L-Phenylalanin – Erfahrungen und Wirkung

L-Phenylalanin Erfahrungen mit der Wirkung und Anwendung
L-Phenylalanin Erfahrungen mit den Wirkungen und Anwendung

L-Phenylalanin – Um, was für einen Stoff handelt es hier?

L-Phenylalanin ist eine Aminosäure, die jede Menge Wirkungsweisen mitbringt. Wobei es von L-Phenylalanin gleich drei verschiedene Formen gibt. Diese heißen: D-Phenylalanin, L-Phenylalanin, sowie DL-Phenylalanin. Wobei Letzteres ein im Labor hergestelltes Gemisch ist. Redet der Experte hier zudem über Phenylalanin ohne Zusatz, meint dieser in der Regel nichts anderes als L-Phenylalanin. Genauer gesagt, wird in diesem Fall über ein Phenylalanin gesprochen, welches in einem Eiweiß zu finden ist.

Wird dieses dem menschlichen Körper zugeführt, zerfällt die Aminosäure zu Dopamin, um sich anschließend in Adrenalin, wie in Noradrenalin zu verwandeln. Somit ist es kaum verwunderlich, dass eine Aufnahme dieser Substanz zu einem aufputschenden Effekt führt, ähnlich wie bei Amphetaminen. Wobei l-Phenylalanin eine essentielle Aminosäure ist. Diese muss der Mensch also über diverse Nahrungsmittel zu Genüge aufnehmen. Wobei gerade proteinhaltige Lebensmittel hier hervorragende Lieferanten darstellen.

Die Geschichte, die hinter Phenylalanin steckt

Phenylalanin Formel
Phenylalanin Formel

Erstmalig war die Rede von Phenylalanin im Jahre 1879. Schulze und Barbieri entdeckten zu diesem Zeitpunkt eine Substanz mit der chemischen Summenformel C9H11NO2 in gelben Lupinenkeimlingen. Drei Jahre später synthetisierten Erlenmeyer und Lipp dann das Phenylalanin von Ammoniak, Phenylacetaldehyde und Cyanwasserstoff.

Wobei der Codon von Phenylalanin erst im Jahr 1961 von dem amerikanischen Biochemiker Marshall W. Nirenberg und dem deutschen Biochemiker J.Heinricht Matthaei entdeckt wurde. Diese Entdeckung hat ungemein dabei geholfen eine Coding Beziehung aufzustellen, welche dann die Information in den genomischen Nuklearsäuren mit der Überexpression in einer lebenden Zelle in Zusammenhang brachte.

Welche Eigenschaften besitzt L-Phenylalanin?

Unter anderem besitzt L-Phenylalanin die Eigenschaften wieder die Kontrolle über ein Suchtverhalten zu erlangen und wirkt sich zudem ebenso positiv auf Depressionsanfälle aus. Parallel dazu kommt es zu einer verbesserten, geistigen Aufmerksamkeit. Wobei diese noch nicht alle positiven Effekten von L-Phenylalanin sind, denn diese Aminosäure soll außerdem fähig sein die sexuelle Erregung anzuregen und schmälert zudem das Hungergefühl im Gleichklang zu einem gezügelten Appetit.

Wie wirkt L-Phenylalanin?

Diese Aminosäure wirkt sich positiv auf die Chemie des menschlichen Gehirns aus. Das bedeutet, Phenylalanin macht den Anwender hellwach und weckt die Lebensgeister. Einnahmen verbessern die Laune des Nutzers und erzeugen eine optimistische Stimmungslage. Wobei es im gleichen Zuge zu mehr Kreativität kommt. So werden L-Phenylalanin Einnahmen mit Hilfe von Nahrungsergänzungsmitteln bei akutem, chronischem Stress, wie bei chronischen Depressionen angeraten.

Wobei Anwendungen ebenfalls bei einem allgemeinen Aminosäuremangel aufgrund diverser Krankheiten empfohlen werden. Häufig kommt L-Phenylalanin inzwischen sogar bei Krankheitsbildern, wie Parkinson oder Autismus zum Einsatz. Hilfreich zeigt sich diese Aminosäure ebenfalls bei einer Hauterkrankung namens Vitiligo, sowie bei Arthrose. Wobei es im Vorfeld der Anwendung immer ratsam ist, erst einmal einen Mediziner zu fragen, ob eine Phenylalanin Einnahme mittels Nahrungsergänzungsmitteln tatsächlich eine gute Idee ist.

