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Sodbrennen in der Schwangerschaft

Sodbrennen in der Schwangerschaft

Die Schwangerschaft ist für Frauen eine spannende Zeit. Leider kommt es bei vielen schwangeren Frauen im Laufe der Zeit zu Sodbrennen. Etwa um den sechsten Monat rum wird es „eng im Bauch“: Durch das Wachstum der Gebärmutter drückt diese im wahrsten Sinne des Wortes immer mehr auf den Magen, sodass Sodbrennen in der Schwangerschaft keine Seltenheit ist.

Da sich die Gebärmutter unter dem Magen befindet, drückt sie den Magen (und seinen Inhalt) nach oben. Die Magensäure kann somit in die Speiseröhre gelangen, was zu Symptomen wie Sodbrennen führt. Der Verschlussmuskel zum Magen kann außerdem hormonell bedingt aufgelockert sein, sodass es nicht unbedingt etwas mit einer falschen Ernährung zu tun haben muss. In dem Fall treten die Symptome schon in der frühen Schwangerschaft auf.

Symptome von Sodbrennen in der Schwangerschaft

Die Symptome von Sodbrennen in der Schwangerschaft unterscheiden sich kaum von „normalem“ Sodbrennen: Aufstoßen, Einschlafprobleme (bedingt durch das schlechte Gefühl), bitterer Mundgeschmack, brennendes Gefühl vom Hals bis zum Brustbereich und diverse andere Symptome sind keine Seltenheit. Das ärgerliche am Sodbrennen ist, dass er häufig gerade dann bei schwangeren Frauen auftritt, wenn sie sich ausruhen (im Schlaf, beim Entspannen vor dem Fernseher oder in der Badewanne).

Was hilft schwangeren Frauen bei Sodbrennen?

Zunächst einmal sollten Sie in der Schwangerschaft besser nicht ohne einen Arzt zu konsultieren „auf eigene Faust“ irgendwelche Sodbrennen Medikamente ausprobieren. Versuchen Sie es mit milden und nicht-chemischen Hausmitteln gegen Sodbrennen. Wenn diese nicht helfen, können Sie sich immer noch für ein Medikament gegen Sodbrennen entscheiden (nach ärztlicher Absprache). Obwohl das Sodbrennen in der Schwangerschaft zum größten Teil durch den Druck auf den Magen durch die Gebärmutter verursacht wird, sollten Sie trotzdem ihre Essgewohnheiten beobachten.

In der Schwangerschaft reagieren Sie eventuell sensibler auf fettreiche, zu süße, zu saure oder zu scharfe Mahlzeiten. Es gilt das gleiche wie sonst auch bei Sodbrennen: Vermeiden Sie alle Extremen und schonen Sie Ihren Magen mit milden Speisen. Dass Rauchen des weiteren sowieso ein No-Go in der Schwangerschaft ist, sollten Sie ohnehin schon wissen.

Lesetipp: Rachenentzündung – Ursachen, Symptome und Behandlung

Durch das Rauchen kann Sodbrennen ebenso hervorgerufen werden, wie durch den Genuss von Kaffee. Beim Essen sollte am besten darauf geachtet werden, sehr langsam und gründlich zu kauen und mehrere kleine Mahlzeiten am Tag zu sich zu nehmen, denn zu schnelles „verschlingen“ begünstigt das Sodbrennen auch.

Nach dem Essen sollten Sie sich niemals sofort hinlegen, wenn Sie in der Schwangerschaft an Sodbrennen leiden, denn dadurch kann die Magensäure leichter in Ihre Speiseröhre zurückfließen und die Schleimhäute angreifen. Alles, was das Aufstoßen begünstigt, sollte ebenfalls vermieten werden: Getränke mit Kohlensäure wie Limonade oder Cola sollten Sie bei Sodbrennen zunächst weglassen.

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