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Verspannungen lösen – Der ultimative Ratgeber

Verspannungen lösen - auch ohne Medikamente

Ein Muskelkater kann schnell auftreten, aber genauso zügig wieder verschwinden. Muskelverspannungen hingegen zeigen sich da oft weitaus beharrlicher und sollten zudem nicht unterschätzt werden. So handelt es sich bei einer verspannten Muskulatur zum einen um ein Symptom, aber parallel ebenfalls um eine Ursache. Symptom deshalb, weil die verhärteten Muskeln meist mit einer defizitären Muskulatur oder mit Fehlbelastungen in Zusammenhang stehen. So können Sie Verspannungen lösen.

Wobei diese Verspannungen auch gleichzeitig als Ursache für chronische Schmerzen dienen.

Daher möchten wir an dieser Stelle häufig gestellte Fragen beantworten wie:

  • Was lösen Verspannungen aus?
  • Wie kann ich Verspannungen lösen?
  • Wie kann man Verspannungen im Nacken lösen?
  • Wie kann man Verspannungen im Rücken lösen?

Gerade, wenn es sich um Verspannungen im Rücken oder Nacken handelt, können diese weitreichende Folgen nach sich ziehen. Schmerzt der Rücken, nimmt der Leidtragende häufig automatisch eine Schonhaltung ein, welche wiederum zu neuen Verhärtungen führen können, so dass es zu weiteren Schmerzen an anderer Stelle kommen kann. Demnach ist es immer ratsam, die Verspannungen sofort zu lösen, damit es nicht zu langwierigen, gesundheitlichen Beschwerden kommen kann. Verhärtete Muskeln können mit der Zeit für chronische Schmerzen verantwortlich sein, so dass ein schnelles Handeln stets empfehlenswert ist.

Verspannte Muskeln lockern

Kommt es zu verspannten Muskeln, sind diese häufig durch eine zu einseitige Belastung hervorgerufen worden. Ständige Fehlbelastungen begünstigen einen Mangel an Sauerstoff, sowie eine Störung des Stoffwechsels in den Muskeln. Die Folgen sind Muskelverhärtungen. So führen lange Autofahrten häufig zu verspannten Rückenmuskeln, während langanhaltende Arbeiten am Computer allzu oft für eine verhärtete Nackenmuskulatur sorgen. Was zu Beginn noch völlig harmlos erscheint, kann mit der Zeit allerdings zu ernsthaften Beschwerden führen, wenn eine solche Verspannung nicht gelöst und somit die Ursache bekämpft wird.

Unternimmt man nichts gegen die Muskelverspannung kann dies zu einem immer wiederkehrenden Schmerz führen, der sich einfach nicht lindern bzw. gänzlich verabschieden will. In diesem Fall können die anfangs noch als unbedeutend bezeichneten Muskelverhärtungen mit der Zeit zu ernsthaften Beschwerden werden.

Sind die Rückenmuskeln verhärtet und führen bei bestimmten Bewegungen zu Schmerzen, versucht der Betroffene automatisch eine Körperhaltung einzunehmen, die keine schmerzhaften Qualen verursacht. Es kommt zu einer sogenannten Schonhaltung, die alles andere als gut ist, denn je weniger sich der Betroffene bewegt, desto größer wird hier das Ungleichgewicht. Einzelne Muskeln werden jetzt ungleichmäßig in Anspruch genommen, was am Ende für weitere Qualen sorgen kann.

Mit Selbstmassage, Bewegung und Wärme die Muskelverspannungen lösen

Die erste Maßnahme bei Muskelverspannungen sollte eine Muskellockerung sein, um so die Verspannungen wieder zu lösen. Üben Sie ausreichend Druck auf Ihre verhärteten Muskeln aus, denn dieser fördert die Blutzirkulation. Egal, an welcher Stelle die Verspannung sitzt, es finden sich verschiedene Hilfsmittel, wie Methoden um verhärtete Muskeln wieder lockerer zu machen. Dies können Sie selbst in die Wege leiten, ohne dass Sie Geld für einen Profi-Masseur, regelmäßige Saunagänge und Co ausgeben müssen.

Nacken- und Schulterverspannungen lösen

Um Nacken-, wie Schulterverspannungen lösen zu können, gilt es zuerst einmal Wärme einzusetzen. So macht es Sinn im Nacken- und im Schulterbereich mit Pferdebalsam, sowie mit einem Wärmekissen zu arbeiten, denn diese Kombination hilft verhärtete Muskeln zu lockern. Wobei es Pferdebalsam in unterschiedlichen Ausführungen im Handel gibt. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie im nachfolgenden Text.