Worum handelt es sich bei einem Phenylalanin Hydroxylase Mangel?

Ein Phenylalanin Hydroxylase Mangel ist eine Erkrankung, welches sich behandeln lässt. Der menschliche Körper ist in diesem Fall nicht fähig die Aminosäure Phenylalanin richtig zu verarbeiten. Die Störung wird durch einen Mangel des Enzyms Phenylalanin Hydroxylase hervorgerufen.

Kommt es hier zu einem stark ausgeprägten Mangel, kann sich dies sogar toxisch auf das menschliche Hirn auswirken und in Folge dessen zu irreparable Schädigungen führen. Wird diese Erkrankung früh entdeckt und anschließend konstant therapiert, können die Patienten aber trotz eines Phenylalanin Hydroxylase Mangels durchaus ein normales Leben führen.

Wann empfiehlt es sich Phenylalanin über Nahrungsergänzungsmittel einzusetzen?

Phenylalanin Einnahmen mittels Nahrungsergänzungsmittel sind ratsam bei akutem, chronischem Stress, sowie unter Umständen bei chronischen Schmerzen. Zudem kann diese Aminosäure aber auch bei Parkinson, sowie bei Autismus und bei Depressionen eingesetzt werden. Liegt ein allgemeiner Mangel an Aminosäure vor, welcher durch eine Krankheit erzeugt wurde, ist eine regelmäßige Phenylalanin Anwendung ebenfalls empfehlenswert.

Zumal diese freie Aminosäure an der gesunden Funktionsweise der Nebennieren, wie der Hirnanhang- und Schilddrüse integriert und außerdem als Vorstufe der Neurotransmitter Dopamin, Adrenalin, wie Noradrenalin dienlich ist. Vor allem Studenten, Sportler, Manager und beruflich sehr eingespannte Personen verwenden inzwischen die Aminosäure Phenylalanin, um auf diese Weise ihre psycho-psychische Leistungsfähigkeit aufrecht zu erhalten.

Gerade Molke-Eiweiß ergänzt sich mit dieser freien Aminosäure ausgezeichnet. Wobei sich allerdings auch racemische Gemische aus L- und D-Phenylalanin, kurz DLPA, bei Depressionen, wie bei Schmerzen als wirksam erwiesen haben. So kommt es hier zu einer stimmungsaufhellenden Wirkungsweise, so dass es sich hier um eines der wenigen Beispiele handelt, die eine metabolische Wirkung von D-Enantiomeren belegt.

Zahlreiche Personen, die auf die üblichen Schmerzpräparate kaum, wie gar nicht reagieren, zeigen bei DL-Phenylalanin eine entsprechende Reaktion, denn bei Betroffenen, die mit chronischen Schmerzen kämpfen, ist die Aktivität von Endorphin in der Rückmarkflüssigkeit, wie im Blut herabgesenkt. So ist L-Phenylalanin in der Lage wieder einen normalen Endorphin-Spiegel zu erschaffen, so dass diese Aminosäure den menschliche Körper dabei unterstützen kann die schmerzhaften Qualen zu lindern und das ohne diverse Arzneimittel, auf einem ganz natürlichen Weg.

Da DLPA also fähig ist, Schmerzen teilweise zu hemmen, kann diese Einnahme wirksam gegen chronische, wie langanhaltende Störungen vorgehen und bessern. Wobei die natürlichen Verteidigungsanlagen des menschlichen Körpers bei akutem Schmerz nicht negativ beeinträchtigt werden.

Oftmals ist die Wirkung von DLPA wirkungsstärker oder gleich wirkend, vergleicht man dieses mit Morphinen oder anderen Opiaten. Im Gegensatz zu den chemischen Schmerzmitteln macht DLPA aber nicht abhängig, wirkt stark gegen Depressionen und zeigt sich mit der Zeit wirkungsstärker gegen Schmerzen, ohne dass es zu größeren Einnahmemengen kommen muss. Bis zu einem Monat lang kann DLPA diverse Schmerzen lindern. Wobei keinerlei andere Schmerzpräparate angewendet werden müssen.

Vorteile finden sich hier außerdem in der ungiftigen Form, sowie in diversen Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Therapien. So kann hier die Wirkung mit einer anderen Behandlung zusammen verbessert werden, ohne dass es zu Wechselwirkungen kommt oder andere schädliche Reaktionen hervorgerufen werden. DLPA ist somit ein natürliches Mittel gegen Schmerzen und zeigt sich wirkungsvoll bei Beschwerden, wie Migräne, Neuralgien, Schmerzen im unteren Rückenbereich, Arthritis, Schmerzen nach Operationen, wie bei stechenden Schmerzen.

