Diätplan für Kinder

Die Zahl an übergewichtigen Menschen hierzulande wächst. Falsche Lebensgewohnheiten, eine zu kalorienhaltige Ernährung sowie wenig Sport gelten dabei als Auslöser. Immer häufiger sind jedoch nicht alleine die Erwachsenen davon betroffenen. Vielmehr scheint es sich zu bestätigen, dass sie ihre fragwürdigen Angewohnheiten an den Nachwuchs weitergeben – auch Kinder weisen immer häufiger ein Gewicht auf, das eingedenk der Größe und des Alters als zu hoch angesehen werden muss.

Damit besteht jedoch nicht lediglich das Risiko, die jungen Personen könnten gleichfalls in den späteren Jahren sowie im hohen Alter fettleibig sein. Vielmehr sind dabei auch gesundheitliche Probleme zu bedenken. So dürften chronische Gelenkbeschwerden, Krankheiten an den Organen und ähnliche Einschränkungen die Folge sein.

Falsche Angewohnheiten als Auslöser

Natürlich sind in einem solchen Falle die Kinder eher die Leidtragenden. Sie wissen nicht, was eine ausgewogene und gesunde Ernährung beinhaltet. Ebenso können sie das Erfordernis der sportlichen Betätigung nicht einschätzen. Gerade an dem Punkt kommt aber den Eltern die wichtige Aufgabe zu, dem Nachwuchs die dringend benötigte Hilfestellung zu geben.

Sind jedoch Vater oder Mutter selbst übergewichtig und pflegen sie einen ungesunden Lebenswandel, so nehmen die Kleinen die Verhaltensweisen zumeist unkritisch auf. Entscheidend ist es daher zunächst, dass die Eltern mit gutem Beispiel vorangehen: Selber kochen, statt Fast Food zu verzehren, ist dabei ein Anfang. Wohldosierte körperliche Betätigung am Nachmittag sowie dem Wochenende erfüllt ebenso den Zweck.

Eine Diät für Kinder

Grundsätzlich funktioniert der Organismus des Kindes genauso wie jener eines Erwachsenen. Damit entfaltet sich eine Reihe an Lösungswegen, um dem übergewichtigen Nachwuchs beim Verlust der überschüssigen Pfunde zu helfen. Hierbei bietet sich insofern stets auch eine Diät an. Häufiger ist zwar zu hören, dass diese erst bei Jugendlichen oder jungen Erwachsenen zum Einsatz kommen soll, während Kinder davon eher verschont bleiben müssten.

Diese Denkweise ist jedoch falsch. Eine kompetent ausgeführte Diät, die auf einen gesunden Ernährungsplan, eine hinreichende Menge Sport sowie das Überdenken schädigender Verhaltensweisen abstellt, kann auch dem Nachwuchs nicht schaden – sondern wird im Gegenteil schon frühzeitig dessen Gesundheit stabilisieren und Rückfälle vermeiden.

Die betreute Diät

Im Gegensatz zu den Erwachsenen stellt sich hier allerdings in besonders hohem Maße das Bedürfnis, die Veränderungen nicht alleine den Eltern zu überlassen. Gehen diese bereits als vermeintlich schlechtes Beispiel voran, kann die Umgestaltung der Verhaltensweisen meist nicht dauerhaft funktionieren. Besser ist es somit, eine betreute Diät zu beginnen.

Sie wird im Regelfall von Ärzten, Ernährungsspezialisten oder Heiltherapeuten begleitet. Die Eltern und das Kind bekommen dabei wichtige Hinweise, wie sie den Ernährungsplan umstellen, sportliche Aktivitäten in den Alltag einbinden oder den Heißhungerattacken widerstehen. Idealerweise sollte auch die Schulspeisung oder das Mittagessen im Kindergarten unter diesen Gesichtspunkten ausgewählt werden – Lehrer und Erzieher nehmen solche Ratschläge oft dankbar auf.

