfall ist dabei die zu häufige Abgabe von zu flüssigem Stuhl. Es ist wichtig, dass beide Kriterien zusammentreffen. Wenn nur eines von beidem zutrifft oder nur kurzfristig die Beschwerden auftreten, ist Durchfall nicht (sicher) gegeben.

Durchfall kann akut oder chronisch sein, wobei letzterer Zustand erst nach zwei bis drei Wochen durchgehender Probleme vorhanden ist. Durchfall tritt am häufigsten in Begleitung einer Magen-Darm-Grippe auf. Auch Cholerainfektionen und bestimmte Lebensmittelunverträglichkeiten können zu Diarrhö führen. Durchfall bei Babys hängt in westlichen Ländern allerdings seltenst damit zusammen. Viel eher muss auf die Ernährung geachtet werden, denn sie kann ursächlich sein.

Durchfall bei Babys, was tun?

Durchfall bei Babys ist besonders kritisch, da sie selber noch nicht konkret ihre Beschwerden äußern oder schildern können. Außerdem können sie nicht selber Ernährungstechnische Maßnahmen ergreifen. Zuallererst sollte, mit einem Kinderarzt, abgeklärt werden, ob eine Entzündung oder eventuell eine echte Lebensmittelunverträglichkeit vorliegt.

Wenn der Durchfall bei Babys daher rührt, müssen diese Lebensmittel von nun an vermieden werden. Eine Entzündung muss gegebenenfalls mit Antibiotika und Magensäurebindern bekämpft werden. Nach einer Antibiotikakur ist es angeraten, die Darmflora und das Darmimmunsystem wieder mithilfe von speziellen Lakto- oder Bifidobakterien aufzubauen.

Auch Dunkelkeimlinge für die Darmschleimhaut helfen hierbei. Wichtig ist, einen Elektrolyt- und Nährstoffverlust beim Kind rasch auszugleichen. Babys haben wesentlich weniger Reserven als Erwachsene. Die von der WHO empfohlene Elektrolytlösung fürs Wasser (2,6g Natriumchlorid, 13,5g Glukose, 2,9g Natriumcitrat und 1,5g Kaliumchlorid auf 1 l sauberes Trinkwasser) kann man oft käuflich erwerben.

Den Kaliumanteil kann man zum Beispiel durch Tomatenmark ebenfalls versuchen auszugleichen. Parallel dazu muss, um Durchfall bei Babys verhindert zu werden penibelst auf die Hygiene im Umfeld geachtet werden. Durchfall bei Babys tritt oft zusammen mit einer Magen-Darm-Erkrankung auf, deren Hauptinfektionsweg mangelnde Hygiene ist.

Durchfall bei Kindern

Wann kommt Durchfall bei Kindern vor?

Wenn Durchfall bei Kindern vorkommt ist besondere Obacht geboten. Durchfall bei Kindern, vor allem bei Kleinkindern ist aufgrund der kleineren Reserve und Puffer von kleinen Kindern problematischer als bei Erwachsenen. Durchfall, auch als Diarrhö bekannt, ist ein Symptom des Darmtraktes. Durchfall ist dabei die zu häufige Abgabe von zu flüssigem Stuhl. Es ist wichtig, dass beide Kriterien zusammentreffen. Wenn nur eines von beidem zutrifft oder nur kurzfristig die Beschwerden auftreten, ist Durchfall nicht (sicher) gegeben.

Durchfall kann akut oder chronisch sein, wobei letzterer Zustand erst nach zwei bis drei Wochen durchgehender Probleme vorhanden ist. Durchfall tritt am häufigsten in Begleitung einer Magen-Darm-Grippe auf. Auch Cholerainfektionen und bestimmte Lebensmittelunverträglichkeiten können zu Diarrhö führen. Wenn Durchfall bei Kindern vorkommt liegt in westlichen Ländern jedoch meist eine Magen-Darm-Grippe oder eine Lebensmittelursache vor.

Was kann man tun, wenn Durchfall bei Kindern vorkommt?

