EMS Funktionsunterwäsche – Sportbekleidung für EMS Training

Bekleidung und Unterwäsche für das EMS-Training

Was ist EMS-Training?

Ursprünglich kommt die EMS-Trainingsmethode aus der Physio- und Rehatherapie. Diese wird nach Verletzungen angewandt, um den Muskelschwund vorzubeugen und gleichzeitig den Muskelaufbau zu fördern. Inzwischen ergänzen selbst Leistungssportler ihr Training mit EMS, um eine Leistungssteigerung zu erreichen.

Beim EMS-Training dreht es sich nicht um eine Hantelbank oder Beinpresse. Hierbei handelt es sich um ein Training, welches mit Reizstrom, also mit Elektronischer Muskel Stimulation (EMS) arbeitet.

Das EMS-Training soll im Vergleich zum herkömmlichen Krafttraining effektiver für ein schnelles Muskelwachstum sorgen.

Diese Art des Trainings absolviert man mit einem Trainer, der die elektrischen Impulse des Gerätes, an das die Sportler angeschlossen sind, reguliert und zeigt gleichzeitig, welche Übungen die Sportler zu tätigen haben (Sit-ups, Kniebeugen oder ähnliches). Die natürliche Kontraktion der Muskeln wird durch den Reizstrom verstärkt. Damit erreicht man eine Erhöhung der Anstrengung, sodass selbst die einfachsten und leichtesten Übungen zu reinster Zitterpartie werden.

Mit Hilfe des Gerätes kann jede Muskelgruppe angesteuert werden. Damit der Strom auch tatsächlich bei den Muskeln ankommt, müssen die Trainierenden speziell leitende Funktionskleidung tragen: verkabelte Weste, Manschetten für Arme und Beine und ein Hüftgurt. Zu Beginn des Trainings ist das Outfit feucht, sodass der Strom besser geleitet wird.

Funktionswäsche für das EMS-Training

Während des EMS-Trainings ist es von Vorteil, wenn man atmungsaktive Kleidung trägt. Diese Aufgabe erfüllen die speziellen EMS-Anzüge sowie Funktionswäsche perfekt. Sie bestehen normalerweise aus Dreiviertelarmhemd und Dreiviertelbeinhose, also die sogenannten Radler bzw. die Hosenlänge geht bis knapp über das Knie hinaus. Unter diese Funktionswäsche muss keine weitere Unterwäsche wie Boxershorts oder Slip angezogen werden. Das dient zu besseren Leitfähigkeit des Stroms.

Die Sportkleidung für EMS-Training wird aus Materialien wie Baumwolle, Polyamid und Elasthan hergestellt. Diese Stoffmaterialien sorgen für einen guten Tragekomfort sowie eine hervorragende Funktionalität beim Training. Zudem wird die Haut beim Tragen der Funktionswäsche geschützt sowie gekühlt, da die Haut mit den Elektropads nicht in den Kontakt kommt. Die Funktionswäsche erhält man in den Größen von XS bis XXL.

Es ist also wichtig zu beachten, dass für das EMS-Training die spezielle EMS Bekleidung sein muss und nicht einfache Leggings mit einem T-Shirt von H&M sein dürfen, denn diese Sportbekleidung eignen sich überhaupt nicht für ein EMS-Training.

Beim Probetraining wird Funktionswäsche zur Verfügung gestellt

Sofern man sich entschieden hat, EMS-Probetraining zu absolvieren, braucht man hierfür nicht sofort die notwendige Funktionswäsche. Meist sind die entsprechenden Bekleidungen bei einem Probetraining mit inklusive, dies kann jedoch vorab entweder telefonisch oder in einem persönlichen Gespräch in dem jeweiligen Studio abgeklärt werden. Es gibt natürlich auch Fälle, in denen man eine Gebühr für die Miete der Funktionswäsche anfällt, jedoch wird diese im Falle einer Mitgliedschaft verrechnet.

Die Funktionswäsche ist im Vergleich zu der alltäglichen Kleidung in Anschaffungskosten noch recht akzeptabel. Die Preise hier liegen zwischen 40 und 50 Euro. Günstige Modelle findet man auch bei Kleinanzeigen, Ebay und Idealo, bekannte Hersteller sind jedoch Miha Bodytec und EAGLEFIT.

Die Studios stellen die mit Elektroden bestückte Weste sowie Arm- und Beinpads zur Verfügung.

Video: EMS Training

Unterschied zwischen EMS Funktionsunterwäsche und der herkömmlichen Unterwäsche

Der Unterschied zwischen der EMS Funktionsunterwäsche und der herkömmlichen Unterwäsche liegt auf der Hand: Beim EMS-Training dreht sich so ziemlich alles um den Strom. Damit jedoch die Haut einerseits geschützt und andererseits der Strom gut geleitet wird, benötigt es spezielle Funktionswäsche. Zudem muss die Funktionsunterwäsche auch funktionelle Eigenschaften aufweisen wie Atmungsaktivität. Darüber hinaus muss sie wasserdicht, winddicht, thermoregulierend, wärmend und zugleich kühlend, antimikrobiell, schmutzabweisend und leicht sein. Die herkömmliche Unterwäsche erfüllt diese Voraussetzung nur zum Teil.

EMS Funktionsunterwäsche hygienisch pflegen

Warum Gerüche entstehen

Durch Bakterien, die durch Schweiß- und Fettablagerungen in Textilien entstehen, kommt es zu unangenehmen Gerüchen. Um diese Bakterien endgültig abzutöten reicht das alleinige einfache Waschen nicht unbedingt aus, sonders es bedarf einer richtigen Desinfektion, um die Zerstörung der Moleküle zu erreichen. Damit können die schlechten Gerüche beseitigt werden. Mit Merusal, welcheer speziell für EMS Sport entwickelt worden ist, wäre der gewünschte Effekt möglich. Zudem duftet das Mittel noch gut.

Waschen ist gut – desinfizieren sollte Pflicht sein

Wäsche, die gut riecht, muss nicht gleich sauber sein. Es gibt genügend Produkte, die mit dem sogenannten hygienischen Effekt werben und das Produkt beschreiben, jedoch muss dieses nicht zwingend hygienisch wirken, sodass es sich meist nicht um ein Desinfektionsmittel handelt. Erst ab einer Tötung von 99,99 Prozent der Bakterien spricht man von einer Desinfektion.

Desinfektionsprodukte sollten im Allgemeinen folgende Eigenschaften besitzen:

  • Desinfizierend wirken, frei von Aldehyden, Phenolen und Alkohol sein.
  • Dermatologisch getestet sein.
  • Umweltschonend wirken.
  • Schonend zu Textilien sein.

Die Wäsche sollte mit schonendem Gang bei maximal 30 Grad gewaschen werden. Die Funktionswäsche gehört nicht in den Trockner.

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