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Dunkelfeldtherapie

Was genau bedeutet die Dunkelfeldtherapie? Hat diese etwas mit okkulten und esoterischen Praktiken oder gar mit der dunklen Materie zu tun? Mit der dunklen Materie hat diese so gar nichts zu tun, das ist sicher.

Tatsächlich wird die Dunkelfeldtherapie basierend auf einem speziellen Behandlungsverfahren in der Naturheilpraxis angewandt.

Hierbei wird das Blut im Dunkelfeld betrachtet, so dass man etwas über die Qualität des Blutes respektive der Blutzellen erfahren kann. Je nachdem was man herausgefunden hat, können weitere Vitalblutuntersuchungen und anschließend entsprechende Therapien eingeleitet werden.

Hintergrundwissen – menschlicher Organismus

Ein gesunder menschlicher Organismus ist die Grundvoraussetzung für das eigene und das eigentliche Wohlbefinden. Somit ist es selbstverständlich, dass der Organismus sich im Gleichgewicht befinden und ein friedliches Zusammenleben mit zahlreichen Mikroorganismen (Pilze, Bakterien und Viren, die keinen Schaden einrichten) führen sollte. So wie im Blut leben auch um und auf unserem Körper Kleinstlebewesen. Diese haben eine enorme Wichtigkeit unter anderem auch für unsere eigentliche Existenz, denn sie tragen zu unserer Lebensfähigkeit bei.

Dabei spielen vor allem die Schimmelpilze Mucor racemosus und Aspergillus niger eine Hauptrolle im Organismus, wobei diese Schimmelpilze in unterschiedlichsten Formen, also auch als krankmachende Mikroorganismen, vorkommen.

Die niedere Erscheinungsform dieser beiden Schimmelpilzarten sind für uns unschädlich und gleichzeitig unentbehrlich für den Gesamtorganismus. Denn sie beeinflussen den Blutzustand, den Knochenbau und vieles mehr. Wenn sich aber das für sie wichtige Lebensumfeld, also das Milieu verändert, entstehen pathogene, krankmachende Formen. Diese könnten wie folgt ausschauen:

  • Höherentwicklung des Mucor racemosus´s bewirkt Durchblutungsstörungen und entsprechende Folgeerscheinungen wie venöse Stauungen, Thrombosen, Krampfadern, Hämorrhoiden, Beingeschwüre, Bluthochdruck und einiges mehr
  • Aspergillus niger ist eine Unterform des Tuberkulose-Bakteriums und für rheumatische Erkrankungen, Knochenveränderungen und Geschwulstbildungen verantwortlich

Lebensweisen wie falsche Ernährung, wenig Bewegung, geringe Sauerstoffaufnahme und chronischer Stress, der durch ungelöste Probleme oder unverhältnismäßige Medikamentenaufnahme ausgelöst wird, schaffen ein unausgeglichenen, ungesunden Milieu im Körper. Das Milieu hat jedoch den größten Einfluss auf den Säure-Basen-Haushalt im Organismus.

Je saurer das Milieu wird, umso intensiver werden die Kleinstlebewesen schädliche oder gar parasitäre Eigenschaften entwickeln. Dadurch wird die Blutzirkulation, die Zufuhr der Nährstoffe und des Sauerstoffs beeinträchtigt. Die Zellatmung wird somit zunehmend gefährdet.

Daher ist es wichtig das innere Milieu im Gewebe und in den Körpersäften in einer natürlichen Ausgewogenheit zu halten und mit den Mikroorganismen in der sogenannten Symbiose zu leben, bevor die Abwärtsspirale unaufhaltsam wird.

Da aber jeder mal aus der inneren Bahn geworfen werden kann, ist es an dieser Stelle gut zu wissen, dass sich schon die ersten Anzeichen einer Erkrankung im Blut widerspiegeln.

Bedeutung der Dunkelfeldtherapie

Im Sinne einer Therapie ist die Dunkelfeldtherapie nicht. Es handelt sich hierbei um eine durchgeführte Blutuntersuchung mit einem Dunkelfeldmikroskop. Ein tropfen Blut reicht aus, um einen allgemeinen Überblick über den Gesundheitszustand des Untersuchenden zu erhalten. Mit 1200-facher Vergrößerung wird das Blut mit dem speziellen Mikroskop über einen längeren Zeitraum beobachtet und ausgewertet. Der Behandlungserfolg kann mitverfolgt werden, da die Therapie transparent ist.

Was darf man sich nun unter Dunkelfeldmikroskopie vorstellen?

Die Dunkelfeldmikroskopie ist eine Variante der Lichtmikroskopie. Dabei werden bei einem dunklen Hintergrundbild die zu beobachtenden Strukturen, Objekte oder gar Lebewesen (z.B. Schwebegarnelen) hell abgehoben. Dank dieser besonderen Beleuchtungsmöglichkeit wird die Struktur des Blutes sichtbar.

Damit kann die Funktionstüchtigkeit und der Zustand der Zellen, die Leber- und Darmbelastungen, ein eventueller Befall von Krankheitserregern, die Abwehr- und Verschlackungsfunktion, Stoffwechselstörungen, Durchblutungsstörungen, Übersäuerung (das Säuren-Basen-Verhältnis), Eiweißüberlastungen, die generelle Reaktionsfähigkeit, auf mögliche Infektionen und Störfelder, die Aktivität des Immunsystems und Umweltbelastungen sowie die Transportfähigkeit vom Sauerstoff und der Stand der Degeneration sowohl des Blutes wie auch der Zellen im Blut überprüft und erkannt werden. Außerdem lässt sich der pH-Wert im Blut und dem Gewebe feststellen.