Auf Durchfall bei Kindern muss mit einer schnelleren Reaktionszeit reagiert werden, als bei Erwachsenen. Möglichst rasch sollte gemeinsam mit einem Kinderarzt abgeklärt werden, ob eine Infektion oder eventuell eine Lebensmittelunverträglichkeit vorliegt. Wenn eine Antibiotikabehandlung notwendig wird, sollte hinterher über einen schnelleren Neuaufbau der Darmflora und des Darmimmunsystems durch Dinkelkeimlinge für die Darmschleimhaut, sowie Lakto- und Bifidobakterien nachgedacht werden.

Durchfall bei Kindern
Durchfall bei Kindern

In den ersten Stunden bei Durchfall bei Kindern sollte wenig bis gar keine feste Nahrung zu sich genommen werden. In Apotheken kann man oft die von der WHO empfohlene Elektrolytlösung fürs Wasser (2,6g Natriumchlorid, 13,5g Glukose, 2,9g Natriumcitrat und 1,5g Kaliumchlorid auf 1 l sauberes Trinkwasser) empfohlene Lösung erwerben.

Auch mit Tomatenmark kann zumindest der Kaliumanteil wieder aufgefrischt werden. Nach Durchfall bei Kindern sollte auch eine Zeit lang die Ernährung eher auf schonende Kost umgestellt werden. Ebenfalls kann sanfte Wärme am Bauch beim Durchfall bei Kindern helfen, sich weniger unwohl zu fühlen. Als Getränk sollten neben der Elektrolytlösung ungesüßte Tees bevorzugt werden.

Durchfall beim Kleinkind

Wann betrifft Durchfall Kleinkinder?

Wenn Durchfall Kleinkinder betrifft ist besondere Obacht geboten. Durchfall Kleinkinderbetreffend ist aufgrund der kleineren Reserve und Puffer von kleinen Kindern problematischer als bei Erwachsenen. Durchfall, auch als Diarrhö bekannt, ist ein Symptom des Darmtraktes. Durchfall ist dabei die zu häufige Abgabe von zu flüssigem Stuhl. Es ist wichtig, dass beide Kriterien zusammentreffen. Wenn nur eines von beidem zutrifft oder nur kurzfristig die Beschwerden auftreten, ist Durchfall nicht (sicher) gegeben.

Lesen Sie auch: Schwarzer Stuhlgang – Ursachen, Symptome und Behandlung

Durchfall kann akut oder chronisch sein, wobei letzterer Zustand erst nach zwei bis drei Wochen durchgehender Probleme vorhanden ist. Durchfall tritt am häufigsten in Begleitung einer Magen-Darm-Grippe auf. Auch Cholerainfektionen und bestimmte Lebensmittelunverträglichkeiten können zu Diarrhö führen. Wenn Durchfall Kleinkinder betrifft liegt in westlichen Ländern jedoch meist eine Magen-Darm-Grippe oder eine Lebensmittelursache vor.

Was kann man bei Durchfall, Kleinkinder betreffend, tun?

Wenn Durchfall Kleinkinder betrifft, ist die Reaktionszeit und Obacht etwas höher, als bei Erwachsenen, da sie, wie bereits erwähnt, geringere Reserven und Puffer haben. Möglichst rasch sollte bei einem Kinderarzt abgeklärt werden, ob eine Infektion oder eventuell eine Lebensmittelunverträglichkeit vorliegt. Infektionen müssen gegebenenfalls mit Antibiotika oder Magensäurebindern angegangen werden. Nach einer Antibiotikabehandlung muss oft die Darmflora wiederaufgebaut werden. Dinkelkeimlinge können der Darmschleimhaut helfen, Bifido- und Laktobakterien allgemein.

In den ersten Stunden nach dem Auftreten der Symptome von Durchfall, Kleinkinder betreffend, sollte wenig bis gar keine feste Nahrung zu sich genommen werden. Die von der WHO empfohlene Elektrolytlösung fürs Wasser (2,6g Natriumchlorid, 13,5g Glukose, 2,9g Natriumcitrat und 1,5g Kaliumchlorid auf 1 l sauberes Trinkwasser) kann man oft in Apotheken erwerben.

