Saunieren im eigenen Garten

In Deutschland blüht die Wellness-Kultur schon seit einiger Zeit auf und demnach auch einige neue Sauna-Trends mit sich gebracht. Beliebt wurde die Sauna im eigenen Keller. Inzwischen muss die hauseigene Sauna aber nicht mehr zwingend im Haus untergebracht werden, denn ein neuer Trend ist derzeit die Gartensauna.

Vorteile einer Gartensauna

Die eigene Wellness-Oase vor der Haustür bietet einige Vorzüge. Im Sommer kann man demnach nach dem Saunieren gleich für Entspannung im Liegestuhl indem man ein ausgiebiges Sonnenbad genießt. Im Winter hingegen findet man gleich eine gehörige Abkühlung im Schnee, wenn dieser denn zuvor gefallen ist.

Auch die Aufgüsse, bestehend aus Latschenkiefer oder Eukalyptus, ziehen nicht durchs Wohnhaus, wenn man eine schicke Sauna im Garten besitzt. Zumal eine Gartensauna ebenso vorteilhaft ist, wenn man nicht erpicht darauf ist seine Nacktheit mit Fremden zu teilen. Um das Saunieren im Garten allerdings richtig genießen zu können, sollte eine solche Schwitzkabine natürlich fachmännisch im Garten errichtet werden.

Eine Gartensauna gibt es ebenfalls in verschiedenen Größen

Je nach Vorliebe und Kontostand gibt es eine Gartensauna in verschiedenen Modellarten, sowie Größen. Sehr angesagt sind die sogenannten Blockbohlensaunen im modernen oder auch klassischen Stil. Von der Dreipersonensauna bis hin zu zum umgebauten Gartenhaus, in der ohne Probleme eine ganze Fußballmannschaft ihren Platz finden kann, werden heute angeboten. Ebenfalls lässt sich eine sogenannte Elementsauna heutzutage in ein bereits bestehendes Gartenhaus integrieren. Auf diese Weise erhält man dann auch gleich eine bessere Wärmedämmung.

Wer sich einen extra Raum für die Gartenliegen wünscht, kann sich auch dies erfüllen oder aber gleich eine Terrasse an die Gartensauna anbauen. Eine leistungsfähige Isolierung, sowie solide Holzbohlen sind allerdings hier immer wichtig. Zudem lässt sich ein solches Blockbohlenhaus bereits fertig oder auch als Bausatz ordern.

Manchmal benötigt es eine Baugenehmigung

Wer sich eine Sauna in den eigenen Garten bauen möchte, sollte sich vorab darüber informieren, ob er eine Baugenehmigung dafür benötigt. Von Ort zu Ort finden sich da Unterschiede. Grundsätzlich hängt die Pflicht einer solchen vom jeweiligen Bundesland ab. In einigen Bundesländern ist eine solche Genehmigungspflicht abhängig von der Grundfläche. In anderen Bundesländern hingegen ist diese immer Pflicht.

Des Weiteren verfügt eine Gartensauna in der Regel über eine Feuerstelle, wenn diese mit Holz beheizt wird. In diesem Fall sind auch feuerpolizeiliche Rahmenbedingungen, wie Vorgaben zu beachten. So gilt eine solche Gartensauna als sogenannte Sonderfeuerstätte und bedarf deshalb ein zusätzliches Genehmigungsverfahren.

Zumal man sich ebenfalls überlegen sollte, welche Anschlüsse man hier benötigt. Mit einer schicken Außenbeleuchtung lässt sich gerade eine Gartensauna besonders in Szene setzen. Hinzu kommt, dass sich in vielen Saunen dieser Art ebenfalls ein Nebenraum befindet, indem eine Dusche zu finden ist, so dass ei n unter Umständen auch ein Wasseranschluss nötig ist.

Fazit: Saunieren im Garten liegt voll im Trend. Gab es früher ausschließlich Saunen im Keller des Eigenheims, finden sich heute immer mehr schicke Schwitzkabinen im eigenen Garten. Diese Bauweise bringt einige Vorzüge mit, vor allem dann, wenn sich hier bereits ein schicker Pool oder Schwimmteich befindet. Aber auch ohne eine solche Abkühlung ist eine Gartensauna stets etwas Besonderes.

Zeige mehr
Schaltfläche "Zurück zum Anfang"