Wundermittel Teebaumöl gegen Milben, Zecken und Läuse

Das natürliche Wundermittel: Mit Teebaumöl gegen Läuse

Vor allem im Frühjahr und Herbst treiben ungebetenen Gäste ihr Unwesen auf den Köpfen vieler Kinder: die Kopfläuse. Scham ist alles andere als angebracht, denn es kann jeden treffen. Vielmehr sollte die Frage im Vordergrund stehen, was gegen Läuse getan werden kann. Neben aggressiven Mitteln gegen Läuse aus der Apotheke, die zumeist die Kopfhaut austrocknen, erweist sich ein Hausmittel als besonders effektiv – das Teebaumöl.

Läuse: Nicht nur eine Sache der Hygiene

Für viele ist ein Läusebefall noch immer ein Zeichen dafür, dass etwas mit der Hygiene nicht stimmt. Dementsprechend ist es für die Betroffenen meist ein peinliches, schamvolles Unterfangen, wenn Läuse auf dem Kopf entdeckt werden. Dabei ist es den lästigen Gästen vollkommen gleich, ob sie sich im ungewaschenem oder im sauberen Haar ansiedeln – und manchmal helfen auch die besten Vorkehrungen nichts.

Der menschliche Parasit befindet sich auf allerlei Textilgegenständen wie Kissen, Sofas oder Decken, von denen er sich auf die Köpfe der Menschen niederlässt. Wo viele Köpfe sind, ist auch die Gefahr groß, dass Läuse von einem auf den nächsten Kopf springen. Es verwundert somit nicht, dass die am stärksten von Läusen befallenen Orte Kindergärten oder Schulen sind.

Die Laus ernährt sich vom menschlichen Blut

Die dünne Kopfhaut des Menschen ist die Nahrungsquelle des Parasiten, denn die Kopflaus ernährt sich vom menschlichen Blut. Eine einzige Haarwäsche bringt dabei wenig gegen Läuse. Denn mit bis zu 300 Eiern, die die Kopflaus in ihrem Leben legen kann, ist die Anzahl der potenziellen Parasiten auf dem menschlichen Kopf enorm. Die Betroffenen leiden unter starkem Juckreiz. Dieser kommt dadurch zustande, dass die Läuse kleine Bisswunden auf dem Kopf des Menschen hinterlassen – und der hinterbliebene Speichel juckt.

Vor allem am Hals, am Nacken oder ganz klassisch an den Seitenstellen des Kopfes lassen sich die Tiere besonders gerne nieder. Wer in der Konsequenz kratzt, gefährdet eine anschließende Entzündung der betroffenen Stellen, was wiederum zur Verzögerung der Heilung und Bekämpfung gegen Läuse führt. Der Gang zur Apotheke ist so unausweichlich. Doch es müssen nicht immer aggressive Mittel sein, die die Kopfhaut austrocknen. Auch kostengünstige Alternativen wie Teebaumöl tun ihren Zweck – und wirken präventiv.

Mit Teebaumöl gegen Läuse vorgehen

Für viele ist das Hausmittel Teebaumöl ein Mittel, das vor allem gegen Pickel zum Einsatz kommt. Dabei wurde das Teebaumöl schon von den Ureinwohnern Australiens zur Bekämpfung von Parasiten verwendet. Der in Australien wachsende Teebaum liefert das Öl und besitzt Stoffe, die gegen Pilze sowie antibakteriell wirksam sind. Auch gegen Läuse erweist sich das Teebaumöl als wahre Wunderwaffe. So wirkt es gegen Läuse, indem es die lebenden Parasiten abtötet. Aber auch präventiv hat es seinen Nutzen.

Bei Kindern wurde seltener der Befall von Kopfläusen festgestellt, sofern deren Shampoo bei der Haarwäsche mit ein paar wenigen Tropfen Teebaumöl versehen wurde – schon drei Tropfen des Teebaumöls reichen für eine Haarwäsche aus, um gegen Läuse zu wirken. Wer gleich die ganze Flasche mit Teebaumöl versehen will, gibt 10 bis 15 Tropfen in die Shampooflasche, mit der anschließend die gewohnte Haarwäsche erfolgt. Präventiv gegen Läuse wirkt das Öl zudem, wenn einige frische Tropfen in die Handflächen eingerieben und schließlich im Haar verteilt werden.

