Entzugsfreier Umstieg von der Zigarette zur E-Zigarette

Für Raucher, die mit ihrem Laster abschließen möchten, gehört der Umstieg auf eine E-Zigarette zu den besten Möglichkeiten. Denn durch die Tatsache, dass die Anwender von E-Zigaretten den Nikotingehalt der verfügbaren Liquids ganz nach Belieben auswählen können, fällt der Umstieg auf eine E-Zigarette deutlich leichter als bei dem Umstieg auf andere Tabakersatzprodukte.

Die optimale Nikotinmenge und –konzentration im E-Liquid

Personen, die sich das Rauchen mithilfe einer E-Zigarette abgewöhnen möchten, brauchen hierbei nicht auf das Gefühl einer Zigarette in der Hand zu verzichten und auch die anderen Abläufe beim Dampfen erinnern an das Rauchen von einer Tabakzigarette. Das ist vor allem den erhältlichen Nikotin-Shots geschuldet, mit denen sich Dampfer eigene Liquids mit unterschiedlichem Nikotingehalt zusammenmischen können. Den Nikotinkonsum abgewöhnen mit Nikotin-Shots ist somit durchaus möglich, da man sich bei den erhältlichen Basen zwischen einem Nikotingehalt von 0 bis 18 Milligramm entscheiden kann.

Nikotingehalt einer normalen Zigarette?

Bei dem Rauchen einer Zigarette werden im Schnitt etwa 2 mg Nikotin aufgenommen. Die Angaben auf der Zigarettenschachtel kann man dagegen getrost vernachlässigen, da diese nicht den Tatsachen entsprechen. So ist es zum Beispiel völlig egal, ob man normale oder leichte Zigaretten raucht, da beim Rauchen die gleiche Menge an Nikotin aufgenommen wird. Wie viel Nikotin tatsächlich aufgenommen wird, hängt nämlich von der Tiefe des Zugs und der Dauer der Inhalation an. Wird der Rauch immer lange in der Lunge gehalten, können man auf diese Weise sogar bis zu vier Milligramm Nikotin aufgenommen werden. Doch der durchschnittliche Nikotingehalt einer Zigarette liegt in der Regel bei etwa zwei Milligramm, von denen Raucher pro Tag etwa 30 Stück konsumieren. Somit beträgt die aufgenommene Tagesdosis der meisten Raucher ca. 60 Milligramm.

Nikotingehalt beim Dampfen?

Mit der Nikotinaufnahme verhält es sich beim Dampfen wie bei dem Rauchen von einer Tabakzigarette, je länger man den Dampf inhaliert, umso mehr Nikotin wird hierbei aufgenommen. Allerdings existieren bislang nur wenige Studien, die sich mit der Aufnahme von Nikotin beim Dampfen beschäftigen. Die verfügbaren Angaben sprechen jedoch dafür, dass beim Dampfen zwischen 40 und 60 Prozent des in dem Liquid enthaltenen Nikotins aufgenommen wird. Das würde bedeuten, dass beim Dampfen zwischen 0 und 9 mg aufgenommen werden, je nach Nikotingehalt des gewählten Liquids.

Unterschiede von Zigarette und E-Zigarette bei der Nikotinsucht

Süchtig nach Zigaretten zu sein ist viel mehr als nur die Sucht nach Nikotin, denn auch das Gefühl beim Inhalieren oder das Halten einer Zigarette spielen bei der Bekämpfung der Sucht ebenfalls eine wichtige Rolle.

All das hat man auch beim Dampfen einer E-Zigarette mit dem Unterschied, dass der Dampf anders schmeckt. Die beruhigende Wirkung beim Rauchen einer Zigarette hat man dagegen auch beim Dampfen. Doch während das Nikotin beim Rauchen etwa 10 Sekunden von der Lunge bis zum Gehirn benötigt und dort einen Kick auslöst, fällt dieser Effekt beim Dampfen wesentlich geringer aus. Dies kann bei dem Aufhören zwar hilfreich sein, ist zu Beginn allerdings ungewohnt für ehemalige Raucher.

Der große Vorteil bei E-Zigaretten

Während Raucher eine angefangene Zigarette in der Regel bis zum Ende rauchen, können Dampfer auch mal nur einen einzigen Zug nehmen und die E-Zigarette anschließend wieder zur Seite legen. Auf diese Weise kann man den Nikotinspiegel deutlich konstanter auf einem Level halten, wofür die meisten ehemaligen Raucher sogar weniger rauchen müssen als zuvor. Das liegt daran, dass der Nikotinentzug erst dann einsetzt, sobald der Nikotinspiegel auf ein bestimmtes Level absinkt. In der Regel kommen Umsteiger zumeist mit 2/3 ihrer ursprünglichen Nikotinmenge auskommen.

Wie viel Nikotin braucht das Liquid

Bei der Frage, wie viel Milligramm Nikotin ein Liquid enthalten sollte, kommt es immer auf die eigenen Gewohnheiten und somit darauf an, wie viele Zigaretten man zuvor täglich geraucht hat. Wie viel Liquid man am Tag verdampft hängt allerdings auch von dem verwendeten Verdampfer und der eingestellten Leistung ab. So benötigt ein Backendampfer zum Beispiel weniger Liquid als ein Lungendampfer.

Zu Beginn sollten sich starke Raucher am besten für einen Backendampfer und ein Liquid mit 18 mg oder einen Lungendampfer einem 6 mg Liquid entscheiden. Für mäßige Raucher reicht zu Beginn dagegen bereits ein Backendampfer und ein Liquid mit 9 – 12 mg oder ein Lungendampfer mit einem 3 mg Liquid. Gelegenheitsraucher können sogar direkt zu Beginn versuchen, ob diese mit einem nikotinfreien Liquid auskommen.

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