Auch mit Tomatenmark oder anderen kaliumreichen Speisen kann man das Auffrischen betreiben. Wenn Durchfall Kleinkinder betrifft ist auch eine Umstellung der Ernährung nach den akuten Symptomen auf schonende Kost sinnvoll. Ebenso kann sanfte Wärme am Bauch bei Durchfall Kleinkindern helfen, sich weniger unwohl zu fühlen. Als Getränk sollte ungesüßter Tee vorgezogen werden und gegebenenfalls die Elektrolytlösung.

Durchfall und Erbrechen

Wann treten Durchfall und Erbrechen zusammen auf?

Durchfall und Erbrechen treten gerne zusammen auf, aber nicht immer. Wenn Durchfall und Erbrechen zusammen auftreten, ist das ein guter Hinweis, auf einen Magen-Darm-Infekt oder eben die Magen-Darm-Grippe. Durchfall ist eine Erkrankung des Darmes, bzw.- Symptom einiger Erkrankungen, und ist auch als Diarrhö bekannt. Wenn zu flüssiger Stuhl zu häufig abgegeben wird (mehr als 3mal am Tag) und das über einen längeren Zeitraum, spricht man von Durchfall. Wenn nur eine der Beschwerden auftritt oder der Zeitraum nicht länger ist, ist Diarrhö nicht (sicher) gegeben.

Neben der Magen-Darm-Grippe können jedoch auch chronischere Darmerkrankungen, wie Cholera oder Morbus Crohn, und schlimme Grippeerkrankungen, zum Beispiel mit der sogenannten Schweinegrippe, zu Durchfall und Erbrechen führen. Jedoch können auch Lebensmittelunverträglichkeiten verantwortlich sein.

Durchfall und Erbrechen, was tun?

Wenn Durchfall und Erbrechen gemeinsam Auftreten ist das eine typische Reaktion. Im Regelfall, wenn die Dauer der Probleme nicht mehr als einige Tage ist, ist keine medizinische Behandlung notwendig. Ruhe und Schonung, sowie ausreichend Wärme und Schonkost können symptomatisch helfen.

Der Körper verliert bei Durchfall und Erbrechen viele Elektrolyte und Wasser, so dass beides, behutsam, zugeführt werden sollte. In besonders schlimmen Fällen, kann ein Mittel gegen Erbrechen helfen, Flüssigkeit, am besten Elektrolythaltige, im Magen zu behalten. Tomatenmark und andere kaliumhaltige Lebensmittel können helfen diesen Mangel auszugleichen. Auch Ingwer und Zimt können symptomdämpfend wirken.

Magen und Darmtätigkeit sollten im Regelfall so wenig wie möglich unterbunden werden, da Durchfall und Erbrechen meistens darauf hindeuten, dass der Körper einen für ihn als gefährlich identifizierten Stoff loswerden oder Erreger bekämpfen will. Durchfall und Erbrechen können auch eine Lebensmittelunverträglichkeit anzeigen. Am besten kann man das durch ein Ernährungstagebuch feststellen. Wenn Durchfall und Erbrechen von chronischeren Darmerkrankungen ausgelöst werden, kann eine medikamentöse Therapie oder Krankenhausaufenthalt nötig werden.

Durchfall und Fieber

Durchfall und Fieber, wann treten sie gemeinsam auf?

Es gibt einige Krankheitsbilder, bei denen Durchfall und Fieber gleichzeitig auftreten. Durchfall ist eine Erkrankung des Darmes, bzw.- Symptom einiger Erkrankungen, und ist auch als Diarrhö bekannt. Wenn zu flüssiger Stuhl zu häufig abgegeben wird (mehr als 3mal am Tag) und das über einen längeren Zeitraum, spricht man von Durchfall. Wenn nur eine der Beschwerden auftritt oder der Zeitraum nicht länger ist, ist Diarrhö nicht (sicher) gegeben. Durchfall und Fieber zusammen treten gerne bei einer Magen-Darm-Grippe auf.

