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MyProtein Impact Whey Protein Erfahrung und Test

MyProtein Impact Whey Protein

MyProtein Impact Whey Protein
9.1

GESAMTURTEIL

9/10

    Vorteile

    • Markenprodukt
    • Über 80 % Protein pro Portion
    • Sehr gutes Aminosäurenprofil
    • Protein mit hoher biologischer Wertigkeit
    • Top Preis Leistung

    Nachteile

    • keine bekannt

    Whey Proteine wie das MyProtein Impact Whey Protein sind hochwertige Eiweißprodukte, die insbesondere als Nahrungsergänzung in der Sporternährung Verwendung finden. Speziell für den professionellen Muskelaufbau aber auch als Nahrungsergänzung bei Diäten oder zur Verbesserung des Grundumsatzes im Alltagsleben spielen sie eine wichtige Rolle.

    Aufgrund der hohen biologischen Wertigkeit des Impact Whey Protein von MyProtein und der schnellen Umwandlung durch den Körper, den positiven Effekten auf Blutfette und das Immunsystem sowie durch den hohen Gehalt an BCAA (Branched Chain Amino Acid – so genannte essentiellen Aminosäuren) zählt Whey Protein Pulver zu den bevorzugten Produkten in der proteinorientierten Sporternährung.

    Im Folgenden möchten wir zunächst allgemein auf die Funktionen und Aufgaben von Proteinen im menschlichen Körper eingegangen werden. Anschließend erfolgt eine genauere Darstellung über Produktion, Wirkungsweise, Dosierung und die Darreichungsformen von Whey Proteinen.

    Die Aufgaben von Proteinen

    Innerhalb des Organismus übernehmen Proteine eine kaum vorstellbare Vielzahl an Aufgaben. Nicht wenige davon sind für unseren Körper absolut unverzichtbar. Proteine sind verantwortlich für das Entstehen und die Erneuerung von Zellen. Sie bilden sowohl die äußere wie auch die innere Struktur einer Zelle und legen Charakteristika jeder einzelnen Körperzelle fest. Auch für das Wachstum sind sie unverzichtbar.

    Zu den besonderen Eigenschaften der Proteine innerhalb des Muskelgewebes gehört die Fähigkeit sich zu verformen, um dem Muskel seine Bewegungsfähigkeit zu verleihen. Eine weitere elementare Eigenschaft der Proteine ist deren Fähigkeit, Energie zu speichern, auf die der Körper im Bedarfsfall zurückgreifen kann. Ohne diese Fähigkeit wäre der Körper im Hungerzustand praktisch bewegungsunfähig und könnte lebenswichtige Prozesse innerhalb des Organismus nicht aufrecht erhalten.

    Als Enzyme regeln Proteine den Ablauf chemischer Prozesse und nehmen insbesondere Einfluß auf die Geschwindigkeit, mit der ein solcher Prozess abläuft. Zusätzlich erfüllen sie wichtige Transportfunktionen und transferieren insbesondere Eisen und Hämoglobin dorthin, wo diese Stoffe benötigt werden. Als Immunglobuline übernehmen sie die Aufgabe von Antikörpern und sorgen dafür, dass schädliche Viren und Bakterien beseitigt werden können. Eine weitere wichtige Aufgabe kommt den Proteinen im Zusammenhang mit der Blutgerinnung zu. Verletzte Blutgefäße werden durch Proteine von innen verschlossen. Gleichzeitig sorgen sie dafür, dass die Blutgerinnung keine Gefäße verschließt.

    Verändert sich der Aufbau der körpereigenen Proteine oder werden dem Körper zu wenige Eiweiße zugeführt, resultieren daraus eine Vielzahl an Erkrankungen, die nicht selten einen lebensbedrohlichen Verlauf nehmen können. Beispiele solcher Krankheiten sind die Myasthenie (Muskelschwäche), die Steatosis hepatis (Fettleber) oder die Eiweißmangelernährung (sog. Marasmus oder Kwashiorkor).

