Wie lassen sich Schwindelanfälle vermeiden

Schwindelanfälle treten im Alltag oft plötzlich auf und verschwinden meist wieder, wenn man die richtigen Maßnahmen durchführt. Je älter man wird, desto höher wird die Wahrscheinlichkeit, einen Schwindelanfall zu erleiden. Besonders im hohen Alter erweitert sich der ansonsten ab und an vorkommende Schwindelanfall zu einem echten Leidensdruck. Wie Schwindelanfälle vermieden werden können und was man bei einem Anfall tun kann.

Ein Schwindelanfall kann viele Ursachen haben

Die Ursachen eines Schwindelanfalls sind vielfältig. In der Regel führt eine Störung des Herz-Kreislauf-Systems manchmal zu einem Schwindelanfall, beispielsweise dann, wenn man zu intensiv Sport getrieben hat. Das haben auch Jugendliche vielleicht schon einmal erlebt.

Menschen im mittleren Alter macht hingegen mitunter schon das schnelle Aufstehen aus dem Liegen oder aus dem Sitzen heraus Probleme, da sich der Kreislauf nicht so schnell an die gestiegene Anforderung anpassen kann. Bei Senioren intensiviert sich dieses Problem noch, da das Herz-Kreislauf-System grundsätzlich geschwächt ist.

Einem Schwindelanfall vorbeugen

Um dieser Form von Schwindel effektiv vorzubeugen, hilft vor allem eins: Die Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems. Was gibt es da besseres, als Sport! Tatsächlich ist Sport wie bei vielen körperlichen Beschwerden die Antwort auf die Frage nach Besserung. In diesem Fall betrifft das insbesondere Ausdauersport.

Aber auch einfach mehr Bewegung im Alltag kann das Herz-Kreislaufsystem schon wieder positiv beeinflussen. In diesem Zusammenhang ist natürlich auch wichtig zu erwähnen, dass die richtige Ernährung ebenfalls eine entscheidende Rolle spielt. Sie hängt wie die Bewegung sehr eng mit der Gesundheit jedes Lebewesens zusammen.

Sport und Motivation

Das Problem beim Sport ist selten das Wissen. Die meisten Menschen, die unter Schwindelanfällen oder ähnlichem leiden, wissen, dass Sport eine Lösung des Problems sein kann. Manche haben Angst, dass es dadurch noch schlimmer wird. Wieder andere können sich nicht motivieren.

Egal aus welchem Grund: In beiden Fällen hilft einfache Bewegung. Ohne bewusst Sport zu machen reicht es bereits aus, sich im Alltag mehr zu bewegen. Dafür braucht man keine oder nur wenig Motivation. Außerdem muss man keine Angst haben, dass die Schwindelanfälle dadurch schlimmer werden.

Im heutigen Zeitalter eignet sich zur Überwachung und Steuerung des persönlichen Trainings ein sogenanntes Fitness-Armband. Während viele Menschen mittleren Alters bereits ein entsprechendes Modell haben, sind Fitnessuhren unter Senioren immer noch extrem selten zu finden.

Dabei können Sie entscheidend zu einer Verbesserung der Gesundheit beitragen und Schwindelanfällen dadurch indirekt vorbeugen. Das Tolle an Fitness-Armbändern im Alltag ist, dass die Alltagsbewegungen, insbesondere die Schritte, die man am Tag geht, gezählt werden. Hinter vielen Herstellern von Fitnessuhren steht eine Community, mit der man sich motivieren kann – auch die eigene Familie und Freunde können Teil davon sein.

In jedem Fall: Ärztlicher Rat und eventuelle Behandlung

Unabhängig von jeglichem Rat im Internet, das betrifft auch Medizinportale, sollten Sie, wenn Sie unter Schwindelanfällen leiden, in jedem Falle einen Arzt aufsuchen. Auch sportliche Aktivitäten zur Prävention oder zur Behandlung sind mit dem Arzt abzusprechen.

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Autor: Robert Milan

Der Autor ist seit dem Jahr 2005 Experte im Bereich gesundheitliche Ernährung und Nahrungsergänzung. Als langjähriger Medizinautor entsprechen seine Inhalte dem aktuellen medizinischen Wissensstand und begründen sich ebenfalls auf ärztliche Fachliteratur und der aktuellen medizinischen Leitlinie.

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