L-Cystein – Wirkung der proteinogene Aminosäure

L-Cystein - Wirkung, Anwendung und Dosierung
L-Cystein – Wirkung, Anwendung und Dosierung

Bei L-Cystein handelt es sich um eine proteinogene, wie schwefelhaltige Aminosäure. Diese kann von erwachsenen Personen in der Leber nicht eigenständig gebildet werden, so dass diese Substanz eine nicht-essentielle Aminosäure ist. In der Natur findet sich L-Cystein hauptsächlich in Eiweißen und ist unter anderem in Keratin enthalten.

Ebenso beinhalten Nahrungsmittel, wie Hühnereier, Schweinefleisch, Lachs oder auch Hühnerfleisch einen großen Anteil dieser Aminosäure. Wobei L-Cystein ebenfalls als sogenanntes Mehlbehandlungsmittel ( Lebensmittelzusatzstoff )verwendet wird, denn dieser Stoff belässt das Mehls schneller reifen.

Tagesbedarf an L-Cystein – Wie viel darf es sein?

In den meisten Fällen liegt die optimale Tagesdosis zwischen 0,5 und 1,5 Gramm L-Cystein. So kann diese Aminosäure entweder über Lebensmittel eingenommen werden oder aber als Dosis über spezielle Nahrungsergänzungspräparate, welche auf dem Markt zu finden sind.

Kommt es zu, zu hohen Anwendungsdosen von L-Cystein kann dies unter Umständen die Bildung von Nieren-, wie Blasensteine begünstigen. Des Weiteren kann eine Überdosierung die Insulin Wirkung im menschlichen Körper negativ beeinflussen. Kommt es zu einer Einnahme von L-Cystein ist es wichtig zu wissen, dass der Anwender parallel zu dieser Aminosäure ebenso auf Vitamin B6, wie auf Vitamin C zurückgreift.

Welche Eigenschaften bringt L-Cystein mit?

Gerade bei Menschen die mit einer Krebserkrankung kämpfen oder aber an chronischen Krankheiten, wie Parkinson oder Arthrose leiden, kommt L-Cystein häufig zum Einsatz, denn durch die Einnahme dieser Aminosäure ist der Körper besser in der Lage hervorgerufene Arzneimittelvergiftungen zu bekämpfen. L-Cystein stärkt das Abwehrsystem, fördert die Gesundheit der Haare und schützt gleichsam die Leber.

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Wie sieht die L-Cystein Wirkung genau aus?

L-Cystein Formel
Chemie: L-Cystein Formel

Sehr viele verschiedene Prozesse im menschlichen Körper werden mittels L-Cystein Einnahmen positiv verändert. Kommt es zu einer Einnahme dieser Aminosäure, wird diese im Körper erst einmal in Glutathion umgewandelt. Hierbei handelt es sich um ein Antioxidans, so dass die antioxidative Wirkungsweise jetzt bei der Beseitigung freier Radikale unterstützt und gezielt eingesetzt werden kann. Regelmäßige Anwendungen von L-Cystein bewirken, dass der Nutzer weitaus weniger anfällig für diverse Erkrankungen ist.

Der menschliche Körper ist mit Hilfe dieser Aminosäure besser fähig schädliche Schwermetalle in den Zellen wieder auszusondern und kann somit zügiger, wie besser eine Entgiftung vornehmen. Wobei Glutathion ebenso eine wichtige Komponente des Abwehrsystems darstellt, denn gerade bei Entzündungsreaktionen der weißen Blutkörper besitzt diese Substanz eine tragende Rolle. Des Weiteren erhalten die sogenannten Struktureiweiße, welche unter anderem in den Haaren, wie im Bindegewebe zu finden sind, durch Cystein ihre nötige Festigkeit.

Diese Eigenschaft tritt in Kraft, indem zwei Cysteine zwischen ihren Schwefelatomen eine Verbindung, Disulfidbrücke, herstellen. Somit platzieren sich die Aminosäuren der Proteine nicht mehr in einer losen Reihe hintereinander, sondern bilden für das jeweilige Eiweiß eine richtiggehende dreidimensionale Aufstellung.