Teebaumöl gegen Milben, Läuse und Zecken - wirksames Shampoo
Teebaumöl gegen Milben, Läuse und Zecken – wirksames Shampoo

Ebenso vorbeugend gegen Läuse ist es, etwas Olivenöl mit zwei Tropfen Teebaumöl zu vermischen und mehrmals täglich eine kleine Menge hinter die Ohren und in den Nacken zu geben. Bei all den Vorkehrungen und Behandlungen ist es jedoch auch wichtig, dass die sogenannten Nissen nicht vergessen werden. Diese sind selbst gegen aggressive Chemikalien resistent, sodass auch das natürliche Teebaumöl nichts ausrichten kann. Dementsprechend sollten die Nissen mit einem speziell dafür gefertigten Nissenkamm behutsam beseitigt werden.

Checkliste: Mit diesen Methoden hilft Teebaumöl gegen Läuse

Drei Tropfen Teebaumöl für jede Haarwäsche reichen, um Läuse zu bekämpfen oder gegen Läuse vorzubeugen.
Das herkömmliche Shampoo kann in seiner Gänze mit 10 bis 15 Tropfen Teebaumöl angereichert werden, um präventiv zu wirken. Dem Läusebefall vorgebeugt wird, indem wenige Tropfen in den Handflächen verrieben und anschließend im Haar verteilt werden.

Läuse werden allein durch den Geruch des Öls davon abgehalten, sich auf dem Kopf einzunisten. Ein paar Tropfen des Teebaumöls hinter den Ohren und im Nacken helfen.

Teebaumöl gegen Milben

Teebaumöl ist ein echter Alleskönner. Dem Pflanzenöl, welches in reiner Form aus der Pressung und Destillation des Blattwerks des australischen Teebaums gewonnen wird, werden vielseitige Einsatzmöglichkeiten attestiert. Durch die bewiesene antibakterielle, desinfizierende und entzündungshemmende Wirkung kann das Öl als Allzweckmittel gegen Viren, Bakterien, Pilze und sonstige Schädlinge genutzt werden. Neben der üblichen Anwendung gegen Hautunreinheiten und -entzündungen gilt Teebaumöl als überaus effizient und empfehlenswert in der effektiven Bekämpfung gegen Milben.

Milben als Allergiequelle

Milben gelten als heimtückische Allergiequelle. Zu Tausenden bevölkern die Schädlinge aus der Familie der Spinnentiere (Arachnida) nahezu unbemerkt den menschlichen Lebensraum. Versteckt in Wohntextilien, wie Matratzen, Teppichen und Sofas, ernähren sich Milben von abgestorbenen Geweben wie menschlichen Hautschuppen, die im besonderen Maße im Schlafzimmer zu finden sind.

Dabei kaum mit dem menschlichen Auge erfassbar, lösen die Körperausscheidungen, insbesondere der Kot der unsichtbaren Schädlinge, bei vielen Menschen allergische Symptome aus, wie:

  • Husten
  • Schnupfen und Niesen
  • chronische Schwellungen der Schleimhäute im Hals-Nasen-Ohren-Bereich
  • Juckreiz und Hautausschläge
  • Allergisches Asthma

Eine Vielzahl von Hausstaubmilben-Allergikern leidet jahrelang unbemerkt unter den benannten Symptomen bis es zur Diagnose kommt. Der Kampf gegen Milben sollte entsprechend frühzeitig aufgenommen werden.
Teebaumöl – Reinigung und Anwendung

Mit oder ohne eine nachgewiesene Allergie gegen Milben empfiehlt sich zur Vorbeugung als auch im Kampf gegen die Schädlinge der Einsatz von Teebaumöl im Haushalt. Mild und schonend schützt das Öl vor der Überbevölkerung und Einnistung der Parasiten in die heimischen Wohntextilien.