Zudem sollten Sie parallel ein Wärmekissen einsetzen. Dies kann, zum Beispiel, ein Kirschkern- oder Dinkelkissen sein, aber auch gerne ein elektrisches Modell. So können Sie diese zwei Methoden für etwa eine Stunde anwenden, denn auf diese Weise werden die betroffenen Muskeln bestmöglich durchblutet, so dass sie optimal für eine Selbstmassage vorbereitet sind. Liegen lediglich leichtere Muskelverspannungen vor, können diese mit Hilfe von Wärme plus Pferdebalsam auch bereits wirkungsvoll besiegt worden sein.

Im Nacken-, wie im Schulterbereich eine Selbstmassage mit den eigenen Händen vorzunehmen, gestaltet sich natürlich eher schwierig. Auch, wenn Sie so beweglich sind und an die betroffenen Stellen herankommen würden, wäre eine Massage kaum hilfreich, denn automatisch würden Sie hier Ihre Muskeln wieder anspannen.

Durchaus finden sich aber auch hier lohnenswerte Hilfsmittel. Unser Favorit ist in diesem Fall ein Gummiball samt Schnur aus dem Tierhandel für lediglich zwei Euro. Setzen Sie sich anschließend auf einen hart gepolsterten Stuhl oder auf den Boden an die Wand. Wobei Sie den Ball vorab einfach an die verspannte Körperstelle ansetzen und sich dann an die Stuhllehne oder an die Wand anlehnen. Je nach Verspannungsausmaß bemerken Sie schon jetzt, ob Sie den Ball an der richtigen Körperstelle platziert haben. Sollte dem nicht so sein, können Sie mit Hilfe des Bandes einfach eine Korrektur vornehmen.

Liegt der Ball jetzt an der passenden Stelle, gilt es nun aktiv die verspannten Muskeln mit Hilfe kleinerer Bewegungen zu massieren. Um dies in die Wege leiten zu können, müssen Sie nur Ihren Oberkörper gegen den Ball drücken. Wobei Sie darauf achten sollten, dass Sie für diese Selbstmassage ausschließlich Ihre Bauch-, wie Brustmuskeln benutzen, während Sie die Schulter- und Nackenmuskeln locker lassen. Auch, wenn Sie jetzt Schmerzen verspüren, heißt es durchhalten. So sollten Sie zwei bis drei Minuten immer wieder Ihre verhärteten Muskeln auf diese Weise massieren.

Rückenverspannungen mittels Selbstmassage lösen

Da die Rückenmuskulatur des Menschen nicht gerade klein ist, können hier die schmerzhaften Muskelverspannungen um einiges großflächiger ausfallen. Im Gegensatz zum Nacken-, wie Schulterbereich sind verhärtete Muskeln im Rücken zudem weitaus leichter zu erreichen, da diese besser zugänglich sind. Wobei auch in diesem Fall die Kombination aus Wärmekissen und Pferdebalsam sehr hilfreich sein kann. Die anschließende Selbstmassage sollte dann allerdings mittels Massagerollen in die Wege geleitet werden.

So legen Sie sich in diesem Fall am besten auf dem Teppich im Wohnzimmer, denn das Bett, sowie das Sofa wären zu weich. Vorab gilt es natürlich die Massagerollen passend zu platzieren, so dass mit langsamen, wie kleinen Bewegungen die verspannten Muskeln dann massiert werden können. Auf diese Weise lösen sich dann die unangenehmen Verhärtungen im Rücken.

Mit Hilfe einer Selbstmassage lassen sich Muskelverspannungen lösen. Eine Massagerolle bzw. einen Massageball kaufen, ist aber nicht zwingend nötig, denn solche Hilfsmittel lassen sich auch durchaus selbst machen.

So nennt sich die Nummer Eins unter den Selbstmassagetools BLACKROLL. Hier finden sich gute Produkte von erstklassiger Qualität, die allerdings auch ihren Preis haben. Gerade bei gekauften Massagetools gilt es aber auch stets genau auf die Qualität zu achten, denn hier kommen allzu häufig Materialien, wie Gummi, Schaustoff, Plastik, wie Farbe zum Einsatz. Kaufen Sie Produkte aus Fernost, können diese schon einmal sehr unangenehm riechen und bei direktem Hautkontakt auch mal schnell allergische Reaktionen hervorrufen.

