Was sind natürliche Anabolika?

Viele Sportnahrungsmittel wirken wie natürliche Anabolika.
Viele Sportnahrungsmittel wirken wie natürliche Anabolika.

Das Sexualhormon Testosteron ist nicht nur in Bezug auf die Sexualität wichtig, es fördert auch den Muskelaufbau, ist also verantwortlich für Antrieb, Kraft und Ausdauer sowie die Körperbehaarung. Wer zu viel Testosteron im Blut hat, wird schnell aggressiv.

Im Bodybuilding werden testosteronhaltige Produkte als Anabolika zum schnellen Muskelaufbau und zur Leistungssteigerung verwendet. Im Leistungssport haben unerlaubt eingenommene Anabolika einen zweifelhaften Ruf. Stoffe, die auf natürliche Weise den Testosteronspiegel anheben, nennt man natürliche Anabolika.

Die Gruppe der natürlichen Anabolika

Es gibt auch Mineralien und Vitamine, die ähnlich wie Testosteron wirken. Auch Sie können den Testosteronspiegel im Blut erhöhen und werden daher natürliche Anabolika genannt.

Zu dieser Gruppe gehören:

Natürliche Anabolika sind jedoch keine Wundermittel, die über Nacht zu rasantem Muskelaufbau führen, können aber beim Aufbau der Muskeln helfen. Viele Sportnahrungsmittel wirken wie natürliche Anabolika.

Auch Maca-Pflanzen wirken wie Anabolika. Sowohl Blätter als auch Wurzeln enthalten Zink, Eiweiß, Kalzium, Magnesium, Eisen, Phosphor und Kohlenhydrate. Sie können die Leistungsfähigkeit steigern und führt zu einer stärkeren Belastbarkeit der Psyche, genau wie Anabolika.

Außerdem enthält die Wurzel, welche zu Maca Pulver verarbeitet wird, hormonähnliche Bestandteile die das Becken stärker durchbluten. Natürliche Anabolika besitzen in der Regel eine Mischung aus Zink und Magnesium, welche die Testosteronmenge erhöht. Die Wirkungsweise als Anabolika hängt stark vom Alter und den Lebensumständen ab. Bei einem Jugendlichen, dessen Testosteronausschüttung graduell sein Maximum erreicht, zeigt sich die Muskelvermehrung eher mäßig.

Natürliche Steroide

Auch natürliche Steroide im Senf können den Muskelaufbau begünstigen. Somit gehört auch Senf zu den natürlichen Anabolika und scheint in puncto Eisengehalt sogar wirksamer zu sein als Spinat, so jedenfalls behaupten es amerikanische Studien an Tieren. Zweifelhaft ist jedoch, ob sich die Testergebnisse so einfach auf den Menschen übertragen lassen.

Am besten ist immer noch eine ausgewogene Ernährung. Sie ist der gesündeste Weg für den nachhaltigen Muskelaufbau und schädigt den Körper nicht. Steaks, Eier, Thunfisch und Milchprodukte sorgen mit ihrem hohen Anteil an Proteinen für einen besseren Muskelaufbau und sind natürliche Anabolika, die dem Organismus nicht schaden.

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Autor: Robert Milan

Der Autor ist seit dem Jahr 2005 Experte im Bereich gesundheitliche Ernährung und Nahrungsergänzung. Als langjähriger Medizinautor entsprechen seine Inhalte dem aktuellen medizinischen Wissensstand und begründen sich ebenfalls auf ärztliche Fachliteratur und der aktuellen medizinischen Leitlinie.

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