Ilasik als Methode zur Korrektur bei Fehlsichtigkeit

Das Verfahren der iLasik ist das modernste und präziseste Augenlaserverfahren, das derzeit zu finden ist. Der Name dieser Behandlungsform weist auf die Individualität dieses Verfahrens hin, was an dem kleinen „i“ deutlich zu erkennen ist.

Ilasik – was ist das überhaupt?

Diese Methode kombiniert das Verfahren der Femto-Lasik mit jenem der Wellenfront-Technologie miteinander. Das erklärte Ziel der iLasik – wie auf http://lasikistanbul.net/lasik-istanbul/i-lasik ist es dabei, eine Korrektur der Fehlsichtigkeit zu erreichen, die möglichst präzise sowie individuell auf den Patienten zugeschnitten ist. Auch höhere Sehfehler können in diesem Zuge korrigiert werden.

Wann kommt die iLasik Methode zur Anwendung?

Generell können mit iLasik Sehfehler höherer Ordnung behoben werden. Dies gilt für:

  1. Kurzsichtigkeit bis ca. -12 dpt
  2. Weitsichtigkeit bis ca. +6 dpt
  3. Hornhautverkrümmung bis ca. 6 dpt

Für wen ist iLasik geeignet?

Generell gibt es nur wenige Voraussetzungen, die für eine erfolgreiche iLasik Operation erfüllt sein müssen. So sollten Sie mindestens 18 Jahre sein sowie über eine gute gesundheitliche Verfassung verfügen.

  • des Weiteren sollte Ihre Sehschärfe seit mindestens einem Jahr stabil sein
  • ferner sollte keine Augenerkrankung vorliegen

iLasik – der Ablauf

Generell geht eine iLasik Behandlung sehr unkompliziert vonstatten. Die Behandlung an sich dauert nur einige wenige Minuten. Während dieser wird die Hornhaut neu modelliert, so dass die refraktiven Sehfehler in Ihrem Auge korrigiert werden. Diese Sehfehler sind der hauptsächliche Grund für die vorliegende Fehlsichtigkeit.

Schritt 1: Die Wellenfront-Analyse

Zu Beginn erfolgt eine Messung der Augen des Patienten mit einer Art Scangerät. Dieses wird als sogenanntes Aberrometer, also als Wellenfront-Messgerät, bezeichnet. Hierbei wird zunächst ein Laserstrahl in das Auge gesendet. Das Licht wird von der Netzhaut reflektiert und wird bei seinem Wiederaustritt aus dem Auge an mehr als 200 verschiedenen Punkten gemessen.

  • anhand von diesen Messungen können eventuelle Unregelmäßigkeiten festgestellt werden, die auf der Hornhaut zu finden sind
  • diese können bei der Laserbehandlung effektiv berücksichtigt werden
  • somit werden mithilfe der Wellenfront-Analyse sogenannte Aberrationen, also Sehfehler höherer Ordnung abgebildet
  • diese können bei einer normalen Untersuchungen beim Optiker oder Augenarzt nicht gemessen werden

Schritt 2: die Öffnung des Flaps

Ist der Wellenfront-Scan erfolgreich abgeschlossen, können die Augen nun für eine Behandlung mit dem Excimerlaser präpariert werden. Vorher werden sowohl Gesicht als auch Auge gründlich gereinigt und sterilisiert, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Zugleich wird auch eine Betäubung mithilfe von Augentropfen vorgenommen.

  1. anschließend wird der Patient so unter dem Lasersystem positioniert, dass ein Flap erzeugt werden kann
  2. im Gegensatz zu manch anderen Verfahren geschieht dieser Schritt nicht mit einem Präzisionsmesser (Mikrokeratom), sondern mit dem sehr schnellen Femtosekundenlaser
  3. dieser modernde Laser sendet in einer vorab festgelegten Tiefe seine Strahlen in das Hornhautgewebe

In diesem entlädt sich nun die Laserenergie, so dass eine Vielzahl von winzigen Bläschen aus Gas gebildet werden. Indem diese Bläschen in einer Reihe zusammengeschlossen werden, wird nun die oberste Schicht von der Hornhaut abgetrennt. Es entsteht somit ein sehr sauber geschnittener und präziser Flap, der sich zugleich als sehr stabil erweist. Dieser wird nun mit einem sehr feinen Instrument hochgeklappt.

Schritt 3: Die Korrektur der Fehlsichtigkeit

Dieser dritte Schritt beinhaltet die eigentliche Augenlaserbehandlung. Hierbei fließen nun sämtliche individuellen Daten mit ein, welche vorab mithilfe der Wellenfront-Analyse gewonnen wurden. Der Arzt stellt in diesem Zusammenhang das Lasersystem auf die jeweilige Beschaffenheit der Hornhaut ein. Ferner wird die anschließende Modellierung der Hornhaut vorbereitet.