    Proteinaufbau

    Für den Aufbau von Proteinen werden 20 verschiedene Aminosäuren verwendet. Acht davon werden als essentiell bezeichnet, da der Körper sie nicht selber herstellen, sondern nur über die Nahrung aufnehmen kann. Kleinere Ketten von Aminosäuren werden als Peptide bezeichnet. Erst wenn mindestens 100 Aminosäuren miteinander verkettet sind, spricht man von einem Protein. Damit ergeben sich für das kleinste Protein bereits 20 hoch 100 verschiedene Kombinationsmöglichkeiten. Entscheidend für die Funktionsweise eines Proteins ist der jeweilige strukturelle Aufbau, für dessen Beschreibung vier Ebenen der Betrachtung herangezogen werden.

    Die Primärstruktur gibt Aufschluss darüber, in welcher Reihenfolge die einzelnen Aminosäuren innerhalb des Proteins angeordnet sind und stellt lediglich eine Auflistung der Kettenglieder dar.

    Die räumliche Anordnung die durch Wasserstoffbrücken gebildet wird, beschreibt die Sekundärstruktur.

    Für die Beschreibung der gesamten räumlichen Struktur, die durch Bindungskräfte in den s. g. Seitenketten festgelegt ist, wird die Tertiärstruktur herangezogen.

    Bei Proteinen, die sich erst zu einem Proteinkomplex zusammenschließen müssen, um ihre Funktion erfüllen zu können, beschreibt schließlich die Quartärstruktur wie dieser Zusammenschluss organisiert ist.

    Das MyProtein Impact Whey Protein Aminosäurenprofil

    MyProtein Impact Whey Protein Aminosäurenprofil
    MyProtein Impact Whey Protein Werte des Aminosäurenprofil

    Essential Amino Acid – Profiles per 100g

    Histidine 1.7g
    Isoleucine 6.4g
    Leucine 10.6g
    Lysine 9.6g
    Methionine 2.2g
    Phenylaline 3.0g
    Threanine 6.7g
    Tryptophan 1.4g
    Valine 5.9ag

    Non-Essential Amino Acid – Profiles per 100g
    Alanine 5.0g
    Arginine 2.1g
    Aspartic Acid 11.0g
    Cystine 2.2g
    Glutamic Acid 18.1g
    Glycine 1.4g
    Proline 5.5g
    Serine 4.6g
    Tyrosine 2.6g

    MyProtein Impact Whey Inhaltsstoffe:

    Unvergälltes Molkenproteinkonzentrat*, Kakaopulver (nur Cremige Schokolade, Schoko-Karamell und Mokka), Geschmacksstoffe (nur aromatisierte Sorten), natürliche Aromen (nur natürliche Sorten), Zitrussäure (nur Himbeere, Vanille und Himbeere, Biskuitrolle Erdbeere und Sommerfrüchte), Malzextrakt (Latte, Toffee, Schoko-Karamell und Banoffee), Emulgator (Sojalecithin), Apfelsäure (nur Schoko-Kokusnuss), Süßstoff (Sucralose® [nur aromatisierte Sorten]), Farbstoffe (Rote Beete [nur Himbeere, Vanille und Himbeere, Erdbeersahne, Biskuitrolle Erdbeere, Sommerfrüchte sowie Rhabarber und Vanillesoße], Anthocyanpigment [nur Himbeere], Kurkumin [nur Banane und Sommerfrüchte], Karamell [nur Schoko-Kokusnuss und Toffee-Kuchen]). * aus Milch

    Denaturierung

    Durch chemische Einflüsse (z. B. Salze, Säuren oder organische Lösungsmittel) oder durch physikalische Einwirkung in Form von Hitze oder Druck kann es zu irreversible Veränderungen im Proteinaufbau kommen. Solche nicht wieder rückgängig zu machende Einwirkungen werden als Denaturierung bezeichnet und beeinflussen in der Regel die Sekundär, Tertiär und Quartärstruktur eines Proteins. Ein denaturiertes Protein ist nicht mehr in der Lage seine Funktion zu erfüllen. Was bei der Zubereitung von Speisen durchaus erwünscht ist, um Proteine leichter verdaulich zu machen, kann bei hohem Fieber zu einer lebensbedrohlichen Gefahr werden, denn einige Proteine der roten Blutkörperchen denaturieren bereits bei Temperaturen von 42 °C.

