Vitamin D Mangel Symptome und Risiko

Warum ist Vitamin D Mangel gefährlich?

Vitamin D3, oder auch Cholecalciferol, ist wichtig für die Regulierung des Calcium-Spiegels im Blut und beim Knochenaufbau. Es wird in der Haut mit Hilfe von UV-Strahlen aus dem Sonnenlicht hergestellt. Bei der Bestrahlung von UV Licht (290–315 nm) wird das in der Haut reichlich vorhandene 7-Dehydrocholesterol in Prävitamin D3 photochemisch umgewandelt. Prävitamin D3 zerfällt dann spontan zum Vitamin D3. Vitamin D3 gelangt dann in die Blutbahn, wo es seine spezifische Wirkung entfalten kann.

Vitamin D Mangel: Risikofaktoren

Durch zu wenig Sonnenstrahlen, auch abhängig vom Hauttyp kann es passieren, dass zu wenig Vitamin D im Körper gebildet wird. Der Mangel an Sonnenlicht hängt von vielen Faktoren ab, das Wetter aber auch die Ozonschicht und die Höhe über dem Meeresspiegel spielen eine Rolle. Vom Hauttyp leiden dunkelhäutige Menschen eher an Vitamin D Mangel, weil ihre Haut mehr UV Licht braucht für die Vitamin D Synthese.

In einer Schwangerschaft und in der Stillzeit kann häufig Vitamin D Mangel vorkommen, da mehr Bedarf vorhanden ist. Bei Kleinkindern unter 2 Jahren reicht die Eigenproduktion in den meisten Fällen nicht aus. Sie werden dann täglich mit Vitamin D Tabletten versorgt. Auch bei Senioren und Personen mit schwer heilenden Knochenbrüchen besteht ein erhöhtes Risiko für Vitamin D Mangel.

Vitamin D Mangel kann aber auch eine Folge von Krankheiten sein wie: eine gestörte Vitamin D Absorption durch den Darm, Schädigungen in der Leber und Niere, Hormonkrankheiten, Erbkrankenheiten oder auch Nebenwirkungen von bestimmten Medikamenten (z.B Epileptika)

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Vitamin D Mangel Symptome

Vitamin D ist wichtig für den Calcium- und Phosphatstoffwechsel. Es ist essentiel für den Zahn- und Knochenaufbau. Beim Vitamin D Mangel kann es dazu führen, dass der Calciumhaushalt gestört wird. Als Folge entsteht eine Schwächung der Knochenmasse, Verbiegung von Knochen anfällige Zähne. Bei Kindern kann das Krankheitsbild der Rachitis entstehen, wo eine abnorme Weichheit der Knochen mit Verformung des Skeletts, besonders der Beinknochen, auftritt.

Vitamin D Mangel führt aber auch zu Muskelschmerz, -schwäche und -funktionsverlust, was ein erhöhtes Risiko für Stürze und Frakturen darstellt. Patienten mit Langzeit Vitamin-D-Mangel haben auch vermehrt Erkältung, Rheuma, Diabetes und ein erhöhtes Myokardinfarkt-Risiko.

Eine Überdosierung durch Vitamin D Präparate kann aber dazuführen, das der Calciumspiegel im Blut sich erhöht und im Urin ausgeschieden werden muss. Die Symptome in diesem Fall sind starker Durst, häufiges Wasserlassen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall im schlimmsten Fall auch Austrocknung, Nierenversagenm, Muskelschwäche, Kalkablagerungen im Gewebe, besonders in den Blutgefäßen, Leber und Niere.

Vitamin D Lebensmittel Quellen

Neben der Eigenproduktion kann Vitamin D auch durch die Nahrung aufgenommen werden. Viel Vitamin D ist enthalten in Fischleberöl (Lebertran), Fisch, tierischem Fett, Eiern, Milch, Butter. Auch Avocados bieten eine reichliche Quelle für natürliches Vitamin D an.

Vitamin D-Präparate werden verschrieben für Baby / Säuglinge und Kleinkindern (1-2 Jahre) zur Rachitisvorbeugung. Täglich eine Tablette mit 500 I. E. (I.E.= Internationale Einheit 0,0125 mg). Zur Therapie bei schon bestehendem Vitamin D-Mangel stehen Tabletten mit 1000 I. E. zur Verfügung.

Eine gesunde Ernährung und frische Sonnenluft, ist in der Regel ausreichend um Vitamin D Mangel vorzubeugen. Persongruppen mit erhöhtem Vitamin D Mangel Risiko sollten sich vom Arzt beraten lassen um durch geeignete Maßnahmen unangenehme gesundheitliche Folgen zu vermeiden.

Video: Vitamin D Mangel – Was steckt wirklich dahinter?

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