  • nun werden die Sehfehler des Behandelnden korrigiert
  • dies geschieht durch das Abtragen von Gewebe, das sich auf der Hornhaut befindet
  • hierbei können neben der normalen Fehlsichtigkeit auch Sehfehler höherer Ordnung ausgeglichen werden
  • dies betrifft sowohl Blendungserscheinungen sowie erschwerte Nachtsicht

Bei diesem Schritt kommt neben dem Excimerlaser auch der sogenannte Eye-Tracker zum Einsatz. Dieser kann sogar sehr kleine Augenbewegungen feststellen und ausgleichen, so dass eine exakte Laserbehandlung gewährleistet werden kann.

Schritt 4: Das Zurückklappen des Flaps

Sind sämtliche der erwähnten Schritte erfolgreich durchgeführt worden, kann nun der Deckel der Hornhaut wieder zugeklappt werden. Dieser saugt sich unverzüglich wieder an die Hornhaut an und haftet an dieser fest.

  1. er fungiert somit als natürliches Wundpflaster für das Auge
  2. bereits wenige Stunden nach dem Eingriff mit dem iLasik Verfahren ist die vollständige Sehkraft wieder erreicht

Was sind die Vorteile von iLasik?

Dieses Verfahren zeichnet sich durch eine Vielzahl an verschiedenen Vorteilen aus. So kann zum Beispiel eine besonders individuelle Behandlung des Patienten gewährleistet werden. Des Weiteren können mit dieser Methode auch Sehfehler höherer Ordnung wie Blendungen oder eingeschränkte Dämmerungssicht erfolgreich behoben werden.

  • ferner wird der sehr stabile Flap äußerst präzise geschnitten
  • zugleich werden schnittbedingte Komplikationen effektiv vermieden
  • die Korrektur wird zudem komplett computergesteuert durchgeführt
  • somit erweist sie sich als sehr sicher, schnell und gestaltet sich nahezu schmerzfrei

Was sollte bei der iLasik Methode beachtet werden?

Ilasik (individuelle Laser Assisted in Situ Keratomileusis) sollte generell nur von einem Arzt durchgeführt werden, der darin sehr geschult ist. Wie auch bei anderen Verfahren können hierbei einige Nebenwirkungen auftreten. Diese sind trockene Augen sowie andere visuelle Anomalien – hierüber können Sie sich bei Ihrem behandelnden Arzt ausführlich informieren.

Für wen ist iLasik nicht geeignet?

Leider kann dieses Verfahren im Bereich des Augenlaserns nicht bei jedem angewendet werden. So sollten Patienten, die an einer Kollagen-Gefäß-, Immunschwäche- oder Autoimmunkrankheit leiden , auf eine Behandlung mit iLasik verzichten.

  • dies gilt auch für schwangere oder stillende Frauen
  • Patienten mit Hinweisen auf eine abnormale Hornhauttopographie oder auf Keratokonus sollten ebenfalls auf einen solchen Eingriff verzichten

Welcher Laser kommt bei iLasik zum Einsatz?

Um das Sehvermögen wieder vollständig herstellen zu können, wird das dünne Deckelchen der Hornhaut, der sogenannte Flap, hergestellt. Dieser kann auch zwei unterschiedliche Arten präpariert werden: entweder mit einem speziellen Messer oder mit einem Femtosekundenlaser.

  • bei iLasik kommt ausschließlich der Laser zum Einsatz
  • dieser ermöglicht eine besonders präzise Behandlung und optimale Ergebnisse

iLasik – optimale Lebensqualität

Mit dem Verfahren der iLasik können Sie somit auf Kontaktlinsen oder Brille für immer verzichten. Dieses bessere Sehvermögen geht mit einer höheren Lebensqualität einher, was die Methode umso empfehlenswerter macht. Daher ist es wenig verwunderlich, dass sich immer Menschen zu diesem Schritt entscheiden, um lästige Sehhilfen für immer beiseite legen zu können.

Ilasik als Methode zur Korrektur bei Fehlsichtigkeit
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Autor: Robert Milan

Der Autor ist seit dem Jahr 2005 Experte im Bereich gesundheitliche Ernährung und Nahrungsergänzung. Als langjähriger Medizinautor entsprechen seine Inhalte dem aktuellen medizinischen Wissensstand und begründen sich ebenfalls auf ärztliche Fachliteratur und der aktuellen medizinischen Leitlinie.

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