    Biologische Wertigkeit

    Nicht jedes über die Nahrung aufgenommene Protein kann mit gleicher Effizienz von unserem Organismus in körpereigenes Eiweiß umgesetzt werden. Je größer die strukturellen Unterschiede in der Aminosäurenzusammensetzung zwischen Nahrungs- und Körperprotein sind, umso mehr Eiweiß muss über die Nahrung aufgenommen werden, um einen Ausgleich zwischen Proteinabbau und Proteinsynthese zu erzielen. Eine besondere Bedeutung kommt dabei den Nahrungsmitteln zu, die essentielle Aminosäuren enthalten, denn diese kann unser Körper nicht selbst herstellen.

    Um die Effizienz von Proteinen beschreiben zu können, wurde der Begriff der biologischen Wertigkeit eingeführt. Ausgehend von der Annahme, dass Proteine aus dem Ei am effizientesten verarbeitet werden können, wurde der Masse eines aufgeschlagenen Hühnereis ein Wert von 100 zugeordnet. Erst später hat man festgestellt, dass Proteine der Molke einen höheren Wirkungsgrad aufweisen. Biologische Wertigkeiten über 100 lassen sich zudem durch geschicktes Kombinieren von Lebensmitteln erzielen, da sich einzelne Wertigkeiten aufaddieren können.

    Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die biologische Wertigkeit lediglich Aufschluss darüber gibt, wie effizient unser Organismus zugeführte Proteine umwandeln kann, eine Aussage wie gesund oder vollwertig ein Lebensmittel ist, wird damit nicht gemacht.

    Das Whey Protein

    Wie so viele Begriffe des modernen Sprachgebrauchs leitet sich der Name Whey aus dem Englischen ab und bezeichnet die aus der Käseherstellung bekannte Molke. Begriffe wie Lactalbumin oder Molkenprotein sind ebenfalls geläufige Bezeichnungen.

    Das Wort Protein stammt aus dem Griechischen und ist ein Synonym für Eiweiß, mit dem die aus Aminosäuren aufgebaute Makromoleküle beschrieben werden, die unter anderem unseren Körperzellen Struktur verleihen und deren elementare Funktionen ermöglichen.

    Mit einer biologischen Wertigkeit von 104 besitzt das Whey Protein einen hervorragenden Wirkungsgrad und kann im menschlichen Körper besonders effizient umgesetzt werden. Schon 30 Minuten nach der Aufnahme gelangen die ersten, vom Organismus aus dem Whey Protein gewonnenen Aminosäuren ins Blut und stehen für die körpereigene Eiweißsynthese zur Verfügung. Derzeit ist kein Protein bekannt, dass eine größere Effizienz besitzt.

    Gewonnen wird das Whey Proteine aus der Molke, einer wässrigen Substanz, die bei der Käseherstellung entsteht. Die hauptsächlich aus Wasser bestehende Molke enthält neben Milchzucker (etwa 5 Prozent) rund 1 Prozent des wertvollen Molkenproteins. Bei der Herstellung kommt es vor allem darauf an, den hohen Anteil an Milchzucker zu reduzieren, um ein möglichst reines Eiweiß zu erhalten. Je nach Herstellungsprozess lassen sich ein Protein-Konzentrat, ein Protein-Isolat oder ein Protein-Hydrolysat gewinnen. Das fertige Produkt wird meist in Pulverform angeboten und ist mit Aromastoffen angereichert. Es wird in Wasser oder Milch eingerührt und als Shake getrunken.

    Whey-Protein-Konzentrat

    Die einfachste Form der Herstellung ist die Filterung. Bei diesem Vorgang wird die Molke in einem ersten Arbeitsschritt auf knapp 20 Prozent ihrer ursprünglichen Masse reduziert und anschließend bei niedrigen Temperaturen mehrfach gefiltert, um möglichst große Mengen von Laktose (Milchzucker), Fett und Cholesterin zu entfernen. Nach einem sehr behutsam durchgeführten Trocknungsvorgang erhält man am Ende ein Pulver mit einem Proteinanteil zwischen 50 und 80 Prozent.