Ein dauerhafter Prozess

Doch noch ein weiterer Unterschied zu den Erwachsenen zeigt sich. Bei den Kindern sollte eine solche Diät nicht nach wenigen Wochen beendet werden. Hier könnte der sogenannte Jojo-Effekt dazu führen, dass erneut mit dem Übergewicht zu rechnen ist. Ebenso ist ein Rückfall in alte Essgewohnheiten bei dem Nachwuchs häufiger zu beobachten als bei den Eltern.

Wichtig ist es somit, dass eine solche betreute Diät als langfristiger Prozess angesehen wird. Die Fettleibigkeit soll langsam und vor allem schonend reduziert werden. Gesunde Verhaltensweisen müssen zudem von dem Kind verstanden und verinnerlicht sein, um regelmäßige Anwendung zu finden. Nur auf diese Weise lässt sich das immer häufiger auch in jungen Jahren festgestellte Übergewicht bekämpfen.

Leider sieht man immer öfter übergewichtige Kinder oder Kinder mit Erkrankungen, welche mit Übergewicht zu tun haben. Bluthochdruck und Diabetes sind dann keine Seltenheiten. Doch was kann man in solchen Fällen auch als Elternteil verbessern, oder wie kann man den Kindern zum Abnehmen verhelfen. Oder wie kann man es überhaupt verhindern, bevor es zu Übergewicht kommt?  Kurz: Wieso werden Kinder heutzutage übergewichtig und gibt es dann einen angemessenen Diätplan für Kinder?

Der Diätplan für Kinder? Wer denkt sich denn sowas aus? Wer genau so in die Richtung dachte macht anscheinend alles richtig. Doch es gibt langsam wirklich das Problem das Kinder zu Übergewicht neigen. Man kann des öfteren Hören wie einige Kinder an Erkrankungen leiden die sehr oft mit Übergewicht zusammenhängen, zum Beispiel Diabetes, Bluthochdruck usw.

Doch was kann man bei solch einem Problem als Elternteil unternehmen bzw. wie kann man vorbeugend an die Sache gehen. Und gibt es vielleicht einen klar definierten Grund warum die Zahl der übergewichtigen Kinder zunimmt?

Vielleicht ein geschichtlicher Hintergund?

Viele ältere Menschen sagen das die „Jugend von Heute“ viel zu faul ist. Und irgendwie kann man der Aussage ja teilweise zustimmen. Damals war es noch viel häufiger der Fall das Kinder nach der Schule ihre Hausaufgaben erledigten, danach im Haushalt oder Garten mithalfen und dann raus zum spielen mit den Freunden. Heute wird es doch leider immer mehr zum Trend das Kinder aus der Schule kommen (vielleicht) ihre Hausaufgaben machen und sich dann vor den heimischen Fernseher setzen oder ihre Zeit am Computer vertreiben bis es Abendbrot gibt.

Auch wenn sich heute die Kinder zum spielen treffen ist es häufiger der Fall das damit doch eher ein „Co-op-Spiel“ an der Konsole gemeint ist und nicht „Fangen“ oder „Verstecken“ oder einige Erkundungstouren in der Landschaft. Man sollte jetzt nicht jedes Kind über diesen Kamm scheren aber dennoch trifft dieser Fall immer öfter ein. Ein weiterer Punkt kann auch das FastFood sein.

Damals war es üblich das der Vater zur Arbeit ging und die Mutter den Haushalt in schach hielt. Selbst gemachtes Essen war normal. Heute ist das auch nicht mehr der Standard, beide Elternteile müssen oft hart für ihr Geld arbeiten gehen und kommen daher auch sehr spät nach Hause. Viel Zeit für ein kräftiges Essen bleibt selten und deshalb gibt es ja die „Erfindung“ des Fertiggerichts.

Kinder früher und heute:

Kinder die im Haushalt helfen, oder im Garten mit anpacken und das nach der Schule. Vor einigen Jahren noch ein ganz normales Szenario, es standen Hausaufgaben an, die Hilfe im Haushalt und danach das persönliche Treffen mit einigen Freunden. Heute ist das nicht mehr so oft vorzufinden. Die Kinder kommen nach Hause, machen (vielleicht) ihre Hausaufgaben und setzen sich dann vor den Computer oder an den Fernseher, bis die Mutter zum Abendbrot ruft.