So lassen sich sowohl die lebenden Mikroorganismen wie auch deren krankhaften Formen im Blut beobachten. Somit können unnormale und gefährliche Veränderungen, die im Körper eventuell entstehen, frühzeitig und schnell erkannt werden. Die Frühbeurteilung ermöglicht eine komplette Ausheilung des Krankheitszustandes.

Hier ein kurzer Überblick der im Einzelnen diagnostizierbaren Krankheiten:

·         Schlaganfall

·         Hörsturz

·         Venenerkrankung

·         Hämorrhoiden

·         Durchblutungsstörung

·         Gefäßverschluss

·         Diabetes mellitus

·         Frauenleiden

·         Rheuma

·         Tuberkulose

·         Bronchitis

·         Krupp-Husten

 

·         Krebs

·         Aids

·         Schilddrüsenerkrankungen

·         eitrige Entzündung

·         Gicht

·         Allergien

·         Herderkrankungen

·         Sinusitis

·         Störungen der Eisenaufnahme

·         Morbus Bechterew

·         Arthrose

·         Arthritis

 

Der Zoologe und Bakteriologe Prof. Dr. Enderlein entwickelte die Dunkelfeldmikroskopie seit 1916 bis zum Ende seines bewegten Forscherlebens 1968. Diese Methode nutzte er unter anderem für die intensive Erforschung des Blutes. So entdeckte er die roten Blutkörperchen und deren Umfeld und die Veränderungen, die durch jene Mikroorganismen verursacht werden können.

Von der Schulmedizin wird die Dunkelfeldtherapie allerdings nicht anerkannt, da laut diese Beweise zur Validität fehlen und die Ursachen bestimmter Krankheitsbilder von ihr anders interpretiert werden.

Einsatzgebiet der Dunkelfeldmikroskopie

Mithilfe der Dunkelfeldmikroskopie können vor allem Kernaussagen über die Erkrankungstendenzen und den krankmachenden Belastungen getroffen werden. Die Informationen sagen etwas über die Zellresistenz der Leukozyten und die Funktionsfähigkeit der Zellen aus. Das ist bei der Beurteilung von der Verträglichkeit der chemotherapeutischen und immunsuppressiven Medikamenten bei Immunkrankheiten und Tumoren wichtig. Somit kann die Dunkelfeldtherapie eine enorme Hilfe in der Behandlungsmethode der konventionellen Onkologie sein.

Therapien der Dunkelfeldtherapie

Sofern man mithilfe der Dunkelfeldmikroskopie feststellen konnte, inwieweit das Milieu des menschlichen Organismus gestört ist und welche schädlichen Veränderungen im Körper ablaufen, kann man entsprechende Präparate einnehmen, die auf Grundlage der Veränderlichkeit der mikrobiellen Formen die Krankheitssymptome regulieren. Diese sind in der Herstellungsweise von Prof. Dr. Enderlein entstanden. Außerdem können aus Bakterien bestehende Präparate eingenommen werden, die das Immunsystem mit den sogenannten Immunmodulatoren regulieren. Hinzukommt die neu erhältliche Produktgruppe, die als eine Art Antigenabsorber fungiert und Toxine und Antigene bindet.

Außerdem wird in der Dunkelfeldtherapie oft eine Lasertherapie empfohlen. Hierbei handelt es um eine absolut schmerzfreie Auflösung von Blockaden und Störfeldern, die durch Narben entstanden sind, mithilfe eines kleinen Softlasers. Danach ist die Zirkulation des Blutes wieder völlig ungehindert und gesunde Eigenschaften können einwandfrei entstehen.

Das energetische Gleichgewicht des Körpers wird wieder in die Balance gebracht, sodass der Körper erneut aus eigener Kraft eventuelle Beschwerden überwinden kann.

Diagnose überprüfen

Im Allgemeinen ist die Dunkelfeldmikroskopie bzw. Dunkelfeldtherapie eine empfehlenswerte Unterstützung zur Diagnose. Doch wie alle anderen Hilfsmittel hat auch dieses gewisse Grenzen, denn für die Feststellung schwerer Probleme wie zum Beispiel Krebserkrankungen im Frühstadium zu erkennen, reicht die Aussagekraft der Dunkelfelddiagnostik noch nicht aus. Dadurch, dass nicht alle Krankheitsbilder in der Dunkelfeldmikroskopie erkennbar sind, wäre es klug, eine zweite Meinung einzuholen und sich nicht komplett auf eine einzige Diagnose zu verlassen.

Da es jedem bewusst ist, dass je früher eine Krankheit entdeckt wird, desto größer die Chance auf eine Heilung mit Erfolg zu verzeichnen ist, ist es durchaus ratsam vorbeugende Maßnahmen eines gesundheitlichen Checks durchführen zu lassen. Dafür eignet sich sehr gut die Dunkelfelddiagnostik. Diese ist nicht nur schmerzfrei, sondern führt zu keiner zwangsläufigen Medikamenteneinnahme.

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