    Je aufwendiger das Verfahren, umso höher ist am Ende der Proteinanteil. Als ein verhältnismäßig preiswertes Produkt bildet dieses Whey-Protein-Konzentrat die primäre Eiweißquelle fast aller kommerzieller Proteinpulver. Es ist leichtverdaulich und geschmacklich auch ohne Zusätze recht angenehm. Allerdings hat das Konzentrat einen recht hohen Anteil an Laktose und Fett.

    MyProtein Whey Isolate – das Whey-Protein-Isolat

    MyProtein Whey Isolat Test
    MyProtein Whey Isolate

    Sehr viel aufwendiger in der Herstellung ist das s. g. Isolat, bei dem Proteinkonzentrationen zwischen 90 und 96 Prozent bei einem Laktosegehalt unter 1 Prozent erreicht werden können.

    Am einfachsten lässt sich ein solches Isolat durch ein Ionenaustauschverfahren gewinnen, bei dem die Aminosäuren durch den Einsatz von Chemikalien nach ihren jeweiligen elektrischen Ladung getrennt werden. Allerdings führen die Chemikalien dazu, dass einige der Aminosäuren während des Herstellungsverfahrens denaturieren.

    Deutlich teurer und aufwendiger ist die Herstellung mittels Mikrofiltration. Das auch Cross Flow Microfiltration (CFM) genannte Verfahren ähnelt in seinem Ablauf der Konzentratherstellung, allerdings werden wesentlich feinere, meist auf Keramik basierende Mikrofilter verwendet.

    Zu einer Denaturierung kommt es bei diesem Herstellungsverfahren nicht, dafür ist die Proteinkonzentration des Endprodukts etwas geringer.

    Das Verfahren, mit dem ein Isolat hergestellt wurde, ist meist angegeben. Bezeichnungen wie Ion-Exchanged bzw. Microfiltered oder CFM sind hier üblich.

    Whey-Protein-Hydrolysat

    Hydrolysiertes Whey Protein stellt das am effektivsten durch den Köper zu verarbeitende Produkt auf Molkebasis dar. Ausgangspunkt für die Herstellung ist jedoch nicht die Molke, sondern ein bereits verarbeitetes Konzentrat bzw. Isolat. Durch den Einsatz von Enzymen werden die Proteine zu kleineren Peptidketten zerlegt, was für eine wesentlich bessere und schnellere Verarbeitung sorgt. Der entscheidende Nachteil dieser vorverdauten Proteine ist der extrem bitterer Geschmack, so dass sich hydrolysierte Whey Proteine in der Praxis lediglich zur Beimischung eignen.

    Wirkung von Whey Proteinen

    Da Whey Proteine zahlreiche Aminosäuren enthalten, auf die der Körper bereits kurz nach der Einnahme zugreifen kann, sind diese Eiweiße besonders gut für den Muskelaufbau geeignet – insbesondere, wenn sie kurz nach dem Training zugeführt werden. Dann hat der Körper einen großen Bedarf an Proteinen, um die in den Muskeln verbrauchten Eiweiße wiederherzustellen.

    Zusätzlich werden vielfältige zelluläre und hormonelle Abläufe positiv beeinflußt. Dazu gehört eine Stabilisierung des Blutzuckerspiegels, eine allgemeine Steigerung von Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden und eine Fettverbrennung auf hohem Niveau. Einer der wichtigsten Effekte von Whey Protein ist die Erhöhung des körpereigenen Glutathionspiegels. Glutathion gilt als wichtigstes wasserlösliches Antioxidans, dass einen direkten Einfluss auf das Immunsystems hat.