Therapeutische Erläuterung:

Phenylalanin ist sowohl am Hormonstoffwechsel, als auch bei der Neurotransmitter Bildung beteiligt. Gerade bei chronischen Schmerzen, wie Migräne, Menstruationsbeschwerden, Arthritis oder Rückenleiden, besitzt dieser Stoff eine mildernde Wirkung. Wobei hier die Wirkungsweise aber nicht sofort nach den ersten Einnahmen in Kraft tritt. Mindestens zwei bis vier Wochen lang muss diese Aminosäure eingenommen werden damit sich die schmerzlindernde Wirkungsweise zeigen kann. Zudem ist L-Phenylalanin fähig eine Akupunktur, welche zur Schmerzlinderung eingesetzt wird, zu verbessern.

Des Weiteren finden sich Hinweise darauf, dass diese Aminosäure helfen kann Entzugserscheinungen bei Drogen-, wie Alkoholabhängigen zu lindern. Wobei, der aus L-Phenylalanin gebildete Stoff Tyrosin ebenfalls sanft als Appetithemmer wirkt und außerdem stimmungsaufhellende Effekte mitbringt. Ebenso bewirkt das gebildete Tyrosin beim prämenstruellen Syndrom, dass Reizbarkeit, Erschöpfungszustände, wie Depressionen spürbar nachlassen.

Kommt Phenylalanin hingegen bei einem Parkinson Patienten zum Einsatz, zeigen sich auch hier positive Effekte, denn durch die Aminosäure steigt der Dopamin Spiegel und die Krankheitssymptome zeigen sich nicht mehr ganz so ausgeprägt.
International Journal of Acupuncture and Electro-therapeutics Replace hat zudem vor einiger Zeit eine randomisierte doppelblinde Gruppenvergleichsstudie vorgenommen.

So wurden hier jeweils 30 Patienten, die mit Rückenschmerzen zu kämpfen hatten, mit Elektro-Akupunktur und zusätzlich mit Phenylalanin bzw. mit Elektro-Akupunktur plus Placebo therapiert. Das Ergebnis war eindeutig, denn bei über 35% der Teilnehmer, die neben der Akupunktur außerdem die Aminosäure erhielten, kam es zu einer signifikanten Schmerzlinderung.

Auch niederländische Experten führten zudem eine Studie durch, welche bei einem weltbekannten Autismus-Kongress vorgestellt wurde. Unter anderem maßen die Wissenschaftler hier bei austischten Kindern die Aminosäuren im Urin. Bei rund 45% der Kids stellten die Experten fest, dass der Wert essentieller Aminosäuren viel zu tief lag. Vor allem Phenylalanin war nur geringfügig vertreten. Die Werte der restlichen Aminosäuren waren hingegen bei 50% der jungen Autisten zu niedrig, insbesondere der niedrige Tyrosin Wert fiel hier auf.

Persönlicher Tipp: Mit Hilfe von DLPA klingen Schmerzen im Allgemeinen bereits nach sieben Tagen ab. Ist eine Schmerzlinderung bzw. Schmerzfreiheit eingetreten, können die Dosen etappenweise gesenkt werden, bis nur noch ein minimaler Bedarf von Nöten ist. Ganz egal, wie hoch Ihre Tagesdosierungen ausfallen, es gilt die einzelnen Dosen stets auf einen ganz Tag zu verteilen. So benötigen einige Patienten lediglich einmal monatlich eine siebentägige Anwendung, während andere Betroffene ständig auf DPLA zurückgreifen müssen.

Wir finden es sehr interessant, dass einige Menschen auf übliche Schmerzpräparate gar nicht ansprechen, während dieses Mittel durchaus den gewünschten Effekt beschert.

Wann ist eine DLPA Anwendung ungünstig?

Schwangere, sowie Menschen, die an der Fölling-Krankheit leiden, sollten nicht auf DLPA setzen. Letzteres ist im Übrigen eine erblich bedingte Stoffwechselstörung. Der Grund für die angeratene Nicht-Anwendung findet sich in der Erhöhung des Blutdrucks. Menschen, die also mit Herzbeschwerden zu kämpfen haben oder aber an Bluthochdruck leiden, sollten vorab einen Mediziner konsultieren und diesen fragen, ob eine DLPA Einnahme möglich ist.

