Kieferorthopädie – Professionelle Betreuung in allen Bereichen

Die moderne Medizin ist für Patienten ein Buch mit sieben Siegeln. So ist es kaum verwunderlich, dass sich Laien häufig fragen, ob die entsprechenden Behandlungen überhaupt notwendig sind. Auch in der Kieferorthopädie ist es notwendig, auf einen Ansprechpartner zu vertrauen, der das Wohl seiner Patienten im Blick behält und über fachliche Kompetenz verfügt.

Kieferorthopädische Behandlungen werden notwendig, wenn ob Zahn- oder Kieferfehlstellungen davon ausgegangen werden muss, dass die Mundgesundheit gefährdet und die Funktionsfähigkeit des Gebisses eingeschränkt werden kann. Dabei stellen sich sowohl für Kinder als auch Erwachsene viele Fragen, denen wir auf den Grund gegangen sind.

Wann beginnt die Behandlung?

Der erste Berührungspunkt mit dem Kieferorthopäden erfolgt in der Regel im Kindesalter. Etwa, wenn der Schul- oder Hauszahnarzt einen Termin zur Erstbehandlung empfiehlt. Anschließend entscheidet der fachkundige Experte, ob eine Therapie erforderlich ist. Auch wenn die Behandlung vorerst verschoben werden kann, ist es für Eltern ratsam, den Termin wahrzunehmen, da der Kieferorthopäde die Gebissentwicklung frühzeitig begleiten und überwachen kann.

Somit fällt es ihm bei Folgeterminen umso einfacher, auf potentielle Fehlstellungen oder Korrekturmaßnahmen hinzuweisen. Je schneller die Behandlung erfolgt, desto besser. Bis zum 18. Lebensjahr werden die Kosten durch die gesetzlichen Krankenkassen getragen. Anschließend gilt die kieferorthopädische Behandlung als Privatleistung

Wie lang dauert eine Behandlung?

Patienten sollten sich darauf einstellen, dass ihre Mitarbeit nicht nur wichtig, sondern eine Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung ist. Deshalb ist es umso wichtiger, auf einen Experten zu vertrauen, der jeden Schritt begleitet und Vertrauen genießt. Eine Regulierung der Zahn- oder Kieferstellung geschieht nicht über Nacht. In der Regel sind viele Jahre notwendig, um die Stabilisierungsphase abzuschließen. Damit weder Zahn noch Zahnhalteapparat beschädigt werden, greifen Kieferorthopäden auf Methoden zurück, die lediglich schwache, biologische Kräfte bedingen. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass es auch nach der Therapie zu keinen Rückfällen kommt.

Wann ist eine Frühbehandlung notwendig?

In seltenen Fällen wird eine Frühbehandlung notwendig, wenn bereits in der Milchgebiss-Phase ausgeprägte Zahnstellungsanomalien festgestellt werden. Jene könnten schnell mit einer Wachstumshemmung einhergehen und die Therapie zu einem späteren Zeitpunkt verkomplizieren. Die Kinder müssen jedoch alt genug sein, die Anforderungen des Kieferorthopäden zu erfüllen. Schließlich ist es dringend erforderlich, einen Abdruck vorzunehmen, um die weitere Vorgehensweise zu planen. Eine Behandlung von Säuglingen wird nur bei Ernstfällen wie einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte vorgenommen. Abseits von angeborenen Fehlbildungen empfehlen Richtlinien, dass eine Frühbehandlung nicht vor dem vierten Lebensjahr beginnen soll.

Erwachsene beim Kieferorthopäden – was ist zu beachten?

Ausreden haben bei Erwachsenen ihre Wirkung verloren. Denn selbstverständlich können auch Volljährige vorstellig werden und eine Generalüberholung von Gebiss und Kiefer unternehmen. Zu beachten ist allerdings, dass das Kieferwachstum – anders als bei Kindern – seit vielen Jahren abgeschlossen ist, möglicherweise sogar weitere Problemzonen erschlossen wurden. Beispielsweise könnten Zähne ausgefallen oder beschädigt sein. Außerdem sind im hohen Alter Beschädigungen des Zahnfleisches oder Parodontitis zu erwarten. Die Therapie dauert weitaus länger.

Bei der Kieferbehandlung sollten Erwachsene mindestens 1.000 Euro einplanen. Eine mehrere Jahre andauernde Komplettbehandlung kann noch sehr viel teurer werden und zahlreiche Kontrollen mit sich führen. Für Erwachsene wurden speziell unauffällige Zahnspannungen entwickelt. Spitzenmanager, die viele Kundentermine vornehmen, haben dementsprechend nichts zu befürchten.

Was hilft gegen Angst vor der Kieferorthopädie?

Der richtige Arzt und Ansprechpartner entscheidet. Immerhin überträgt sich die irrationale Angst vor dem Zahnarzt auch auf den Kieferorthopäden. Betroffene haben das Gefühl, schutzlos ausgeliefert zu sein, weder Einfluss noch Kontrolle über die nahenden Behandlungen zu haben. Dass der Zahngebiss-Abdruck keinerlei Risiken birgt, ist den Leidtragenden bewusst.

Trotzdem fürchten sie Brechreiz oder Atemnot. Einfühlsame Kieferorthopäden helfen bei der Angstbewältigung und erklären ihren Patienten penibel, welche Schritte notwendig sind, um das Gebiss zu schonen und Fehlstellungen vorzubeugen. Am Ende der Behandlung steht ein strahlendes Lächeln mit dem dazu passenden Erscheinungsbild. Das lässt die Zahnspange schnell erträglich werden.

Kieferorthopädie – Professionelle Betreuung in allen Bereichen
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Autor: Robert Milan

Der Autor Robert Milan ist seit dem Jahr 2005 Experte im Bereich gesundheitliche Ernährung und Nahrungsergänzung. Als langjähriger Medizinautor entsprechen seine Inhalte dem aktuellen medizinischen Wissensstand und begründen sich ebenfalls auf ärztliche Fachliteratur und der aktuellen medizinischen Leitlinie.

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