Während der Duft des Teebaumöls auf viele Menschen hierbei frisch und beruhigend wirkt, löst der Geruch des Pflanzenöls bei Milben Stresssymptome aus, welche die meisten Tierchen nicht überleben. Zeitgleich schützt das Teebaumöl vor einer erneuten bzw. übermäßigen Einnistung der Schädlinge in die heimischen Wohntextilien.

Zur effektiven Bekämpfung gegen Milben im gesamten Haushalt empfiehlt sich demgemäß die Verwendung des Teebaumöls bei der Reinigung von:

  • Staub
  • Matratzen(-bezügen)
  • Wäsche
  • Teppichen
  • Möbeln und sonstigen Einrichtungsgegenständen

Sollte eine Allergie gegen Milben vorliegen, empfiehlt sich über dies die Beschaffung eines sogenannten Encasings für die Matratze, die Bettdecke sowie das Kopfkissen des Patienten. Hierbei handelt es sich um einen milbenundurchlässigen Schutzüberzug, dessen Anschaffungskosten von den meisten Krankenkassen getragen werden. Zur sicheren Bekämpfung gegen Milben ist es nach Belieben möglich, das Encasing ebenfalls mit einigen, wenigen Tropfen des Teebaumöls zu beträufeln.

Zur schnellen und sicheren Anwendung des Teebaumöls im Kampf gegen Milben lässt sich das Öl kinderleicht zu einem Spray umfunktionieren. Hierzu werden 30 Tropfen des Öls einem halben Liter Wasser beigemischt. Die Wasser-Öl-Mischung wird folgend mithilfe einer Sprühflasche auf die betroffenen Wohntextilien aufgetragen und anschließend gut ausgelüftet.

Zur sicheren Bekämpfung gegen Milben sollte die Prozedur nach einigen Wochen wiederholt werden. Weiterhin empfiehlt es sich, auch beim Waschen der Textilien dem üblichen Waschmittel einen Tropfen des Öls hinzuzufügen. Gleiches gilt für die Reinigung von Staub. Hierzu kann dem Putzwasser ebenfalls ein Tropfen des Teebaumöls beigemischt werden.

Neben der Verwendung von Teebaumöl ist u.a. eine gute Luftzirkulation, das allmorgendliche Auslüften des Bettes sowie das Auslagern von Zimmerpflanzen und Haustieren aus dem heimischen Schafzimmern ein ratsamer Tipp zum Schutz vor einer Milbenvermehrung.

Teebaumöl statt Chemiekeule

Als pflanzliches Mittel weist Teebaumöl deutliche Vorteile gegenüber chemisch hergestellten Produkten im Kampf gegen Milben auf. Diese enthalten häufig Schadstoffe, die zwar in der Bekämpfung der hartnäckigen Spinnentierchen vorübergehende Kontrolle verschaffen, gleichzeitig auch unangenehme Nebenwirkungen beim ohnehin allergiegeplagten Endverbraucher hervorrufen können.

Gegenüber in der Apotheke erhältlichen Produkten ist die Anwendung von Teebaumöl gegen Milben darüber hinaus deutlich kostengünstiger und einfacher. Statt mit der Chemiekeule gegen die Parasiten vorzugehen, empfiehlt sich entsprechend die Verwendung von Teebaumöl zur Reinigung und Vorsorge als natürliches Schutzmittel gegen Milben. Hierbei handelt es sich alles in allem um eine günstige, umweltschonende Variante im Kampf gegen Schädlinge.

Teebaumöl gegen Zecken

Frühling und Sommer sind für die meisten Menschen die schönsten Jahreszeiten. Es gibt jedoch eine Kleinigkeit, welche die Freude über die warmen Jahreszeiten erheblich trüben kann: Die Rede ist von Zecken, die dann fast überall in der Natur lauern. Wie kann man also am besten gegen Zecken vorgehen und wie hilft Teebaumöl gegen Zecken?

