Warum Lymphknoten geschwollen sein können

Kommt es zu einem geschwollenen Lymphknoten, schrillen bei vielen Betroffenen unverzüglich sämtliche Alarmglocken. Das Hirn arbeitet auf Hochtouren und die Gedanken kreisen um gefährliche Erkrankungen, wie Aids/HIV oder gar Krebs. Die Wirklichkeit hingegen ist meist ganz harmlos, denn Lymphknoten schwellen aus verschiedenen Gründen an. Wobei nur selten eine ernste Erkrankung dahinter steckt.

Warum schwellen Lymphknoten an?

Lymphknotenschwellungen gehören zu den häufigsten Begleiterscheinungen, wenn der Mensch an einer Virus- oder Bakterieninfektion erkrankt ist. Vor allem die Lymphknoten im Rachenraum lassen sich bei einer solchen Erkrankung gut ertasten. Während einige Patienten kaum schmerzhafte Symptome im Hals bemerken, fällt anderen das Schlucken ungemein schwer und sorgt für grässliche Schmerzen oder ein starkes Brennen.

Wann schwellen Lymphknoten an?

Das Anschwellen der Lymphknoten in verschiedenen Bereichen des Körpers, signalisiert, dass unerwünschte Erreger zu Besuch sind. Viren, Bakterien, aber auch andere krankmachende Keime befallen in der Regel stets zügig das lymphatische System eines Menschen und kommen so in Kontakt mit den verschiedenen Lymphknoten.

Jetzt setzt sich ein Abwehrsystem in Gang. Die Lymphknoten schwellen an und sorgen für einen Temperaturanstieg, um so die krankmachenden Erreger wieder loszuwerden. Dieser Vorgang kann bereits durch eine harmlose Erkältung, grippaler Infekt, in Gang gesetzt werden. Gleiches geschieht natürlich auch bei einer richtigen Grippe, sowie anderen Unterarten dieser Erkrankung. Durchaus können geschwollene Lymphknoten aber ebenso mit einem schlimmen Krankheitsbild in Zusammenhang stehen.

Auch eine HIV-Infektion beginnt häufig als harmlose Erkältung und bringt somit Lymphschwellungen mit sich. Unspezifisches Symptom nennen dies die Mediziner, denn solche Anzeichen weisen lediglich daraufhin, dass der Betroffene mit einer Infektion zu kämpfen hat.

Was können Sie gegen Lymphknotenschwellungen tun?

Macht sich langsam eine harmlose Erkältung bemerkbar, wird dies häufig von einem leichten Temperaturanstieg begleitet. Viele Betroffene setzen jetzt auf Abkühlung, welches den angeschwollen Lymphknoten aber nicht gut bekommt. Es schadet diesen sogar. Zumal der menschliche Körper nur durch große Kraftanstrengung seine Temperatur erhöhen kann.

Wirkt der Betroffene dagegen, indem er die Temperatur senkt, führt die zu weiteren Stress und schadet mehr, als es gut tut. Aus diesem Grund empfiehlt es sich Lymphknotenschwellungen warm zu halten, auch wenn einem, eine Abkühlung viel lieber wäre.

Kämpft man im Herbst, wie Winter mit geschwollen Lymphknoten, kann ein Schal für die nötige Wärme am Hals sorgen. Im Frühjahr, wie Sommer gilt es hingegen darauf zu achten sich nicht einem Zugwind auszusetzen.

geschwollene Lymphknoten - Halten Sie sich warm!
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Wirksame Hausmittel gegen Lymphknotenschwellungen

Mit der Grunderkrankung schwellen in der Regel auch die dicken Lymphknoten wieder ab. Möchten Sie das Abschwellen ein wenig vorantreiben, widmen Sie sich dem zugrundeliegenden Entzündungsherd. Entzündungshemmende, wie abschwellende Kräuter, aber auch Salben können helfen.

Wobei es immer nützlich ist dem Immunsystem ein wenig unter die Arme zu greifen. Gönnen Sie sich Ruhe, wie Entspannung und ernähren Sie sich vitaminreicher. So beschleunigen Sie Ihren Genesungsprozess. Wobei es Wissenswert ist, dass auch nach dem Abklingen der grundlegenden Erkrankung, die Lymphknoten weiterhin ein paar Tage angeschwollen bleiben können.

