Plan für die Glyksdiät

Aktuell bieten sich sehr umfangreiche Diäten an, die grundsätzlich alle mit sehr viel Erfolg besetzt sind. Zumindest versprechen die Erfinder und die Befürworter der Diät die unterschiedlichen Produkte, die mit einer Diät verbunden sind.

Von Nahrungsergänzungsmitteln über Tabletten gibt es alle Waren auf dem Markt zu erhalten. Mit einer Diät nach dem glykämischen Index kann aber auch ganz ohne weiteren Produktkauf für den gewünschten Erfolg gesorgt werden.

Grundsätze erlernen

Bevor mit einer beliebigen Diät losgelegt wird, ist darauf zu achten, dass die Grundsätze kennengelernt werden. Diese sorgen dafür, dass nicht nur die Prinzipien verstanden werden. Zusätzlich ist eine persönliche Annahme der Veränderungen im Leben wichtig, um sich dauerhaft umstellen zu können. Bei einer Diät, die besser als dauerhafte Ernährungsumstellung bezeichnet wird, sollte länger als ein halbes Jahr an dieser Umstellung festgehalten werden.

Natürlich sind die erhaltenen Diäterfolge festzuhalten, um nicht nur vermehrt Motivation erhalten zu können, sondern zur gleichen Zeit auch einen Fortschritt zu verzeichnen. Bevor sich mit der Glücksdiät abgegeben wird, oder auch mit einer anderen Diät, ist ein Termin beim Hausarzt zu machen. Stoffwechselstörungen sollten auf jeden Fall ausgeschlossen werden können, um keine falsche Ernährungsumstellung durchzuführen.

Ansonsten kann es nämlich schnell dazu führen, dass eine Ernährungsumstellung ohne besondere Lebensmittel zu einer weiteren Fehlfunktion des Körpers kommt.

Bei der Glücksdiät, die auf dem glykämischen Index aufbaut, werden alle Lebensmittel in diesen Index unterteilt. Das Grundprinzip verfolgt die Lebensmittel, die in einem gewissen Maße den Blutzuckerspiegel nur sehr langsam ansteigen lassen. Somit ist zu erreichen, dass die Insulinausschüttung gering gehalten wird. Heißhungerattacken sind auf diesem Weg zu verhindern.

Zudem können die aufgenommenen Fette leichter verdaut und wieder abgebaut werden. Sind Lebensmittel mit einem höheren Index eingenommen werden, so muss erwartet werden, dass das Fett nicht schnell genug abgebaut, sondern weiterhin gespeichert bleibt. Ein dauerhaft hoher Insulinspiegel kann zusätzlich die Erkrankung Diabetes oder Arteriosklerose begünstigen.

Für alle Nutzer der Glücksdiät sind lediglich die Werte der Lebensmittel für die Steigerung des Gewichts verantwortlich. Deutlich weniger wichtig ist die der Fettgehalt sowie die Kalorienmenge, die sich in den Lebensmitteln befinden.

Diese Lebensmittelen sollten gegessen werden

Möchte mit einer klassischen Glücksdiät begonnen werden, ist zu beachten, dass Nudeln und besonders auch Vollkornnudeln von dem Speiseplan gestrichen werden. Wurst, Weißbrot, Reis, Kartoffeln und Zucker ist ebenso zu meiden.

Hier kann nämlich ein sehr hoher Index vorgefunden werden, der somit den Körper belastet. Um einen sehr guten Diätplan nutzen zu können, kann sich auf jeden Fall auf Obst, Gemüse und auch auf Vollkornprodukte verlassen werden. Natürlich sind auch Fisch, Geflügel, Eier und weitere Milchprodukte zugelassen, die den Körper nicht belasten, sondern in seiner Entwicklung unterstützen. Nüsse und Hülsenfrüchte sowie Öle aus pflanzlichem Anbau gehören zusätzlich auf die Liste, mit der sich ein ausgewogener Ernährungsplan gezaubert werden kann.

Ein besonderer Rat kann von geschulten Experten erhalten werden, die immer wieder betonen, dass unterschiedliche Produkte miteinander kombiniert werden können, um somit Produkte mit einem hohen und niedrigen Index in der Mittelklasse einteilen zu können.