Selsbt wenn sich die jungen Menschen heute zum Spielen verabreden, so wird sich zusammen an die Konsole gesetzt, bis der Tag sich dem Ende neigt. Früher standen „Verstecken“, „Fangen“ und einige Erkundungstouren auf dem umliegenden Land an. Das Problem liegt aber am meisten an der Ernährung, früher stand regelmäßg gesundes Essen auf den Tisch, da FastFood und Fertiggerichte noch nicht gängig waren und die Zeit für ordentliches Essen noch blieb. Dabei wurde schon automatisch auf eine ausgewogene Ernährung geachtet. Zucker, Fette und Kalorien waren damals gar kein großes Thema.

Ein Diätplan für Kinder? Daran war nicht mal ansatzweise zu denken, die Kinder bewegten sich so viel, und es gab auch die Möglichkeiten dazu. Die Idee dafür schien wie Weltfremd. Das hat sich heute etwas geändert. Manche Kinder müssen nichts im Haushalt machen oder im Garten arbeiten, körperliche Anstrengung ist manchen sogar fremd. Hier steht Erholung und Schule im Fordergrund und die Eltern machen all den Rest. Dann wird nach einem Diätplan gefragt, um dem Übergewicht irgendwie entgegenwirken. Das muss doch aber nicht sein.

Damit ihr Kind gesund und fit bleibt, bedarf es nicht viel.

Der Diätplan konkret?

Das Kind sollte eigentlich keine richtige Diät machen. Der Diätplan ist eher eine Art Richtlinie und keine strickte vorschrift. Merken sollte man sich folgendes: Viel Obst und Gemüse, wenig süßigkeiten und ausgewogene Ernährung! Am besten streichen sie FastFood und jegliche Fertiggerichte aus dem Speiseplan und achten Sie auch auf angemessene Portionsgrößen. Das Gemüse nicht essen zu vollen, aber beim Dessert, bzw. dem Nachtisch, ordentlich zuzulangen geht gar nicht in Ordnung. Wer sein Gemüse nicht isst, oder wenigsten probiert, der bekommt auch keinen Nachtisch oder ähnliches. Es kann nicht schaden mal streng zu sein und dem Kind auch die Schranken zu weisen.

Ihr Kind leidet nicht darunter, viel mehr benötigt es ihre Regeln am Tisch um das gesunde Essverhalten zu lernen. Sie sollten also mit gutem Beispiel voran gehen und unbedingt mit dem Kind zusammen essen damit es genau von ihnen lernt. In jungen Jahren kann sowas leider zu Streitigkeiten führen, aber es wird Sie dafür nicht hassen. Besonders in der Pubertät kommen Kinder von alleine darauf wie belastent Übergewicht ist. Es ist wichtig das ihr Kind das Thema früh versteht, sonst fällt das Abnehmen
nur noch schwerer.

Viel Bewegung

Ihr Kind wird auch nicht sterben wenn es mal Unkraut zupfen muss oder mal zum Staubsauger greift. Das ist nur ein wenig körperliche Arbeit, um auch mal im Haushalt mitzuhelfen und es ist nicht zu anstregend. Die jüngeren machen die leichteren Aufgaben, wie den Müll rausbringen oder das Unkraut zupfen. Die älteren können dann den Boden wischen oder den Rasen mähen.

Ihr Kind könnte auch am sport gefallen finden. Schicken sie es doch mal zum Fußball um auch dort Erfahrungen zu sammeln, vielleicht möchte es dort bleiben und es bietet zusätzliche Bewegung. Wenn andere Kinder auch mal bei ihnen zu Besuch sind dann zeigen sie ihnen auch die Spiele die sie damals spielten. „Kasten hüpfen“ oder „Ochs am Berg“ haben auch heute noch ihren Reiz.

Fazit: Die Idee für eine Diät

Damit ein Kind gesund und auch fit bleibt benötigt es lediglich auch 2 Dinge. Ausgewogen Ernährung und viel Bewegung.

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