Hausmittel zum Blutdruck senken

Hausmittel zum Blutdruck senken
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Um den eigenen hohen Blutdruck zu behandeln, muss man erst einmal wissen, woraus sich der Blutdruck zusammensetzt und sich wesentlich mehr damit beschäftigen. Ein normaler Blutdruck liegt bei 120/80 dieser kann bei verschiedenen Personen auch bis zu 140/90 normal sein.

Dabei gibt die erste Zahl den Druck des Blutes an, mit dem das Herz, das Blut durch die Arterien pumpt. Die zweite Zeile steht dafür, wie hoch der Blutdruck ist, wären das Herz zweimal schlägt. Wann immer die erste Zahl über 160 ist, und die zweite über 100, sollte man sich sofort in ärztliche Behandlung begeben.

Oft werden die Symptome falsch gedeutet, so dass erst spät erkannt werden kann, ob Menschen zu hohen Blutdruck haben oder nicht. Wer geht schon zum Arzt, wenn er eine Atemnot hat, oder aber Kopfschmerzen. Auch hin und wieder ein leichtes Schwindelgefühl, oder Schlafstörungen können Grund dafür sein, dass das Herz zu schnell schlägt.

Oft wird dies jedoch erst erkannt, wenn weitere Schäden an anderen Organen gefunden werden. Um entweder vorzubeugen, oder aber ein bereits leisten zu holen Blutdruck zu senken, gibt es verschiedene Hausmittel.

Genaue Rezepte für den täglichen Bedarf

Zunächst einmal sollte man ein paar Gewohnheiten ablegen, die nicht gut für den Blutdruck und somit auch für das Herzen. Der Genuss von zu viel Alkohol beispielsweise ist nicht gut. Ebenfalls muss man versuchen den Stress aus dem eigenen Alltag zu nehmen. Viele schwören auch auf Mistelkraut. In Spanien oder Frankreich beispielsweise werden auch Blätter vom Ölbaum benutzt, um den Blutdruck zu senken.

Aber auch weitere Rezepte haben es bis nach Deutschland geschafft. Dazu gehört unter anderem das Rezept von einem Esslöffel Olivenblättern, welche man in 250 ml Wasser aufkochen lassen soll. Dieser trank wird dann mindestens 10 Minuten ruhen gelassen, abgesiebt und dreimal täglich eine Tasse dieses Tees trinken.

Wer lieber Kalmus nutzt, nimmt davon 15 g, hinzu fügt man noch 30 g Rauwolfiawurzel und Schafgabe und jeweils 25 g Weißdornblüten und Baldrianwurzel. Hat man alle Zutaten zusammen gemischt, nimmt man davon einen Esslöffel, bringt 250 ml Wasser zum sieben und übergießt die Mischung damit.

Den Blutdruck auf einfach Art senken

Es geht jedoch auch einfacher. Beispielsweise soll eine Zehe Knoblauch am Tag helfen. Wem es dann peinlich ist, dass er danach riechen könnte, der muss einfach nur ein bisschen frische Petersilie essen, oder aber ein Glas Milch trinken.

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Ebenfalls sehr einfach ist das Hausmittel, das verspricht den Blutdruck zu senken, wenn man dreimal am Tag Pfefferminztee zu sich nimmt. Schwarzkümmel, egal in welcher Konsistenz soll ebenso auf den menschlichen Blutdruck wirken.

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Autor: Robert Milan

Der Autor ist seit dem Jahr 2005 Experte im Bereich gesundheitliche Ernährung und Nahrungsergänzung. Als langjähriger Medizinautor entsprechen seine Inhalte dem aktuellen medizinischen Wissensstand und begründen sich ebenfalls auf ärztliche Fachliteratur und der aktuellen medizinischen Leitlinie.

