Nasenspray – Anwendung ohne Abhängigkeit, so geht’s!

Suchen Sie nach einem günstigen Nasenspray, das nicht abhängig macht und Ihrer Gesundheit gut tut? Dann sind Sie bei uns richtig.

Hier erhalten Sie alle Informationen zum Thema Nasenspray, Nasentropfen und Nasenspülungen.

Finden Sie Antworten auf folgende Fragen:

  • Welches Nasenspray ist für mich geeignet?
  • Nasenspray oder Nasenspülung, was hilft besser?
  • Nasenspray Sucht: Welches Nasenspray macht abhängig?

Im Laufe des Jahres wird das Thema Nasenspray immer mal wieder aktuell. Sei es, dass Sie eine Erkältung haben oder unter einer Allergie wie Heuschnupfen leiden.

Was sollen Sie nur für ein Nasenspray benutzen? Welches Nasenspray hilft schnell, schadet aber nicht Ihrer Gesundheit und macht sogar abhängig?

Da es sehr viele Nasensprays auf dem Markt gibt und es gar nicht so leicht ist, den Überblick zu behalten, möchten wir Sie zum Thema Nasenspray informieren. Zudem erhalten Sie bei uns die Möglichkeit, gleich das richtige Nasenspray zu kaufen.

Verschiedene Nasensprays

Im Folgenden finden Sie eine Auflistung von Kategorien, in denen Nasensprays unterschieden werden. Diese soll Ihnen eine Übersicht zu den Wirkstoffen und Anwendungsgebieten der jeweiligen Nasensprays geben.

Abschwellendes Nasenspray

Bei diesem Nasenspray sind Wirkstoffe wie Tramazolin oder Xylometazolinhydrochlorid enthalten, die bei einer Erkältung für ein schnelles Abschwellen der Nasenschleimhaut sorgen. Dieses abschwellende Nasenspray wird beispielsweise bei Erkältungen eingesetzt. Abschwellendes Nasenspray ist nur in der Apotheke erhältlich.

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Kortikoidhaltiges Nasenspray

Leiden Sie unter einer Allergie wie Heuschnupfen? Dieses Nasenspray, das zum Beispiel Triamcinolon oder Mometason enthält, ist zur Anwendung für Allergien hergestellt worden. Diese Art von Nasenspray ist in der Regel nicht freiverkäuflich und somit verschreibungspflichtig.

Kortison Nasenspray

Kortison Nasenspray beinhaltet das Hormon Kortison, was entzündungshemmend wirkt. Oft wird Kortison Nasenspray bei Allergien angewendet. Lesen Sie mehr zum Thema: Kortison Nasenspray

Cromoglicinsäurehaltiges Nasenspray

Dieses Cromoglicinsäurehaltiges Nasenspray enthält, wie der Name schon sagt Cromoglicinsäure. Dieses Nasenspray wird bei Heuschnupfen eingesetzt.

Salzhaltiges Nasenspray (Meersalz)

Dieses Meersalz Nasenspray basiert auf einer Salzkonzentration aus Meerwasser (Meersalz) und dient zum spülen, reinigen und befeuchten der Nasenschleimhaut.

Sind Sie sich unsicher, welches Nasenspray für Sie geeignet ist? Suchen Sie Ihren Arzt auf oder orientieren Sie sich an den Beschreibungen der jeweiligen Online- Apotheke!

Nasenspray Anwendung

Wer Nasenspray nicht richtig anwendet und gebraucht, steht in der Gefahr seine Gesundheit zu schädigen oder sogar süchtig nach Nasenspray zu werden. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich mit der richtigen Anwendung von Nasenspray auseinanderzusetzen und ein paar Tipps zu beachten. Denn immerhin sind Sie nicht daran interessiert Ihre Krankheit zu verschlimmern sondern gesund zu werden.

In Folgenden finden Sie 5 Tipps, wie Sie Nasenspray richtig anwenden. Im Anschluss daran finden Sie ein Video zur korrekten Anwendung von Nasenspray.

Tipp 1: Einmal sprühen

Die Konzentration bei einem Nasenspray ist so dosiert, das es ausreicht einmal zu sprühen.

Tipp 2: Nicht zu oft

Orientieren Sie sich bei der Anwendung des Nasensprays an der Packungsbeilage. Benutzen Sie das Nasenspray nicht öfters wie verordnet. Benutzen Sie Nasenspray niemals zur Prophylaxe.