Auch andere Darmerkrankungen können Fieber mit sich bringen, wenn das körpereigene Immunsystem stark mit einer Erregerabwehr beschäftigt ist. Durchfall und Fieber treten eher nicht auf bei Lebensmittelunverträglichkeiten, die ans ich zu Durchfall führen könnte. Es gibt jedoch auch exotischere Krankheiten, wie zum Beispiel die „Schweinegrippe“, die eine Kombination aus Durchfall und Fieber mit sich bringen können.

Was tun wenn zu Durchfall und Fieber kommt?

Wenn Durchfall und Fieber zusammenkommen kann im Regelfall eine Lebensmittelunverträglichkeit als Ursache ausgeschlossen werden. Verdorbene Nahrung oder Salmonellen können sich jedoch durch die Kombination aus Symptomen äußern. Gegen Fieber können fiebersenkende Mittel eingenommen werden und den Durchfall betreffend sollte vor allem der Wasser- und Elektrolythaushalt ausgeglichen werden. Der Kaliumgehalt kann auch durch Lebensmittel wie Tomatenmark wieder aufgefrischt werden. Auch Ingwer und Zimt können durch Entzündungssenkende Faktoren helfen, die Problematik durchzustehen.

Durchfall und Fieber treten zusammen auf?
Durchfall und Fieber treten zusammen auf?

Eine Hemmung der Darmbewegung ist bei Durchfall und Fieber nicht angeraten, da dadurch die Ausscheidung und Bekämpfung der Krankheitserreger im Darm unterbrochen oder gehemmt würde. Durchfall und Fieber muss in den meisten Fällen nicht medikamentös behandelt werden. Die körpereigene Abwehr wird im Regelfall in unter einer Woche mit einer Durchfallerkrankung fertig. Erst wenn sie länger dauert oder das Fieber besonders hoch ist, sollte bei Durchfall und Fieber ein Arzt aufgesucht werden und gegebenenfalls auch mit stärkeren Medikamenten gearbeitet werden.

Durchfall mit Übelkeit

Wann treten Durchfall und Übelkeit zusammen auf?

Durchfall und Übelkeit treten gerne zusammen auf, aber nicht immer. Durchfall und Übelkeit sind, wenn sie gepaart auftreten, oft, aber nicht immer, Anzeichen für eine Magen-Darm-Grippe. Durchfall ist eine Erkrankung des Darmes, bzw.- Symptom einiger Erkrankungen, und ist auch als Diarrhö bekannt. Wenn zu flüssiger Stuhl zu häufig abgegeben wird (mehr als 3mal am Tag) und das über einen längeren Zeitraum, spricht man von Durchfall. Wenn nur eine der Beschwerden auftritt oder der Zeitraum nicht länger ist, ist Diarrhö nicht (sicher) gegeben.

Auch Cholerainfektionen und bestimmte Lebensmittelunverträglichkeiten können zu Diarrhö führen. Ebenfalls führen einige chronische Darm oder Magen-Darm-Erkrankungen Diarrhö als Begleitsymptom. Daher ist es wichtig, auf Nahrung bei Durchfall zu achten, da sie eventuell sogar ursächlich sein kann. Durchfall und Übelkeit können, neben einer Lebensmittelunverträglichkeit oder verdorbenen Lebensmitteln, auch psychische Gründe haben.

Was tun, wenn Durchfall und Übelkeit zusammen kommen?

Durchfall und Übelkeit zusammen sind meistens kein Grund zur Besorgnis. Im Regelfall ist es bei dieser Kombination an Beschwerden ausreichend sich zu schonen und einige Tage Ruhe zu gönnen. Gezielte Wärme in der Bauchgegend, Schonkost, sowie reichliche Flüssigkeitszufuhr sind gute Hausmittel, die helfen können. Ebenfalls sollte der durch den Durchfall entstehende Elektrolyt- und Wassermangel ausgeglichen werden, gegebenenfalls durch bestimmte Präparate aus der Apotheke oder spezielle Lebensmittel. Als Kaliumlieferant kann Tomatenmark dienen, Ingwer oder Zimt wirken entzündungshemmend.

