Winter-Einlegesohlen

Winter-Einlegesohlen welche halten warm?

Nicht alles, was der Handel an Winter-Einlegesohlen anbietet, ist auch effektiv. Oftmals ist der Preis eine Entscheidungshilfe, denn billig im Preis heißt meist auch billig in der Ausführung. Doch was sind denn nun die besten Einlegesohlen für den Winter?

Die Anforderungen an effektive Winter-Einlegesohlen

Zahlreiche Angebote füllen die Regale im Handel und die Rubriken im Internet. Doch was müssen sie eigentlich können, die Fußgenossen? 1. Polstern, 2. Wärmen, 3. Isolieren, 4. Absorbieren. Auch müssen sie in jeden geschlossenen Schuh passen, weshalb zuschneidbare Modelle viele Vorteile bieten, denn es gibt sowohl breite als auch schmal geschnittene Schuhe (Damen und Herren).

Die möglichen Modelle

Lammfellsohlen sind dick und flauschig, sie wärmen und polstern. Eine zusätzliche Aluminiumschicht an der Unterseite sorgt für Wärmereflexion und Feuchtigkeits-Isolierung. Gleiches gilt für Schaffell-Einlegesohlen. Die Fasern sind nur nicht ganz so fein, wie vom Lamm.

Doch mit Socken an den Füßen merkt man den Unterschied nicht. Wirklich gute Sohlen sind bereits ab ca. 8 Euro zu bekommen, von Billigprodukten sollte man lieber die Finger lassen.

Wo bekomme ich Winter-Einlegesohlen ?

Einlegesohlen aus echtem Wollfilz sind sehr verdichtet und können nicht flachgetreten werden.  Eine Aluminiumschicht auf der Unterseite reflektiert die Wärme und schützt vor Feuchtigkeit. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass es sich nicht um synthetische Fasern handelt.

Filz-Einlegesohlen sind günstig in der Anschaffung, da bei der Verarbeitung einzelne Fasern verwendet werden können, die eigentlich Abfallprodukte darstellen. Sie sind sehr preisgünstig und ab ca. 2 Euro verfügbar.

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Eine Garantie für warme Füße liefern beheizbare Einlegesohlen. Allerdings sind nur batterie- oder akkubetriebene Modelle wirklich hilfreich. Weitere Möglichkeiten bieten Sohlen, die durch Aufkochen in Wasser wiederverwendbar werden oder Modelle, die mittels Aktivkohle und Eisen-Oxidation für vorübergehende Wärme sorgen.

Batterie- oder akkubetriebene Sohlen gibt es in verschiedenen Ausführungen bis hin zu fernsteuerbaren. Preislich liegen die Modelle ganz unterschiedlich – ab ca. 15 Euro bis über 100 Euro. Doch gute Modelle sind schon ab ca. 40 Euro erhältlich.

Alle Sohlen gibt es sowohl gleich passend in den einzelnen Größen, als auch in zuschneidbaren Einheitsgrößen.

Pro und Contra

Art Pro Contra
Lamm- und Schaffelleinlagen – gut wärmeisolierend

– absorbiert Feuchtigkeit

– desinfizierende Eigenschaften

– kühlende Eigenschaften im Sommer

– werden mit der Zeit flachgetreten

– billige Einlagen wurden oft nur mit Fasern gefertigt, die in einem Gittergewebe verwoben wurden

– beim Kauf auf Naturfasern achten, Polyestermodelle haben nicht die gleichen Eigenschaften wie echtes Fell

Filzeinlegesohlen – verdichtetes Material, wird beim Tragen nicht flachgedrückt

– nahezu gleicher Tragekomfort wie Fellsohlen (sofern echter Wollfilz)

– günstiger als Fellsohlen

– polstern nicht so gut ab, wie Wollsohlen

 

Beheizbare Einlegesohlen – verschiedene Modelle möglich (auch für normale Schuhe)

– den Füßen wird Wärme von außen zugeführt

– Automatik und Fernbedienung optional

 

– Batterieblock lässt sich schlecht unterbringen

– hohe Kosten durch Nachkauf von Batterien

– relativ hohe Anschaffungskosten

 Fazit

Bei Winter-Einlegesohlen sollte man nicht auf synthetisch hergestellte Alternativen zurückgreifen. Letztendlich entscheidet der persönliche Bedarf, welche Einlegesohle es sein soll. Da man jedoch in der Regel mehr als ein paar Schuhe besitzt, kommen unter Umständen alle drei verschiedenen Arten von Winter-Einlegesohlen in Frage.

Originally posted 2017-09-28 09:05:20. Republished by Blog Post Promoter

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