    Daneben wirkt es der Zellalterung und der Anfälligkeit für eine Reihe von Krankheiten entgegen. Noch sind nicht alle Wechselwirkungen der Whey Proteine untersucht. Neuere Studien deuten jedoch an, dass die Molkenproteine Stress reduzieren und den Blutdruck senken können. Zudem gibt es Hinweise, dass durch den Einsatz von Whey Proteine die Krebsrate gesenkt und die Funktionen des Immunsystems deutlich verbessert werden kann.

    Wie bereits dargestellt werden dem MyProtein Impact Whey Protein eine Vielzahl an positiven Effekten zugerechnet; unter anderem in Bezug auf das allgemeine Wohlbefinden und die Stärkung des Immunsystems . In Trainingsphasen sorgt die bestimmungsgemäße Einnahme für einen beschleunigten und gesunden Muskelaufbau und hilft, die während des Trainings verbrauchten Proteine schnell wieder bereit zustellen und so den Eiweißhaushalt auszugleichen.

    Im Rahmen einer Diät stellt die Aufnahme von Whey Proteinen sicher, dass es nicht zu gefährlichen Mangelerscheinungen kommen kann. Insgesamt hat Whey Protein einen positiven Einfluss auf den gesamten Stoffwechsel und die Energieversorgung. Eine ausreichende Proteinversorgung ist aber auch – wie schon dargestellt wurde – unabhängig von Training oder Diät erforderlich, damit unser Körper die für ihn wichtigen Aminosäuren herstellen kann.

    Ernährungsexperten empfehlen den Einsatz von MyProtein Impact Whey Proteinen daher nicht nur in intensiven Trainingsphasen oder als wichtige Ergänzung bei Diäten. Auch die normale Ernährung profitiert von den positiven Effekten.

    MyProtein Impact Whey Einnahme und Dosierung

    Generell sollten die Einnahme des MyProtein Impact Whey Protein erfolgen, wenn der Körper hierfür besonders aufnahmefähig ist. Morgens nach dem Aufstehen und unmittelbar im Anschluss an körperliche Anstrengungen kann der Organismus den größten Nutzen aus zusätzlichen Eiweißgaben ziehen. Die empfohlene Dosierung ist vor allem von der Zielsetzung und dem Trainingsstatus abhängig.

    Nicht-Sportler, die Whey Protein lediglich als reine Nahrungsergänzung einsetzen, sollten je Kilogramm Körpergewicht nicht mehr als 0,8 Gramm pro Tag zuführen. Bei Freizeitsportlern kann von 1,5 Gramm und bei einem fortgeschrittenen, gut trainierten Sportler von einem Tagesmaximum von 2 Gramm je Kg/Körpergesicht ausgegangen werden. Bei echten Hochleistungssportlern beträgt die maximale Tagesdosis 2.5 Gramm.

    Da der Körper für die Verwertung und Umwandlung der Whey Proteine eine gewisse Zeit benötigt, ist es im Allgemeinen wenig sinnvoll, mehr als 30 Gramm in einer Einzeldosis zu sich zu nehmen. Wird dem Körper mehr Protein zugeführt, als er umsetzen kann, geht die positive Wirkung ungenutzt verloren.

    Daher empfiehlt es sich, die maximale Einzeldosis auf 25 bis 30 Gramm zu beschränken. Wer seinem Körper mehr Zeit für die Absorption der wertvollen Proteine geben möchte, sollte die Proteine nicht mit Wasser sonder mit Milch einnehmen. Dadurch wird der Verdauungsprozess verzögert und der Körper hat mehr Zeit um die Proteine zu verwerten.

    Nebenwirkung von MyProtein Impact Whey Protein

    Nebenwirkungen sind, vor allem bei Einhaltung der empfohlenen Dosierungen, nicht zu erwarten. Allerdings kann es je nach Produkt und den darin enthaltenen Laktoseanteilen bei einer vorhandenen Intoleranz gegen Milcheiweiß zu negativen Effekten kommen. Wer unter Laktoseintoleranz leidet, sollte zu einem laktosefreien Protein Produkt wechseln.

    Wie Ernährungsexperten bestätigen, kann die Einnahme von Whey Proteinen in der richtigen Dosierung und abgestimmt auf den Tagesablauf und die Trainingseinheiten einen wichtigen Beitrag leisten, um Trainingsziele souverän zu erreichen, ohne auf körperliches Wohlbefinden zu verzichten oder die Gesamtgesundheit zu beeinträchtigen.

