ICD-10-GM 2026 · Kapitel XI
ICD K57.3: Divertikelkrankheit des Dickdarmes ohne Perforation oder Abszess
Divertikel sind Ausstülpungen der Darmwand. Diese Unterkategorie betrifft die Divertikelkrankheit des Dickdarms ohne Durchbruch oder Abszess.
- ICD-Angabe
- K57.3-
- Codebereich
- K00-K93
- Einordnung
- Untergliederte Kategorie
Was bedeutet K57.3 im Befund?
Unterhalb von K57.3 wird weiter unterschieden, unter anderem zwischen Divertikulose und Divertikulitis sowie nach Blutungsmerkmalen. Die kurze Angabe ist daher noch nicht vollständig.
Die amtliche Bezeichnung im Kontext des Verzeichnisses lautet Divertikelkrankheit des Dickdarmes ohne Perforation oder Abszess. Der Eintrag gehört zu Kapitel XI: Krankheiten des Verdauungssystems.
Die Schreibweise K57.3- zeigt eine Kategorie mit Unterteilungen. Für die vollständige Verschlüsselung wird ein passender endständiger Code gewählt. Übernehmen Sie die vollständige Angabe aus Ihrem Befund.
Unterteilungen von K57.3
Diese Unterteilungen helfen, eine längere Codeangabe einzuordnen. Auch einzelne Unterkategorien können weitere Stellen benötigen.
| Code | Bezeichnung im Verzeichnis |
|---|---|
| K57.30 | Divertikulose des Dickdarmes ohne Perforation, Abszess oder Angabe einer Blutung |
| K57.31 | Divertikulose des Dickdarmes ohne Perforation oder Abszess, mit Blutung |
| K57.32 | Divertikulitis des Dickdarmes ohne Perforation, Abszess oder Angabe einer Blutung |
| K57.33 | Divertikulitis des Dickdarmes ohne Perforation oder Abszess, mit Blutung |
Ein- und Ausschlüsse sowie ergänzende Kodierhinweise finden Sie in der unten verlinkten amtlichen Quelle.
Fragen zum Diagnoseschlüssel
Ist K57.3 eine gesicherte Diagnose?
Der Schlüssel allein reicht für diese Aussage nicht aus. Im ambulanten Bereich zeigt ein nachgestelltes G eine gesicherte Diagnose an; V steht für Verdacht, A für ausgeschlossen und Z für einen symptomlosen Zustand nach der betreffenden Diagnose. Lesen Sie den vollständigen Eintrag.
Was kann ich aus diesem Code über die Behandlung erfahren?
Der Code ordnet die Angabe medizinisch ein. Er enthält keinen vollständigen Behandlungsplan. Dafür sind unter anderem Beschwerden, Untersuchungsergebnisse, Verlauf und weitere Erkrankungen wichtig. Bei unklaren Einträgen ist die ausstellende Praxis die passende Anlaufstelle.