Allgemein gesprochen, können Sie DLPA durchaus zu sich nehmen. Wobei Anwendungen stets nach dem Essen stattfinden sollten.
Zudem findet sich auf unserer Erdkugel eine Bevölkerungsgruppe, die an der seltenen, wie vererbbaren Krankheit Phenylketonurie bzw. Phenylurie, kurz PKU, leiden. Diesen Menschen fehlt ein spezielles Enzym, so dass diese Betroffenen die Aminosäure nicht verdauen können.

Die Folge ist hier, dass Phenylalanin in der Leber zu verschiedenen Phenylketonen verändert und anschließend mit dem Urin wieder ausgeschieden wird. Nehmen PKU-Patienten diese Aminosäure zu sich, kommt es zu verschiedenen Vergiftungssymptomen. So kann es bei Kindern zu geistigen Entwicklungsverzögerungen kommen, während Erwachsene an geistiger Verwirrung leiden.

Was hat das Süßungsmittel Aspartam mit dieser Aminosäure zu tun?

Zahlreiche zuckerfreie, aber ebenso diverse Light-Produkte beinhalten das Süßungsmittel Aspartam. So ist Aspartam eher ein sehr kleines Protein, enthält aber rund 40% Phenylalanin. Somit sind sämtliche Produkte, die Aspartam mit sich führen gefährlich für PKU-Patienten, so dass solche Produkte stets mit dem Satz „ enthält eine Phenylalaninquelle“ versehen sind, um Betroffene auf diesen Inhaltsstoff hinzuweisen.

Wobei Patienten, die an PKU leiden in der Regel aber genau wissen, in welchen Nahrungsmitteln Proteine zu finden sind. Aus diesem Grund findet sich der oben genannte Hinweis meist nur auf Produkten, die sonst kein Aspartam mit sich führen, wie zum Beispiel, Kaugummi.

Aminosäuren gegen depressive Stimmungen und Schmerzen

Bei ganz bestimmten Indikationen ist eine zusätzliche Phenylalanin Einnahme sicher, wie wirkungsvoll. So ist es vor allem eine abgrundtiefe Traurigkeit, aber auch depressive Verstimmungen, die so manchen Menschen die Freude am Leben nimmt. Depressionen sind schwere Erkrankungen, die allzu oft eine dauerhafte medikamentöse Behandlung, sowie eine psychotherapeutische Therapie mit sich bringt. Kommt es erst spät zu einer Behandlung oder es erfolgen falsche Therapien, kann dies für die Betroffenen schlimm ausgehen, denn so mancher ist da, dem Tod näher, als dem Leben.

Durch die Fortschritte der Forschung hat die Medizin aber inzwischen ein wenig Licht ins Dunkle bringen können. So haben Studien gezeigt, dass zwischen Depressionen und bestimmten biochemischen Neurotransmittern ein Zusammenhang besteht. Zum großen Teil hängt eine Depression demnach mit dem Katecholamin-Spiegel im menschlichen Körper zusammen. So sind die Katecholamine biologisch gesehen sehr aktive Stoffe, die bei vielen Funktionen im Organismus eine bedeutende Rolle spielen.

Auch Adrenalin, sowie Noradrenalin sind Katecholamine und zählen hier zu den Wichtigsten, denn diese Stoffe besitzen die bedeutende Aufgabe die Durchblutung in den Organen, wie das Herz-Kreislaufsystem zu regulieren. Durchaus finden sich aber noch weitere Katecholamine, wie zum Beispiel, Dopamin. Hierbei handelt es sich um einen Vorboten von Adrenalin und Noradrenalin. So beeinflusst Dopamin die Funktionen von Herz, Blutdruck und Kreislauf. Wobei Noradrenalin samt Dopamin außerdem auch bei der Weiterleitung von Impulsen zwischen den Neuronen ein Mitspracherecht besitzen.

Daher nennt man diese Katecholamine auch Neurotransmitter. Gerade im Gehirn ist ein ausgewogenes Gleichgewicht dieser Katecholaminen von großer Bedeutung, denn kommt es zu Fehlsteuerungen im Stoffwechsel dieser Botenstoffe, können schwere Krankheiten den Menschen heimsuchen. So sind Depressionen eigentlich nichts anderes, als Fehlfunktionen, die durch ein Ungleichgewicht der Neurotransmitter hervorgerufen werden. Dies gilt auch für die Krankheit Parkinson, denn hier findet sich eine Imbalance von Dopamin.

