Orthopädische Einlegesohlen

Helfen Orthopädische Einlegesohlen zur Entlastung?

Leider wissen viele Erwachsene ein Lied davon zu singen: Fußschmerzen. Oftmals rühren sie von Fehlstellungen her, die einer Korrektur bedürfen. Aber auch zahlreiche Kinder leiden schon unter Fehlstellungen – manchmal angeboren, manchmal im Laufe der Jahre durch Bewegungsmangel entstanden. Körperliche Gesundheit beginnt bei der Art, wie man sich bewegt.

Der Unterschied

Orthopädische Einlegesohlen haben nicht die gleiche Bedeutung wie orthopädische Einlagen. Diese werden nämlich individuell für jeden Patienten gefertigt, je nach Fußproblem. Hierzu muss der Arzt eine Verordnung ausstellen, mit der man sich zum orthopädischen Schuhmacher begibt. Dieser nimmt einen Abdruck von beiden Füßen und fertigt nach dieser Vorlage passende Einlagen, die gegebenenfalls noch nachgearbeitet werden. Sie werden genau angepasst. Daher können die beiden Einlagen auch unterschiedlich sein.

Bei orthopädischen Einlegesohlen sieht das anders aus. Orthopädisch heißen sie aus dem Grund, weil sie Fußprobleme ausgleichen bzw. beheben sollen. Doch handelt es sich bei diesen Fehlstellungen um grundsätzliche Probleme, wie z. B. die Neigung zu Spreizfüßen oder schlechte Blutzirkulation. Sie sollen für Entspannung der Muskulatur, Sehnen und Bänder sorgen.

Wo bekomme ich Orthopädische Einlegesohlen ?

Die Materialien

Oftmals gleichen orthopädische Einlegesohlen optisch den orthopädischen Einlagen. Vor allem, wenn sie aus Leder gefertigt sind. Es gibt sie aber auch als Memory Foam oder mit Gel. Doch allen gemeinsam ist die unterstützende und vermeidende Wirkung. Das Material, aus dem orthopädische Einlegesohlen gefertigt sind, bleibt den eigenen Vorlieben überlassen. Praktischerweise sind sie oftmals individuell zuschneidbar.

Soviel kosten orthopädische Einlegesohlen

Die günstigsten Einlegesohlen auf orthopädischer Basis liegen bei knapp 2 Euro. Doch viel erwarten kann man bei einem so günstigen Preis nicht viel. Niemand weiß, wie haltbar das Material ist, ob sie auf helle Socken abfärben oder wie optimal die Fußunterstützung ist. Die eigenen Füße sollten einem schon mehr wert sein.

Wann verwendet man welche Sohle?

Ja, hier kann man leicht unsicher werden. Denn viele Fußproblematiken entstehen erst bei starker Belastung, wie z. B. beim Sport. Daher ist eine gute Beratung auch hier unerlässlich. Beim Laufen beispielsweise wird der Fuß anders belastet, als beim Gehen oder Springen.

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Eine Einlage beim Ballspiel muss andere Voraussetzungen erfüllen, als ein Laufschuh. Wer in einem Verein trainiert, kann sich oftmals schon beim Trainer schlau machen. Für den Alltag sollte man auch keine Sohlen verwenden, die für den Sport konzipiert sind.

Allen gemeinsam ist die Tatsache, dass sie nur in Schuhe hineinpassen, die eine gerade Laufinnensohle haben, d. h. sie benötigen eine durchgehende Auflagefläche. Das gilt auch für orthopädische Einlagen.

Video: orthopädische Einlegesohlen – sensomotorische Einlegesohlen

Fazit

Am besten kann man vielen Fußproblemen vorbeugen, wenn man Füßen ihre Freiheit und Natürlichkeit lässt. Wir kommen ohne Schuhe zur Welt und brauchen auch keine Schuhe oder Sohlen, um laufen zu lernen. Daher ist Barfußlaufen die beste vorbeugende Maßnahme. Doch manchmal tut man sein Bestes und es reicht trotzdem nicht.

Daher sind orthopädische Einlegesohlen eine gute Unterstützung bei den täglichen zahlreichen Anforderungen, die unsere Füße erwarten. Spezielle Fußprobleme sollte man jedoch den Fachleuten überlassen. Sie wissen, was man zur Behebung von Fehlstellungen tun kann. Doch ausprobieren muss man selber, denn es sind ja die eigenen Füße, um die es geht, nicht die der Fachleute.

Originally posted 2017-09-27 07:09:32. Republished by Blog Post Promoter

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