Zudem lässt sich eine Selbstmassagerolle mit etwas Kreativität, wie handwerklichem Geschick auch preiswert nachbauen. Schauen Sie einfach mal zwischen Ihrem Brennholz nach, ob Sie hier gerade gewachsene Hölzer in 20 cm Länge und mit 10 cm Umfang finden. Dieses Holzstück müssen Sie dann nur noch ein bis zwei Schichten Schaumstoff ummanteln, wofür sich auch eine ausrangierte Isomatte eignet und diese mit ausreichend Klebeband befestigen, schon ist das Werk vollbracht und Sie haben eine einsatzbereite „Do it Yourself“ Selbstmassagerolle zur Hand.

So lassen sich Muskelverspannungen auch ohne einen kostspieligen Masseur mit etwas handwerklichem Geschick, wie Ideenreichtum wirksam selbst behandeln. Wem diese Variante allerdings etwas zu hart erscheint, der kann auch aus einer Kunststoffflasche oder einer ausrangierten Schwimmnudel eine hilfreiche Massagerolle basteln. Auch hier heißt es sich kreativ zu entfalten und einfach mal etwas ausprobieren.

Unser Tipp: Eine Massagerolle kaufen!

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Mittels eines Massageballs gegen Muskelverspannungen vorgehen

Auch mit einem Massageball kann man eigenständig Muskelverspannungen verabschieden. Dieses Hilfsmittel muss auch gar nicht teuer sein. Wie bereits oben kurz erwähnt, kostet ein Ball aus Hartgummi verbunden mit einem Band lediglich zwischen zwei und vier Euro im Restpostenmarkt in der Hund- und Katzenabteilung oder auch im Supermarkt.

Es empfiehlt sich stets auf Hartgummibälle zurückzugreifen, denn zum einen kann man nie wissen, was in den weicheren Bällen drin ist und zum anderen erfüllen diese hier oftmals nicht so gut ihren Zweck. Wobei so mancher sein Verspannungsproblem auch schon mit einem normalen Tennisball gelöst hat, auch wenn diese ebenfalls eher weich sind. Erfahrungsgemäß eignen sich hier Hartgummibälle am besten, denn diese lassen sich punktgenau an der schmerzenden Stelle platzieren und lösen auch hartnäckige Muskelverhärtungen erfolgreich.

Verspannte Muskelpartien mit Wärme lösen: Wärmekissen oder/und Pferdebalsam hilft

Es finden sich inzwischen zig verschiedene Sportsalben auf dem Markt, die bei verhärteten Muskeln helfen sollen. Wir haben bereits einige von ihnen kennengelernt. Die meisten verbreiten einen angenehmen Geruch, geht es aber um die Wirkung, hat uns vor allem Pferdebalsam überzeugt. Hierbei handelte es sich um die extra-starke Pferdesalbe des Herstellers Kräuterhof, denn diese erzeugt tatsächlich einen spürbaren Effekt der Wärme. Dieser ist so intensiv, dass es unter Umständen sogar zu einem Brennen kommen kann, weshalb wir hier empfehlen umsichtig mit der Dosierung vorzugehen.

Pferdebalsam eignet sich hervorragend zur zwischenzeitlichen Behandlung. Sowohl unterwegs, als auch im Büro ist diese Salbe leicht anwendbar. Spüren Sie eine aufkommende Muskelverhärtung empfehlen wir die Pferdesalbe am Abend vor dem Schlafengehen einzusetzen. Reiben Sie die betreffenden Stellen einfach mit diesem Balsam ein. Wobei wir Ihnen raten vorab Handschuhe anzuziehen, denn gelangt dieses Pferdebalsam unter die Fingernägel, kommt es zu einem unangenehmen Brennen auf der Haut.
Die sogenannten Wärmekissen eignen sich hingegen hervorragend für längere Behandlungen. 20 Minuten bis 12 Stunden können Sie diese Wärmespender gegen Muskelverspannungen einsetzen.

Schon meine Großmutter setzte bei solchen Beschwerden gerne ihr Kirschkernkissen ein. Diese sind im Handel schon ab 10,00 Euro zu haben und lassen sich in der Mikrowelle, wie im Backofen schnell und leicht erwärmen. Nachteil hier, die Kissen sind etwas klobig, können aber dennoch zum Teil ihren Zweck erfüllen.