Gewöhnlich werden Katecholamine im menschlichen Körper aus den Molekülen gebildet, die jeden Tag durch die Nahrungsmittel zugeführt werden. Viele Menschen nehmen, aber auf diese Weise nicht genügend Katecholamin-Baustoffe zu sich, so dass diese sich von anderen Personen unterscheiden, da hier eine biochemische Abweichung im Stoffwechsel vorliegt. So könnte man diese Betroffenen ebenso als tickende, biochemische Zeitbombe bezeichnen, denn zu jedem Zeitpunkt könnte hier das Botenstoff-Gleichgewicht durcheinander geraten. Genau diese biochemischen Abweichungen sind vermutlich der Grund dafür, warum manche Menschen irgendwann an Depressionen leiden.

Die Lösung des Problems ist eigentlich ganz einfach. Es gilt die die unzureichende Aufnahme von Neurotransmitter-Bausteine wieder auszugleichen. Funktioniert dies durch die Nahrungsaufnahme nur bedingt, können auch hier speziell entwickelte Nahrungsergänzungsmittel unterstützend wirken. Der bedeutendste Ausgangsstoff für Katecholamine ist dann Phenylalanin, eine Gemisch, welches jeweils aus 50% aus der rechts-, wie linksdrehenden Aminosäure besteht. So trifft hier die Mischung D auf L und ergibt am Ende DL-Phenylalanin, welches heute mit Erfolg bei Depressionen zum Einsatz kommt.

So dient L-Phenylalanin hauptsächlich als Bausubstanz für die allerwichtigsten Neurotransmitter im menschlichen Gehirn. Besteht zudem ein Gleichgewicht der Katecholamine können Depressionen erfolgreich vermieden werden. Wobei, dass auf der anderen Seite zu findende D-Phenylalanin ebenfalls viele positive Effekte mitbringt.

Diese rechtsdrehende Aminosäure zeigt sich äußerst hilfreich bei der Behandlung von Morbus Parkinson. Wobei D-Phenylalanin teilweise ebenso wirksam bei chronisch schmerzlichen Krankheiten, wie Arthrose und Rheuma, ist. Da D-Phenylalanin aber außerdem im Körper in Phenylethylamin verändert wird, wirkt diese Aminosäure ebenso einer Entstehung depressiver Anzeichen entgegen.

So kann DL-Phenylalanin bei Krankheiten, wie Morbus Parkinson, Depressionen, rheumatischer Arthritis, Alkoholentzug, wie verschiedenen Hautkrankheiten helfen.

Mögliche Phenylalanin Nebenwirkungen

Gerade in der Schwangerschaft gilt es mit der Einnahme von Phenylalanin vorsichtig zu sein. Kommt es zu einem zu hohen Anteil dieser Aminosäure, kann dies unter Umständen eine Fehlgeburt auslösen. Es reicht meist gänzlich, wenn werdende Mütter ihren Phenylalanin Bedarf über die Nahrung abdecken. Zudem sollten auch Personen, die an einer erblich bedingten Krankheit, wie PKU, leiden, hier Vorsicht walten lassen. PKU bringt den Körper dazu, zu viel Phenylalanin zu bilden, so dass Bluthochdruck und andere gesundheitliche Gefahren lauern.

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Autor: Robert Milan

Der Autor ist seit dem Jahr 2005 Experte im Bereich gesundheitliche Ernährung und Nahrungsergänzung. Als langjähriger Medizinautor entsprechen seine Inhalte dem aktuellen medizinischen Wissensstand und begründen sich ebenfalls auf ärztliche Fachliteratur und der aktuellen medizinischen Leitlinie.

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One Comment

  1. Vielen Dank für den ausführlichen Artikel!
    Leider kann ich, auch anderweitig, nichts über eine mögliche Abschwächung der Anti-Baby-Pille finden.
    Einerseits steht, dass es zu Fehlgeburten kommen kann und zu einer Verbesserung der Fruchtbarkeit führen kann, aber dann stellt sich die Frage, inwieweit hier die Wirkung von hormonellen Verhütungsmethoden verändert wird.

    Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen, vielleicht haben Sie hierzu Informationen?
    freundliche Grüße,
    Alexandra

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