Tipp 3: Nicht zu lange

Benutzen Sie Ihr Nasenspray nicht länger wie 10 Tage. Sonst können Sie abhängig werden.

Tipp 4: Auf Hygiene achten

Benutzen Sie kein Nasenspray von einen vergangenem Infekt oder von einem Familienangehörigen. Ansonsten stecken Sie sich noch mehr an!

Tipp 5: Richtige Haltung beim sprühen

Neigen Sie Ihren Kopf beim Sprühen des Nasensprays leicht nach vorne, damit sich der Wirkstoff in der ganzen Nase verteilt.

Beachten Sie diese Tipps, damit Sie Ihr Nasenspray richtig anwenden!

Hilft Nasenspray bei Allergie?

Beginnen wir mit der Frage, ob Nasenspray bei einer Allergie hilft. Bei dieser Frage gehen die Meinungen oft auseinander, wobei die Tendenz ins Positive geht. Warum ist dieses Thema umstritten? Die Zeitschrift Öko Test hat einige Nasensprays untersucht und festgestellt, dass oft Konservierungsstoffe in Nasensprays enthalten sind, die Allergien auslösen können.

Diese Nasensprays sind oft freiverkäuflich und somit kann es schnell passieren, dass Sie meinen ein hilfreiches Nasenspray zu nehmen, was in Wirklichkeit aber die Allergie verschlimmert. Andere Nasensprays hingegen enthalten keine Konservierungsstoffe und helfen demnach, laut Test, besser bei einer Allergie.  Da die Frage, ob Nasenspray bei einer Allergie hilft, so umstritten ist, empfehlen wir Ihnen mit Ihrem Arzt über dieses Thema zu sprechen.

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Lassen Sie sich bitte nicht gleich von den allgemein verbreiteten Schreckensnachrichten über Nasenspray irritieren. In den letzten Jahren kam es häufig zu Nebenwirkungen von Nasensprays, die aber darauf zurückzuführen sind, dass diese zu lange und zu häufig vom Verbraucher verwendet wurden. Haben Sie von Ihrem Arzt passendes Nasenspray verordnet bekommen und wenden Sie dieses richtig an, kann Nasenspray bei einer Allergie helfen.

Hilft Meersalz Nasenspray bei Allergie?

Meersalz Nasenspray bewirkt wie jedes andere Nasenspray, das die Schleimhaut feucht bleibt und gereinigt wird. Das Meersalz Nasenspray ist in seinem Wirkstoff allerdings natürlich und enthält keine Bestandteile, die zum Abschwellen der Nasenschleimhaut führen. Die Konzentration vom Meersalz Nasenspray liegt in der Reinigung und Befeuchtung der Schleimhaut!

Somit ist Meersalz Nasenspray nicht so gut für Allergien geeignet, schon gar nicht um starke Entzündungsprozesse aufgrund einer Allergie zu mildern. Spezielles Nasenspray für zum Beispiel Heuschnupfen enthält angepasste Wirkstoffe, die zur Linderung beitragen. Kaufen Sie sich nicht irgendein abschwellendes Nasenspray sondern achten Sie auf eine dementsprechende Beschreibung. Suchen Sie ihren Arzt auf, wenn Sie noch Fragen haben.

Sie haben also die Möglichkeit, etwas zum Wohlbefinden beizutragen. Leiden Sie unter einer Allergie, kann Ihnen spezielles Nasenspray helfen, sich besser zu fühlen.

Nebenwirkungen von Nasenspray

Wir möchten Sie in diesem Beitrag über mögliche Nebenwirkungen bei Nasensprays  informieren.

  • Welche Nebenwirkungen können beim Benutzen von Nasenspray auftreten?
  • Wann kommt es zu Nebenwirkungen?
  • Welches Nasenspray vertragen Sie?

Finden Sie jetzt Antworten auf Ihre Fragen.

