Nackenstützkissen als fester Bestandteil von Schlafkomfort

Von der Bürotätigkeit, die fünf Mal in der Woche für angestrengtes Sitzen in teilweise unnatürlichen Positionen sorgt, bis hin zu körperlich belastender Arbeit auf der Baustelle – jeder Job fordert seinen Tribut. Folgen sind gesundheitliche Probleme, wie beispielsweise eine Vielzahl von unterschiedlichen Rückenschmerzarten, Haltungsschäden sowie Schiefstellungen. Um dem Körper ausreichend Entspannung und Komfort zu gewähren, setzen immer mehr Verbraucher auf hochwertige Betten, qualitative Matratzen, abgestimmte Lattenroste und das richtige Zubehör.

Damit sind nicht nur Decken zum Kuscheln gemeint, sondern vor allem auch die passenden Kissen. Immer häufiger wird dabei auf sogenannte Nackenstützkissen gesetzt, die in der Regel kleiner als das klassische Format, mit speziellen Materialien gefüllt und darüber hinaus mit ergonomischer Funktionalität ausgestattet sind.

Belastung von Rücken-, Nacken- und Schulterpartien nimmt zu

Es gibt heutzutage verschiedene Gründe, warum die Belastung im Rücken-, Nacken- und Schulterbereich immer stärker zunimmt. Drei häufige Gründe sind beispielsweise:

  • gekrümmtes und vermeintlich bequemes Sitzen am Schreibtisch
  • falsche Schlafpositionen im Bett
  • Arbeiten über einen längeren Zeitraum in angestrengten Posen

Grundsätzlich sind diese Tätigkeiten und Bewegungen relativ einseitig, sodass die Körperregionen entweder wenig bis gar nicht (Schreibtisch) oder maximal (angestrengte Posen) beansprucht werden. Auf Dauer führt das nicht nur zu Schmerzen und unangenehmen Verspannungen in diesen Körperzonen, sondern auch zu gesundheitlichen Konsequenzen wie Bandscheibenvorfällen.

Um die Muskulatur und den Körper zu entspannen, suchen viele Schmerzpatienten fachspezifische Ärzte auf, um Physiotherapie für den Rücken zu bekommen. Allerdings können Betroffene mehr tun als spezielle Übungen für die Rückenmuskeln zu absolvieren, denn ein ganz besonderes Kissen wird immer gefragter, wenn es um die Linderung von Nacken-, Rücken- oder auch Schulterschmerzen geht.

Vorteile von Nackenstützkissen und Nackenrollen

Ob als Rolle oder in quadratischer Form, das Nackenstützkissen bewirkt wahre Entlastungswunder für die Halswirbelsäule.
Ob als Rolle oder in quadratischer Form, das Nackenstützkissen bewirkt wahre Entlastungswunder für die Halswirbelsäule.

Im Gegensatz zu klassischen „Knautschkissen“ aus Daunen und/ oder Federn, besitzen die Nackenstützkissen eine kompakte Größe, die keinen Platz für den Oberkörper offerieren. Positiv ist das, weil es bei einigen Menschen in der Nacht für eine ungünstige Schlafposition sorgt, wenn das Kissen nicht nur den Kopf, sondern auch einen Teil des Oberkörpers bettet. Darüber hinaus überzeugt ein Nackenstützkissen mit folgenden Vorteilen:

  • Sie sind sowohl Unterstützung als auch Entlastung für den Nacken. Schmerzende Partien erfahren dadurch eine angenehme Linderung und erholen sich über Nacht.
  • Die ergonomische Form bietet dem Schlafenden einen angenehmen Komfort sowohl beim Einschlafen als auch beim Aufwachen – und zwar ohne Verspannungen.
  • Die Kissen steigern die Schlafqualität, sodass man sich am nächsten Tag ausgeruht und fit fühlt.
  • Sie bestehen aus einem besonderen Material und sind spezifisch geformt um die Halswirbelsäule zu entspannen.

Da es sowohl Seiten- als auch Rückenschläfer gibt, gibt es auch verschiedene Nackenkissen, die für die unterschiedlichen Schlafgewohnheiten geeignet sind. Manche Modelle können auch für beide Schlafpositionen genutzt werden.

In der Regel sind die Nackenkissen kompakter als die 80x80-Klassiker.
In der Regel sind die Nackenkissen kompakter als die 80×80-Klassiker.

