Kohlenhydrate als Energielieferant

Kohlenhydrate Energielieferant Nr.1 in der Ernährung
Kohlenhydrate Energielieferant Nr.1 in der Ernährung

Kohlenhydrate liefern unserem Körper neben Fett und Eiweiß die nötige Energie. Kohlenhydrate sind neben Fetten und Eiweißen die wichtigsten Nährstoffe für den menschlichen Körper. Denn auch die Kohlenhydrate liefern Energie die wir benötigen. Kohlenhydrate werden aus den Stoffen Kohlenstoff, Wasser und Sauerstoff, durch Photosynthese, in den Pflanzen mithilfe von Sonnenenergie und Chlorophyll gebildet.

Kohlenhydrate sind absolut reine Energielieferanten und sind vor allem in Getreide und Getreideprodukten, wie zum Beispiel Brot, Müsli, Reis, Nudeln, Haferflocken. Joghurt und Fleisch zu finden. Außerdem werden Kohlenhydrate von Kartoffeln, Obst und Zucker geliefert. Da der menschliche Körper laufend Energie verbraucht, muss dem Körper stets mit der Nahrung immer wieder neue Energie zugeführt werden.

Eine Zufuhrempfehlung ist nicht so genau zu bestimmen, da Kohlenhydrate und Fette sich in weiten Grenzen als Energielieferanten vertreten können. In der Regel sind für einen normalen Fettstoffwechsel täglich 60 – 100 g Kohlenhydrate notwendig. Bekommt unser Körper zu wenig Energie in Form von Kohlenhydraten und Fetten, dann wird Protein anstelle der Energieträger abgebaut.

Daher spricht man auch von der Protein-sparenden Wirkung der Kohlenhydrate. Über die Hälfte unserer Nahrung, also mindestens eine 50 prozentige Zufuhr des Energiebedarfs durch Kohlenhydrate ist zu empfehlen. Dabei ist der ganz persönliche Bedarf sehr unterschiedlich. Der persönliche Bedarf hängt von den jeweiligen Lebensumständen der Person ab.

Bei einer normalen ausgewogenen Ernährung wird eine Zufuhr von ungefähr 5-6 Gramm je Kilogramm Körpergewicht empfohlen. Allerdings ist bei dieser Angabe das Normalgewicht gemeint. Auch wenn Sie mehr als das Normalgewicht wiegen sollten, sollte die zugeführte Menge an Kohlenhydraten nicht höher sein als 50 bis maximal 55 Prozent.

Und was sind eigentlich Kohlenhydrate? Kohlenhydrate bestehen aus den drei Stoffen: Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff. Kohlenhydrate = Zucker: Unser Körper setzt Kohlenhydrate dann in Energie um, indem der Körper die Kohlenhydrate in verschiedene Bestandteile zerlegt. Sämtliche Kohlenhydrate haben die gleichen chemischen Bestandteile und bestehen aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff. Die unterschiedlichen Anteile dieser Bestandteile machen allerdings die Qualität der Kohlenhydrate aus.

Dabei kann man die Kohlenhydrate in Gruppen unterteilen:

  • Einfachzucker oder Monosaccharide, vorhanden in Fruchtzucker oder Traubenzucker wie Obst, Gemüse, Honig, Milch (Glucose, Fructose, Galactose, niedrigmolekular)
  • Zweifachzucker oder Disaccharide, vorhanden in Malzzucker, Milchzucker oder Haushaltszucker wie Gerste, Bier, Milch und Milchprodukte (Saccharose, Lactose, Maltose, niedrigmolekular)
  • Vielfachzucker oder Polysaccaride, vorhanden in pflanzlicher und tierischer Stärke wie Getreide, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, (Stärke, Glykogen, Cellulose, hochmolekular)

Die aufgezählten Lebenmittel sind lediglich Beispiele. Kohlenhydrate ganz gleich ob als Einfachzucker oder Vielfachzucker sind in noch mehr Lebensmitteln vorhanden. Die verschiedenen Kohlenhydrate in unserer Nahrung werden im Körper in Glucose umgewandelt. Aus der Glucose wiederum können die Zellen auch andere Zuckerarten für spezifische Aufgaben synthetisieren. Dabei befinden sich die Kohlenstoffe in unserem Körper in einem ständigen Aufbau und Abbau.

Aufgaben der Kohlenhydrate in unserem Körper:

Kohlenhydrate sind die wichtigsten Energiequellen für den menschlichen Organismus. Ein Gramm Kohlenhydrate liefert immerhin 4,2 kcal Energie. Nahezu alle Zellen nutzen Glucose als Energielieferanten. Die Gehirnzellen und die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) sind ausschließlich auf Glucose als Energiequelle angewiesen.

Sollte ein Überangebot von Energie aus Kohlenhydraten bestehen, wandelt unser Körper den Kohlenhydrat-Überschuss in Fett um und speichert das Fett in unserem Körper. Bei der Speicherung von Kohlenhydraten als Körperfett geht ungefähr 30 Prozent der Energie verloren.