Nebenwirkungen Nasenspray

Auf dem Markt findet man eine große Auswahl an unterschiedlichen Nasensprays. Sicher wurden Sie in der Apotheke schon mal gefragt, von welchem Hersteller Sie ein Nasenspray haben möchten: Ratiopharm, Sandoz, Heumann, Hemopharm, Teva, Tetesept, Nasonex, Luffa, Livocab, Minirin, Nasic, Rhinospray, Chromo, Allergodil, Stada…

Da Sie wahrscheinlich nicht über detaillierte Hintergrundinformationen zum Thema Nasenspray verfügen, haben Sie der Apothekerin gesagt, dass Sie gerne ein Nasenspray mit den wenigsten Nebenwirkungen hätten. Das ist allerdings gar nicht so einfach zu sagen, welches Nasenspray die geringsten Nebenwirkungen hat. Nasenspray aus Meersalz hat natürlich die geringsten Nebenwirkungen, trägt aber auch nicht so sehr zum Abschwellen der Schleimhäute bei. Im Folgenden finden Sie einige Nebenwirkungen von Nasenspray, die auftreten können:

  • Allergie
  • Anstieg des Blutdrucks
  • Herzklopfen
  • Pulsbeschleunigung
  • Kopfschmerzen
  • Brennen oder Trockenheit der Nasenschleimhaut
  • Dauerhafte Schädigung der Schleimhaut
  • Rebound Effekt: Die Schleimhaut schwillt nach Abklingen der Wirkung wieder an
  • Probleme beim Einschlafen trotz Müdigkeit
  • Augentränen
  • Niesreiz
  • Nasenbluten

Sicher können in einzelnen Fällen noch andere Nebenwirkungen auftreten. Über diese Nebenwirkungen kann Ihnen Ihr HNO Arzt detailliertere Informationen zum jeweiligen Nasenspray zukommen lassen.

Wann treten Nebenwirkungen bei Nasenspray auf?

Sicher fragen Sie sich jetzt, ob die Nebenwirkungen bei der Benutzung von Nasensprays sofort auftreten können. Dies kann durchaus der Fall sein. Bedenken Sie jedoch, dass nicht jedes Nasenspray freiverkäuflich ist. Nasensprays, die nur auf Rezept erhältlich sind, wirken stärker, bürgen aber auch ein größeres Risiko auf Nebenwirkungen.

Somit sollten sie eigentlich auf der sichereren Seite sein, denn das freiverkäufliche Nasenspray hat in der Regel nicht so starke Nebenwirkungen oder Sie bekommen ein Nasenspray auf Rezept, haben dann aber die Möglichkeit, mit Ihrem HNO Arzt darüber zu sprechen. Beachten Sie bitte, dass Sie Nasenspray nicht länger wie 10 Tage nehmen. Hersteller warnen vor einer zu langen Einnahme von Nasenspray, da es sonst schnell zu einem Rebound- Effekt kommen kann und sich so die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen stark erhöht.

Welches Nasenspray vertragen Sie?

Zunächst möchten wir einmal festhalten, dass man nicht pauschal sagen kann, welches Nasenspray für Sie geeignet ist oder eher nicht. Vielleicht benutzen Sie schon längere Zeit ein bestimmtes Nasenspray und kommen damit gut zurecht. Ist Ihnen das bisherige Nasenspray zu teuer geworden? Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker über den Wirkstoff. Vielleicht gibt es auf dem Markt ein günstigeres Nasenspray mit dem gleichen Wirkstoff?

Haben Sie noch keine Erfahrungen mit Nasensprays, ist ebenfalls zu empfehlen, kurz mit Ihren Arzt darüber zu sprechen. Warum ist das wichtig? Es gibt bestimmte Erkrankungen, Anzeigen oder Umstände, bei denen Sie kein oder nur ein bestimmtes Nasenspray benutzen sollten. Einige Anzeigen mögen folgende sein:

  • Diabetes Mellitus
  • Eingeschränkte Nierenfunktion
  • Schwangerschaft
  • Stillzeit
  • Überempfindlichkeit gegen Inhaltsstoffe…

Seien Sie also gewissenhaft bei der Auswahl Ihres Nasensprays.

Vorsicht: Nasenspray das süchtig macht! Um was für ein Nasenspray handelt es sich dabei? Was kann man tun, damit man nicht abhängig wird? Wie können Sie von einer Nasenspray Sucht wieder los kommen? Wir haben für Sie recherchiert, da viele Gerüchte im Internet kursieren und so viele Patienten beunruhigt sind.

Nasenspray das abhängig macht?

