Grüner Hafertee – entwässern, abnehmen oder noch mehr?

Grüner Hafertee - Zubereitung und Wirkung leicht erklärt.
Grüner Hafertee Anwendung – Zubereitung und Wirkung leicht erklärt.

Tee zur Unterstützung der Gesundheit! Aber was ist Hafertee?

Trotz seiner guten Heilwirkung, ist der grüne Hafertee den meisten Menschen ein unbekannter Begriff. Dabei wurde dieser Tee schon 100 v. Christus genutzt. Aus den reifen Körnern des Grünen Hafer werden allerlei Müsli, Brote etc. hergestellt, dabei können auch aus den grünen Gräsern Teesorten gemacht werden. Für diesen Tee müssen die Pflanzen aber schon in ihrer Blütezeit geerntet werden.

Wie wirkt Hafertee?

Den Nutzen haben zuerst die Chinesen entdeckt. Dort erfreut er sich auch heute noch von großer Beliebtheit, da die Stärkung der eigenen Gesundheit sehr wichtig ist. Bis der Tee auch ein Begriff in Europa wurde, dafür brauchte es noch einige Jahre mehr.

Da Hafer schon vorher als Kraftspender bekannt war, lies ihn so auch schnell zum beliebten Heilmittel werden. So wurde er gerne als aufbauende Nahrung genutzt, wenn es zu Krankheits- oder Schwächezuständen kam.

Unteranderem wurde auch die Hafergrütze als Arzneimittel bei Darmkatarrh der Kinder angewendet. Dabei wird auch über einen cholesterinsenkenden Effekt der Haferkleie berichtet, das macht es für eine bewusste Ernährung wiederum sehr interessant.

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Die Stärken des Getreides sind in der Anwendung aber noch lange nicht ausgeschöpft, das Spektrum der Heilwirkung vom Hafer ist noch nicht richtig erforscht, und wird auch noch einige Studien erfordern. Vom Hafer selbst kann man noch viel mehr verwerten, als nur die Körner, wie es die meisten wohl vermuten würden.

Auch Haferstroh wird genutzt, denn es gilt als Heilmittel hilfreich bei Rheuma- und Hautbeschwerden. Hauptsächlich wurde es als Badezusatz genommen, so lässt sich auch die Wirkung des Haferstrohs einfach erklären. Bei einem Bad kann die enthalte Kieselsäure besser „austreten“.

Die Kieselsäure enthält wieder Silizium welches der Haut hilft die Feuchtigkeit besser binden zu können. Zu dem kann es auch den Wachstum von Fingernägeln und Haaren anregen. Zusätzlich konnte das Haferstroh auch innerlich genutzt werden, so wurde eine harntreibender Effekt erzielt.

Diese absondernde Wirkung macht man sich auch bei dem grünen Hafertee zu nutze. So wird der Körper von Stoffwechselprodukten (Schlacke im Körper) gereinigt. Auch der bekannte Pfarrer Kneipp hat seinerzeit die Heilwirkung des Hafertees wiederentdecken können, sodass er diesen mitunter zur Entwässerung des Körpers und zur Anregung der Verdauung benutzt hat.

Auch für Gichtpatienten wird das ubereiten von grüner Hafer Tee empfohlen, da er unteranderem die Ausscheidung von Harnsäure anregt. Auch andere Stoffwechselprodukte werden mit abgeführt, und das alles, da der Tee den Gesamtstoffwechsel anregt, so wird auch die Entwässerung des Gewebes unterstützt.

Hafertee bringt so eine Stärkung des Immunsystems und kann auch beim Abnehmen durchaus helfen.

So wird der Hafertee oft zubereitet

Der Tee kann auch zum „durchspülen“ der Nieren verwendet werden. Dazu lässt man 400ml Wasser sieden und gibt dann einen Esslöffel, gehäuft mit dem Kraut, dazu. Nach etwa 20 Minuten sollte der Tee dann getrunken werden, möglichst warm und ohne Zusätze wie Zucker.

 

Grüner Hafertee wie oft trinken?

Über einen Zeitraum von mehreren Wochen kann man den Hafertee anwenden. Auf Grund der starken entwässernden Wirkung ist aber ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Tee angeraten. Mit einer großen Tasse Hafertee pro Tag liegen Sie daher nicht falsch.

Wie schmeckt Grüner Hafertee?

Den Geschmack des Hafertee kann man als angenehm bezeichnen. Bei unserem Test haben wir ihn als mild, frisch und leicht süsslich empfunden.

Der Tee kann so besser seine Inhaltsstoffe transportieren, wie Mineralstoffe, bestehend aus Kieselsäure; Mangan; Eisen und Zink, aber auch Flavonoide, Saponine und Pektine. Die Flavonoide haben antioxidative Wirkungen. Die Saponine besitzen die harntreibende Eigenschaft, und die Pektine bringen die nötigen Ballaststoffe mit, damit die Darmbewegung angeregt wird und die Verdauung verbessert wird.

Hinweis: Der Tee sollte bei einer Schwangerschaft laut Arzt bzw. Apotheker, und zur folgenden Stillzeit, gemieden werden. Die entwässernde Wirkung ist zu dieser Zeit schwer auszugleichen, weshalb es zu Problemen kommen könnte. Auch Kinder sollten diesen Tee nicht bekommen. Die Funktionen sollte noch optimal im jugendlichen Alter funktionieren, so dass der Tee sogar dann zu Durchfall führen könnte.

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