    Qualitätskriterien für gute Whey Proteine

    Derzeit wird eine Vielzahl an Whey Protein Produkten am Markt angeboten. Nicht immer ist ein objektiver Vergleich der Produkte möglich, da oft viele zur Beurteilung wichtige Informationen fehlen. So ist bereits die Qualität der verwendeten Molke von verschiedenen Faktoren abhängig. Die Herkunft der Milch spielt ebenso eine Rolle wie die Art des Käses, der daraus gewonnen wurde. Informationen über die Qualitätsstandards des milchverarbeitenden Betriebes fehlen in der Regel ebenso wie Angaben zu den Produktionsmethoden, die ebenfalls für die Qualitätsbewertung nicht unerheblich sind.

    Neben dem reinen Nährstoffgehalt, dem Fettanteil und den Kohlehydraten sind die enthaltenen Aminosäuren von Bedeutung. Für den Käufer ist es vor allem wichtig, welche Proteinquellen für das jeweilige Produkt verwendet wurden. Oft werden Konzentrat, Isolat und Hydrolysat gemischt, um ein höherwertiges Whey Protein zu erhalten. Nur wenn möglichst viele dieser Informationen verfügbar sind, lässt sich die Qualität eines Whey Protein Produkts ermitteln.

    Die einzelnen Proteinqualitäten

    Am effektivsten lässt sich ein Hydrolysat vom Organismus aufnehmen, da in diesem Produkt bereits lange Aminosäureketten in kleinere Peptidketten aufgespalten sind. Allerdings ist aufgrund des bitteren Geschmacks ein reines Hydrolysat ungenießbar. Zudem gehen einige der Vorteile der langkettigen Proteine verloren. Hochwertige Proteinprodukte verwenden Beimischungen von Hydrolysat, um ein besonders hochkonzentriertes und gut umsetzbares Protein zu gewährleisten.

    Eine durchgehend gute Qualität stellt das Protein Isolat dar, das eine sehr reine Form des Molkenproteins bereitstellt. Der Proteingehalt liegt meist zwischen 90 und 95 Prozent bei einem Fett- und Laktosegehalt von 1 bis 5 Prozent. Das Whey Protein Isolat enthält zudem die höchste Konzentration an stimulierenden Substanzen für den Muskelaufbau (unter anderem ?-Lacalbumin, beta-Lactoglobulin, Lysozyme etc.) und die für das Immunsystem wichtigen Immunglobuline.

    Insbesondere ein durch die Mikrofiltertechnik gewonnenes Isolat weist einen hohen Qualitätsstandard auf, da keine Proteine und Aminosäuren durch den Herstellungsprozess denaturieren können. Bei einem durch Ionenaustausch gewonnenen Protein gehen geringe Mengen der Aminosäureketten durch Denaturierung verloren.

    Den geringsten Proteingehalt weist mit 50 bis 80 Prozent das Whey Protein Konzentrat auf, das zudem den höchsten Gehalt an Fett und Laktose besitzt. In qualitativer Sportlernahrung enthaltene Konzentrate weisen meist einen Proteingehalt zwischen 70 und 80 Prozent auf. In Billigprodukten ist die Proteinkonzentration oft deutlich geringer.

    Die Inhaltsstoffe

    Besondere Bedeutung bei der Qualitätsbewertung kommt dem Verzeichnis der Inhaltsstoffe zu. Diese sind normalerweise auf dem Etikett in absteigender Reihenfolge gelistet. Zutaten, die in der größten Menge enthalten sind, stehen am Anfang der Liste, die Zutat mit der geringsten Menge am Ende. Auf diese Weise lassen sich die Inhaltsstoffe verschiedener Produkte vergleichen. In der Regel enthält das Zutatenverzeichnis prozentuale Werte der jeweiligen Inhaltsstoffe.

