Pulsuhr Test – Nützliches Gadget oder Spielerei?

Mit einer Pulsuhr, oder auch Herzfrequenz-Messgerät genannt, können Sie Ihr Training ganz einfach und bequem optimieren. Wenn Sie sich für eine Pulsuhr entscheiden, sollten Sie wissen, dass nicht nur die Pulsuhr reicht, nein ein weiteres Gerät gehört dazu. Die Pulsuhr alleine würde Ihnen nicht viel nützen. Das zweite Gerät ist ein Gurt , den Sie um den Oberkörper tragen. Der Gurt wird in Brusthöhe angelegt.

In diesem Gurt befindet sich ein drahtloser Sender, der Ihre Herzfrequenzen – den sogenannten Puls – an die Uhr, die Sie am Handgelenk tragen sollten, übermittelt. Nur wenn Sie beide Geräte tragen, können Sie Ihren Puls messen. Um diese ziemlich gute Technik auch sinnvoll nutzen zu können, sollten Sie zunächst Ihre ganz persönliche maximale Herzfrequenz ermitteln.

Die genauesten Werte erhalten Sie durch eine Laktat-Leistungsdiagnostik, bei der Ihr aktueller Fitnessgrad bestimmt werden kann. Nach der Laktatleistungsdiagnostik erfahren Sie, wo Ihre individuellen Grenzen liegen. Diese Messwerte können Sie dann in Ihre Pulsuhr einspeichern.

Wenn Sie unterwegs sind, egal ob beim Laufen, Joggen oder Wandern, können Sie mit einem Blick auf das Display Ihrer Pulsuhr feststellen, ob Sie zu schnell laufen oder das ideale Tempo haben. Mit der richtigen Pulsuhr können Sie Ihre Trainingseinheiten immer speichern und auswerten. Die Laktatleistungsdiagnostik können Sei bei einem Sportarzt oder auch teilweise in Fitness-Studios machen.

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Ausdauersportarten wie zum Beispiel Schwimmen, Laufen, Radfahren, Inlineskating oder Nordic Walking sind alle sehr empfehlenswert:

Sehr viele Sportbegeisterte und ambitionierte Menschen sind manchmal schon nach kurzer Zeit frustriert. Das liegt daran, das diese Personen keine positiven Veränderungen durch den Ausdauersport an ihrem Körper feststellen können. Sprich es wird kein Fett und somit kein Gewicht reduziert. Die Lösung dafür liegt oft schon bei genauem Hinsehen auf der Hand.

Die gewählte Sportart also die gewählte Belastung war entweder zu hoch oder zu niedrig. Wenn Sie beim Joggen rennen, dann schwitzen Sie zwar viel und sind völlig ausgepauert, dass bedeutet aber nicht unbedingt, dass Sie viel Gewicht bzw. Fett verloren haben.

Denn bei zu hohen Trainingsreizen ist der Körper sofort oder auf Dauer gesehen völlig überfordert. Dann reagiert der Körper meistens entweder mit einer Leistungsstagnation oder mit einem Leistungsabfall. Wenn Sie den Körper allerdings zu geringen Reizen aussetzen, dann bleibt der Leistungsstand entweder auf dem gleichen Niveau oder wird sogar noch weniger. Der Körper behält seinen Leistungsstandart, da er sich an keine angemessene Beanspruchung anpassen muss, um bei der nächsten Herausforderung leistungsfähiger zu sein.

Für jeden Sportler ist eine individuelle, einfach zu überprüfende Leistungskontrolle und damit eine bessere Dosierung des Ausdauertrainings sehr wichtig. Und mit einem Herzfrequenz-Messgerät kann unsere Herzfrequenz genau gemessen werden. Das Herzfrequenz-Messgerät hilft dem Sportler dabei, den Trainingsreis so auszuwählen, dass der Körper in angemessener und individuellem Maß gefordert wird und dadurch leistungsfähiger wird.

Was spricht denn nun genau für ein Herzfrequens-Messgerät mit einem schwarzen Gürtel dem sogenannten Brustgurt? Und warum macht es so einen großen Sinn mit einem solchen Gerät zu trainieren? Stört mich der Sender um den Brustkorb beim Laufen oder engt der Sender mich gar ein?

Es gibt immer wieder Pulsuhren verschiedener Hersteller die man auch ohne zusätzlichen Brustgurt verwenden kann. Durch unterschiedliche Messmethoden kann der Puls dann über das Anlegen unserer Fingerspitzen am Gehäuse der Uhr abgeleitet werden. Doch genau hier wird die Problematik bereits sichtbar:

Zum einen wird nämlich nur der Puls erfasst, der nicht unbedingt die Herzfrequenz wiederspiegelt. Zum anderen muss man sein Training unterbrechen und gehen oder sogar stehen bleiben um eine möglichst genaue Messung zu erhalten. In diesen zwar kurzen Pausen, kann die Herzfrequenz aber deutlich sinken, so dass eine Einschätzung der tatsächlichen Trainingsbelastung kaum mehr möglich ist.

Neben diesen beiden wirklich wichtigen Aspekten kommt aber noch der allerwichtigste dazu. Die Herzfrequenz-Kontrolle kann mit diesen Geräten nur punktuell erfolgen. Durch die punktuelle Kontrolle ist eine kontinuierliche Information über die Belastungsintensität nicht gegeben. Der schnelle Blick aufs Handgelenk liefert keine Informationen über den aktuellen und tatsächlichen Belastungszustand.

Unser Sporttipp: Nur eine kontinuierliche und EKG-genaue Messung wie bei einigen Herstellern mit Sender – dem sogenannten Brusgurt – ermöglicht eine individuelle und effektive Trainingssteuerung. Die Brustgurte sind mittlerweile so komfortabel, dass man garnicht merkt, dass man den Sender überhaupt trägt.

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Autor: Robert Milan

Der Autor ist seit dem Jahr 2005 Experte im Bereich gesundheitliche Ernährung und Nahrungsergänzung. Als langjähriger Medizinautor entsprechen seine Inhalte dem aktuellen medizinischen Wissensstand und begründen sich ebenfalls auf ärztliche Fachliteratur und der aktuellen medizinischen Leitlinie.

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