Nudeln als Energielieferant
Nudeln als Energielieferant

Nudeln und Joghurt als Energielieferant

Noch eine weitere wichtige Funktion der Kohlenhydrate ist die eines Reservestoffes. In Form des körpereigenen Glykogens stellen unsere Kohlenhydrate eine sehr schnell verfügbare Reserveenergie zur Verfügung. Zum Beispiel hat ein 70 Kilogramm schwerer Mensch eine Glykogenreserve von etwa 350 – 400 Gramm. Das sind ungefähr 1.500 kcal. Dabei ist festzustellen, dass der Glykogenvorrat zu circa 1/3 in der Leber und zu circa. 2/3 in der Muskulatur gespeichert wird.

Und nun die dritte Aufgabe, die darin besteht, dass es sich auch bei den Ballaststoffen um Kohlenhydrate handelt. Früher nahm man an, dass die Ballaststoffe vom menschlichen Körper nicht verwertbar seien. Man ging davon aus, dass die Verdauungssäfte des Menschen keine Enzyme enthalten, die diese Verbindungen spalten könnten.

Übersehen hat man früher dabei, dass ein Teil der Ballaststoffe durch Enzyme der Mikroorganismen des Dickdarms fermentiert werden. Dort entstehen neben Gasen auch kurzkettige Fettsäuren. Diese Fettsäuren können vom Menschen verwertet werden. Der Energiegewinn der durch die Ballaststoffe entsteht, ist jedoch aufgrund der geringen zugeführten Mengen zu vernachlässigen. Die Aufnahmeempfehlung von 30 Gramm Ballaststoffen pro Tag wird von den meisten Menschen häufig garnicht erreicht.

Grundsätzlich gilt, dass der Bedarf an Zucker am besten durch natürliche Kohlenhydrate gedeckt werden sollte. Diese natürlichen Kohlenhydrate befinden sich in Getreide, Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten. Diese Kohlenhydrate enthalten neben Zucker auch Ballaststoffe wie Stärke, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, die ebenfalls für den Körper sehr wichtig sind. Ganz reiner weißer Zucker oder ausgemahlene Mehle gehören zu den leeren Nahrungsmitteln.

Die leeren Nahrungsmittel enthalten außer Kalorien nichts. Wenn Sie zum Beispiel Weißbrot oder Kuchen essen, liefern diese Lebensmittel noch nicht einmal die für ihre Verdauung notwendigen Vitamine und Mineralstoffe. Das heißt im Klartext das Ihr Körper zwar Energie bekommt, aber die lebensnotwendigen Baustoffe müssen aus den Reservespeichern verbraucht werden.

So können über einen längeren Zeitraum Mangelzustände bei Vitaminen und Mineralstoffen entstehen. Unser Fitnesstipp: Ballaststoffe sind kein überflüssiger Ballast und sollte daher regelmäßig verzehrt werden. Ballaststoffe regen unsere Darmtätigkeit an. Bei sehr vielen Magenerkrankungen oder auch Darmerkrankungen kann immer wieder ein Mangel an Ballaststoffen festgestellt werden. Ihre Traumfigur auf natürliche Weise mit albafit

Wenn unser Speicher für umgewandelte Kohlenhydrate voll ist, wandern die Reste in die Fettdepots. Der Körper ist nicht in der Lage die Kohlenhydrate, die ja eine Aneinanderreihung von Zuckermolekülen sind, direkt zu verwerten. Der Überschuss wird im Körper zu Glykogen umgewandelt und dann in der Leber und in den Muskelzellen gespeichert.

Da der Speicherplatz in Leber und in den Muskelzellen begrenzt ist, wird der Rest in Fett umgewandelt und wandert in die Fettdepots. Das ist dann auch gleich wieder auf unseren Hüften zu spüren, denn genau das ist der Grund warum es so wichtig ist, seinen Kohlenhydratbedarf mit hochwertigen Lebensmittel zu decken.

Glukose, der sogenannte Blutzucker, ist das wichtigste Kohlenhydrat in unserem Körper, denn Glukose liefert die Energie für alles, was wir tun. Alle Zucker, die wir zu uns nehmen, werden in Glukose umgebaut und gespeichert oder verbraucht. Unser Körper ist auch in der Lage Glukose selbst zu bilden. Unter den Kohlenhydraten gibt es verdauliche und unverdauliche Kohlenhydrate.

Die unverdaulichen Kohlenhydrate gehören zu den Ballaststoffen, das heißt, sie werden vom Körper nicht aufgenommen, sondern passieren den Darm völlig unverändert. Die verdaulichen Kohlenhydrate werden dagegen im Darm aufgespalten und aufgenommen und kommen anschließend über die Blutbahn zu den Zellen. Ganz wichtig für den Körper ist eine gleichbleibende Versorgung mit Glukose.

Im Körper reguliert die Blutzuckerkonzentration das Hormon Insulin. Insulin wird in der Bauchspeicheldrüse gebildet. Zum Beispiel leiden Diabetiker unter Fehlern im Insulin-Regelkreis. Kohlenhydrate sind vor allem in pflanzlichen Produkten ‚Getreideprodukte‘ wie Brot, Nudeln, Obst und Gemüse enthalten.

Unser Tipp zum Schluß: Ernähren Sie sich möglichst gesund und ausgwogen, dann bleiben Sie fit und gesund.

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