Durchfall und Übelkeit sind im Regelfall Zeichen einer Infektion des Darmbereiches oder einer Lebensmittelunverträglichkeit. Wenn diese länger anhält als ein paar wenige Tage, oder ein Fieber besonders hoch steigt, kann eine ernstere Erkrankung als eine gewöhnliche Magen-Darm-Grippe vorliegen. Durchfall und Übelkeit müssen dann medikamentös, im schlimmsten Fall sogar in einer Klinik, behandelt werden, um den Erreger schneller zu bekämpfen, als es der Körper alleine könnte.

Bidifobakterien, Laktobakterien und Dinkelkeimlinge für die Schleimhaut können nach einer Antibiotikabehandlung zum Wiederaufbau des Darmimmunsystems hilfreich sein. Weiterhin kann ein vermeiden der auslösenden Lebensmittel, wenn sie einmal identifiziert sind, helfen.

Durchfall nach dem essen

Wann kommt es zu Durchfall nach dem Essen?

Durchfall nach dem Essen kommt bei bestimmten Ursachen von Durchfallbeschwerden, aber nicht bei allen vor. Um Durchfall nach dem Essen zu erläutern, muss erst kurz etwas zu Durchfall gesagt werden. Durchfall, auch als Diarrhö bekannt, ist ein Symptom des Darmtraktes. Durchfall ist dabei die zu häufige Abgabe von zu flüssigem Stuhl. Es ist wichtig, dass beide Kriterien zusammentreffen. Wenn nur eines von beidem zutrifft oder nur kurzfristig die Beschwerden auftreten, ist Durchfall nicht (sicher) gegeben.

Durchfall kann akut oder chronisch sein, wobei letzterer Zustand erst nach zwei bis drei Wochen durchgehender Probleme vorhanden ist. Durchfall tritt am häufigsten in Begleitung einer Magen-Darm-Grippe auf. Auch Cholerainfektionen und bestimmte Lebensmittelunverträglichkeiten können zu Diarrhö führen. Durchfall nach dem Essen deutet auf eine Lebensmittelunverträglichkeit hin. Allerdings kann auch verdorbenes Essen oder eine anderweitige Darmerkrankung, wie zum Beispiel Candidose oder Morbus Crohn dahinter stecken.

Was kann man gegen Durchfall nach dem Essen tun?

Durchfall nach dem Essen erfordert im Regelfall eine gründliche Ursachensuche. Wenn der Durchfall regelmäßig nach dem Essen, und nur dann, auftritt, sollte ein Lebensmitteltagebuch geführt werden. Mittelfristig kann man damit eventuell die Lebensmittelgruppen herausfinden, die die Beschwerden verursachen. Manchmal liegen aber nicht nur Lebensmittelunverträglichkeiten, sondern andere Krankheiten vor. Dann muss eine Diagnose des Arztes erfolgen.

Sowohl Lebensmittelunverträglichkeiten, als auch chronische Darmerkrankungen, die sich durch Durchfall nach dem Essen äußern, erfordern eine oft lebenslange spezielle Diät. Manchmal kann es auch helfen, die Darmflora wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Probiotische Lebensmittel bieten sich hierfür an. Auch kaliumreiche Lebensmittel wie Tomatenmark sind sehr hilfreich. Durchfall nach dem Essen liegt jedoch in den meisten Fällen am konsumierten Lebensmittel und kann oft durch symptomatische Bekämpfung und ggf. Ernährungstagebuch bekämpft werden.

Schleimiger Durchfall

Wie kommt es zum Symptom: Schleimiger Durchfall?

