Bräunungsbeschleuniger – Erfahrung mit Uv und Selbstbräuner

Bräunungsbeschleuniger: Bräunen auf gesunde und schnelle Weise

Wer kennt das nicht? Der Winter ist endlich vorbei und die ersten wärmeren Sonnenstrahlen treffen wieder auf die Haut. Diese sieht aber noch überaus blass und matt aus. So mancher wünscht sich jetzt eine leichte Bräune ohne dass er dem Sonnenstudio einen Besuch abstatten muss. Keineswegs ist eine frische Bräune aber nicht nur nach dem langen Winter gern gesehen, denn gebräunte Haut ist ein Zeichen für Vitalität und Gesundheit. In der westlichen Hemisphäre steht eine frische Bräune für Gesundheit, sowie für Energie.

Durchaus ist es aber möglich etwas für einen frisch aussehenden Teint zu tun. Kosmetische Öle, wie Cremes können hier helfen. Sogenannte Bräunungsbeschleuniger sind immer noch sehr beliebt, denn diese sorgen auf natürlichem Wege für eine zügige Bräune der Haut. Empfohlen werden Bräunungsbeschleuniger aber nur für Anwender, die sich vorab gut über die Wirkung dieser informieren. Außerdem gilt es mit solchen Produkten vorsichtig umzugehen, denn ein Verbrennen der Haut gilt es auf jeden Fall zu verhindern.

Was sind die Unterschiede zwischen UV-A, UV-B, wie UV-C-Strahlung?

Neben dem sichtbaren Licht, auch als Spektralfarben bezeichnet, besteht das Sonnenlicht ebenfalls aus infraroter und ultravioletter Strahlung. Demnach unterteilt sich die UV-Strahlung in die UV-A, UV-B, wie UV-C-Strahlung.

  1. Die UV-A-Strahlung

Bei der UV-A-Strahlung handelt es sich um eine langwellige Strahlung. Bis zur Lederhaut dringen diese Strahlen ein und sorgen somit für eine schnelle Bräunung der Haut. Innerhalb weniger Minuten bewirkt diese Strahlung eine Brauntönung der oberen Farbpigmentzellen im Hautgewebe, so dass es kaum verwunderlich ist, dass Sonnenstudios ebenfalls auf die UV-A-Strahlung setzen.

Da die Farbpigmente aber nur in der oberen Hautschicht bzw. der Hornhaut bestehen, verblasst die Bräune aber auch zügig wieder. So ist diese Strahlung zwar nicht für einen Sonnenbrand verantwortlich, aber sie schädigt die elastischen Hautfasern, so dass UV-Strahlen die Haut schneller altern lassen, wenn es regelmäßig zum Einsatz dieser kommt. Das Nachlassen der Elastizität wird allerdings erst später bemerkt.

  1. Die UV-B-Strahlung

Bei der UV-B-Strahlung hingegen es sich um eine kurzwellige Strahlung. Diese Strahlen stimulieren die farbstoffbildenden Zellen in der Haut nicht ganz. So erhält die Haut zwar auch hier eine Bräune, allerdings dauert dies zwei bis drei Tage. Diese Bräune bleibt dann aber auch einige Wochen bestehen. Die UV-B-Strahlen sind außerdem reicher an Energie und können demnach die Keimzellen der Haut schädigen bzw. diese sogar gänzlich abtöten. Der Sonnenbrand hingegen ist ein Effekt der durch die UV-B-Strahlung entsteht.

So kommt es hier dann zu einer erhöhten Durchblutung, um auf diese Weise die abgestorbenen Keimzellen der Haut abzustoßen. Dies geschieht durch das typische Pellen der Haut nach einem Sonnenbrand. Die Zellen, die dagegen nicht abgestorben sind, sondern lediglich geschädigt wurden, erleiden Erbgutschäden im Zellkern. Je mehr geschädigte Zellen es gibt, desto höher steigt das Risiko irgendwann an Hautkrebs zu erkranken.

  1. Die UV-C-Strahlung

Die UV-C-Strahlung dagegen  ist noch reicher an Energie. Diese besitzt aber kaum eine Wirkung auf die Bräunung der Haut. Allerdings handelt es sich hier um die gefährlichste Strahlung. Diese wird in der Regel vom Ozon in der oberen Atmosphäre aber ausgefiltert.

Was genau sind Selbstbräuner?

Selbstbräuner sind Produkte mit der die Haut eingerieben wird. Ganz ohne UV-Strahlung bräunt sich dann die Haut. So enthalten Selbstbräuner chemische Substanzen, die die obere Hautschicht mit diesen Stoffen reagieren lassen. Die Haut tönt sich gelblich-braun. Leider variiert hier aber die Brauntönung der Haut, mit der Dicke des Auftragens, so dass es schwierig ist, hier eine gleichmäßige Braunfärbung zu erreichen. Hinzu kommt, dass ebenso der individuelle Hauttyp, sowie die Veranlagung hier eine Rolle spielen. Demnach sieht das Ergebnis meist nicht natürlich aus und ist nur von kurzer Dauer.