Das Material, das für diese speziellen Kissen benutzt wird, ist meistens härter als bei einem klassischen Kissen, dafür aber auch in gewissem Maß nachgiebiger. Während nach unten hin abflachende Modelle eine gute Wahl für mehr Komfort beim stillen Liegen sind, gibt es auch andere Varianten, die sich für Menschen mit einem unruhigen Schlaf eignen. Ein höhenverstellbares Nackenstützkissen aus Gelschaum besitzt beispielsweise eine hervorragende Ergonomie für Rücken- und Seitenschläfer. Es lässt sich individuell in der Höhe durch eine entfernbare Bodenplatte einstellen und ist darüber hinaus atmungsaktiv, sodass es auch für Verbraucher geeignet ist, die im Schlaf viel schwitzen.

Unterschiede zum Klassiker aus Daunen und/ oder Federn

Auch das Material der Nackenstützkissen zählt immer häufiger zu den Kaufargumenten der Verbraucher. Gefertigt aus entlastendem Gelschaum, Visco oder auch Latex und finalisiert mit allergiefreundlichen, hautsympathischen Bezügen sind sich die Kunden hier ganz sicher: Tierhaarallergien können nicht auftreten. Anders verhält sich das mit den klassischen 80×80-Kissenformaten aus Daunen und Federn.

Klassische Kissen im Format 80x80 sind nicht mehr ganz so gefragt. Besonders aufgrund der Herstellung durch den sogenannten „Lebendrupf“.
Klassische Kissen im Format 80×80 sind nicht mehr ganz so gefragt. Besonders aufgrund der Herstellung durch den sogenannten „Lebendrupf“.

Hier kann es vorkommen, dass Allergien auftreten. Das wollen Verbraucher nicht, weshalb inzwischen vermehrt auf Synthetik-Füllmaterial oder auf ganz andere Kissenarten zurückgegriffen wird, was dazu noch günstiger ist. Wer nicht auf den Klassiker aus Daunen und/ oder Federn verzichten möchte, sollte auf bestimmte Siegel achten. Der deutsche Tierschutzbund e.V. empfiehlt Produkte mit dem TDS- (Global Traceable Down Standard), RDS-Siegel (Responsible Down Standard) oder dem Traumpass.

Schlaf ist ein großer und wichtiger Teil des Lebens

Einen Großteil des Lebens verbringen Menschen schlafend. Das ist noch ein Grund mehr diesen Teilbereich des Lebens so angenehm, gemütlich und entspannend wie möglich zu gestalten. Da heutzutage viele Berufe mit körperlichen Belastungen einhergehen, ist es sinnvoll das komplette Schlafzimmer auf pure Erholung auszulegen. Vom Bettsystem bis hin zu Decke, Kissen und Co. sollte dieser Raum zum Relaxen einladen.

Das entlastende Nackenstützkissen gibt es übrigens in ganz verschiedenen Größen und Formen, sodass von 40×60 Zentimetern bis hin zu 80×40 Zentimetern für verschiedene Geschmäcker die passende Kissengröße dabei ist. Materialtechnisch haben Interessierte die Wahl zwischen Gelschaum-Varianten oder Memory Foam.

Die Kissen sind für Seiten-, Rücken- oder Seitenkippschläfer geeignet, weil die meisten Menschen in der Nacht mehr als eine Liegeposition unbewusst ausprobieren. Grundsätzlich sollte das Kissen die Wirbelsäule gerade halten, weswegen hier jeweils auf die eigenen Gewohnheiten zu achten ist. Es darf weder zu hoch noch zu flach sein, da es sonst unweigerlich zu Schmerzen und Verspannungen am nächsten Morgen kommt. Ratsam sind zehn bis 15 Zentimeter, um eine ideale Schlafposition zu genießen.

Wer gerne im Bett einen Film guckt, wird den Komfort des Nackenstützkissens auch bei dieser Aktivität genießen. Empfehlenswert sind die stützenden Kissen für den Nacken jedoch nicht nur für Verbraucher mit bereits vorhandenen Schmerzregionen. Auch Menschen ohne Nacken-, Schulter- oder Rückenschmerzen können sich die Nackenstützkissen als Alternative zum Daunen- oder Feder-Klassiker ins Bett holen. So beugen Verbraucher den Schmerzen nämlich auch effizient vor.

Nackenstützkissen als fester Bestandteil von Schlafkomfort
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