Schleimiger Durchfall oder schleimiger Kot kann eine Vielzahl von Gründen haben. Wichtig ist es, dass schleimiger Durchfall von anderen Beimengungen unterschieden wird. Durchfall an sich ist eine Erkrankung des Darmes, bzw.- Symptom einiger Erkrankungen, und ist auch als Diarrhö bekannt. Wenn zu flüssiger Stuhl zu häufig abgegeben wird (mehr als 3mal am Tag) und das über einen längeren Zeitraum, spricht man von Durchfall. Wenn nur eine der Beschwerden auftritt oder der Zeitraum nicht länger ist, ist Diarrhö nicht (sicher) gegeben.

Lesetipp: Grüner Stuhlgang – Ursachen, Symptome und Behandlung

Auch Cholerainfektionen und bestimmte Lebensmittelunverträglichkeiten können zu Diarrhö führen. Ebenfalls führen einige chronische Darm oder Magen-Darm-Erkrankungen Diarrhö als Begleitsymptom. Daher ist es wichtig, auf Nahrung bei Durchfall zu achten, da sie eventuell sogar ursächlich sein kann. Schleimiger Durchfall kann von Cholera, starker Magen-Darm-Grippe oder auch bestimmten Lebensmittelunverträglichkeiten ebenso wie von Reizdarm herrühren. Ebenfalls kommt gelber schleimiger durchfall oft bei Babys vor, die noch gestillt werden, da Milchprodukte den Stuhl gelblich färben können.

Schleimiger Durchfall: Was kann man tun?

Zuallererst mal sollte schleimiger Durchfall wie jeder andere Durchfall auch behandelt werden. Schonende Kost, Elektrolytlösungen und Ruhe können helfen. Wenn keine Magen-Darm-Grippe oder ein anderer Infekt verantwortlich sind, bietet sich eine Untersuchung auf eine Lebensmittelunverträglichkeit an. Wenn der Darm immer wieder gereizt wird und Durchfall durch Unverträglichkeiten entsteht, kann sich auch die Schleimproduktion erhöhen, was zu dem Symptom als Ergebnis führt.

Schleimiger Durchfall kann aber auch auf schwerwiegendere Krankheiten hindeuten. Morbus Crohn, Colitis oder gar Darmkrebs sind schwerer zu behandeln. Eine langwierige medikamentöse oder, bei Krebs, Chemotherapie, oft letztendlich kombinier mit einer lebenslangen Diät und Operationen sind leider unumgänglich. Je früher jedoch Warnzeichen wie schleimiger Durchfall bemerkt und ernstgenommen werden, desto eher kann noch mit leichteren Therapieformen eingegriffen werden.

Schwangerschaft und Durchfall

Wie kommt es zu Durchfall in der Schwangerschaft?

Durchfall in der Schwangerschaft kann einige Gründe haben. Der naheliegendste ist dabei der Stress, der psychisch und physisch entsteht durch die gesamte hormonelle Umstellung. Ebenfalls kann es durch veränderte Ernährungsgewohnheiten, aufgrund des geänderten Hormonhaushaltes zu Durchfall in der Schwangerschaft kommen. Meistens liegt allerdings eine ganz normale Ursache vor, die auch außerhalb der Schwangerschaft vorkommen könnte. Generell ist Durchfall eine Erkrankung des Darmes, bzw.- Symptom einiger Erkrankungen, und ist auch als Diarrhö bekannt.

Wenn zu flüssiger Stuhl zu häufig abgegeben wird (mehr als 3mal am Tag) und das über einen längeren Zeitraum, spricht man von Durchfall. Diarrhö kann akut oder chronisch sein, wobei letzterer Zustand erst nach zwei bis drei Wochen durchgehender Probleme vorhanden ist. Diarrhö tritt am häufigsten in Begleitung einer Magen-Darm-Grippe auf. Auch Cholerainfektionen und bestimmte Lebensmittelunverträglichkeiten, sowie schwerere Darmerkrankungen können zu Diarrhö führen.

Was tun bei Durchfall in der Schwangerschaft?