Ein Zeckenstich ist schnell passiert

Beim Wandern, Radfahren oder beim Baden am See – einen Zeckenstich (umgangssprachlich auch als Zeckenbiss bezeichnet) hat man meist schneller als man denkt. Die Zecke, zur Klasse der Spinnentiere gehörend, ist ein blutsaugender Parasit, der sich in Wirbeltieren aller Art festbeißt, unter anderem eben auch beim Menschen.

Da Zecken auch ernst zu nehmende Krankheiten übertragen können, sollte man einen Zeckenbiss nicht auf die leichte Schulter nehmen. Die Art der Erstbehandlung spielt jedoch auch eine Rolle und hier kann Teebaumöl gegen Zecken sehr hilfreich sein.

Was tun bei einem Zeckenbiss?

Grundsätzlich sollte sich jeder nach Aktivitäten im Freien im Sommer gründlich auf Zecken absuchen. Wer eine Zecke entdeckt, die gestochen hat, muss vor allen Dingen Ruhe bewahren und die Zecke so schnell wie möglich entfernen. Und dafür braucht man eigentlich nur etwas Teebaumöl und eine Zeckenzange.

Entgegen gängiger Vorurteile ist das Entfernen mittels einer Pinzette für Laien eher nicht zu empfehlen; eine spezielle Zeckenzange ist jedoch ein nützliches Werkzeug. Dann wird einfach ein wenig Teebaumöl auf die Zecke geträufelt und das Tier umgehend mit der Zange entfernt.

Dafür sollte die Zange möglichst weit vorne angesetzt werden. Bisher galt „Herausdrehen“ als die effektivste Technik, bei Anwendung einer Zeckenzange hat sich das einfache Herausziehen jedoch als wirkungsvoller erwiesen. Im Anschluss daran sollte die Hautstelle nochmal mit Teebaumöl gegen Zecken beträufelt werden. Dieses wirkt nämlich desinfizierend und lässt die Haut schneller abheilen.

Mögliche Probleme

Die Entfernung der Zecke mithilfe einer speziellen Zange und die Behandlung der Einstichstelle mit Teebaumöl gegen Zecken haben sich bewährt und meist hat sich das Problem des Zeckenstichs damit auch erledigt. Wichtig ist es aber immer, dass das komplette Tier aus der Haut entfernt wird.

Bei unprofessioneller Behandlung und möglicherweise dem falschen Werkzeug besteht nämlich die Gefahr, dass einzelne Körperteile der Zecke in der Haut steckenbleiben und dort nach wie vor Krankheiten übertragen können.

Wann zum Arzt?

Bei einer unkomplizierten und unmittelbaren Entfernung und der anschließenden Desinfektion mit Teebaumöl gegen Zecken ist der Gang zum Arzt meist hinfällig. Anders sieht die Lage allerdings aus, wenn sich Symptome äußern, die auf die Übertragung einer Krankheit hindeuten.

Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) sind nur zwei der bekanntesten Krankheiten, mit denen man sich bei einem Zeckenstich infizieren kann. Bei dem Verdacht einer Infektion sollte man schnellstmöglich zum Arzt und dabei den Zeckenbiss unbedingt erwähnen. Auch wenn die Zecke erst spät entdeckt wird oder unklar ist, wie lange sie schon festgebissen ist, sollte ein Arzt zu Rate gezogen werden.

Teebaumöl gegen Zecken bei Tieren

Tiere sind noch häufiger von Zeckenstichen betroffen als Menschen. Hunde laufen gerne einmal ins Gebüsch, da sind Zeckenstiche fast schon vorprogrammiert. Im Grunde können diese genauso entfernt werden wie beim Menschen auch.

Auch das Teebaumöl kann zur anschließenden Desinfektion eingesetzt werden. Allerdings sollte es bei Tieren wirklich nur in einer sehr kleinen Menge verwendet werden, da Tiere den intensiven Geruch des ätherischen Öls nicht mögen und das Teebaumöl gegen Zecken bei Tieren in größeren Mengen sogar toxisch wirken kann.

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