Des Weiteren ist Cystein eine Ausgangssubstanz für die organische Säure namens Taurin. Diese ist besonders wichtig für die Herzfunktion-, wie Nervensystementwicklung, sowie für die Funktion der Sehzellen im menschlichen Auge. Wobei Taurin außerdem die Fettverbrennung ankurbelt, indem dieser Stoff mit der Gallensäure reagiert. Im Gleichklang verhindert diese Substanz zudem die Bildung von Gallensteine.

Darüber hinaus wirkt Taurin im ganzen Körper als sogenannter Osmoregulator. Das heißt, Taurin trägt die Verantwortung für das Einströmen von Flüssigkeiten in die Zellen, so dass diese Substanz die Zellen vor einem zu hohen Überdruck schützen. Wobei diese Aminosäure ebenso bedeutend für den Aufbau, wie Erhalt der Nervenzellen ist. Mit Hilfe von L-Cystein erhält das Bindegewebe seine feste Form.

Zumal eine intravenöse Cystein Gabe bei einer Überdosis Paracetamol einen Nierenschaden verhindern kann. Darüber hinaus eignet sich diese Aminosäure ebenfalls zum Lindern diverser Symptome, die durch Krankheiten, wie Asthma, akutem Lungenschädigungssyndrom oder Mukoviszidose ausgelöst werden. Des Weiteren bringt Cystein eine vorbeugende Wirkungsweise mit, wenn es darum geht sich vor Kolonkrebs zu schützen.

Cystein und die Biosynthese

Von der Aminosäure Serin geht hier die Biosynthese von Cystein aus. So stammt die SH-Gruppe vom Methionin, welches über den Zwischenstoff S-Adenosylmethionin zu Homosystein umgeformt wird. Sowohl Serin, als auch Homocystein werden dann mit Hilfe der Cystathionsynthetase zu Cystathionin zusammengeschlossen. Letztendlich kommt es unter dem Zutun der Cystathionin-gamma-Lyase dann zu der Umänderung in alpha-Ketobutyrat und Cystein.

Wie wird Cystein hergestellt?

Wie zahlreiche andere Aminosäuren erfolgt die Gewinnung von L-Cystein mit der Unterstützung von Salzsäure aus Eiweißen, wie zum Beispiel, Keratin. Als Grundsubstanz ist häufig Keratin-reiches Gewebe, wie Federn, Mensch- oder Tierhaare dienlich. Wobei diese Aminosäure Produktion in der heutigen Zeit auch mit Hilfe gentechnisch veränderter Kolibakterien erfolgen kann.

So stellen hier die gentechnisch veränderten Kolibakterien Cystein aus bestimmten Mineralsalzen, wie Glukose her. Im Gegensatz zur klassischen Produktion mittels Federn, Horn oder Haaren braucht es für die Herstellung von einem Kilogramm Cystein mit gv-Kolibakterien weitaus weniger Salzsäure, 1 kg anstatt 27 kg. Zudem kommen hier keine organischen Lösungsmittel zum Einsatz.

Wo kommt Cystein noch vor?

Cystein ist in einigen Nahrungsmitteln zu finden. So enthält, zum Beispiel, Gemüse, wie Fleisch diese Aminosäure. Wobei aber ebenso sehr eiweißhaltige Lebensmittel, wie Joghurt, Whey Protein, Truthahn oder Wurst diesen Stoff mitführen. Des Weiteren zählen außerdem Brokkoli, rote Paprika, aber auch Knoblauch zu den Cystein-reichen Nahrungsmitteln.

Bringt Cystein, Gesundheitsrisiken mit?

Es wurde für Cystein als Aminosäure kein ADI-Wert festgemacht. E 920 bezeichnen Experten als gesundheitlich unbedenklich, so einem uneingeschränkten Verzehr nichts im Wege steht. Wissenswert für Vegetarier, wie für Veganer ist hier außerdem, dass Cystein durchaus aus tierischen Produkten stammen kann. Vor allem in industriell hergestellten Backwaren findet sich diese Zusatzsubstanz häufig.

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