Vorteile der Diät

Ballaststoffreiche und wenig verarbeitete Lebensmittel sättigen hervorragend und liefern wenig Energie, was gut für eine Gewichtsabnahme ist. Generell wird eine ausgewogene Ernährung ohne Weißmehlprodukte, Pizzen und zu viele Süßigkeiten, sowie Sport propagiert. Alles Dinge, die seit den 80er Jahren bereits zur Basis eines gesunden Lebens gezählt werden.

Nachteile der Diät

Der glykämische Index variiert nicht nur unter den verschiedenen Lebensmitteln, sondern hängt auch von Zubereitung und Kombination der Lebensmittel ab, welche die Diätlinge gleichzeitig verzehren. Auch der individuelle Stoffwechsel der Teilnehmer spielt eine Rolle. Deshalb darf bei der Glxy Diät wohl nicht von einer wissenschaftlich gesicherten Basis gesprochen werden.

Es gibt im Handel verschiedene Ratgeber zum Thema Glyx-Diät, die von unterschiedlicher Qualität sind. Wer mehr lesen möchte sollte entweder „Fit, gesund und schlank mit dem GLYX“ von Michael Hamm (Knaur) oder „Glyx-Diät“ (GU Verlag) von Marion Grillparzer lesen.

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Ein Kommentar

  1. Viele Versprechen locken zur Glyxdiät, wie „abnehmen mit Glücksgefühl“ oder „essen gehen und dabei abnehmen“, auch wenn das Gesamtkonzept und die Essenszusammenstellung doch etwas komplizierter sind, als bei manch anderer Diät. Dafür kann die Glyx Diät wirklich langfristig beim abnehmen helfen.

    Die Theorie hinter der Diät mit dem glykämischen Index, der angibt, wie schnell ein Lebensmittel den Blutzuckerspiegel anhebt ist, dass so genannte „schlechte Kohlenhydrate“ den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen lassen und eine vermehrte Insulinproduktion bewirken, die den Zuckerspiegel wieder zu senken soll.

    Ein hoher Insulinspiegel baut aber nicht nur schnell den Blutzucker ab, und das sogar ein wenig mehr als nötig, so dass es zu Heißhunger kommt, sondern erschwert überdies den Abbau von Körperfett.

    Nach diesem Prinzip des hohen oder niedrigen glykämischen Index, der den Blutzucker- und Insulinspiegel rasant oder nur langsam steigen lässt werden die Lebensmittel in drei Gruppen geteilt, die einen niedrigen, mittleren, oder hohen Glyx haben.

    Wie bei der Ernährungspyramide darf man sich an den Lebensmitteln mit niedrigem Glyx satt essen, die mit mittlerem glykämischen Index sollen nur in Maßen genossen werden, und solche mit hohem Glyx sollte man nur sehr selten verzehren.

    Da die Lebensmittel mit hohem Glyx zum Großteil fettreiche Kost und Süßigkeiten sind, solche mit niedrigem Glyx Vollkornprodukte, Obst und Gemüse, ist die Glyx Diät im Prinzip nichts anderes als eine Ernährungsumstellung auf gesunde und ausgewogene Nahrung, also sehr empfehlenswert, sofern man das Prinzip langfristig lebt und sich einprägt.

    Nur ist alles etwas verkompliziert durch die Nahrungsmittelaufteilung in die 3 Gruppen, da der Glyx zum Beispiel bei Obst vom Reifegrad, bei Nudeln von der Bissfestigkeit und bei den meisten Dingen allgemein von der Art der Zubereitung abhängt.

    Die Diät ist folglich empfehlenswert, aber etwas kompliziert und man kann nichts kochen und essen, ohne einen Blick auf die Tabelle geworfen zu haben. Insgesamt ist teilweise auch die Erklärung etwas umständlich und zu sehr gespickt mit Fachjargon, so dass eventuell ein Beratungsgespräch mit dem Arzt als Ergänzung ganz sinnvoll sein kann, der alles nicht verstandene genauer erklärt.

    Grob kann man das Glyx Prinzip aber so zusammenfassen, dass die Ernährung aus viel Gemüse, Vollkornprodukten, Obst, Hülsenfrüchten, fettarmen Milchprodukten und auch Fisch besteht. Fleisch und Eier sollten dagegen nur eingeschränkt, rund zweimal die Woche auf dem Speiseplan stehen. Weißmehlprodukte, Fette und Süßigkeiten sind generell verboten, da sie zu den sehr eingeschränkten Lebensmitteln der Gruppe mit hohem Glyx gehören.

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