Verspannungen lösen mit Kirschkernkissen
Verspannungen lösen mit Kirschkernkissen

Sind die Muskeln im Nacken- oder im Schulterbereich verspannt, eignen sich elektrische Wärmekissen weitaus besser zur Behandlung. Vor allem Wärmespender, die speziell für den unteren Rückenbereich entwickelt wurden, sind hier empfehlenswert, denn diese sind flexibler und größer. So werden diese Wärmespender eigentlich mittels eines Klettbandes direkt am Rücken befestigt. Am Tage können diese Kissen aber ebenso am Schreibtischstuhl befestigt werden oder am Abend ins Bett gelegt werden, so dass die verhärteten Muskeln über Stunden mit wohltuender Wärme versorgt werden.

Als letzte Behandlungsmethode wollen wir hier auch noch die Wärmepflaster erwähnen. Stark ausgeprägte Muskelverspannungen lassen sich aber unserer Meinung nach mit diesen nicht beseitigen, denn dafür ist die Wärmezufuhr einfach zu gering. Aus diesem Grund, finden sich auf den Verpackungen auch stets Anwendungszeiten, die zwölf Stunden andauern sollten. Wir haben zudem bei unserem Wärmepflaster Test festgestellt, dass diese ein paar Defizite bei der Anschmiegsamkeit mitbringen, denn diese saßen einfach nicht fest genug auf der Haut.

Ursachen für Muskelverspannungen wirkungsvoll bekämpfen

Muskelverspannungen lösen, sollte stets der erste Schritt sein, um in absehbarer Zeit wieder schmerzfrei durchs Leben gehen zu können. Anschließend gilt es die Ursache für diese Beschwerden zu finden. Häufig sind diese psychosomatisch. Das heißt, wer täglich in gebückter Haltung spazieren geht, wird bestimmt alsbald mit Nackenverspannungen zu kämpfen haben. Wobei in den meisten Fällen unsere Arbeitsweise schuld ist, dass wir an diversen Verspannungen in den Muskeln leiden.

Stundenlanges Sitzen im Auto, am Schreibtisch, in der Bahn und Co belastet unsere Rückenmuskulatur enorm und schadet vor allem unserer Bandscheibe. Im gleichen Zuge verkümmert auf diese Weise unsere Bauchmuskulatur. Dabei ist diese überaus bedeutend, denn der menschliche Körper benötigt eine ausgeglichene Muskulatur, um reibungslos funktionieren zu können. Sind die Bauchmuskeln nicht mehr ganz so ausgeprägt, wie sie eigentlich sein sollten, müssen die Muskeln im Rücken mehr leisten.

Kommt es also zu einer langanhaltenden, gleichen Körperhaltung, ist es kaum verwunderlich, dass die Rückenmuskulatur irgendwann überbelastet wird. Verspannen sich die Muskeln im Rücken kommt es zu Schmerzen. Diese sorgen dafür, dass der Betroffene eine Schonhaltung einnimmt, um so die schmerzhaften Qualen auszuschalten. Die Folge, es kommt zu weiteren Verspannungen und demnach zu noch weniger Bewegung. Chronische Rückenschmerzen sind jetzt nicht selten, die irgendwann sogar zur Bewegungsunfähigkeit führen können.

Bewegen Sie sich und schaffen Sie fehlende Beanspruchung samt einseitiger Belastung ab

Der menschliche Körper arbeitet effizient. Werden einzelne Muskeln nicht mehr beansprucht, kommt es zu einer Rückbildung dieser. Einige dieser Muskelpartien bilden sich dann sogar extrem zurück. Zu diesen gehören unter anderem die Bauchmuskeln. Damit diese bestehen bleiben können, müssen sie aktiv trainiert werden. Das bedeutet, aber nicht gleich, dass Sie jetzt Tag ein, Tag aus zahlreiche Situps über sich ergehen lassen müssen, denn ausgeprägte Bauchmuskeln lassen sich auch ohne diese quälende Übung erreichen. So können Sie mit Hilfe regelmäßiger Workouts plus Verbundübungen Ihre Bauchmuskulatur auf Vordermann bringen. Liegestützen, Kettlebell Training, sowie verschiedene Kniebeuge-Übungen trainieren ebenfalls die Muskeln im Bauch.

Besonders wichtig ist aber stets, dass Sie sich im Alltag mehr bewegen. So möchten Sie jetzt im Moment wahrscheinlich nur Ihre schmerzhaften Muskelverspannungen endlich loswerden, dennoch sollten verhärtete Muskeln bei Ihnen nicht zum Dauerzustand werden. Wer diesen schmerzhaften Kreislauf verlassen möchte, kommt nicht darum herum sich mehr zu bewegen. Setzen Sie hier lediglich nur auf ein halbstündiges Sportprogramm am Tag und harren ansonsten die restlichen Stunden an Ihrem Schreibtisch aus, wird auch dieses Training Ihnen nur bedingt helfen.

