Die richtige Mischung aus Disziplin und Genuss

Eine gesunde Lebensweise verlangt uns oft viel Disziplin ab. Zu oft müssen wir uns selbst ermahnen, nicht bei jeder Süßigkeit, jeder Zigarette und jedem Glas Wein zuzugreifen. Denn gerade diese Suchtmittel sind es, die uns maßgeblich um unsere Fitness berauben. Selbstexperimente verdeutlichen uns die Vorahnung, wie ungesund Zucker, Alkohol, Aufputschmittel und Nikotin für uns sind.

Dennoch müssen wir uns immer wieder eingestehen, wie schwer es ist, nein zu sagen. Je öfter das passiert, desto niedriger sinkt die Hemmschwelle, bei Suchtmitteln wieder zuschlagen zu wollen. Dabei ist es gar nicht so schwer, sich selbst häufiger Gutes zu tun und statt einem ungesunden Genussmittel auf einen gesünderen Snack umzusteigen oder für den Moment sogar ganz zu verzichten.

Zwischen Sünde und Verzicht

Immer auf alles zu verzichten macht auch nicht glücklich. Wenngleich das Gefühl, den inneren Schweinehund für einen Moment zu besiegen oft Glücksgefühle auslöst, kann eine Sünde hin und wieder ebenfalls nicht schaden.

Denn Fette, Zucker oder Alkohol sorgen auch für eine Ausschüttung von Glückshormonen, was uns wunderbare Momente bescheren kann. Allerdings nur temporär. Denn langfristig lassen derart ungesunde Genussmittel den Körper schwermütig und energielos werden. Eine wunderbare Lösung für Glücksmomente sind daher gesündere Snacks, wie zum Beispiel Selbstgemachtes aus Obst, Gemüse und grundsätzlich organischen Produkten.

So kann eine selbstgebackene Leckerei weitaus gesünder sein, als gekaufte Süßigkeiten. Ein traditioneller und doch immer beliebter Snack ist der Obstkuchen, der auf die verschiedensten Weisen zubereitet werden kann. Unter einer großen Auswahl von Varianten findet jeder das für sich perfekte Rezept, leckeren Apfelkuchen gesund und einfach zuzubereiten. Genauso gut eignen sich unbehandelte Lebensmittel, wie Trockenfrüchte oder Nüsse, die bei einem Heißhunger erste Hilfe leisten können.

Disziplin kennt keine Grenzen

Nicht nur in der Küche wird die Figur gemacht. Auch Sport trägt maßgeblichen Anteil an der Fitness und Vitalität. Regelmäßiges Training hilft uns nicht nur, länger fit zu bleiben, wacher und energetischer zu leben, sondern schützt den Körper auch vor vielen Leiden. So ist die häufigste Ursache für die Volkskrankheit Rückenschmerzen die fehlende Bewegung und der passive Muskelabbau durch zu langes und regelmäßiges Sitzen. Mit regelmäßigem Sport kann vielen körperlichen Leiden stark vorgebeugt werden.

Dabei ist gar nicht unbedingt wichtig, welche Sportart betrieben wird. Ob gewöhnliches Fitnesstraining an Geräten, Mannschaftssport, Tanzen oder Cardio-Kurse – jede Sportart hilft dem Körper, Muskeln aufzubauen und die Fitness zu trainieren. Um regelmäßig zum Training zu gehen und die Ausnahmen nicht zur Regel werden zu lassen, hilft es vielen, sich feste Zeiten zum Sporteln zu nehmen. Wenn erstmal eine Regelmäßigkeit entstanden ist, fällt es viel leichter, konsequent trainieren zu gehen.

Ebenfalls für viele eine hilfreiche Motivation ist es, gemeinsam mit anderen zu trainieren. So können sich die Teilnehmer von Mannschaftssportarten oder Gruppentrainings gegenseitig motivieren und ermutigen, an der eigenen Bestleistung zu arbeiten. Ganz nebenbei steigt dabei auch der Anspruch an die eigene Leistung.

Disziplin kann Freude bereiten

Bei all der Disziplin sollte nicht vergessen werden, dass eine gesunde Lebensweise glücklich macht. Denn ein wacher, gesunder Körper trägt uns nicht nur besser und leichtfüßiger durchs Leben, sondern trägt dabei auch noch weniger Leiden mit sich und signalisiert uns daher ein Glücksgefühl.

Fünf Tipps für das Wohlfühlgefühl, ganz ohne Disziplin

  1. Genug schlafen: Ausreichender und regelmäßiger Schlaf hilft dem Körper nicht nur, sich auszuruhen, sondern stärkt auch für den nächsten Tag. Dabei verschwinden viele körperliche Problemchen, die aus einer Überarbeitung heraus entstanden sind, wie ganz von allein.
  2. Vitamine: Eine hohe Vitaminzufuhr kann wahre Wunder bewirken. Deshalb ist es umso wichtiger, täglich Obst und Gemüse zu sich zu nehmen. Der Geheimtipp für einen besonders vitalen Start in den Tag: den Saft einer halben Zitrone in ein Glas Wasser mischen und noch vor dem Frühstück trinken. Hält fit und gesund!
  3. Bewegung: Egal wieviel Sport betrieben wird, regelmäßige Bewegung tut gut! Öfter mal aufs Auto oder die öffentlichen Verkehrsmittel verzichten und stattdessen das Rad nehmen. Fahrstühle und Rolltreppen vermeiden und statt im Internet zu bestellen, lieber selbst shoppen gehen.
  4. Frische Luft: Wind, Wetter und frische Luft schaffen es nicht nur, schlechte Laune wegzupusten, sondern versorgen uns auch mit neuem Sauerstoff und somit neuer Energie. Wer sich regelmäßig an der frischen Luft bewegt ist nachweislich fitter, glücklicher und motivierter, als Andere, die sich fast nur in geschlossenen Räumen aufhalten. Übrigens: landschaftliche Weiten sind auch für die Augen erholsam und als Pausen zwischen langen Arbeitszeiten vor Bildschirmen besonders empfehlenswert.
  5. Nichts bereuen: Ganz egal, wie gut oder schlecht die eigene Disziplin ist. Es hilft niemandem, etwas zu bereuen. Was passiert ist, ist schließlich passiert. Also besser aus kleinen Fehlern lernen und Dinge ab sofort verändern, als sie zu bereuen. Denn nachträgliches Bedauern sorgt nicht nur für schlechte Stimmung, sondern bringt uns auch überhaupt nicht voran. Besser glücklich sein, über alles, was wir schon erreicht haben. Über alles, was wir trotz einer Grunddisziplin genießen können und ganz besonders wichtig: nicht zu vergessen, dass wir in jeder Sekunde die Chance haben, uns selbst mit ein wenig Mut zu Veränderungen glücklich zu machen.
Die richtige Mischung aus Disziplin und Genuss
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Greg Wertheim

Kundenrezensionen und Reviews im Bereich Sportnahrung und Fitness sind mein persönliches Steckenpferd.

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