Teebaumöl gegen Haarausfall

Jeder Mensch verliert im Schnitt 100 Kopfhaare pro Tag, wobei diese Anzahl auch Schwankungen unterliegt. Zunächst ist Haarausfall also nichts Bedenkliches. Wer jedoch über einen längeren Zeitraum ungewöhnlich viele Haare verliert, kann mit Hilfe von Teebaumöl gegen Haarausfall vorbeugen.

Ursachen von Haarausfall

Das Symptom ist immer gleich: Jemand verliert lang anhaltend mehr Haare als gewöhnlich. Übermäßiger Haarausfall kann letztlich sogar dazu führen, dass das Kopfhaar auch sichtbar gelichtet wird. Meist ist die Lage aber gar nicht so dramatisch und Teebaumöl gegen Haarausfall kann bereits eine deutliche Besserung bewirken.

Die Ursachen von Haarausfall sind vielfältig und können unter anderem folgender Natur sein:

  • hormonell (zum Beispiel in den Wechseljahren)
  • ernährungsbedingt (durch Radikaldiäten, Essstörungen und Mangelernährung)
  • psychisch (beispielsweise durch Stress)
  • krankheitsbedingt (unter anderem bei Stoffwechselerkrankungen und Schilddrüsenunterfunktion)

Bei den meisten Ursachen ist Teebaumöl gegen Haarausfall eine gute Wahl, da dieses die Kopfhaut beruhigt und gleichzeitig gegen Bakterien und Pilze wirkt, die sich häufig auf der Kopfhaut finden lassen.

Wo Teebaumöl kaufen bzw. wo bekomme ich das her?

Teebaumöl gegen Haarausfall – Anwendung

Die Anwendung von Teebaumöl gegen Haarausfall erfolgt in den meisten Fällen mittels eines Teebaumöl-Shampoos, das es fertig zu kaufen gibt. Der prozentuale Anteil an Teebaumöl in einem solchen Shampoo ist gering und liegt bei ca. 5% – dennoch haben sich Teebaumöl-Shampoos bereits in vielen Fällen als wirkungsvoll gegen Haarausfall erwiesen.

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Angewendet wird ein Shampoo mit Teebaumöl gegen Haarausfall wie jedes andere Shampoo auch. Positive Begleiterscheinungen sind eine Anti-Schuppen-Wirkung sowie Linderung von juckender Kopfhaut. Diese ist manchmal auch von Hefepilzen befallen, welche durch die fungizide Wirkung von Teebaumöl abgetötet werden.

Wie wirkt Teebaumöl gegen Haarausfall?

Teebaumöl wirkt vor allem auf die Kopfhaut und die Haarfollikel und bekämpft damit den Haarausfall selbst, nicht jedoch eine gegebenenfalls zugrunde liegende Ursache. Dessen muss sich jeder, der Teebaumöl gegen Haarausfall anwendet, auch bewusst sein. Wenn große Unklarheit über die Grundursache des Haarausfalls herrscht, ist das Durchchecken beim Hausarzt unbedingt anzuraten. Dieser kann beispielsweise innerhalb weniger Minuten mittels einer Sonographie (Ultraschall) erkennen, ob evtl. eine Schilddrüsenunterfunktion vorliegt, wofür Haarausfall ein typisches Symptom darstellt.

Was es bei der Verwendung von Teebaumöl gegen Haarausfall zu beachten gibt

Bei der Verwendung von Teebaumöl gegen Haarausfall muss unbedingt auf eine potenzielle allergische Reaktion geachtet werden, die in seltenen Fällen möglich ist. Verstärkt wird das Risiko einer solchen Reaktion durch Öl, das schon länger offen herum steht und das zu großflächig angewendet wird. Eine Anwendung des reinen Öls ohne Verdünnung ist ohnehin nur in den seltensten Fällen angeraten.

Teebaumöl gegen Haarausfall sollte ausschließlich verdünnt genutzt werden. Wer frisches und reines Teebaumöl zuhause hat, kann in einem kleinen Fläschchen ein mildes und natürliches Shampoo mit ein paar Tropfen des Öls mischen und so ein wirksames Shampoo mit Teebaumöl gegen Haarausfall herstellen.

Wer noch nie Teebaumöl verwendet hat, sollte es zudem im Vorfeld auf Verträglichkeit testen.

Tipps gegen Haarausfall

In den meisten Fällen ist es lediglich möglich, beispielsweise durch die Verwendung von Teebaumöl gegen Haarausfall, das Symptom in Grenzen zu halten. Haarausfall kann aber auch ein Alarmzeichen des Körpers sein. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf und regelmäßige Erholungspausen im Alltag sind in diesem Fall besonders wichtig.

Teebaumöl gegen Haarausfall
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Autor: Robert Milan

Der Autor ist seit dem Jahr 2005 Experte im Bereich gesundheitliche Ernährung und Nahrungsergänzung. Als langjähriger Medizinautor entsprechen seine Inhalte dem aktuellen medizinischen Wissensstand und begründen sich ebenfalls auf ärztliche Fachliteratur und der aktuellen medizinischen Leitlinie.

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