Empfehlenswert ist es daher, sich nach einer Stunde sitzen oder liegen mindestens fünf Minuten zu bewegen. Das heißt, der Toilettengang, die Raucherpause oder der Gang zum Kaffeeautomaten reichen hier nicht aus. Es gilt die Blutzirkulation in den Muskeln in Schwung zu bringen und die Beweglichkeit zur fördern. Spannen Sie Ihre Muskeln an, machen Sie mindestens zehn Kniebeugen, spalten Sie Feuerholz oder genießen Sie einen flotten Spaziergang im Park. Wie Sie sich bewegen, bleibt Ihnen überlassen. Hauptsache Sie fordern Ihren Körper ein wenig.

Zudem gilt es aber ebenso, dass einstündige Sitzen bestmöglich zu gestalten, denn so können Sie Muskelverspannungen verhindern. Gerade zu diesem Thema finden sich aber auch zahlreiche verschiedene Expertenmeinungen. So heißt es hier, selbst herauszufinden, welche Position die beste für einen ist. Schaffen Sie sich ideale Voraussetzungen, damit sich Ihr Bewegungsapparat wohlfühlen kann.

So hilft Ihnen vielleicht die orthopädische Matratze oder der ergonomische Bürostuhl, um Muskelverspannungen vorzubeugen. Wobei es manchmal aber auch schon ausreicht, regelmäßig seine Sitz- bzw. Liegeposition zu verändern, um Muskelverhärtungen zu verhindern. So kann es helfen, ein wenig auf dem Stuhl herumzurutschen, aufrecht zu sitzen, die Füße zeitweise auf einem Hocker zu legen oder während des Telefonierens in Bewegung zu bleiben.

Video: Verspannungen lösen – Yoga Schulter und Nacken

Bewegung plus Muskeltraining: Vorbeugend gegen neue Muskelverhärtungen vorgehen

Der nächste Schritt sollte hier zudem ein aktiver Muskelaufbau sein. Sitzen Sie täglich nur vor Ihrem Computer, gilt es jetzt auch Ihrem Körper ein wenig Aufmerksamkeit zu schenken und diesem zu zeigen, dass er auch noch gebraucht wird. Eine gute Vorbeugung gegen Muskelverspannungen sind immer noch stark, ausgeprägte Muskeln.

Wobei gerade eine Muskulatur ohne Dysbalancen vorteilhaft ist. Wie vorab erwähnt, benötigt der Mensch eine stark ausgeprägte Bauchmuskulatur, um die Muskeln im Rücken zu entlasten. Ohne ein gezieltes Sportprogramm samt mangelnder Bewegung bilden diese sich leider zügiger zurück als es uns lieb ist. Wie Sie sehen, finden sich hier also gleich mehrere Gründe, warum es zu einer Muskelverspannung kommen kann, welche dann unter Umständen sogar für chronische Schmerzen sorgen können.

Nicht vorhandene Muskeln, sowie eine langanhaltende Fehlbelastung führen somit unweigerlich zu einer schlechteren Blutzirkulation begünstigen Muskelverhärtungen, wie Muskelverspannungen. Mittels Schmerzsignalen zeigt uns, unser Körper dann, dass hier etwas nicht stimmt. Es ist ratsam auf diese Signale zu hören und etwas gegen die verhärteten Rückenmuskeln oder die Nackenverspannungen zu unternehmen.

Durchaus ist ein Training, welches den Muskelaufbau fördert, aber nicht gleich jedermanns Sache. Keine Panik, Sie werden hier nicht gezwungen mehrmals wöchentlich ein Fitnessstudio zu besuchen, denn ein effektives Muskeltraining können Sie auch in den eigenen vier Wänden in Angriff nehmen. So können Sie entweder gezielt diverse Muskelgruppen trainieren oder aber auch mit Yoga-Übungen ihre Beweglichkeit verbessern und verschiedene Muskelpartien beanspruchen.

Jede Sportart ist hier gestattet. Wichtig ist nur, dass der Körper in Bewegung kommt, so dass auch Zumba durchaus beim Muskelaufbau helfen kann. Hauptsache Sie haben Spaß am Training und erhalten zudem das gewünschte Ergebnis. Es gilt dauerhaft am Ball zu bleiben, denn nur so gehören die schmerzhaften Muskelverspannungen alsbald der Vergangenheit an.

Verspannungen lösen – Der ultimative Ratgeber
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