Kommen wir zu ersten Punkt, welches Nasenspray abhängig oder süchtig macht. Kann man die Abhängigkeit auf ein Nasenspray zurückführen? Nein, da Sie von jedem abschwellenden Nasenspray süchtig werden können. Bedeutet das jetzt, dass Sie keine abschwellenden Nasensprays benutzen sollten, da Sie sonst automatisch abhängig werden?

Ärzte und Professoren sind sich einig: Eine Abhängigkeit oder Sucht entsteht zu über 90 Prozent der Fälle aufgrund einer falschen Anwendung des Nasensprays. Was ist damit gemeint? Kaufen Sie sich ein Nasenspray bei der Apotheke, sollte Ihnen der Apotheker einen Hinweis zur Einnahmedauer des Nasensprays geben. Im Allgemeinen sollte man ein Nasenspray nicht länger wie 7- 10 Tage anwenden, da es sonst zu einer Abhängigkeit kommen kann. Warum ist das so?

Warum man von Nasenspray süchtig werden kann

Wie genau kann es dazu kommen, dass es zu einer Nasenspray Sucht kommen kann? Dass es mit dem Zeitraum zu tun hat, haben wir schon festgehalten. Dieser ist entscheidend dafür, dass sich die Nasenschleimhaut an den Wirkstoff des Nasensprays gewöhnt und nicht mehr  ohne kann.

“Kann man sich jetzt nicht vom Nasenspray lösen, hat sich der Körper an die die freie Nase und damit an die Wirkung des Sprays gewöhnt. Verstopft die Nase erneut, verlangt der Körper nach dem befreienden Medikament”, so Dr. Jochimsen.

Somit kann man sagen, dass sich der Körper daran gewöhnt, dass Hilfe von außen kommt und ihm so geholfen wird. So muss er selber nicht mehr reagieren und tut dies auch nicht. Setzen Sie das Nasenspray (sobald die Nase wieder frei ist) nach zu langem Gebrauch ab, geht die Nase wieder zu. Da Sie gerne eine freie Nase haben möchten, greifen Sie wieder zum Nasenspray, das einen abschwellenden Wirkstoff enthält. So kann es zum Beginn der Nasenspray Sucht kommen!

Nasenspray Sucht: Was tun?

Sind Sie schon von Nasenspray abhängig geworden und leiden somit unter einer Nasenspray Sucht? Was können Sie tun? Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über dieses Thema. Er kann Ihnen helfen, von der Sucht los zu kommen. Wie wird er das machen? Viele HNO Ärzte greifen zu einer langsamen Methode: Das langsame entwöhnen der Schleimhaut! Dabei wird die Dosis vom Nasenspray täglich reduziert.

Dies geschieht, indem man Wasser mit dem Nasenspray verdünnt (je 50/50) sodass die Schleimhaut langsam von dem Wirkstoff des Nasensprays entwöhnt wird. Andere greifen zur radikalen Variante: Totaler Verzicht! Wie auch immer die Methode zur Bekämpfung der Sucht aussehen mag, es ist wichtig, diese Abhängigkeit von Nasenspray zu bekämpfen.

Nasenspray Sucht vorbeugen

Am besten wäre es natürlich, dass es erst gar nicht zu einer Abhängigkeit oder Sucht von Nasenspray kommt. Wie können Sie das schaffen? Wenden Sie Nasenspray nur dann an, wenn es wirklich akut ist. Halten Sie sich an die Zeitangaben und nehmen Sie das Nasenspray nicht länger wie maximal 10 Tage ein.

Vermeiden Sie es Nasenspray schon zur Prophylaxe zu nehmen! Merken Sie, dass eine Erkältung im Anflug ist, nutzen Sie eher einer Nasendusche mit Salzkonzentration zum Spülen der Nasenschleimhaut. So können Sie eine Nasenspray Sucht vorbeugen und es vermeiden, abhängig zu werden. Bei weiteren Fragen zum Thema: Nasenspray Sucht: Welches Nasenspray abhängig macht, sprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt!

Nasenspray – Anwendung ohne Abhängigkeit, so geht’s!
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Autor: Robert Milan

Der Autor ist seit dem Jahr 2005 Experte im Bereich gesundheitliche Ernährung und Nahrungsergänzung. Als langjähriger Medizinautor entsprechen seine Inhalte dem aktuellen medizinischen Wissensstand und begründen sich ebenfalls auf ärztliche Fachliteratur und der aktuellen medizinischen Leitlinie.

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