Durchfall bei Schwangerschaft muss prinzipiell nicht anders behandelt werden, als außerhalb. Jedoch sollte eine Reaktion der kranken Mutter rasch erfolgen, da Durchfall und Säugling beide die Reserven der Mutter anzapfen. Während und nach den akuten Problemen kann eine darmschonende Kost, die Elektrolyt- und Wasserhaushalt wieder ausgleicht sehr hilfreich sein. Eine, von der WHO empfohlene, und käuflich zu erwerbende Elektrolytlösung (2,6g Natriumchlorid, 13,5g Glukose, 2,9g Natriumcitrat und 1,5g Kaliumchlorid auf 1 l sauberes Trinkwasser) kann in vielen Apotheken dafür erworben werden. Kalium kann auch durch kaliumreiche Speisen wie Tomatenmark wieder aufgenommen werden.

Durchfall kann auch bekämpft werden, indem für eine kurze Zeit die Darmperistaltik durch Medikamente eingeschränkt wird. Bei Durchfall in der Schwangerschaft sollte jedoch, wenn irgendwie möglich, auf Medikamente verzichtet werden, da alle Stoffe auch auf den Säugling einwirken würden, inklusive aller Nebenwirkungen. Durchfall in der Schwangerschaft muss deswegen etwas rascher und potentiell naturheilkundlicher angegangen werden.

Wässriger Durchfall und dessen Gründe

Das Hauptsymptom einer Darminfektion ist der Durchfall und wird auch von Erbrechen begleitet. Während eines Durchfalls ist der Anteil des Wassers im Stuhl viel höher und wird dem Körper entzogen. Für den Körper kann dieser hohe Wasserverlust ein Problem sein. Vor allem in Entwicklungsländern kommt es durch den hohen Wasserverlust bei Darminfektionen oft zum Tod durch Austrocknung.

Erst wenn dreimal am Tag ein wässriger Durchfall auftritt, spricht man von Durchfall. Je nach der Ursache können auch andere Beschwerden auftreten. Zu diesen Beschwerden gehören zum Beispiel:
Übelkeit, Schwindel und Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Fieber und grippeähnliche Beschwerden.

Wässriger Durchfall kann viele Ursachen haben. Zu den bekanntesten Hauptursachen einer Durchfallerkrankung gehören:

  • Cholera: Die Infektion erfolgt durch Cholerabakterien in Trinkwasser und Nahrungsmitteln und tritt als wässriger Durchfall auf. Die Erreger können allerdings noch frei Monate nach der erfolgreichen Behandlung ausgeschieden werden. Cholera ist eine meldepflichtige Erkrankung.
  • Darmgrippe: Eine Darmgrippe wird meist durch eine Kombination aus verschiedenen Bakterien und Viren hervorgerufen. Die Darmgrippe ist innerhalb weniger Tage überwunden.
  • Kolibakterien: Eine Infektion mit Kolibakterien kann leichten Durchfall auslösen und halten meistens nur zwei Tage an. Kolibakterien können durch unzureichende Hygiene nach dem Stuhlgang auf Nahrungsmittel gelangen.
  • Salmonellen: Eine Salmonellen Erkrankung dauert meist zwei bis fünf Tagen. Zu einer Infektion kommt es durch den Kontakt mit erkrankten Menschen oder durch Lebensmittel die von Salmonellen verunreinigt wurden.
  • Typhus/ Paratyphus: Es handelt sich um eine schwere Salmonellen Infektion, die durch verseuchte Nahrungsmittel oder verschmutztes Wasser in den Körper gelangen. Hohes Fieber und rote Flecken treten schon lange vor dem Durchfall auf. In der dritten Woche der Erkrankung kommt wässriger Durchfall hinzu. Beide Krankheiten sind meldepflichtig.

Wenn Durchfall grün ist

Grüner Durchfall, wie kommt es dazu?

Auch wenn grüner Durchfall im ersten Moment erschreckend erscheinen muss, kann die Ursache ganz harmlos sein. Grünliche Gallenflüssigkeit wird auf dem Weg durch den Darm so umgewandelt, dass sie ihre Farbe verliert. Bei Durchfall passiert diese Passage zu schnell, daher kann grüner Durchfall alleine daher schon auftreten. Bei Babys ist aufgrund der Gallenflüssigkeit und anderer Bestandteile die erste Ausscheidung, das sogenannte Kindspech, immer grün. Grüner Durchfall kann weiterhin auftreten, wenn die Darmflora unausgewogen oder geschädigt ist.

