CBD gegen Schmerzen – Schmerztherapie mit Naturmedizin

Die Behandlung mit CBD bei Schmerzen und verschiedenen Krankheiten

Die Behandlung mit CBD bei Schmerzen und verschiedenen Krankheiten wird in der Naturmedizin schon seit Jahrtausenden praktiziert und ist längst nicht mehr nur eine Modeerscheinung. Die Forschung hinsichtlich CBD ist bereits weit fortgeschritten und viele Studien belegen die positive Wirkung der Wunderpflanze auf den Körper. 

Doch gegen welche Schmerzen kann man CBD einsetzen? Das klären wir in den folgenden Absätzen. 

Welche Wirkung hat CBD auf den Schmerz?

Bei der Schmerztherapie werden Cannabidiol hauptsächlich krampflösende, beruhigende und entzündungshemmende Eigenschaften zugeschrieben. Wie es jedoch genau auf den Körper wirkt und die Schmerzen lindert, ist bislang nicht ausreichend erforscht. 

Eine Theorie von Forschern ist, dass sich CBD an das körpereigene Endocannabinoid-System bindet, welches ein Bestandteil des Nervensystems und für den Schmerz verantwortlich ist. CBD tritt bei der Einnahme mit dem CB2 Rezeptor dieses Systems in Verbindung und kann so Schmerzen oder Entzündungen entgegenwirken. 

Eine andere Erklärung ist, dass CBD die körpereigene Produktion von Cannabinoiden anregt, welche dann wiederum mit dem CB2 Rezeptor interagieren. Außerdem kann es den Abbau von Anandamid entgegenwirken und so bei der Schmerzbekämpfung helfen. 

Bei welchen Beschwerden kann CBD eingesetzt werden? 

Aufgrund der antioxidativen Eigenschaften von CBD, wird der Stoff besonders bei entzündungsbedingten und rheumatischen Krankheiten wie

  • Arthritis,
  • Arthrose
  • Zahnschmerzen und 
  • Blasenentzündungen

eingesetzt. Aber auch bei chronischen Schmerzen kann CBD eine Alternative zu den meist stark dosierten Medikamenten sein und genauso gute Ergebnisse erzielen. Dazu gehören:

  • Kopfschmerzen und Migräne 
  • Rücken- und Gelenkschmerzen
  • Magen- und Darmerkrankungen, beispielsweise Reizdarmsyndrom
  • Menstruationsbeschwerden
  • Neuropathischen Schmerzen
  • Fibromyalgie

Aber auch bei schweren Erkrankungen kann der Allrounder CBD eine Ergänzung zu der übrigen Behandlung sein. Um es vorab zu sagen: die Krankheiten werden dadurch nicht verschwinden. Vielmehr geht es um die Linderung der Begleiterscheinungen und Schmerzen folgender Erkrankungen: 

Ein großer Pluspunkt bei der Einnahme von CBD ist, dass keine Nebenwirkungen auftreten und sich der Wirkstoff nicht negativ auf die Nieren, das Herz oder den Darm auswirkt. Cannabidiol als Schmerzmittel ist also eine effektive Möglichkeit, auf synthetische Medikamente zu verzichten und den Schmerz auch darüber hinaus wirksam zu lindern. 

Welches CBD hilft gegen Schmerzen?

Anders als bei chemischen Substanzen kann CBD ohne Probleme über einen längeren Zeitraum eingenommen und sogar mehrmals am Tag verwendet werden. Es gibt dabei leider keine allgemeingültige Vorgabe der Dosierung, die Hersteller geben aber meist eine Empfehlung ab. Dabei kann zwischen verschiedenen Arten von CBD gewählt werden: 

  • Flüssige Form: Öl, Tropfen, Tee
  • Zum Auftragen: Cremes, Pasten
  • Tablettenform: Tabletten, Kapseln, Pastillen
  • Verdampfen: Liquid

Gerade bei CBD Öl gibt es verschiedene Stärken und Anwendungsgebiete. Wer noch keine Erfahrungen mit CBD gemacht hat, sollte am besten mit einer niedrigen Dosis starten und sich langsam steigern. 

Für die Verwendung bei leichten bis mittleren Schmerzen wie Menstruationsbeschwerden oder Kopfschmerzen ist eine Dosierung vollkommen ausreichend. Bei Beschwerden wie Epilepsie oder chronischen Schmerzen sollte allerdings zunehmend eine höhere Dosierung gewählt und eine größere Menge pro Tag eingenommen werden. 

Welche Wechselwirkungen und Nebenwirkungen bei CBD gibt es? 

Grundsätzlich gilt CBD als sicheres Nahrungsergänzungsmittel und ruft keine nennenswerten Nebenwirkungen hervor. Es kann jedoch passieren, dass in der Anfangsphase eine verstärkte Müdigkeit, Verdauungsprobleme oder Appetitverlust auftreten können. 

Bei der Behandlung von chronischen oder schweren Erkrankungen, bei denen die Einnahme von anderen Medikamenten notwendig ist, sollte natürlich besonders auf die Wechselwirkungen geachtet werden. CBD kann die Wirkung mancher Medikamente entweder herabsetzen oder verstärken:

  • Säurehemmern 
  • Gerinnungshemmer
  • Schmerzmittel
  • Neuroleptika

Wie schnell wirkt CBD im Körper?

Grundsätzlich ist die Wirkung von CBD auf den Körper von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Demnach stellen sich auch nach unterschiedlich langen Zeiträumen die ersten Besserungen ein. Das kann schon nach zwei bis vier Wochen der Fall sein oder aber erst nach sechs bis acht Wochen, da es sich bei CBD um ein pflanzliches Naturprodukt handelt. Hier ist etwas Geduld gefragt. 

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