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2 Comments

  1. Bluthochdruck ist gefährlich und stellt ein erhöhtes Risiko für Schlaganfälle dar. Doch auch Gefäßkrankheiten und Herzleiden können verursacht werden. Normale Blutdruckwerte liegen bei 140/90. Den Blutdruck senken heißt es und dafür gibt es die verschiedensten Methode. So muss nicht zwingend auf Medikamente gesetzt werden. Sollten jedoch alle Versuche fehlschlagen, dann müssen Medikamente eingenommen werden. Sie haben das Ziel, den Blutdruck konstant zu senken. Bei den Medikamenten gibt es die Hauptgruppen ACE-Hemmer, AT1-Antagonistan, Beta-Blocker, Alpha-Blocker, Diuretika und Kalzium-Antagonisten die von den Ärzten verschrieben werden. Ein Wirkstoff allein hilft jedoch selten, so dass sich in den Medikamenten häufig zwei Wirkstoffe kombiniert vorfinden lassen.

    Es gibt jedoch auch die Möglichkeit den Blutdruck senken zu lassen ohne dabei auf Medikamente zu setzen. So wäre eine Möglichkeit ausgiebiger Sport. Wobei hier die richtige Mischung helfen kann und es auf die Menge und Person ankommt. Eine weitere Option wäre es frische Kräuter statt Salz zu nutzen. Eine Zufuhr von zu viel Salz kann ebenso ein Grund für zu hohen Blutdruck sein. Auch Körpergewicht und Alkohol haben Einfluss auf den eigenen Blutdruck. Deshalb gilt hier ganz besondere Vorsicht. Lieber einmal mehr über den Konsum nachdenken. Zusätzlich kann auch Stress ein Faktor sein. Auch diesen gilt es zu überwinden. Helfen diese Methoden jedoch nicht, muss der Blutdruck am Ende durch Medikamente gesenkt werden.

  2. Weißdorn wird seit Jahrhunderten zur Behandlung von Herzerkrankungen eingesetzt. In ausreichend hoher Dosierung gelten Sie als wirksam bei der Behandlung der Herzinsuffizienz. Weißdorn-Extrakte (Crataegus-Extrakte) gehören zu den freiverkäuflichen pflanzlichen Arzneimitteln.

    Mit zunehmendem Alter lässt die Leistungsfähigkeit des Herzens nach, das ist ein ganz normaler Alterungsprozess. Von einer Herzschwäche oder Herzinsuffizienz wird gesprochen, wenn das Herz nicht mehr fähig ist, den Körper mit ausreichend Blut zu versorgen.

    Zu den ersten Anzeichen einer Herzschwäche, die Betroffene in der Regel selbst wahrnehmen, zählen allgemeine Müdigkeit, verminderte Belastbarkeit und schnelle Ermüdung bei körperlicher Anstrengung. Ab dem 60. Lebensjahr wird die Diagnose einer Herzinsuffizienz zunehmend häufiger gestellt.

    Die leichten Formen einer Herzschwäche, bei denen der Arzt noch keinen ACE-Hemmer vorordnet hat, gehören zu den Anwendungsgebieten von Weißdorn-Extrakten. Leichte Formen der Herzinsuffizienz sind gekennzeichnet durch Beschwerden bei normaler Belastung und leichter Einschränkung der allgemeinen Leistungsfähigkeit (Stadium NYHA I – II). Weißdorn-Extrakte gehören zu den Naturheilmitteln, die häufig auch ergänzend zu einer medikamentösen Standardtherapie aus ACE-Hemmer und Betablocker eingesetzt werden.

    Wirksamkeit von Weißdorn

    In einer Übersichtsarbeit zur Wirksamkeit von Weißdorn-Extrakten wurden die Ergebnisse aus insgesamt 10 Studien mit zusammen 855 Patienten mit leichter Herzinsuffizienz analysiert. Als Ergebnis zeigte sich, dass unter der Behandlung mit Weißdorn die Belastungstoleranz der Patienten wesentlich erhöht werden konnte. Auch Symptome wie Atemnot und Müdigkeit verbesserten sich im Vergleich zu Placebo deutlich. Diese Ergebnisse belegen, dass Weißdorn ein relevanter Nutzen bei der Symptomkontrolle und der Steigerung der Belastungstoleranz zukommt. Anzumerken bleibt, dass in vielen Untersuchungen Weißdorn als Zusatztherapie zur medikamentösen Standard-Behandlung der chronischen Herzinsuffizienz eingesetzt wurde. Das Fortschreiten der Herzschwäche kann durch die Behandlung mit Weißdorn nicht verhindert werden. Bei schweren Formen der Herzinsuffizienz ist Weißdorn-Extrakt nicht ausreichend wirksam.

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