Wann sollte die Lymphknotenschwellung von einem Arzt untersucht werden?

Geschwollene Lymphknoten sollten immer von einem Mediziner in Augenschein genommen werden. So mag dahinter wahrscheinlich nur eine harmlose Erkältung stecken, dennoch muss ja auch diese zum einen behandelt werden und zum anderen ist Vorsicht immer besser als Nachsicht. Sind Bakterien schuld an den schmerzhaften Schwellungen, muss der Mediziner ohnehin ein Antibiotikum verschreiben. Ohne dieses, breiten sich die bakteriellen Krankheitserreger weiter aus und fördern so Schlimmeres.

Findet der Arzt keine weiteren Anzeichen für einen Infekt, obwohl angeschwollene Lymphknoten erstastet wurden, ist dies häufig ein Signal für eine ernsthafte Krankheit. Jetzt kann es sich hier um ein sogenanntes Lymphom handeln, also ein Tumor im Lymphgewebe. Da solche Lymphome sich schnell im Körper ausbreiten können, gilt es sofort medizinische Gegenmaßnahmen einzuleiten. Ignoranz ist hier der falsche Weg.

Wo finden sich die Lymphknoten im menschlichen Körper?

Das Lymphsystem im menschlichen Körper ist groß. Überall finden sich somit die Lymphknoten. Kommt es in diesem Bereich zu einem Anschwellen, befinden sich diese Lymphknoten allzu häufig unter den Achseln, am Hals oder in der Leistengegend.

Typische Regionen, wo Lymphknoten anschwellen

Am häufigsten schwellen, wie bereits erwähnt, die Lymphknoten am Hals oder den Achseln an, zum Beispiel, wenn es zu einer Erkältung kommt oder zu einer Entzündung am Kiefer oder an den Zähnen. Wobei Letzteres nur mit geschwollenen Lymphknoten am Hals in Zusammenhang steht. Auch die Leistengegend ist nicht selten betroffen. Hier handelt es sich oftmals um die ersten Anzeichen einer Harnwegsinfektion. Selten kommt es hingegen zu Lymphknotenschwellungen in den Kniekehlen.

Was kann Ihre Hauskatze für Ihre Lymphknotenschwellungen?

Schwellen Ihre Lymphknoten an und gleichzeitig kommt es zu Übelkeitsgefühlen mit Erbrechen samt Fieber, kann dies auch mit Ihrem Haustier in Zusammenhang stehen, wenn es sich hier um eine Katze handelt. Durch das sogenannte Bakterium „Bartonella Hanselae“ wird die Katzenkrankheit Sie befallen haben.

Durch Kratzer Ihres Schmusetigers überträgt das Tier die Erreger an Sie und löst so in der Regel eine harmlose Erkrankung aus. Nur ganz selten kommt es hier zu gesundheitlichen Komplikationen, allerdings ist diese Krankheit langwierig. Bis zu drei Monate lang können Ihre Lymphknoten weiterhin angeschwollen bleiben, auch wenn die anderen Symptome sich bereits verabschiedet haben. Ärzte behandeln diese Krankheit mit einem Antibiotikum.

Welche möglichen Ursachen können bei Lymphknotenschwellungen vorliegen?

Symptomatisch nennt der Mediziner angeschwollen Lymphknoten, die für Schmerzen sorgen. Es gibt eine Reihe verschiedener Krankheiten, die schmerzhafte, angeschwollene Lymphknoten erzeugen. Die eher unspezifischen Anzeichen dienen aber lediglich als Ausgangspunkt für eine passende Diagnose. Allein durch Lymphknotenschwellungen lässt sich keine Erkrankung sicher diagnostizieren.

So kann eine Grippe oder ein grippaler Infekt schuld am Anschwellen der Lymphknoten sein. Zudem kann es sich aber auch ebenso um eine lokale Entzündung, um Toxoplasmose oder um das pfeiffersche Drüsenfieber handeln. Gleichfalls schwellen die Lymphknoten bei Krankheiten, wie Röteln, Rheuma, Tuberkulose, HIV/Aids, Leukämie, Syphilis, Chlamydien, Mandelentzündung, Zahnentzündungen oder Borreliose an.