    Bei einem guten Produkt sollte an erster Stelle der Anteil an Whey Protein Isolat aufgeführt sein. Je nach Produkt können auch mehrere Proteinquellen angegeben sein. Insgesamt sollte das Produkt eine Proteinkonzentration von mindestens 90 Prozent aufweisen. Reine Aminosäuren sollte mit wenigstens 5 Prozent enthalten sein. Verdickungsmittel, Emulgatoren, Süßstoffe und Aromen sorgen für die notwendige Konsistenz und Haltbarkeit und sind wichtig für eine optisch ansprechende Wirkung und einen angenehmen Geschmack. Vitamine und Mineralstoffe werden normalerweise nur aufgeführt, wenn ihr Anteil wenigstens 15 Prozent beträgt.

    Bei Produkten, die an den ersten Stellen ein Protein-Konzentrat und / oder Hydrolysat listen, ist in der Regel von einem deutlich geringeren Proteingehalt auszugehen. Meist liegt der unter 75 Prozent.
    Ein weiteres Beurteilungskriterium sind die Anforderungen des Institut Of Medicine (IOM) und des Food And Nutrition Board (FNB). Enthält das Produkt Hinweise darauf, dass die Anforderungen von IOM und / oder FNB erfüllt sind, kann von einem guten Whey Protein Produkt ausgegangen werden.

    Qualitätsunterschiede der Proteinquellen

    Herstellungsbedingt weisen die einzelnen Proteinquellen zum Teil deutliche Qualitätsunterschiede auf.

    Ein Whey Protein Konzentrat mit einem Proteingehalt von 70 bis 80 Prozent besitzt eine hohe biologische Wertigkeit, weist jedoch – je nach Herstellungsverfahren – größere Mengen an Fett und Milchzucker auf. Der Glutamingehalt liegt in der Regel bei 1 bis 6 Prozent und ist verhältnismäßig gering. Ebenfalls gering ist der Gehalt an immunstimulierenden Substanzen.

    MyProtein Impact Whey Deluxe
    MyProtein Impact Whey Deluxe mit über 80% Protein pro Portion

    Das Konzentrat ist gut löslich und benötigt rund 60 Minuten, bis die Proteine durch den Körper umgewandelt wurden. Der Grad der Denaturierung ist abhängig vom Produktionsverfahren. Die Herstellung eines Konzentrats ist verhältnismäßig günstig, so dass das Produkt zu den preiswertesten Proteinquellen zählt.

    Das Whey Protein Isolat weist einen Proteingehalt von über 90 Prozent auf und hat eine entsprechend hohe biologische Wertigkeit. Der BCAA-Gehalt, der Aufschluss über enthaltene essentiellen Aminosäuren gibt, ist relativ hoch. Ebenfalls hoch ist der Anteil an immunstimulierenden Substanzen. Der Gehalt an Glutamin, Fett und Milchzucker ist relativ gering.

    Das Isolat lässt sich sehr gut in Wasser oder Milch auflösen und ist in 40 bis 60 Minuten verdaut. Die Herstellung eines Isolats ist aufwendig und teuer und weist – je nach Produktionsverfahren – keinen oder nur einen geringen Denaturierungsgrad auf.

    Das Whey Protein Hydrolysat besitzt mit einem Proteingehalt von etwa 80 Prozent eine gute biologische Wertigkeit und enthält viele essentielle Aminosäuren. Insgesamt ist der BCAA-Gehalt jedoch geringer als beim Isolat. Glutamin, Fett und Milchzucker sind ebenfalls nur in geringen Mengen enthalten.

    Aufgrund der Aufspaltung in kleine Peptidketten weist das Hydrolysat nur geringe Mengen an immunstimulierenden Substanzen auf. Dafür ist es mit einer Verdauungszeit von 10 bis 30 Minuten die am schnellsten wirkende Proteinquelle. Die Löslichkeit des Hydrolysat ist gut. Je nach Herstellungsprozess ist der Denaturierungsgrad recht gering. Bedingt durch aufwendige Produktionsprozesse ist das Hydrolysat sehr teuer.

    MyProtein Impact Whey Protein Erfahrung und Test
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