Wie sieht nachhaltige Haarpflege aus?

Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Leider wird dabei auch viel Greenwashing betrieben. Darunter versteht man, dass sich Unternehmen grüner und umweltbewusster darstellen, als sie eigentlich sind. Aber es geht auch anders.

Auf der anderen Seite gibt es nämlich Produzenten, die das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit sehr ernst nehmen. Hierzu zählt beispielsweise die französische Marke Kérastase, die sich auf besonders hochwertige Haarpflegeprodukte spezialisiert hat.

Welche Maßnahmen wurden ergriffen, um nachhaltiger zu sein?

Im Prinzip basieren die Anstrengungen, noch nachhaltiger zu sein, bei der Firma Kérastase auf diesen Sockeln:

  1. Nutzung modernster Wissenschaft, um die Kraft der Natur besser einzubinden, ohne dabei die Ressourcen zu erschöpfen. Ständige Erweiterung des Anteils biobasierter Inhaltsstoffe.
  2. Entwicklung von Techniken, um eine größtmögliche Produktwirksamkeit zu erzielen und dabei aber ausschließlich nachhaltige Prozesse einzusetzen.
  3. Streben nach immer größerer Reduzierung von Verpackungsmaterial
  4. Verzicht auf Tierversuche und Eintreten für fairen Handel

Nutzung biobasierter Inhaltsstoffe

Je weniger Chemie verwendet wird, desto besser für die Umwelt. Zum einen werden bei der Herstellung chemischer Inhaltsstoffe umweltschädigende Auswirkungen spürbar. Zum anderen kommen durch das Waschen der Haare aber am Ende auch chemische Stoffe in das Abwasser und belasten die Umwelt.

Je mehr natürliche Inhaltsstoffe eingesetzt werden, desto besser. Dabei muss allerdings darauf geachtet werden, die Ressourcen nicht auszubeuten, sondern nachhaltig anzubauen und zu verwenden.

Weiterentwicklung von Prozessen

Gerade in diesem Bereich ist eine Menge möglich und wird von vielen Firmen immer noch zu wenig genutzt. Viele industrielle Prozesse sind wahnsinnig energieaufwendig. Durch Anschaffung moderner Maschinen kann der Energieverbrauch deutlich gesenkt werden, was am Ende der Umwelt zu Gute kommt. Große Firmen haben zudem die Möglichkeit mit eigenen Solar- oder Windkraftanlagen einen Großteil des benötigten Stroms selbst zu produzieren.

Ebenso können alle Transportwege, die Lagerhaltung und das Lieferantenmanagement optimiert werden. Je weniger und seltener etwas transportiert werden muss, desto besser für die Umwelt. So könnten zum Beispiel bestimmte Komponenten als Granulat oder Konzentrat geliefert werden, denn Wasser muss man schließlich nicht umherfahren. Dadurch lassen sich viele Fahrten reduzieren. Dazu muss man natürlich dann auch seine Produktionsstrecke anpassen.

Reduzierung von Verpackungsmaterial

Die Reduzierung von Verpackungen gehört zum offensichtlichsten Teil einer nachhaltigen unternehmerischen Denkweise. Die Möglichkeiten in diesem Bereich sind schier endlos. Es können recycelte Materialien eingesetzt werden bzw. solche, die am Ende recyclebar sind.

Es können wiederauffüllbare Systeme verwendet werden, bei denen man z.B. eine Shampooflasche aus Aluminium mit dem Inhalt eines Nachfüllbeutels befüllen kann. Das reduziert den Müll (und auch die Transportkapazitäten) bereits deutlich.

Es kann auf Umverpackungen verzichtet werden und auf übergroße Verpackungen (Mogelpackungen). All das spart Ressourcen und Müll.

Verzicht auf Tierversuche und Eintreten für fairen Handel

Auch diese Bereiche gehören zu einer nachhaltigen Unternehmensführung. Nur wenn wir Tiere mehr respektieren und besser mit ihnen umgehen und selbstverständlich auch mit den Menschen besser umgehen und für einen fairen Handel stehen, können wir wirklich langfristig nachhaltiger leben.

Wichtig ist, dass man niemals zufrieden ist

So wichtig wie Glück und Zufriedenheit im Privatleben und für den Geist ist, so wichtig ist eine ständige Unzufriedenheit, wenn es um das Thema Nachhaltigkeit geht. Man darf niemals mit dem Erreichten zufrieden sein, sondern sollte nach ständiger, weiterer Verbesserung streben. Nur so kann man Großes erreichen.

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