Diabetes ein Leben lang ?

Diabetes wurde mir vererbt, so, oder so ähnlich klingt es häufig, wenn man einen Diabetiker fragt, wie er zu der Krankheit gekommen ist. Sicherlich kann eine gewisse Tendenz durch die Gene geschaffen werden, dies ist jedoch für den Ausbruch nicht unbedingt ausschlaggebend. Vielmehr ist es das leidige Thema Übergewicht was hier angesprochen werden muss.

Es gibt wenige dünne Menschen, die ebenfalls an Diabetes leiden, oft sind es die Personen, denen ihre Waage ein paar Kilogramm zu viel anzeigen. Diese sind sich oft nicht mal einer Schuld bewusst, weil vielleicht die Mutter, oder der Vater bereits an dieser Krankheit litten und somit garantiert auch Schuld an der eigenen Misere tragen. Das ist aber ein Trugschluss, viel wichtiger ist es sich die eigene Ernährung anzusehen und zu schauen, ob man selbst Fehler gemacht hat.

Richtig ernähren bei Diabetes

Auch und gerade als Diabetiker heißt es nun also, dass man sich richtig ernähren muss. Manche nehmen nur Tabletten, da muss lediglich die Ernährung im Auge behalten werden, andere jedoch sind schlimmer dran und müssen sich selber spritzen. Hier muss eine Umstellung der Ernährung stattfinden. Der Zucker muss radikal reduziert werden und das Essen muss abgewogen und nach Broteinheiten eingeteilt werden.

Schokolade ist ein Tabuthema und jedes Mal vor dem Spritzen, muss der Blutzucker gemessen werden. Auch Obst ist in diesem Fall nur bedingt erlaubt, besser ist Gemüse. Aber auch damit kann man heute eigentlich sehr gut Leben, wenn man sich an die richtige Ernährung hält und möglichst noch die eine, oder andere Schulung von der Krankenkasse mitmacht.

Die richtige Ernährung fängt bereits bei Kindern an.

Hier müssen die Eltern darauf achten, dass ihre Kinder sich nicht nur hauptsächlich von Fast Food, oder Süßigkeiten ernähren. Wird darauf keinen Wert gelegt, können die Gelenke bereits in jungen Jahren Schäden davon tragen. Doch es muss nicht nur darauf geachtet werden, dass ein Kind das richtige ist, sondern auch darauf, dass die Bewegung passt. Hierfür bieten Sportvereine die richtige Lösung an. Egal, ob Fußball, Tennis, oder reiten Kinder sind hier sehr gern gesehene Gäste.

Schließlich investiert man hier bereits in die Zukunft der Kinder, denn wenn die Sporttreiben, und dies nicht über die Maße, dann sind die Gelenke der Kinder später gut in Form. Dies wiederum entspannt die Krankenkassen, und führt wer weiß vielleicht sogar zur Senkung von Krankenkassenbeiträgen. Fest steht, Kinder muss die Ernährung erst beigebracht werden.

Das was Eltern ihren Kindern vorleben, werden auch diese später an ihre Nachkommen weitergeben. Fast Food an sich muss ja nicht immer schlecht sein, und ist sicherlich hier und da mal erlaubt, sollte jedoch nicht zur täglichen Ernährung gehören. Es ist schlimm genug, dass Kindern in der Schule beigebracht werden muss, was eine Gurke ist, was eine Zucchini ist, und was einer Tomate ist.

Dies sollten die Kinder bereits lernen, wenn die Mutter, oder der Vater am Herd stehen und kochen. Nur wenn man dieses Wissen bereits im Verstand des Kindes verankert, können die Gelenke später lange ihre Leistung erbringen, ohne das man sie bei einer komplizierten OP austauschen muss. Wer hat denn auch schon gern ein Stück Plastik im Körper, hin und wieder auch Eisen. Körpereigene Produkte sind doch wesentlich besser.

Diabetes ein Leben lang ?
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Autor: Robert Milan

Der Autor ist seit dem Jahr 2005 Experte im Bereich gesundheitliche Ernährung und Nahrungsergänzung. Als langjähriger Medizinautor entsprechen seine Inhalte dem aktuellen medizinischen Wissensstand und begründen sich ebenfalls auf ärztliche Fachliteratur und der aktuellen medizinischen Leitlinie.

One Comment

  1. Die Richtlinien für eine ausgewogene Ernährung für Menschen mit Diabetes haben sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Anstelle von Verboten treten grundsätzliche Empfehlungen, und es gilt: Ein Diabetiker darf im Prinzip alles essen, was auch einem gesunden Menschen schmeckt.

    Allerdings sollten Menschen mit Diabetes darauf achten, dass ihre Ernährung gesund, ausgewogen und vollwertig ist. Was Alkohol und Nikotin betrifft, sollten sie sich zurückhalten, auf Letzteres lieber ganz verzichten. Diabetiker brauchen keine radikale Ernährungsumstellung, sie sollten aber ihren Speiseplan gegebenenfalls anpassen – Menschen mit Diabetes verspüren oft stärkeren Durst als gesunde Menschen; ferner haben sie einen höheren Blutzuckerspiegel, der nicht unnötig weiter in die Höhe getrieben werden sollte.

    Jahrelang galten für Diabetiker die ogenannten BE-Tabellen, die Lebensmittel nach „Broteinheiten“ (1 BE = 12 Kohlenhydrate) einteilten. Davon sieht man zusehends ab, denn die Broteinheiten sagen nichts über den tatsächlichen Kaloriengehalt der Lebensmittel aus. Natürlich ist der Kohlenhydratgehalt einer Speise für Diabetiker wichtig – aber nur in Verbindung mit dem Kaloriengehalt können Lebensmittel sinnvoll eingeschätzt werden. Menschen mit Diabetes können mithilfe ihres Arztes (oder alleine) versuchen, ihren täglichen Kalorienbedarf in etwa abzuschätzen und ihren Speiseplan daran ausrichten. Eine ausgewogene Ernährung sollte sich dabei aus etwa 50% Kohlehydraten, 20% Eiweißen und 30% Fetten zusammensetzen. Wenn möglich, sollte man frische, unbearbeitete Lebensmittel verwenden. Viel trinken sollte eine Selbstverständlichkeit sein; Ausdauersport wie Joggen oder Schwimmen regt Kreislauf und Verdauung an und fördert das allgemeine Wohlbefinden.

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