Zeigen Lymphknotenschwellungen über einen längeren Zeitraum sollten diese immer mit Hilfe einer Ultraschall-Untersuchung genau unter die Lupe genommen werden. Aller spätestens nach drei bis Wochen gilt es einen Arzt aufzusuchen. Sind Sie genau an den Stellen tattoowiert, wo sich die geschwollenen Lymphknoten befinden, wird es schwierig für den Fachmann, denn Tattoos färben nicht nur die Haut, sondern auch gleichfalls die Lymphknoten. Forscher befürchten zudem, dass die Farbstoffe diverse Gifte mitbringen und so ins Lymphsystem gelangen. Unter Umständen kann dies Krebs hervorrufen.

Video: Lymphknoten geschwollen – Lymphknotenkrebs

Glossar Lymphknoten

Die Lymphdrüsen, die sich in und um die Lymphknoten herum befinden, werden Lymphknoten genannt. Lymphdrüsen finden sich überall im Körper. Sie befinden sich unter der Haut an verschiedenen Stellen, u.a.: unter der Haut an den Oberschenkeln, unter dem Arm, auf beiden Seiten des Halses.

Die Lymphdrüsen schwellen aufgrund einer Infektion, in der sie sich befinden, an. Dies ist eine häufige Art der Infektion, jedoch sind einige Formen dieser Art der Infektion häufiger als andere. Diese Arten von Infektionen werden gewöhnlich als “Leukämien” bezeichnet. Eine Infektionsart, die sehr häufig auftritt, ist die “Mykoplasmen”-Infektion. Andere Infektionsarten sind die Epstein-Barr-Virusinfektion, die Windpockeninfektion und verschiedene Arten von Lungeninfektionen. Diese Infektionen werden als infektiöse Mononukleose bezeichnet.

Zu den Symptomen dieser Infektion gehören: ein erhöhter Lymphfluss, Fieber, Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen. Es können aber auch andere Symptome auftreten wie Müdigkeit, Muskel- und Gelenkschmerzen und geschwollene Lymphknoten oder zarte Lymphknoten, die keine äusseren Symptome zu haben scheinen. Bei einigen Menschen treten auch Fieber, Schüttelfrost und Kopfschmerzen auf, die jedoch in der Regel milder ausgeprägt sind als die anderen Symptome, die mit der Infektion einhergehen. Möglicherweise gibt es keine andere offensichtliche Ursache für diese Symptome, wie z.B. Grippe oder Erkältung.

Wenn Sie jemals eine solche Infektion hatten, dann wissen Sie, dass Sie anfällig für eine erneute Infektion sind. Sie ist sehr ansteckend. Wenn sich eine infizierte Person einmal mit der Krankheit angesteckt hat, wird sie wahrscheinlich auch andere anstecken. Dies kann durch Einatmen oder einfach durch Berühren der kontaminierten Bereiche geschehen, die von der infizierten Person benutzt wurden. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Hände sauber und trocken zu halten. Das gilt für jeden Teil Ihres Körpers – von den Zehen bis zum Kopf.

In manchen Fällen erleidet eine infizierte Person eine Art Fieber, Husten, Kopfschmerzen, Erbrechen, Halsschmerzen und Erbrechen, Bauchschmerzen und -krämpfe und Bauchschmerzen. Diese Symptome können jedoch auch auftreten, wenn die Person auch eine zugrundeliegende Infektion hat. Wenn Sie eines dieser Symptome haben und sie anhalten oder sich verstärken, suchen Sie sofort Ihren Arzt auf. Je früher Sie gesehen und behandelt werden, desto größer ist die Chance, dass Sie sich von dieser Infektion vollständig erholen.

Der beste Weg, diese Infektion loszuwerden, ist die Abtötung der Bakterien, die sie in Ihrem Lymphknoten verursachen. Dies können Sie mit einem Antibiotikum namens “Rifampicin” erreichen. Dieses können Sie in Ihrer örtlichen Apotheke kaufen. Es sind viele Arten von Rifampicin erhältlich. Einige dieser Medikamente sind sogar rezeptfrei erhältlich, aber Sie sollten diese Möglichkeiten unbedingt mit Ihrem Arzt besprechen, bevor Sie eines dieser Mittel einnehmen.

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