Letztlich kommt er aber auch bei einer Magen-Darm-Grippe öfter vor, als man denkt. Aber auch eine Gallen- oder Lebererkrankung kann schuld sein. Wenn Salmonellen die Ursache der Magen-Darm-Grippe oder von allgemeinen Magen-Darm-Beschwerden sind, dann kann auch hierbei grüner Durchfall ein Resultat sein. Letztlich kann aber auch nur eine Ernährung mit viel Spinat oder ähnlichem in seltenen Fällen dazu führen.

Grüner Durchfall, was tun?

Das wichtigste ist es, erst einmal Ruhe zu bewahren und sich nicht von der Farbe abschrecken zu lassen. Grüner Durchfall sollte zu Beginn erst einmal wie normaler Durchfall behandelt werden. Ruhe, Schonkost, gegebenenfalls Elektrolytausgleichende Getränke, al das sind die Mittel der Wahl. Bei Kindern sollte rascher ein Arzt aufgesucht werden, auch weil Sie den Wasser- und Elektrolytverlust nicht so lange aushalten können.

Wenn grüner Durchfall länger auftritt oder die begleitenden Magen-Darm-Beschwerden besonders hoch sind sollte ein Arzt aufgesucht werden. Eine Lebensmittelunverträglichkeit kann durch Ausschluss der allergenen Lebensmittel „therapiert“ werden. Grüner Durchfall als Begleiterscheinung von einer schweren Magen-Darm-Erkrankung, bzw. Salmonellen, sollte medikamentös mit behandelt werden. Weiterhin müssen die Salmonellen dem Gesundheitsamt im Regelfall mitgeteilt werden. Eine Leber oder Gallenerkrankung muss von einem Arzt behandelt werden.

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One Comment

  1. Schon sehr frühzeitig sollte wieder schonend Nahrung zugeführt werden. Eine strenge Diät ist dabei normalerweise nicht erforderlich. Die Zellen der Darmschleimhaut sind auch bei einem akuten Durchfall ausreichend funktionstüchtig.
    Säuglinge sollten weiterhin gestillt werden, bzw. ihre Säuglingsnahrung erhalten. Kleinkinder und größere Kinder können eine altersgemäße, leichte Kost bekommen; zu empfehlen sind:

    – geriebener Zwieback mit Bananen (hoher Kaliumgehalt)
    – Kartoffelsuppe
    – Karottensuppe (500 g Karotten in 1 l Wasser lange kochen, sieben,
    pürieren, auf 1 l auffüllen + 1 TL Salz)
    – Reissuppe (gekochten Milchreis pürieren)

    Diese Nahrungsmittel sind in der Lage, das überschüssige Wasser im Darm zu binden und die Anheftung der Bakterien an die Darmwand zu hemmen (Karottensuppe). Sie unterstützen so die Behandlung des Durchfalls.

    Was bei Durchfall zu meiden ist:
    – keine Süßigkeiten
    Bestimmte Zuckerersatzstoffe, wie z. B. Sorbit, können Durchfälle auslösen oder verstärken. Diese Stoffe, die vor allem in zuckerfreien Süßigkeiten, Birnen, Pflaumen und sorbithaltigen Fruchtsäften enthalten sind, sollten gemieden werden. Mit weißem Zucker hergestellte Süßigkeiten sollten nur ausnahmsweise und in kleinen Mengen gegessen werden.

    – keine Milch und schwerverdaulichen Speisen
    Erfahrungsgemäß werden eiweiß- und fetthaltige Speisen und Getränke im akuten Stadium schlecht vertragen. Deswegen ist Milch (ausgenommen Muttermilch) als Flüssigkeits- und Mineralstoffersatz wenig geeignet. Auch auf schwerverdauliche Speisen, stark Gewürztes und Gebratenes sollte verzichtet werden, ebenso auf Kaffee und Alkohol.

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