Schmerzende Gelenke natürlich lindern

Gelenkschmerzen stellen für den Betroffenen grundsätzlich natürlich eine ungemein hohe Belastung dar und nicht selten resultiert aus Schmerzzuständen an den Gelenken eine erhebliche Einschränkung bezüglich der Freizeitaktivitäten und vermindert sogar teilweise das Leistungspotenzial bei der Arbeit. Schmerzende Gelenke treten heutzutage bei ungemein vielen Menschen aller erdenklicher Altersklassen auf und sind auf verschiedenen Ursachen zurückzuführen.

Gelenkschmerzen durch Übergewicht

In vielen Fällen werden Gelenkschmerzen durch ein gravierendes Übergewicht des Betroffenen ausgelöst, was dem Umstand zugrunde liegt, dass die in jedem Gelenk anzutreffenden Gelenkknorpel durch ein erhöhtes Körpergewicht sehr schnell überbelastet werden. Die Gelenkknorpel dienen prinzipiell der Belastungspufferung in den Gelenken und durch ein Übergewicht wird die elastische Knorpelmasse häufig sehr stark komprimiert, woraus eine Unterfunktion der wichtigen Knorpel resultieren kann. Diese Knorpelunterfunktion zieht in vielen Fällen schmerzende Gelenke und Gelenkentzündungen nach sich.

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Gelenkschmerzen durch eine Überbelastung beim Sport

Eine weitere Hauptursache für Gelenkschmerzen stellt die Gelenküberbelastung beim Sport dar. Auch hierbei spielen die Gelenkknorpel und deren enorme Beanspruchung im Rahmen der sportlichen Aktivitäten eine übergeordnete Rolle. Durch den Sport müssen die Knorpel bei Weitem mehr Belastungseinwirkungen puffern, als bei den „normalen“ Alltagsbewegungen.

Daher kann es vorkommen, dass die Knorpelmasse in den Gelenken diesen Belastungseinwirkungen nicht mehr einwandfrei entgegentreten kann, was wiederum Schmerzen, Entzündungen und auch Versteifungserscheinungen an den betroffenen Gelenken verursacht. Auch eine Fehlhaltung beim Sport fördert diese Überbelastung der Gelenkknorpel und Gelenke sehr stark und daher ist bei jeglicher sportlicher Aktivität eine gesunde Körperhaltung ungemein wichtig!

Auch das Alter des Menschen spielt eine große Rolle

Zahlreiche Langzeitstudien bezüglich der immer häufiger auftretenden Gelenkschmerzen haben aufgezeigt, dass ab einem bestimmten Alter des Menschen die Konzentration spezieller Stoffe in den Gelenkknorpeln automatisch zurückgeht. Hierbei sind vor allem die sogenannten Gelenknährstoffe von Bedeutung, die grundsätzlich für eine optimale Funktion und für den Erhalt der Gelenkknorpel sorgen.

Durch die Verminderung dieser Gelenknährstoffe kann es sehr schnell zu einem unbemerkten Knorpelrückgang kommen, wodurch der betroffene Gelenkknorpel nach einiger Zeit seine Pufferfunktion nicht mehr einwandfrei durchführen kann. Daher sollte bei Arthrose und Gelenksteife auf eine ausreichende Versorgung der Knorpelmasse mit diesen Gelenknährstoffen geachtet werden, denn durch diese Nährstoffe lassen sich Gelenkschmerzen und weitere Gelenkprobleme auf natürlichem Weg effektiv lindern.

Knorpelaufbau

Wann ist ein Knorpelaufbau notwendig?

Knorpelaufbau ist natürlich dann notwendig, wenn der Knorpel aus irgendwelchen Gründen abgebaut hat oder wenn er noch nicht genügend aufgebaut ist. Letzteres ist natürlich im Entwicklungsstadium des Menschen so, ersteres kann auch zu späteren Zeitpunkgen einen Knorpelaufbau sinnvoll erscheinen lassen. Vor allem degenerative Erscheinungen an den Gelenken und Knorpeln machen so etwas notwendig. Grundsätzlich geschieht eine solche Abnutzung über die Zeit in einem gewissen Maße immer.

Bestimmte Krankheiten verstärken diese Abnutzung jedoch noch weiter. Rheuma, Arthrose, Arthritis sind dabei die bekanntesten und typischsten Krankheitsbilder. Ein solcher Knorpelabbau führt mittelfristig dazu, dass die Gelenkbeweglichkeit stark eingeschränkt wird. Das liegt zum einen an den dann auftretenden Schmerzen, zum anderen an der faktisch eingeschränkten Geschmeidigkeit und Beweglichkeit des vom Knorpelabbau betroffenen Gelenks. Mit einem (erneuten) Knorpelaufbau kann versucht werden, diesen Beschwerden entgegenzuwirken.

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Wie kann ein Knorpelaufbau unterstützt werden?

Knorpelaufbau zu unterstützen ist auf verschiedenen Wegen möglich. Von schulmedizinischer Seite aus wird hier oft Hyaluronsäure verwendet. Der Körper benötigt diese um Knorpel aufzubauen und generell im Gelenk, daher wird bei Beschwerden oft in die betroffenen Gelenke Hyaluronsäure injiziert. Dies führt aber nur kurzfristig zu einer Verbesserung, da die körpereigene Produktion sich dadurch nicht verbessert und die injizierte Hyaluronsäure irgendwann „aufgebraucht“ ist.

Bestimmte Gelenknährstoffe haben sich als erfolgreich herausgestellt. Choondroitin, Glucosamin, Kieselsäure, wie sie am besten auf pflanzlichen Quellen wie dem Ackerschachtelhalm gewonnen wird und Kollagen-Hydrolysat setzen an den verschiedenen Stellen der Knorpelbildung und –regeneration an. Ein Knorpelaufbau kann durch Aufnahme ausreichender Dosen dieser Stoffe verstärkt werden. Kombiniert werden muss dies mit einer ausreichenden Bewegung, da nur dadurch die Gelenkbewegung stattfindet, die die Nährstoffe an die entsprechend richtigen Stellen verteilt.

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