Wirken Bräunungsbeschleuniger ähnlich wie Selbstbräuner?

Bräunungsbeschleuniger zeigen ihre Wirkungskraft nicht durch chemische Reaktionen auf der Haut. Somit sind diese nicht mit Selbstbräuner vergleichbar. So nutzen Bräunungsbeschleuniger das natürliche UV-Licht und verstärken diese Strahlen noch. Demnach ermöglichen diese Mittel eine natürliche Bräune, indem sie die Haut empfänglicher für die UV-A-Strahlung macht.

Wie wirken die Inhaltsstoffe von Bräunungsbeschleunigern?

Im Grunde ist ein Bräunungsbeschleuniger ein Anti-Sonnenschutzmittel. Somit schützt ein Bräunungsbeschleuniger die Haut nicht vor UV-Strahlen. Ganz im Gegenteil, diese können jetzt ungehindert in die Haut eindringen. Damit sorgen Bräunungsbeschleuniger für eine schnelle Braunfärbung der Haut.

Gleich in vielfacher Weise wirken Bräunungsbeschleuniger z.B. als Bräunungskapseln auf die Braunfärbung der Farbpigmentzellen. Die Wirkungsweisen sehen wie folgt aus:

  • Mittel, wie Agavennektar sorgen für eine erhöhte Hautempfindlichkeit. Demnach wird der natürliche Schutzmechanismus komplett ausgeschaltet.
  • Natürliche Farbpigmente, wie Tyrosin bzw. Tyrisin werden über die UV-Strahlung aktiviert und in Melanin umgewandelt. Diese Wirksubstanz sorgt dafür, dass es zu einer gleichmäßigen Hautbräunung kommt. Allerdings sorgt Wasser dafür, dass das Melanin wieder abgewaschen wird.
  • Beigaben, wie Chili, Cayenne Pfeffer und Muskatnuss sind ebenfalls in Bräunungsbeschleunigern zu finden. Diese Stoffe sorgen für eine erhöhte Durchblutung, was wiederum eine Bräunung vortäuscht.
  • Kokosöl, Distelöl, Aloe Vera, Avocadoöl, Eukalyptusöl, Sheabutter, Kakaobutter, sowie Vitamin A, C, wie E sorgen im Bräunungsbeschleuniger für eine weiche, glatte Haut und versorgen diese mit reichhaltig Feuchtigkeit. Außerdem besitzen diese Öle eine entzündungshemmende und beruhigende Wirkungsweise.
  • Die Zuckerverbindung Dihydroxyaceton ist ebenfalls oft als beigemischter Selbstbräuner in diesen Produkten enthalten. Durch Aminosäuren verbindet sich dieser Stoff mit der Haut und löst damit einen Prozess aus, der die Haut bräunt.
  • Nuss-Öl, Kokosöl, sowie andere pflegende Öle hingegen wirken hier wie eine Lupe auf der Haut. Das heißt, die Öle sorgen dafür, dass die Sonnenstrahlen stärker in die Haut eindringen können, so dass diese sich schneller bräunt.

Warum gilt es Bräunungsbeschleuniger mit Vorsicht zu genießen?

Bräunungsbeschleuniger sorgen dafür, dass schädliche UV-Strahlen schneller und tiefer in die ungeschützte Haut eindringen können. Demnach gilt es bei einer Nutzung solcher Produkte unbedingt darauf zu achten, dass es nicht zu einem Sonnenbrand kommt. Dieser tritt während des Einsatzes eines solchen Mittels weitaus schneller ein. So kann dies das Risiko an Hautkrebs zu erkranken erhöhen und außerdem kommt es zu einer zügigeren Hautalterung.

Gibt es Mittel, die ähnlich wie Bräunungsbeschleuniger wirken?

Auch Karotten bzw. Möhren können dafür sorgen, dass sich die Haut schneller bräunt. Diese können sowohl roh, als auch gekocht verzehrt werden. Im rohen Zustand wirken Karotten aber besser. Demnach enthält ein Kilogramm Möhren etwa 70 Milligramm Betacarotin. Auch dieser Stoff sorgt dafür, dass die UV-Strahlung leichter in die Haut gelangt.

Vorsichtig gilt es aber auch hier zu sein, denn ein übermäßiger Verzehr von Karotten kann dazu führen, dass sich die Haut gelblich-braun verfärbt. Hinzu kommt, dass die Sonne hier ebenfalls Hautschädigungen fördern kann.

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