Vitamin E

Biofood Vitamin E

8

GESAMTURTEIL

8.0/10

Vorteile

  • Markenprodukt
  • 1 Softgelkapsel = 400 iE pflanzliches Vitamin E
  • Softgelkapsel aus Gelatine
  • leicht dosierbar
  • viele positive Kunden Bewertungen

Nachteile

  • keine bekannt

Vorkommen Vitamin E

Das Vitamin E steht stellvertretend für eine Gruppe von insgesamt acht fettlöslichen Stoffen, die antioxidative und nicht-antioxidative Effekte erzielen. Einige sind ein wichtiger Bestandteil der Zellmembranen tierischer Organismen. Gebildet wird Vitamin E ausschließlich von photosynthetisch aktiven Pflanzen und Cyanobakterien. Die Entdeckung des Vitamins gelang 1922 den beiden amerikanischen Forschern Herbert M. Evans und Katherine S. Bishop.

Diese zeigten in ihren Studien mit Ratten, dass eine bisher unbekannte fettlösliche Substanz zur Reproduktion der Ratten benötigt wird. Somit erhielt das Vitamin E vorerst den Namen „Fruchtbarkeits-Vitamin“. In den Folgejahren könnte das Vitamin immer häufiger aus Weizenkeimöl und Hafer isoliert werden. Da die Vitamine A, B, C und D bereits entdeckt waren, wurde es schließlich Vitamin E getauft. Die chemische Struktur des Vitamins wurde erstmalig 1938 offengelegt.

Da das Vitamin ausschließlich von Pflanzen synthetisiert wird, kann es insbesondere in pflanzlichen Lebensmitteln vorgefunden werden. Es besteht zudem die Möglichkeit das Vitamin E künstlich herzustellen, jedoch ist die dabei entstehende Struktur höchst instabil, sodass ihr in der Regel noch eine Acetyl-Gruppe zugewiesen wird. In den nachstehenden Lebensmitteln lassen sich jeweils pro 100 Gramm folgende Mengen an Vitamin E notieren:

  • Weizenkeimöl: 174 bis 176 mg
  • Sonnenblumenöl: 60 mg
  • Leinsamen: 57 mg
  • Walnussöl: 39 mg
  • Maiskeimöl: 31 bis 34 mg
  • Sesamöl: 28 mg
  • Haselnüsse: 27 mg
  • Erdnussöl: 25 mg
  • Rapskernöl: 25 mg
  • Mandeln: 25 mg
  • Palmöl: 25 mg
  • Rapsöl: 20 mg
  • Sojaöl: 17 bis 25 mg

Derartige Produkte sollen gut verschlossen und im Dunklen gelagert werden, da sich Vitamin E bei Licht und Sauerstoff sehr leicht abbaut. Durch seine Fettlöslichkeit ist es zudem in den menschlichen Fettgeweben speicherbar. Eine weitere Verwendung findet das Vitamin E, resp. seine Bestandteile, in der Lebensmittelindustrie. Unter den Bezeichnungen E 306, E 307, E 308 und E 309 wird es einigen Lebensmitteln als Antioxidationsmittel beigemischt. Das E 306 ist hierbei auch für einige Bio-Lebensmittel zugelassen.

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Bedarf an Vitamin E

Resultierend aus der Speicherfähigkeit des Vitamins E, kann häufig schon die einmalige Einnahme den Bedarf für einen längeren Zeitraum decken. Für den täglichen Bedarf hat die DGE die folgenden Empfehlungen herausgegeben:

Empfehlungen täglichen Bedarfs an Vitamin E der DEG
AlterMännerFrauen
19-2515 mg12 mg
25-5114 mg12 mg
51-6513 mg12 mg
> 6512 mg11 mg

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